THE PINEAPPLE INCIDENT – An Apple Shortcuts Test of Courage

I’m happy to introduce another UARRR production for Apple’s freshly released Shortcuts app: THE PINEAPPLE INCIDENT

Our Contacts.app is full of people we know or once knew. Some of them we don’t want to know anymore but we still have their contact saved – just in case. Some of them don’t want to know us anymore and we all know why and they’re probably right and we should be ashamed.

What if… just imagine… there was a button on your iPhone that, when pressed, would have a 10% chance of sending one of your contacts, randomly chosen, 100 pineapple emojis as a text message? Would you dare to tap it? I mean… it’s just a 10% chance, what could go wrong?

Andreas got hit by THE PINEAPPLE INCIDENT. I’m sorry, Andreas!

And even if THE PINEAPPLE INCIDENT happens… maybe it just hits a good friend and everything is well… but what if it hits your ex?

Do you dare?

(Notice: There’s a warning when you start the shortcut that let’s you decide if you want to experience THE PINEAPPLE INCIDENT or if you’d rather not. It doesn’t start directly with deciding your luck, no worries.)

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Download THE PINEAPPLE INCIDENT

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SPACE ALERT – An Apple Shortcuts Text Adventure

Apple recently released iOS 12 and with it Shortcuts, an app that let’s you automate a bunch of stuff on your iOS devices. I didn’t find any useful way of automating anything, so I built a game. A text adventure, to be precise. It’s short and kind of stupid but… it’s free?!

Featuring:

  • Space pirates: Where are they coming from? What do they want?
  • Several different endings: Will you find them all? Will you survive?
  • An intelligent AI: Is it going to help you or will the AI overlords be part of your demise?
  • Space: There’s a lot of it.
  • Action and adventure: There’s a lot of this as well. Trust me, your Apple Watch heart sensor won’t stop beeping.
  • An explosion: Only one though, the production budget didn’t allow for more.
  • A gender neutral protagonist. Doesn’t matter who you are, you’ll feel as if this adventure is happening to you.

Let’s play:

Play it yourself:

To play SPACE ALERT, download Shortcuts from the App Store (it’s free) and then open this link on your iOS device:

🚀 SPACE ALERT – An Apple Shortcuts Text Adventure

Serienempfehlung: Krieg der Träume

Man kann, wie ein guter Reichsbürger, sich über die “Zwangssteuer GEZ” aufregen, oder sich umschauen und feststellen, dass tatsächlich daraus auch sehenswerte Inhalte entstehen. Ich habe jetzt die ersten beiden Folgen von “Krieg der Träume” geschaut und möchte sie euch ans Herz legen. Der Titel ist Quatsch, aber der Inhalt ist sehenswert.

Es geht um Europa nach dem ersten Weltkrieg. Verschiedene Personen, verschieden Länder, verschiedene Schicksale und wie sie sich auf den zweiten Weltkrieg zubewegten. Fühlt sich besonders gerade aktuell und erschreckend an, wo sich Russland quasi auf WW3 vorbereitet, die Börse sich für die nächste Finanzkrise rüstet und Nazis in Deutschland sich wieder auf die Straße trauen und Satiriker bedrohen.

Naja. Gude Launeee. Hier entlang, bitte. Ihr habt es bezahlt, also guckt es auch: Krieg der Träume

Offizielle RRReview der Call Of Duty Black Ops 4 Blackout Beta

Gerade fand die Call Of Duty Black Ops 4 Blackout Beta (was für ein Name…) ihr Ende. Blackout ist der neue Battle Royale Modus, den CoD das erste Mal seit Beginn der Serie einführt. Ich kann nicht erwarten, dass das Spiel am 12. Oktober rauskommt um mehr davon zu spielen.

Als PUBG rauskam, fesselte mich das Battle Royale Spielprinzip in der ersten Sekunde und ich versank viele Stunden in das Spiel, obwohl es objektiv nicht gut gemacht war. Der Spielmodus allein hielt mich bei der Stange. Noch eine Runde. Noch eine Runde! Jetzt aber!!

Fortnite hat PUBG für mich abgelöst. Weniger ernst, hervorragend optimiert und immer frisch bleibende Meta. Trotzdem blieb ein First Person Shooter geformtes Loch in meinem Herzen. Blackout… scheint das füllen zu können.

Ich habe keine Erfahrung mit Call Of Duty und habe dem Franchise nie wirklich viel Beachtung geschenkt. An einigen Free To Play Wochenenden installierte ich es mal und spielte ein paar Runden, merkte allerdings schnell, dass es nichts für mich ist. Time to kill zu gering, Waffen zu gleich, genereller Anspruch zu niedrig. Es fühlte sich immer an wie ein Spiel, das gemacht wurde, damit sich jeder irgendwie cool fühlt.

Blackout wird das nicht völlig los. Merkwürdige Gitarrenmusik, die manchmal abgespielt wird, ein Ansager, der klingt wie ein stereotypischer cool military dude und futuristische Waffen, die gefühlt alle gleich aussehen und… ja… auch sind. Trotzdem hat es mich begeistert.

Die Karte ist abwechslungsreich und kurzweilig. Wenn man bei PUBG und Fortnite die immer gleichen Gebäude über die gesamte Karte gestempelt findet, hat man bei Blackout offenbar verschiedene bestehende CoD Maps aneinandergeklebt und die Zwischenräume mit Kleinkram gefüllt.

Dazu kommt, dass die Spielgeschwindigkeit interessant ist. PUBG ist langsam, für meinen Geschmack zu langsam. Fortnite ist schneller als PUBG und erhöht die Geschwindigkeit relativ gleichmäßig im Spiel. Blackout… variiert wild. Man fliegt sehr flott aus dem Hubschrauber, landet dann sehr schnell irgendwo auf der Map und rennt sehr sehr schnell duch Gebäude und lootet. Es ist kaum möglich nicht direkt irgendwo direkt in der Action zu landen. Hat man die dann aber überstanden, gibt es auch PUBG-ähnliche Phasen, in denen man sich langsam durch einen Wald bewegt und die ganze Zeit Ausschau nach anderen Spielern hält, die sich theoretisch hinter jedem Stein und Baum verstecken könnten. Bis man plötzlich wieder in einem der points of interest ist und wild durch Häuser rennt, slided und durch Fenster springt, während man sich heilt und nebenbei mehr Munition aufsammelt.

Offizielle UARRR-Wertung: Gefällt mir sehr gut. Spiel ist gekauft und der 12. Oktober wird mit Freude erwartet.

Mein erster Eindruck von Battlefield V

Neben Counter-Strike war Battlefield 1942 eine meiner ersten LAN-Party-Erfahrungen und wird immer ein Platz in meinem 144Hz-Gamer-Herzen haben.

Battlefield V bringt die Reihe zurück in den zweiten Weltkrieg und nachdem Battlefield 4 für mich nach meinem Serienhighlight 3 schon nicht mehr so viel Spaß machte und Battlefield 1 totaler Müll war, bin ich leicht optimistisch.

Das Spiel sollte eigentlich schon nächsten Monat rauskommen, wurde jetzt aber doch auf November verschoben. Aktuell läuft die Public Beta mit zwei Maps, die einem einen guten ersten Eindruck geben. Hier also meine ungeordneten Gedanken:

  • Nachdem die Minimap in den Vorängern immer wichtiger wurde und Spotting eine der wichtigsten Mechaniken war, wurde alles davon stark(!) zurückgeschraubt, was mir sehr viel Freude bereitet. Jetzt geht es wieder mehr um die grundsätzliche Fähigkeit Gegner zu erkennen, das Fadenkreuz auf sie zu ziehen und abzudrücken. Das gefällt mir gut.
  • Zweiter Weltkrieg als Setting ist mir recht. Die Waffen sind modern genug (erster Weltkrieg, wie in BF1, gefiel mir gar nicht) und die Maps fühlen sich zeitlich auch vertraut an. Allerdings… habe ich Schwierigkeiten damit Nazis zu spielen und gewinnen zu wollen? Geht das nur mir so? Meistens denkt man nicht drüber nach, aber wenn man dann mal unten links in die Ecke schaut und sich daran erinnert, dass man gerade, so rein historisch, für Hitler den Krieg kämpft, in dem es um Weltherrschaft und das Auslöschen aller Juden geht… ist das doch… irgendwie komisch?! Nein? Doch, ich denke schon.
  • Generelle Waffenmechaniken gefallen mir gut. Ich ziele und treffe und es fühlt sich angenehm direkt an. Bei Battlefield 1 hatte ich das Gefühl einen Schwamm zu drücken, aus dem manchmal in zufälligen Richtungen Kugeln flogen.
  • Das Interface ist noch immer lächerlich. Einige Sachen kann man nur im Hauptmenü erreichen, andere nur im Spiel und generell geht da irgendwas ganz arg schief. Das war bei Battlefield 1 schon so schlimm.
  • Zumindest wurde die Komplexität der verschiedenen Progression-Mechaniken verringert, soweit man das anhand der Beta beurteilen kann. In Battlefield 1 gab es gefühlt pro Waffe und Klasse 4000 Dinge, die man erst freischalten musste und ich hatte nie das Gefühl mit Leuten mithalten zu können, ohne vorher einen 200 Seiten “Best Assault Weapon Setup September 2017” Guide gelesen zu haben.
  • Es sieht fantastisch aus und die Performance (auf meinem quasi High End Rechner mit einer GTX 1080) ließ auch nicht zu wünschen übrig.

Insgesamt kann ich mit Freude verkünden, dass die Beta mich von “Kein Interesse, wird sicherlich so dämlich wie Battlefield 1” zu “Ich freue mich drauf und werde es mit Vergnügen kaufen” brachte. Die Tatsache, dass sie auch einen Battle Royale Modus rausbringen werden, bringt meine Vorfreude auf “Kann es kaum erwarten”.

Ein Chlorreiniger geschwängerter Gedanke

Während ich heute das Klo putzte, dachte ich darüber nach, ob nicht vielleicht das, was wir als Nerdiness verstehen, der Schlüssel zu allen Geheimnissen der Zivilisation sein könnte. Klar, das ist eine haltlose Übertreibung, aber die teilweise Überzogenheit meiner Epiphanie, begründe ich mit den großen Mengen Chlorreiniger, die ich währenddessen eingeatmet habe.

Aber wie so oft, wenn es um durch Chlorreiniger erzeugte Gedanken geht, ist im Kern ein kleines bisschen Wahrheit. Was wir als Nerdiness bezeichnen und dabei an Hornbrillen, Computer, Binärcode und Eiterpickel denken, ist vielleicht nichts anderes als einfache Begeisterungsfähigkeit. Achtung, jetzt kommt der richtige Knüller: Vielleicht ist Begeisterung etwas, das alle Menschen brauchen um Glücklich zu sein und man kann diese Begeisterungsfähigkeit, oder Nerdiness, in verschiedensten Themen entdecken.

Fußballfans sind doch nichts anderes als Fußballnerds. Sie kennen die Spieler, ihre Geschichte, ihre Stats, beschäftigen sich mit dem Thema ausgiebig und können nicht aufhören davon zu sprechen. Ihr Realitätsfluchtmittel ist über Fußball nachzudenken. Der Sport an sich ist nicht komplex genug um tatsächlich dafür auszureichen, aber die Fußball-Meta funktioniert dafür tadellos. Gleiches für Eishockey, Politik, Elterntum. Alles Themen in die man sich einarbeiten und über die man abnerden kann.

Jetzt zum Teil meiner Gedanken, der vielleicht sogar wirklich was wert ist: Wenn wir diese Nerdiness nicht verdammen, sondern verstehen und nutzen, könnte es ein gutes Mittel sein um Kinder von Themen zu begeistern. Der zweite Weltkrieg kann ein Thema sein, in das man sich hineinnerded. Mathe auch. Bücher generell, so als Medium. Man muss nur Begeisterung wecken lernen.

So. Mein Wort zum Sonntag. nimmt noch einen tiefen Zug vom Chlorreiniger

Rückenschmerzen

Irgendwann in den letzten Wochen hörte ich auf ins Fitnessstudio zu gehen. 35°C+ führten dazu, dass ich wenig Motivation aufbringen konnte meinem Körper mehr Aufwand als nötig zuzumuten. Dazu kommt noch, dass ich in letzter Zeit nachts irgendwie komisch liege, tagsüber Rückenschmerzen habe und total verspannt bin. Man kann also sagen, dass es mit mir rasant aufs Ende zugeht.

Kurznachrichten

Philipp hatte den Gedanken, dass er ja auch einfach wieder kürzere Blogposts statt Tweets und Toots schreiben könnte. Recht hat er, dachte ich mir und machte mich dran mein Theme für kurze Posts ohne Titel zu optimieren. Dabei stellte ich fest, dass ich das bereits irgendwann machte. Problem solved.

Nachdem ich gestern im Stasi Museum war und mir noch mal vor Augen führte, dass die DDR – unabhängig von der grundsätzlichen gesellschaftlichen Dynamik ständig zu erwähnen, dass nicht alles schlecht war (Hashtag NotEverythingWasBad) – doch einfach ein Schurkenstaat gewesen ist schaute ich abends noch mal Schindlers Liste.

Ist ja wirklich kein Film, den man kurz vorm Schlafen schauen sollte. Abgesehen davon, dass er drei Stunden und 15 Minuten geht, ist er intensiver, als ich ihn in Erinnerung hatte. Dabei sah ich ihn vorher schon zwei Mal.

Nach dem Film öffnete ich Twitter um zu lesen, wie Leute “Deutschland den Deutschen” rufend und den Hitlergruß zeigend durch Sachsen laufen.

Aber Hauptsache alle erwähnen im Minutentakt, dass wir ja nicht alle Sachsen und Chemnitzer in einen Topf werfen sollten. Das ist wirklich das, worauf wir uns konzentrieren sollten, niemand sollte sich unnötig angesprochen fühlen. Im Gegenteil, wir sollten primär die Leute loben, die es schaffen nicht mit Hitlergruß durch die Straßen zu laufen. Was wir auf keinen Fall machen sollten? Die Leute bestrafen, die wortwörtliche Nazis sind, oder es okay finden sich mit wortwörtlichen Nazis abzugeben. Nee, das wäre verrückt.

Hauptsache alle sind gut gelaunt. Hashtag NotAllMen. Hashtag NotAllSachsen. Hashtag HauptsacheAmThemaVorbei.