SPACE ALERT – An Apple Shortcuts Text Adventure

Apple recently released iOS 12 and with it Shortcuts, an app that let’s you automate a bunch of stuff on your iOS devices. I didn’t find any useful way of automating anything, so I built a game. A text adventure, to be precise. It’s short and kind of stupid but… it’s free?!

Featuring:

  • Space pirates: Where are they coming from? What do they want?
  • Several different endings: Will you find them all? Will you survive?
  • An intelligent AI: Is it going to help you or will the AI overlords be part of your demise?
  • Space: There’s a lot of it.
  • Action and adventure: There’s a lot of this as well. Trust me, your Apple Watch heart sensor won’t stop beeping.
  • An explosion: Only one though, the production budget didn’t allow for more.
  • A gender neutral protagonist. Doesn’t matter who you are, you’ll feel as if this adventure is happening to you.

Let’s play:

Play it yourself:

To play SPACE ALERT, download Shortcuts from the App Store (it’s free) and then open this link on your iOS device:

­čÜÇ SPACE ALERT – An Apple Shortcuts Text Adventure

Serienempfehlung: Krieg der Tr├Ąume

Man kann, wie ein guter Reichsb├╝rger, sich ├╝ber die “Zwangssteuer GEZ” aufregen, oder sich umschauen und feststellen, dass tats├Ąchlich daraus auch sehenswerte Inhalte entstehen. Ich habe jetzt die ersten beiden Folgen von “Krieg der Tr├Ąume” geschaut und m├Âchte sie euch ans Herz legen. Der Titel ist Quatsch, aber der Inhalt ist sehenswert.

Es geht um Europa nach dem ersten Weltkrieg. Verschiedene Personen, verschieden L├Ąnder, verschiedene Schicksale und wie sie sich auf den zweiten Weltkrieg zubewegten. F├╝hlt sich besonders gerade aktuell und erschreckend an, wo sich Russland quasi auf WW3 vorbereitet, die B├Ârse sich f├╝r die n├Ąchste Finanzkrise r├╝stet und Nazis in Deutschland sich wieder auf die Stra├če trauen und Satiriker bedrohen.

Naja. Gude Launeee. Hier entlang, bitte. Ihr habt es bezahlt, also guckt es auch: Krieg der Tr├Ąume

Offizielle RRReview der Call Of Duty Black Ops 4 Blackout Beta

Gerade fand die Call Of Duty Black Ops 4 Blackout Beta (was f├╝r ein Name…) ihr Ende. Blackout ist der neue Battle Royale Modus, den CoD das erste Mal seit Beginn der Serie einf├╝hrt. Ich kann nicht erwarten, dass das Spiel am 12. Oktober rauskommt um mehr davon zu spielen.

Als PUBG rauskam, fesselte mich das Battle Royale Spielprinzip in der ersten Sekunde und ich versank viele Stunden in das Spiel, obwohl es objektiv nicht gut gemacht war. Der Spielmodus allein hielt mich bei der Stange. Noch eine Runde. Noch eine Runde! Jetzt aber!!

Fortnite hat PUBG f├╝r mich abgel├Âst. Weniger ernst, hervorragend optimiert und immer frisch bleibende Meta. Trotzdem blieb ein First Person Shooter geformtes Loch in meinem Herzen. Blackout… scheint das f├╝llen zu k├Ânnen.

Ich habe keine Erfahrung mit Call Of Duty und habe dem Franchise nie wirklich viel Beachtung geschenkt. An einigen Free To Play Wochenenden installierte ich es mal und spielte ein paar Runden, merkte allerdings schnell, dass es nichts f├╝r mich ist. Time to kill zu gering, Waffen zu gleich, genereller Anspruch zu niedrig. Es f├╝hlte sich immer an wie ein Spiel, das gemacht wurde, damit sich jeder irgendwie cool f├╝hlt.

Blackout wird das nicht v├Âllig los. Merkw├╝rdige Gitarrenmusik, die manchmal abgespielt wird, ein Ansager, der klingt wie ein stereotypischer cool military dude und futuristische Waffen, die gef├╝hlt alle gleich aussehen und… ja… auch sind. Trotzdem hat es mich begeistert.

Die Karte ist abwechslungsreich und kurzweilig. Wenn man bei PUBG und Fortnite die immer gleichen Geb├Ąude ├╝ber die gesamte Karte gestempelt findet, hat man bei Blackout offenbar verschiedene bestehende CoD Maps aneinandergeklebt und die Zwischenr├Ąume mit Kleinkram gef├╝llt.

Dazu kommt, dass die Spielgeschwindigkeit interessant ist. PUBG ist langsam, f├╝r meinen Geschmack zu langsam. Fortnite ist schneller als PUBG und erh├Âht die Geschwindigkeit relativ gleichm├Ą├čig im Spiel. Blackout… variiert wild. Man fliegt sehr flott aus dem Hubschrauber, landet dann sehr schnell irgendwo auf der Map und rennt sehr sehr schnell duch Geb├Ąude und lootet. Es ist kaum m├Âglich nicht direkt irgendwo direkt in der Action zu landen. Hat man die dann aber ├╝berstanden, gibt es auch PUBG-├Ąhnliche Phasen, in denen man sich langsam durch einen Wald bewegt und die ganze Zeit Ausschau nach anderen Spielern h├Ąlt, die sich theoretisch hinter jedem Stein und Baum verstecken k├Ânnten. Bis man pl├Âtzlich wieder in einem der points of interest ist und wild durch H├Ąuser rennt, slided und durch Fenster springt, w├Ąhrend man sich heilt und nebenbei mehr Munition aufsammelt.

Offizielle UARRR-Wertung: Gef├Ąllt mir sehr gut. Spiel ist gekauft und der 12. Oktober wird mit Freude erwartet.

Mein erster Eindruck von Battlefield V

Neben Counter-Strike war Battlefield 1942 eine meiner ersten LAN-Party-Erfahrungen und wird immer ein Platz in meinem 144Hz-Gamer-Herzen haben.

Battlefield V bringt die Reihe zur├╝ck in den zweiten Weltkrieg und nachdem Battlefield 4 f├╝r mich nach meinem Serienhighlight 3 schon nicht mehr so viel Spa├č machte und Battlefield 1 totaler M├╝ll war, bin ich leicht optimistisch.

Das Spiel sollte eigentlich schon n├Ąchsten Monat rauskommen, wurde jetzt aber doch auf November verschoben. Aktuell l├Ąuft die Public Beta mit zwei Maps, die einem einen guten ersten Eindruck geben. Hier also meine ungeordneten Gedanken:

  • Nachdem die Minimap in den Vor├Ąngern immer wichtiger wurde und Spotting eine der wichtigsten Mechaniken war, wurde alles davon stark(!) zur├╝ckgeschraubt, was mir sehr viel Freude bereitet. Jetzt geht es wieder mehr um die grunds├Ątzliche F├Ąhigkeit Gegner zu erkennen, das Fadenkreuz auf sie zu ziehen und abzudr├╝cken. Das gef├Ąllt mir gut.
  • Zweiter Weltkrieg als Setting ist mir recht. Die Waffen sind modern genug (erster Weltkrieg, wie in BF1, gefiel mir gar nicht) und die Maps f├╝hlen sich zeitlich auch vertraut an. Allerdings… habe ich Schwierigkeiten damit Nazis zu spielen und gewinnen zu wollen? Geht das nur mir so? Meistens denkt man nicht dr├╝ber nach, aber wenn man dann mal unten links in die Ecke schaut und sich daran erinnert, dass man gerade, so rein historisch, f├╝r Hitler den Krieg k├Ąmpft, in dem es um Weltherrschaft und das Ausl├Âschen aller Juden geht… ist das doch… irgendwie komisch?! Nein? Doch, ich denke schon.
  • Generelle Waffenmechaniken gefallen mir gut. Ich ziele und treffe und es f├╝hlt sich angenehm direkt an. Bei Battlefield 1 hatte ich das Gef├╝hl einen Schwamm zu dr├╝cken, aus dem manchmal in zuf├Ąlligen Richtungen Kugeln flogen.
  • Das Interface ist noch immer l├Ącherlich. Einige Sachen kann man nur im Hauptmen├╝ erreichen, andere nur im Spiel und generell geht da irgendwas ganz arg schief. Das war bei Battlefield 1 schon so schlimm.
  • Zumindest wurde die Komplexit├Ąt der verschiedenen Progression-Mechaniken verringert, soweit man das anhand der Beta beurteilen kann. In Battlefield 1 gab es gef├╝hlt pro Waffe und Klasse 4000 Dinge, die man erst freischalten musste und ich hatte nie das Gef├╝hl mit Leuten mithalten zu k├Ânnen, ohne vorher einen 200 Seiten “Best Assault Weapon Setup September 2017” Guide gelesen zu haben.
  • Es sieht fantastisch aus und die Performance (auf meinem quasi High End Rechner mit einer GTX 1080) lie├č auch nicht zu w├╝nschen ├╝brig.

Insgesamt kann ich mit Freude verk├╝nden, dass die Beta mich von “Kein Interesse, wird sicherlich so d├Ąmlich wie Battlefield 1” zu “Ich freue mich drauf und werde es mit Vergn├╝gen kaufen” brachte. Die Tatsache, dass sie auch einen Battle Royale Modus rausbringen werden, bringt meine Vorfreude auf “Kann es kaum erwarten”.

Ein Chlorreiniger geschw├Ąngerter Gedanke

W├Ąhrend ich heute das Klo putzte, dachte ich dar├╝ber nach, ob nicht vielleicht das, was wir als Nerdiness verstehen, der Schl├╝ssel zu allen Geheimnissen der Zivilisation sein k├Ânnte. Klar, das ist eine haltlose ├ťbertreibung, aber die teilweise ├ťberzogenheit meiner Epiphanie, begr├╝nde ich mit den gro├čen Mengen Chlorreiniger, die ich w├Ąhrenddessen eingeatmet habe.

Aber wie so oft, wenn es um durch Chlorreiniger erzeugte Gedanken geht, ist im Kern ein kleines bisschen Wahrheit. Was wir als Nerdiness bezeichnen und dabei an Hornbrillen, Computer, Bin├Ąrcode und Eiterpickel denken, ist vielleicht nichts anderes als einfache Begeisterungsf├Ąhigkeit. Achtung, jetzt kommt der richtige Kn├╝ller: Vielleicht ist Begeisterung etwas, das alle Menschen brauchen um Gl├╝cklich zu sein und man kann diese Begeisterungsf├Ąhigkeit, oder Nerdiness, in verschiedensten Themen entdecken.

Fu├čballfans sind doch nichts anderes als Fu├čballnerds. Sie kennen die Spieler, ihre Geschichte, ihre Stats, besch├Ąftigen sich mit dem Thema ausgiebig und k├Ânnen nicht aufh├Âren davon zu sprechen. Ihr Realit├Ątsfluchtmittel ist ├╝ber Fu├čball nachzudenken. Der Sport an sich ist nicht komplex genug um tats├Ąchlich daf├╝r auszureichen, aber die Fu├čball-Meta funktioniert daf├╝r tadellos. Gleiches f├╝r Eishockey, Politik, Elterntum. Alles Themen in die man sich einarbeiten und ├╝ber die man abnerden kann.

Jetzt zum Teil meiner Gedanken, der vielleicht sogar wirklich was wert ist: Wenn wir diese Nerdiness nicht verdammen, sondern verstehen und nutzen, k├Ânnte es ein gutes Mittel sein um Kinder von Themen zu begeistern. Der zweite Weltkrieg kann ein Thema sein, in das man sich hineinnerded. Mathe auch. B├╝cher generell, so als Medium. Man muss nur Begeisterung wecken lernen.

So. Mein Wort zum Sonntag. nimmt noch einen tiefen Zug vom Chlorreiniger

R├╝ckenschmerzen

Irgendwann in den letzten Wochen h├Ârte ich auf ins Fitnessstudio zu gehen. 35┬░C+ f├╝hrten dazu, dass ich wenig Motivation aufbringen konnte meinem K├Ârper mehr Aufwand als n├Âtig zuzumuten. Dazu kommt noch, dass ich in letzter Zeit nachts irgendwie komisch liege, tags├╝ber R├╝ckenschmerzen habe und total verspannt bin. Man kann also sagen, dass es mit mir rasant aufs Ende zugeht.

Kurznachrichten

Philipp hatte den Gedanken, dass er ja auch einfach wieder k├╝rzere Blogposts statt Tweets und Toots schreiben k├Ânnte. Recht hat er, dachte ich mir und machte mich dran mein Theme f├╝r kurze Posts ohne Titel zu optimieren. Dabei stellte ich fest, dass ich das bereits irgendwann machte. Problem solved.

Nachdem ich gestern im Stasi Museum war und mir noch mal vor Augen f├╝hrte, dass die DDR ÔÇô unabh├Ąngig von der grunds├Ątzlichen gesellschaftlichen Dynamik st├Ąndig zu erw├Ąhnen, dass nicht alles schlecht war (Hashtag NotEverythingWasBad) ÔÇô doch einfach ein Schurkenstaat gewesen ist schaute ich abends noch mal Schindlers Liste.

Ist ja wirklich kein Film, den man kurz vorm Schlafen schauen sollte. Abgesehen davon, dass er drei Stunden und 15 Minuten geht, ist er intensiver, als ich ihn in Erinnerung hatte. Dabei sah ich ihn vorher schon zwei Mal.

Nach dem Film ├Âffnete ich Twitter um zu lesen, wie Leute “Deutschland den Deutschen” rufend und den Hitlergru├č zeigend durch Sachsen laufen.

Aber Hauptsache alle erw├Ąhnen im Minutentakt, dass wir ja nicht alle Sachsen und Chemnitzer in einen Topf werfen sollten. Das ist wirklich das, worauf wir uns konzentrieren sollten, niemand sollte sich unn├Âtig angesprochen f├╝hlen. Im Gegenteil, wir sollten prim├Ąr die Leute loben, die es schaffen nicht mit Hitlergru├č durch die Stra├čen zu laufen. Was wir auf keinen Fall machen sollten? Die Leute bestrafen, die wortw├Ârtliche Nazis sind, oder es okay finden sich mit wortw├Ârtlichen Nazis abzugeben. Nee, das w├Ąre verr├╝ckt.

Hauptsache alle sind gut gelaunt. Hashtag NotAllMen. Hashtag NotAllSachsen. Hashtag HauptsacheAmThemaVorbei.

Personal Space

Am schlimmsten ist es, wenn Leute an der Kasse nicht verstehen, dass sie einen gewissen Abstand zu der Person vor ihnen (mir) haben sollten. Selbst, wenn man dann einen Schritt nach vorne geht um ihnen mehr M├Âglichkeiten zu geben, einem Freiraum zu lassen, kommen sie genau so nah wieder heran. Letztens hat jemand MEINEN ARM BER├ťHRT. Ich sehe das als eines der gr├Â├čten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit.