The Supernova Era – Cixin Liu

Huch. Liu Cixin hat mit „The Three-Body Problem“ eine der besten SciFi Trilogien geschrieben, die ich jemals las. The Supernova Era, eine Geschichte die auf einem Entwurf von vor 30 Jahren basiert, ist so schlecht, dass dieser Kontrast nur als gutes Argument dafür sehen kann, dass Übung tatsächlich den Meister macht.

Niemand sollte dieses Buch lesen, dementsprechend verrate ich jetzt die gesamte Story, die in der Theorie viel Potential bietet: Eine Supernova sorgt dafür, dass die Erde bestrahlt wird und alle Menschen über 13 in rund einem Jahr sterben werden. Die Menschheit bereitet sich also darauf vor den Planeten an die Kinder zu übergeben.

Das erste Viertel ist interessant genug und beschreibt die Probleme der Erwachsenen, ihren Kindern verschiedene Berufe nahezubringen. Danach geht es allerdings steil bergab.

Die Kinder sind, nachdem alle Erwachsenen gestorben sind, gleichzeitig sehr klug und absolut dämlich. Führen intensive Gespräche über Geopolitik, während sie nur Eiscreme essen wollen.

Ein Viertel des Buches geht es um irgendwelche langweiligen Militäraktionen in der Antarktis, die zu den langweiligsten Dingen gehören, die ich jemals gelesen habe.

Der Schreibstil ist schlimm. Sehr schlimm. Es gibt keinen Spannungsbogen, keine guten Charaktere und keine Momente, die positiv in Erinnerung bleiben.

Am Ende, 30 Jahre nach dem Aussterben der Erwachsenen, stellt sich heraus, dass die Geschichte aus der Sicht einer Person geschrieben wurde, die auf einem anderen Planeten lebt, weil die Kinder offenbar dafür gesorgt haben, dass das Bewohnen anderer Planeten möglich ist. Wie es dazu kam? Wird nicht erzählt.

Hard nope.

★☆☆☆☆

Hallo, ich bin Marcel, zeichne selten Comics, schreibe manchmal Texte, gestalte öfter Digitale Produkte und interessiere mich für Bücher, Digitalen Minimalismus, Philosophie, Kunst und Videospiele. 👋

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