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Man beachte übrigens die Kategorie in der das gepostet wird. “Skizzen”. Nicht “Fertige und fehlerfreie Kunstwerke von denen ich erwarte, dass sie übermorgen im Louvre hängen”.

☰ Warum Moleskines eigentlich scheiße sind.

Hier stand vorher ein ewig langer Text darüber, was Moleskines auszeichnet und was kacke ist und sowieso. War mir aber zu viel Text für ein zu nichtiges Thema. Ich fasse es also grob zusammen:
Moleskines sind zu teuer. Der Preis sorgt für eine psychische Hürde, die bei vielen dazu führt, dass sie ihr Skizzenbuch pfleglich behandeln. Das ist falsch, Skizzenbücher müssen kaputt gehen, scheiße aussehen und voller Scheiß sein.

Moleskines haben ein total unangebrachtes Format. Natürlich hat man sich daran gewöhnt, was aber noch lange nicht heißt, dass es optimal ist. Im Prinzip ist die Sketch-Ausgabe der Moleskines nur jedes andere, aber ohne Linien und Kalender.
Moleskines sind dämlich gebunden. Nämlich so, dass sie sich zur Buchmitte hin wölben. Vermutlich gibt es im Buchbinderslang dafür ein wichtiges Wort, aber das kenne ich nicht. Tut auch gar nichts zur Sache, Tatsache ist, dass es besser wäre, würde man von dieser Wölbung nicht gestört werden.

Vermutlich gibt es noch irgendwelche klugen Gründe, wobei es natürlich auch welche gibt die für Moleskines sprechen, aber ich belasse es hiermit dabei. Was ich eigentlich sagen wollte: Wir trafen einen Mann der Skizzenbücher erstellt. So semiprofessionell. Und die anbietet. So zum Erwerb. Siewerb auch. Und die sind klasse. Kosten fast nichts, gibt es in verschiedenen Größen, wobei wir uns für 21×21 entschieden haben, was kompakt ist, aber groß genug, und haben den Charme von Handarbeit. Außerdem stehe ich auf diese Pappummantelung. Wie auch immer. Dieser Mann verkauft die Skizzenbücher (und andere) zum Beispiel hier im Internetz und das alles zu einem Spottpreis. Ich bin total zufrieden. Ende des Blogeintrages.