Ein Blogpost über die WWDC 2018 Keynote und iOS 12

Gestern Nachmittag fuhr ich zu Martin. Sowohl um von dort aus noch ein bisschen zu arbeiten, als auch um später gemeinsam die Apple WWDC 2018 Keynote zu gucken. Manchmal tut von anderen Orten aus arbeiten mir gut.

Keynotes tun mir nicht wirklich gut, aber unterhalten mich meistens sehr. Ich mag, wie dann hunderte Nerds in meiner Twitter Timeline vor ihren Fernsehern und Computern sitzen und zu jedem Unsinn ihre Meinung in Tweetform gießen. Hervorragende Unterhaltung, zwei Mal im Jahr.

Gestern wurden allerdings, wie zu erwarten war, nur Software-Updates vorgestellt, was theoretisch aufregend genug ist, weil Software für Apple Betriebssysteme mein Job ist, aber diese Releases werden quasi nur Bugfix-Versionen mit ein paar kleineren neuen Features, die für meinen Job Größtenteils irrelevant sind.

Auf dem Rückweg machte ich Bilder vom Ostkreuz.
Warum auch nicht.

Sollte jemand gelangweilt genug sein, kann man meine 250 Tweets zur Keynote in diesem Thread nachlesen.

Meine Highlights der Keynote in kurz:

  • macOS Darkmode. Im Laufe des letzten Jahres, besonders durch das OLED iPhone X, habe ich dunklere Interfaces etwas mehr zu schätzen gelernt. Ganz viele sind noch immer schlecht, aber die wenigen guten bereichern meinen Alltag.
  • Shortcuts auf iOS. Vor Ewigkeiten kaufte Apple die App “Workflow”, in iOS 12 wird sie ins System integriert und ich bin immer ein Fan davon, wenn man iOS mehr und komplexere Möglichkeiten gibt.
  • Notifications bekommen ein Update und werden endlich gebündelt dargestellt. Ein Traum.
  • Screen Time ist ein Feature, das einem ausführliche Informationen über die eigene Nutzung des Smartphones gibt. Etwas, das wir alle vermutlich gebrauchen können. Selbstreflexion ist der erste Schritt zum offline gehen.
  • Memojis sind… vermutlich nur kurz unterhaltsam, aber sehen so sehr nach Disney Animationen aus, dass ich mich drauf freue. Aktuell bin ich auch ein großer Fan von Bitmojis, dementsprechend fiel das Feature auf fruchtbaren Boden.
  • Group FaceTime ist ganz hervorragend. 90 % der Kommunikation mit meiner Familie passiert über Facetime. Sowohl meine Oma, als auch meine Schwester und meinen Vater in eine FaceTime-Session bekommen zu können, stelle ich mir unterhaltsam vor.
  • Apple hat außerdem angeteast, dass es bald (2019) möglich sein wird iOS Apps ohne große Umwege zu macOS zu portieren, was für mich natürlich zumindest interessant wird. Bin gespannt, ob Kunden von mir dafür Verwendung finden können.

Insgesamt verblieb ich nicht sonderlich begeistert. Aber übernächsten Montag bestelle ich etwas von Apple, darauf könnt ihr gespannt sein. Ich werde es hier dokumentierten. Ist das nicht aufregend?

Für mehr weltbewegende Inhalte kann man mir auf Twitter und Instagram folgen. 👋