☰ How To Steal Like An Artist.

Austin Kleon hat Recht. Und ich möchte mich sicher nicht Artist nennen, aber um mal auf mein derzeitiges Lieblingsthema QUOTE.fm zu kommen: Jap, viele der Funktionen sind stumpf woanders übernommen. Nicht alle bei einer Quelle, aber alle da, wo sie sich durchgesetzt und etabliert haben. Das wichtige daran ist, dass man es nicht klaut, weil man keine eigenen Ideen hat, das wichtige daran ist, dass man erkennt, was richtig ist. Ich muss mir kein neues Kommentarsystem ausdenken, wenn das von Facebook perfekt ist. Nicht, nur damit es anders als bei Facebook ist. Da sitzen 20 Personen, denken über das Kommentarsystem nach und das Ergebnis ist super. Gleiches gilt für das User-System, das Dribbble erfolgreich einsetzt, das Follow-System, das von Twitter kommt, und zahlreiche weitere Beispiele. Das ist kein Klauen von Funktionen, es ist die Adaption etablierter Funktionen, die als solche Sinn ergeben.

Allerdings kann man es auch übertreiben, alles klauen und das Gesamtprodukt sieht aus wie… geklaut. Eigentlich wiederhole ich nur, was Austin Kleon schreibt, man muss bestehende Dinge nehmen, sie mit eigenen (vielleicht besseren) Ideen mixen und ein Ergebnis erlangen, das etwas Neues (vielleicht besseres) ist.

Der Followfriday ist zum Beispiel nett. Unsere Funktion ist netter.

Im Prinzip ist dieser Beitrag aber lediglich eine elaborierte Leseempfehlung. Es gibt Blogeinträge, die das Leben verbessern, die unbedingt gelesen werden sollten. Irgendjemand sollte einen Service bauen, der ausschließlich für die Empfehlung guter Texte im Internet gedacht ist. Oh… wait.

Kommentare

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