☰ Warum sich kein Mensch für deinen Blog interessiert. Teil 2.

Wunderbar, ich habe also den Blogbetreiber und sein Verhalten beleidigt, jetzt kann ich mich den umliegenden Themen widmen. Ich möchte nocheinmal in Erinnerung rufen, dass ich hiermit nicht sagen möchte, wie man seinen Blog auf jeden Fall zu führen hat, sondern wie man ihn zu führen hat, damit ich ihn als positiv in Erinnerung behalte und mich vielleicht auch etwas mehr mit ihm auseinander setze. Heute: Optische, respektive strukturelle Dinge

1. Willst du uns jetzt auch noch vorschreiben, wie unser Blog auszusehen hat?

Nein, zumindest nicht vollkommen. Ich kann hier schlecht irgendwelche Designgrundlagen vermitteln, immerhin gilt in der Gesellschaft noch immer der Irrglaube, dass Ästhetik und Schönheit etwas subjektives seien, damit möchte ich jetzt nicht aufräumen. Es ist unabstreitbar, dass man Seiten, deren Optik einem gut gefällt, lieber besucht. Da das aber tatsächlich subjektiv ist, man allerdings auch einen guten und einen beschissenen Geschmack haben kann, kann ich hier schlecht sagen, was man machen soll. Nein, stattdessen werde ich versuchen zu beleuchten, wie ich einige konzeptionelle Dinge hier so angehe.

2. Alles ist möglich, allerdings braucht man davon nichts.

Nachdem ich jetzt seit vier Jahren mit diesem WordPress-Ding herumhantiere und Dinge ausprobiere, kann ich wohl langsam mehr oder weniger behaupten, dass ich alles umsetzen kann, was ich umsetzen möchte. Und wenn ich an meine Grenzen stoße, frage ich einfach jemanden, der mir hilft. Außerdem habe ich fünftausend Ideen, wie man so einen Blog total abgefahren und noch-nie-dagewesen aussehen lassen kann. Und trotzdem lande ich immer wieder bei einer Art, die der aktuellen ähnlich ist. Einfach die Beiträge untereinander, klar gegliedert und idiotensicher.

Wenn ich auf einen Blog komme, als neuer Besucher, ich nicht weiß, was mich erwartet, ich mich umschauen will, herausfinden möchte, um was es geht, ob mich die Seite interessiert. Was ist das dümmste, was der Betreiber der Seite machen kann? Nur einen Beitrag anzuzeigen und die anderen zu kürzen. Besonders dämlich ist das dann, wenn es sich um einen Fotoblog handelt. (Wobei man hier fairerweise sagen muss, dass das nur auf der Index-Seite der Fall ist. Das macht das ganze aber nicht klüger, sondern noch verwirrender.)

Der gemeine Internetnutzer ist gestresst. Alle fünf Sekunden eine andere Seite, 1200 neue Seiten am Tag, Informationen von allen Seiten. Es ist einfach logisch, dass sich niemand mehr in eine Seite hineinarbeiten will. Niemand will erst denken müssen, um eine Seite zu verstehen. Es ist also eine verdammt große Hürde, wenn man dem Besucher abverlangt erstmal jeden Beitrag, der unter Umständen interessant sein könnte, anklicken zu lassen. Man kann es “stöbern” nennen. Oder einfach “bescheuert und strunzdumm”.

Natürlich siehts auch gerne mal supercool aus, wie bei Christoph zum Beispiel. Daran, dass es einfach nicht sonderlich funktional ist, ändert sich dabei aber nichts. Wobei man hier erneut erwähnen muss, dass Christoph das ziemlich gut gelöst hat, eigentlich gibt es nicht wirklich etwas auszusetzen. Immerhin gibt es zumindest Vorschaubilder.

Man kann das ganze natürlich auf die Spitze treiben und etwas vollkommen unbenutzbares bauen, wie Hannah. Was bitte soll das denn sein? Ich muss über jeden Eintrag erstmal meine Maus bewegen um die Überschrift sehen zu können? Und selbst dann weiß ich nicht, ob der Inhalt, der sich dahinter verbirgt, mich auch nur annähernd interessiert. Natürlich ist das total abgefahren und individuell. Aber so individuell es ist, so dämlich ist es auch. Geschätzt vergrault man sich damit 80% potentieller regelmäßiger Leser.

Wenn ich wollte, könnte ich auch abgefahrene neue Navigations- und Lesekonzepte bauen. Würde damit aber gleichzeitig beweisen, dass ich keine Ahnung von Usability habe und ich zweitens darauf scheiße, ob mein Blog gut besucht und gelesen wird. Das Argument, dass man den Blog doch durch einen Feedreader lesen könne, zieht übrigens nicht, weil ich mir die Blogs natürlich, bevor ich sie abonniere, in ihrer reinen Form ansehe. Und hält mich diese direkt davon ab, sie genauer zu betrachten, werde ich sicher nicht so weit gehen auf gut Glück den Feed in meinen Reader aufzunehmen.

3. Das “weg” ist das Ziel.

Uh, das beste an diesem Absatz ist jetzt schon die Headline. Reduktion ist kein Stilmittel oder irgendeine abgefahrene Modeerscheinung, sondern ein Grundprinzip der Nutzerfreundlichkeit. Schmeißt man dem Besucher massig Zeug um die Ohren, ist er überfordert. Tatsache. Dinge, die also wichtig sind kommen rein, unwichtige raus. Easy as pie. Was ist also in einem Blog wichtig, der funktionieren soll? Der Header/das Logo, die Beiträge, die Kommentare. Genau.
Fangen wir oben an, der Header. Macht den verdammten Header gefälligst anklickbar! Wart ihr noch nie im Internet? Header sind immer anklickbar, niemand will nach einem Link irgendwo suchen, auf dem “Startseite” “Home” oder “Anfang” steht. Jeder versucht zuerst auf den Header zu klicken. Es gibt Regeln, die kann man brechen und dann gibt es da die, bei denen es keinen Sinn ergibt, sie zu brechen.

Die Beiträge. Ja, 9px-Fließtext-Schrift war 2004 total modern, ich weiß, ich hatte damals auch Internet. Aber damals waren wir alle auch jung und dämlich, probierten Dinge aus, fuhren total auf Grunge und Pixelschriften ab und waren generell eher peinlich. So. Jetzt gehe ich auf einen Blog, kann den Inhalt nicht gut(!) lesen, weil die Schrift zu klein ist, und vermutlich noch in Dunkelgrau auf Schwarz. Klingt bescheuert? Ist es auch. Das einzig wichtige an einem Blog ist der Inhalt. Davon ausgehend, dass die meisten Blogs zum Großteil aus Text bestehen, ist es wichtig, dass jeder diesen leicht lesen kann. Bücher sind mit schwarzer Tinte auf helles Papier gedruckt. Warum? Weil das ein vernünftiger Kontrast ist. Die Schriftart ist 12-13 Punkt. Warum? Weil es gut lesbar ist.

Im Prinzip ist es fürchterlich leicht. Man muss einfach nur hinschauen, sich überlegen, ob man auf diese Art gerne einen fünfseitigen Text lesen möchte, und dann Gedanken wie “ach das passt schon” nicht durchdringen lassen, sondern weitermachen bis es wirklich gut ist. Es geht hier immerhin um diejenigen denen man dankbar sein darf, dass sie den Scheiß, den man macht, lesen. (Ich widerspreche mir hier an anderer Stelle selbst, aber immerhin bin ich mir dessen bewusst.)

Also: Weg mit Scheiß, den man nicht braucht, her mit Übersichtlichkeit und einem Fokus auf den Inhalt. Alle paar Wochen kommt mal die Frage nach Daten und Uhrzeiten bei Kommentaren. Nein, gibt es nicht. Weil es nichts bringt, es ist nie wirklich wichtig, wann ein Kommentar hier, in diesem Blog, geschrieben wurde. Es kann sein, dass das in anderen Blogs anders ist, aber ich habe für mich entschieden, dass es hier keinen Nutzen hat, also wegfallen kann. Und so muss jeder seine Entscheidungen treffen.

4. Kommentarverhaltendings

Ich würde meinen Blog nicht führen, gäbe es keine Kommentare. So geht es den meisten Blogbetreibern und ich bin mir verdammt sicher, dass die meisten auch das Gefühl haben, dass sie eigentlich viel zu wenig Kommentare für ihre guten Inhalte bekommen. Hatte ich nie, vermutlich Glück, aber ich würde behaupten, dass das auch einfach an einer Sache liegt, die ich immer beachte.

Fein, da ist also jemand, der findet einen Artikel, der ihn interessieren könnte, liest ihn, findet ihn gut oder scheiße, oder so mittel, und möchte seine Meinung dazu abgeben. Schreibt also einen Kommentar.
Cool, danke, das wars?  Nein, sollte man sich das zu Herzen genommen haben, was ich letztes Mal schrieb, würde der Blogbetreiber jetzt darauf antworten. Kommt der Besucher und Kommentator also wieder auf die Seite, schaut er ob es weitere Kommentare gibt. Und hier ist der springende Punkt (herrje, ich habe es gerade mit merkwürdigen Redewendungen). Natürlich würde der Leser irgendwie irgendwo die kleine Kommentarzahl finden, die andeutet, ob es, und wenn, wieviele Kommentare (es) gibt. Man merkt übrigens, dass man sich im Satz vollkommen verheddert hat, wenn man einzelne Worte in Klammern dazu schreiben muss.

Was ich sagen will: Man sollte der Anzahl der Kommentare auf der Übersichtsseite genau die gleiche Aufmerksamkeit beim Design schenken, wie der Headline und dem Inhalt eines Beitrages. Man kann natürlich einen Blog zweigeteilt sehen, einmal die Beiträge und einmal die Kommentare. Aber wären Kommentare unwichtiger, als der Inhalt, wäre es kein Blog, sondern Nazischeiß. Der Hinweis, wieviele Kommentare es gibt, hilft also denjenigen, die schon einen geschrieben haben, um zu gucken, ob es einen neuen, und damit vielleicht die Antwort auf den eigenen gibt, und denjenigen, die noch keinen geschrieben haben, aber sehen, dass es dort 20 Kommentare gibt, und interessiert sind, was es da so zu lesen gibt.

Ergebnis in jedem Fall: Mehr Kommentare für den Artikel, mehr Befriedigung ( :kch ) für den Autoren. Und alles durch relativ simple Mittel. Es klingt irgendwie so albern, wenn man das so vor sich hinsagt und aufschreibt, aber ich denke tatsächlich, dass sowas wichtig ist. Und irgendwie kann man ja auch nicht behaupten, dass die Kommentare hier gut besucht sind. Im Gegenteil, manchmal sind die unterhaltsamer, als die eigentlichen Blogeinträge.

4.1 Total geheimer Geheimtipp

Irgendwie haben es bestimmt schon einige gemerkt. Oft schreibe ich den ersten Kommentar selbst. Das kann drei Gründe haben. 1. Ich habe im Beitrag irgendwas vergessen, was ich nachreichen will. 2. Ich erwarte spezielle Kommentare, die ich dann vorwegnehme, weil sie dumm wären, oder 3. Ich will einfach nur, dass die Kommentarzahl +1 dort steht, weil es mehr Leute animiert zu gucken, was für ein Kommentar auf den Beitrag abgegeben wurde und dann vielleicht selbst einen zu schreiben. Das klingt vielleicht wie ganz billige Psychologie (ist es wohl auch), aber in unzähligen Feldversuchen hat sich herausgestellt, dass es einfach funktioniert. Und am Ende hat jeder etwas von einem gescheiten Austausch in den Kommentaren.

5. Sonstiges

Natürlich kann man noch viel mehr sagen, aber das ist so das, was ich wichtig finde, wenn ich auf einen Blog komme, und was mir in meinem eigenen Blog wichtig und funktionierend erschien. Eigentlich dachte ich, dass das alles weniger schwammig wird, aber da habe ich mich offenbar eher getäuscht. Kann jetzt nicht einschätzen, ob das da oben in irgendeiner Form hilfreich war, aber hey! Viel Text, sieht wichtig aus. In Teil drei wird es voraussichtlich um Inhalte gehen. Glaube ich. Oder um Katzenbilder, das muss ich noch mit dem Hausmeister besprechen.

Kommentare

  1. Ein Blog, der übrigens nicht großartig aussieht, aber einfach alles richtig macht, ist Daring Fireball, sogar trotz der fragwürdigen Farbwahl. Hell auf dunkel funktioniert nicht immer, meistens nicht, dort schon.

    1. Daring Fireball ist von der Farbwahl her sehr schön, allerdings muss ich da immer zweimal gucken, bis ich die Überschriften raus hab. Die heben sich m.E. zu wenig von den normalen Links ab. Und die Farbe ist glaub ich auch nur so lange ok, wie es kurze Posts gibt. Kann aber Geschmackssache sein.
      Herr Gruber scheint sich nicht so sehr um die Meinung seiner Leser zu kümmern, Kommentare gibt’s da nämlich keine. Macht aber eigentlich auch nichts, unter die meisten Links die er so postet würden wahrscheinlich sowieso nur dumme Sachen geschrieben.

      Andere Sache: Wahre Worte, wie auch schon beim letzten Mal. Auf die Zwischenüberschriftengeschichte hättest du noch eingehen können. Ich hab mir das ein wenig abgeschaut und finde es sehr hilfreich: Schreibe ich zuerst die Überschriften, kann ich meine Gedanken besser gliedern und für den Leser ist es dann auch besser zu… genau: lesen.

      1. Oh, ja, die sind aber noch recht neu hier, teste ich gerade noch. Ich schreibe die übrigens während ich so einen Beitrag schreibe. Weiß vorher nicht, welche es geben wird. Finde auch einfach, dass es irgendwie wichtig aussieht. 😀

    1. Und der Leser soll erstmal bei all den komischen Buttons den Theme-Switcher suchen? Und vorher erraten, dass es einen gibt? Ja, sehr klug. :five

      1. Oo Da steht groß “Themeswitcher” drüber und wenn ich erfahren will, wie man eine Seite navigiert, guck ich meistens zuerst in die Sidebar .. Und siehe da: Der übertitelte Themeswitcher befindet sich in der Sidebar.

      2. Hoffentlich fühlst du dich von dem Text da oben zu 100% angesprochen. Genau diese Denkweise ist nämlich alles andere, als gut. ^^ (“Ja, das findet man schon, wenn man auf der Suche nach einem Themeswitcher ist. Ist ja ganz normal. Ich als Blogbetreiber bin nicht in der Lage was gutes zu bauen, das jedem genügt, also muss der Benutzer aktiv werden und sich auswählen, was am wenigsten schlimm ist.”)

    2. Theme-Switcher ist auch eher so 2004. Hättest du nicht erwähnt, dass du einen in der Sidebar hast, hätte ich den wohl gar nicht gefunden. Sidebar unten ist auch eher so Footer.

    3. Also ich habe den Themeswitcher nur gefunden, weil ich beim zufälligen Klicken auf das Memory zum Beitrag gekommen bin, in dem du das Gerät angekündigt hast.

      Dein Blog hat übrigens keine Sidebar, sondern eine Bottombar, und da ich gucke ich selbst z.B. NIE rein, außer ich suche den Impressumlink.

      Außerdem verstehe ich das System nicht, dass einige Beiträge bei dir bereits mit Farbe hinterlegt sind, andere nicht. Genausowenig wie den Test des Designs. Tut mir Leid, ich weiß bis jetzt noch nicht, worüber du bei dir so schreibst, habe aber keine Lust, es herauszufinden.

      (Lasse mich bei etwaigem Redesign gerne eines besseren belehren)

      1. Scrollt “aHeadwork” bei euch auch so fürchterlich langsam? Weder mit Safari noch mit Chrome fühlt sich der Blog nur annähernd schnell an.
        Ist ein bißchen wie chip.de im Jahr 1994^^

      2. Es IST ein simples Layout verfügbar, an dem gerade gearbeitet wird. Und was die Kommentare von abgeschirmt angeht: So schlecht kannst du aHeadwork nicht finden, hast du schließlich inzwischen mehrmals bezüglich eines Gastbeitrages auf aHeadwork bzw. von uns bei dir angefragt. u.u

    4. @Hannah ich finde aHeadwork auch keinesfalls schlecht, im Gegenteil. Es ist einer der wenigen Blogs die ich überhaupt lese.
      Und wegen dem Design hab ich sogar schon mal bei dir gemotzt. Da hattest du gesagt, dass ich den Firefox doch benutzen solle.

      1. Ja, dein Problem mit dem Woosh Layout liegt beispielsweise in fehlerhaften Einstellungen im Javascript, ist aber nicht so wichtig, weil das Layout eh rausfliegt. Die anderen Layouts sind Firefox optimiert.

    5. Ich finde weder mit dem Firefox noch mit dem Safari einen “Themeswitcher”. Und im entsprechenden Beitrag kann ich auch recht wenig mit “Woosh”- oder “Memory”-Theme anfangen. Selbst im Quelltext finde ich nichts, was wie Themeswitcher aussieht.

      Sorry.

    6. Jajajaja … haste mich fein vorgeführt. Ich schäme mich – normalerweise ist das Datum das erste, auf was ich gucke.

      Aber einen Themeswitch finde ich trotzdem nicht. Und unbedienbar ist das alles immer noch! So.

  2. +1 flattr. sicher hättest du das auch alles kürzer halten können. aber ich gebe dir sowas von recht. vielleicht lese ich den artikel zuhause auch noch ganz.

  3. Katzenbilder ftw!
    Find ich gut. Vor allem den Teil mit den angeteaserten Beiträgen. Find ich manchmal auch wirklich verwirrend.
    Vielleicht verwechseln manche ihr Blog mit Webdesign. Und wollen einfach nur gestalten, auffallen, was anderes sein und bemerken gar nicht, dass es für viele Besucher nicht darum geht.
    Der Trick mit den Kommentaren ist nice. Hab ich dir gar nicht zugetraut, dass da ein System hinter steckt.

    1. Die meisten glauben, dass das hier alles totale Willkür ist, aber überraschenderweise habe ich tatsächlich ein (verdammt gut funktionierendes, wenn ich das mal so sagen darf, kchch) System.

      1. Ich lerne von dir, großer Meister. Sieht man an deinen Besucher- und Kommentarzahlen. Das finde ich ja so faszinierend.
        Alle regen sich über dich auf und doch sind sie da. Funktioniert. Die herrliche Psychologie des Menschen.
        Freu mich auf den Inhaltsteil.

  4. Ich weiß, dass dir das unverständlich ist, dass jemandem das Memory Layout gefallen kann, aber tatsächlich gibt es einige, denen es gefällt. Genau wie du sagst, gibt es aber auch welche, die es unübersichtlich finden – deswegen ein Themeswitcher, um mehrere zufrieden zu stellen.

    1. Du verstehst es offenbar einfach nicht. Mir ist egal, was du mit denem Blog bezwecken willst, vielleicht willst du möglichst wenig Leser. Ich nahm ihn nur als Negativbeispiel für Blogs, die einen Nutzerfreundlichkeits-Holocaust verursachen. Dazu trägt der Theme-Switcher nur bei.

      1. Naja, ihr geht es vielleicht einfach nicht darum, viele Leser zu haben. Die Leser, die sie hat, finden dieses Theme toll, es passt zur Zielgruppe (wie auch immer diese aussehen mag). Von daher – why not?
        Nicht jedes Blog braucht viele Leser, um zu überleben. Sonst wäre meines ja schon längst abgekratzt…

      2. Sebbo: Aber in diesem Artikel geht es darum, viele Besucher zu haben, oder zu bekommen. Habe ich auch oft genug erwähnt. Menschen die keine Besucher haben wollen, sollen nicht bloggen. Oder auf Papier.

    2. hannah du hast doch wirklich inhalte. also vieeeel text. was total gut ist. warum versteckst du den content dann hinter so einem theme. wenn man die texte direkt sehen könnte, hättest du schon einen blog der alleine aufgrund der vielen und langen texte auf erhöhte aufmerksamkeit stoßen würde. just my 2cents
      gruß benne

      1. @Hannah, hab gerade mit dem Themeswitscher das Theme “Woosh” (oder so) eingestellt. Und jetzt, kann ich das tolle Sidebar Menü nicht öffnen. Also hänge ich jetzt auf diesem Ding fest. UARRR hat da schon.
        Allein die Tatsache das ich deinen Blog nicht mit dem iPhone lesen konnte, hielt mich immer wieder davon ab, diesen zu besuchen.

  5. Beitrag gefällt. flattr-Button musste ich etwas lange suchen. Ja, er passt nicht ins Design, aber das ist sowas wie mit dem Logo. Wenn man die Dinge nicht so darstellt, wie sie der Leser erwartet, hat er ein Problem sie zu erkennen. Und wäre es mir nicht wirklich wichtig drauf zu klicken, würde ich mir denken, der Blog hat das nicht und fertig.

    Kommentare ohne Datum
    Bei Blogbeiträgen ist mir das Datum wichtig, damit ich weiß wie aktuell er ist, ob es Sinn macht nach einer Aktualisierung zu suchen und so weiter. Hier sehe ich das in der URL. Wenn man von einer Suchmaschine auf einen Beitrag kommt und der kein Datum hat, nervt das. Wirklich. Aber eigentlich wollte ich ja zu den Kommentaren schreiben.

    Schon einmal versucht einen Kommentar zu verlinken? Das ist total super in diesem Internetz, dass voll viele Inhalte über Links referenzierbar sind und man nicht schreiben muss “schaut mal auf den Blog vom UARRR und dort in den Kommentaren das zweihundertachtundfünfzigste (einfach von oben durchzählen), wo er schreibt, dass…”.

    Besser: “Am 7.5. hat UARR geschrieben, dass er Daring Fireball mag.

    Es geht um das Datum. Bei vielen Blogs wird das Datum mit dem Beitrag verlinkt. Kennt man ja auch von Twitter. Hier gibt es das nicht und an den Kommentarlink kommt man nur, wenn man weiß wie er bei WordPress aussieht und man sich die ID aus dem Reply-Link saugt. Datum habe ich trotzdem nicht.

    Vorschlag: Neben Reply-Link, Permalink zum Kommentar, das als Text das Datum hat. Alternativ kann man das Gravatar mit dem Kommentar verlinken und als Beschreibungstext das Datum einfügen. Oder auch nicht.

    Und wenn du eine Kommentare-abonnieren Funktion hättest, müsste man nicht immer und immer wieder auf die Seite kommen, um zu sehen ob was neues da ist. Weil die Zeit habe ich nicht. Da gebe ich auch gerne meine Mailadresse an. (Jaja, RSS geht, aber ich bin da mit meinem Reader etwas eigen.)

    Startseite
    Ich bin hin und her gerissen. Früher war ich auch großer Verfechter der Volltext-Beitrags-Wurst. Heute habe ich eine Übersichtsseite mit kurzen Vorschautexten und Vorschaubildern.

    Die Überlegung dahinter ist, dass sich nicht jeder für alles interessiert und man nur kurz Zeit hat jemanden von seiner Seite zu überzeugen, wenn sie dafür erst ein paar Sekunden scrollen müssen, um zu sehen was es alles gibt, habe ich schon verloren.

    1. Guter Kommentar, und mit den Permalinks hast du recht. Ich wollte sie schon länger mit den Gravataren verbinden, kam aber noch nicht dazu. Ist tatsächlich ein fehler hier, aber einer, den ich jetzt nicht als sonderlich “gravierend” bezeichnen würde.

      Kommt aber nach. Weils stimmt. Und zum Flattr-Button: Wenn ich es schaffe die kleine Version des Buttons mit dem WP-Plugin in Verbindung zu bringen, wird er auch präsenter eingebaut. Direkt neben Facebook.

    2. sowas wie wp-subscription-manager oder so wäre echt mal nicht schlecht. Ich meine ich schau normalerweise nicht dauernt nach, ob jemand auf meinen Kommentar geantwortet hat. Und RSS Feed – nein danke.

      1. Nein, sowas wird es nicht geben. Hatte ich oft genug. Die Menschen sind zum Großteil damit überfordert. “Cool, ich kann mich über neue Kommentare per Mail benachrichtigen lassen” und wenn sie dann 2000 Mails in ihrem Eingang haben, schreiben sie mir eine, weil sie nicht selbst finden, wie man den Scheiß wieder ausstellen kann.

        Hier ist in den Kommentaren genug los, ich habe Pro und Kontra abgewogen und mich gegen die Funktion entschieden. Ich denke das ist okay. ^^

      2. Das ist eine Antwort auf UARR. Da wo er was von 2000 Mails schreibt. Ich habe aber auf den Reply-Link von sebbo geklickt, weil unter UARRS Beitrag keiner erscheint, was mich vermuten lässt, dass nur drei Kommentarebenen oder sowas zugelassen werden und ich das Kommentar über dem Kommentar schreibe, es aber darunter erscheint. Vielleicht liege ich auch falsch.

        Das mit dem hohen Aufkommen stimmt. Durch die threaded Comments folgt aber auch die Situation, dass man nicht mehr alle liest, weil man nicht ständig alles durchgehen will, um zu wissen was neu ist. Wo wir wieder bei den Daten wären, die mir auch später sagen könnten, wann welches Kommentar wo geschrieben wurde.

      3. Jau Luca, die Nested-Comments Sache ist auch noch nicht ganz rund, ich denke, dass ich 34 Ebenen anlegen werde, die aber alle gleich weit eingerückt sind. Das führt dann nicht zu Verwirrungen.

        Und jaaah, du hast ja Recht, ich sag doch gar nichts dagegen. :zzz

      4. Man könnte nur zwei Ebenen (oder ist das dann eine?) erlauben. Dann ist jeder Kommentar zu einem neuen Thema ein Thread und auf den kann man antworten. Allerdings schreibt man dann den Kommentar immer noch nicht dort, wo er erscheint. Vielleicht doch besser die 34 Ebenen.

  6. Habe deinen Artikel so konzentriert gelesen, dass jetzt meine Kontaktlinsen an den Augen festgetrocknet sind. Gleich folgen deswegen viele Tränen und ich werde den ganzen Tag mit verschmiertem schwarzen Zeug um die Augen in der Agentur sitzen.
    Ich wollte sagen: Yeah, find ich gut, den ersten Teil auch schon!

  7. Witzig und clever geschrieben, gefällt mir!
    Insbesondere bei Fotoblogs ist man stets versucht, soviele Bilder wie möglich zu zeigen (man hat ja auch was drauf und jeder soll das gleich zu allererst sehen) und tendiert daher gern zu überfrachteten Blogstrukturen mit zig kleinen Vorschaubildchen – nur, um damit den potentiellen Blogleser total zu überfordern.
    Und als kleines Vorschaubild büßen viele Bilder sowieso ihre Wirkung ein.

    Dabei sollten sich insbesondere Fotoblogger ihre eigenen Regeln vor Augen führen – man sagt, “eine Sedcard ist so gut wie ihr schlechtestes Bild”.
    Also lieber auf der Startseite nur wenige gute Bilder in größerer Darstellung zeigen als massenhaft kleine. Ist zumindest meine Meinung dazu.
    Oder eben die Beiträge wirklich untereinander durchlaufen lassen und dafür gleich easy auffindbar die Beitragsnavigation oben rechts oder links hin, damit der willige Blogleser ggf. zu den Beiträgen springen kann, die er oder sie interessant findet.

    Na, lange Rede schwacher Sinn: an und für sich hast du’s ja alles schon gesagt. Vielleicht hilft es, den ein oder anderen Blog übersichtlicher zu gestalten. Danke für den Input!

  8. Ich stimm dir größtenteils zu. Bis auf die Sache mit der Vorschau, die finde ich eher praktisch. So sehe ich an Überschrift und Einstiegstext ob das Thema was für mich ist, falls ja klicke ich drauf, sonst scrolle ich einfach weiter. Wenn ich erstmal 1000px runter scrollen muss, hab ich meistens schon keine Lust mehr.

    Und bei Fotobeitragen ist es insofern praktisch, dass nicht soviele Bilder auf einmal geladen werden. Gerade wenn man gelangweilt in der Bahn sitzt und per Handy surft und die Fotobeiträge gerade gar nicht sehen will, weil die auf nem Handy eh wenig Sinn machen.

    Wichtig ist aber eben, dass einem im Vorschautext nichts vorgegaukelt wird, was danach nicht gefunden wird.

  9. Mal wieder sehr gut geschriebselt. Vor allem den hinweis zum “weglassen” find ich gut. Mancherlei leute haben ihren blog auch mit so viel social networking blabla und anderem nonsens vollgedroschen das der eigentliche inhalt vollkommen in den hintergrund rückt.

  10. Also ich finde das neue Design in diesem Beitrag mal wieder ganz hervorragend. 🙂
    Und der Beitrag an sich ist gut. Passt. Hat Hand und Fuß.

  11. An sich alles sehr schön geschrieben… eine Sache hast Du vergessen, die Du in Deinem Blog meines erachtens total falsch machst 😉 : Jeder link auf externe Seiten sollte “blank” sein, so daß sich ein neuer Tab oder eine neue Seite öffnet… wenn Du mir schon einen link empfiehlst, dann schmeiss mich nicht von Deiner Seite runter… Wenn mir dort nämlich wieder was gefällt bin ich erst mal woanders und hab Dich vergessen…
    … und ja, ich kenne die vorwärts/rückwärts Taste

    1. Nee, wenn ich mich nicht täusche, ist blank weder valide, noch irgendwie klug. Das ist so ein Überbleibsel von vor fünf Jahren. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    2. Ist in der Variante Transitional erlaubt, wäre also hier okay. Klug, kann man drüber streiten, es ist aber eine Bevormundung, bzw. ich nehme dem User ein Stück weit die Kontrolle weg, wie er “sein” Internet benutzen will. Undn Link in einem neuen Tab kann nan auch fix mit der mittleren anstatt der linken Maustaste öffnen – wenn man denn eine hat 😉

    3. Ich steh auch überhaupt nicht auf target=”_blank”. Wenn ich den Link in einem neuen Fenster öffnen will, dann hab ich dazu zig andere möglichkeiten – kann das dann aber selbst entscheiden. Aber das ist wie so vieles – Geschmackssache …

      1. Jeriko: Man braucht nicht mal zwingend eine mittlere Maustaste. Ich habe sowieso annähernd automatisch (oder durch Gewöhnung) den linken Daumen auf der Apfeltaste liegen. Apfel-Klick macht auch in jedem Browser ein neues Tab auf – und wenn man klug ist sogar im Hintergrund!

  12. Der gemeine Internetnutzer ist gestresst. Alle fünf Sekunden eine andere Seite, 1200 neue Seiten am Tag, Informationen von allen Seiten. […] Es ist also eine verdammt große Hürde, wenn man dem Besucher abverlangt erstmal jeden Beitrag, der unter Umständen interessant sein könnte, anklicken zu lassen.

    Ich lasse jetzt mal außer acht dass es hier ja um deine subjektive Meinung zu Blogs geht: Wir alle sind Scanner, wir scannen die Headlines, vielleicht noch die erste Zeile, gaaanz selten noch die Metainfos (Anzahl Kommentare etc.), das wars. Mit Teasern und in meinem Fall den Vorschaubildern komme ich diesem Verhalten entgegen, in dem ich auch noch das Scrollen aufs Nötigste reduziere. Und bei Interesse für einen Beitrag ist der Klick dann auch keine Hürde mehr.

  13. Sehe das genauso. Meistens entscheide ich nach dem Aussehen eines Blogs, ob ich ihn abonniere oder nicht. Stinknormale vorgefertigte WordPressthemes, die kein Stück angepasst sind, haben keine Chance. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

    Auf der Startseite will ich mindestens 5 Beiträge. Maximal 10. Mehr oder weniger ist schlecht. Unwichtiger Kram soll rausfliegen. Datumsanzeige in den Kommentaren. Beitragsnavigation in der single.php. Kommentare in Seiten splitten.

    Über die verschachtelten Kommentare bin ich mit mir selbst noch nicht einig. Es macht natürlich Sinn, aber bei vielen Kommentaren, wie bspw. hier, fällt es mir schwer, die neuen Kommentare zu finden, wenn ich einfach nur wissen will, was in den neusten 5 Kommentaren gesagt wurde. Wahrscheinlich hat es aber mehr Vor- als Nachteile.

    1. Ich weiß, das gefällt jetzt wieder den wenigsten, ist komplizierter zu verstehen aber macht’s übersichtlicher:

      Ich finde die Kommentar-Funktion, die MobileMacs eingebaut hat klasse. Kurz erklärt: Jedes Kommentar untereinander, aber miteinander verknüpft. So seh ich immer die letzten Kommentare, sehe aber auch sofort, worauf sie dieser Kommentar jetzt bezieht. Lohnt sich aber auch nur bei vielen Kommentaren wie z.B. hier.

      1. Äh ja, genau das hatte ich vorher hier. Seit zwei Jahren. Wurde nicht genutzt. Ich bin mit der aktuellen Lösung zufrieden, danke.

    2. Bei mir ist es fast umgekehrt. Gerade Blogs mit Standard-Layouts haben gute Chancen abonniert zu werden. Da schreibt jemand, wegen dem Inhalt und nicht, weil er sich mit Design und Zeug auskennt und zeigen muss was er kann.

      Blogs wie UARRR finde ich auch großartig. Aber nur solche?

      1. Jau wie gesagt, mir ging es auch gar nicht um die Optik im Sinne von “gutes Design”. Meinetwegen kann auch jeder runterladbare Fertigthemes nutzen, sollte aber darauf achten, dass die gut zu benutzen sind.

  14. @Uarrr: Ich finde frertige Themes auch Ok, gerade bei Anfängern, die erst seit kurzen bloggen. Nach und nach sollte man sich aber ein wenig mit der Materie auseinander setzen und versuchen eigene Ideen einzubringen. Ich denke, dass man die Grundsätze, die sich in den Jahren bei anderen etabliert haben beachten sollte. Ich finde es auch schrecklich eine rote Typo auf schwarzen Grund lesen zu müssen.

    P.s. Ich beneide dich gerade mal wieder um dein fucking geniales Artikeldesign. *******

  15. Finde ich sehr interessant. Vorallem, da es einen als Blogger irgendwo selbst betrifft.

    Vorallem die +1 Sache mit den Kommentaren. Einfache Psychologie. So einfach, dass es einen wundert, warum man da nicht schon selbst drauf gekommen ist.

  16. Ich weiß nicht, ob ich den Inhalt dieser “Reihe” oder die Designs der Beiträge cooler finden soll. Gelungen in jedem Fall.

  17. Wie es dazu kam das ich jetden Tag auf uarrr.org klicke? Ich fand/finde Gasmasken cool xD

    Hört sich komisch an, aber genauso bin ich auf deinen Blog gekommen. Dann fand ich das Design toll (die Texte zeitweise überhaupt nicht=) und jetzt schaue ich eigentlich täglich vorbei.

  18. hmm…nur mal ganz kurz: dein Beispiel für ein Blog, das alles richtig macht ist Daring Fireball? Das war Ironie? Hoffe ich doch. Da ist so ziemlich Alles komplett falsch und User-unfreundlich, was man sich ausdenken kann.
    Naja, und meiner Meinung nach hast du noch Kategorien vergessen. EIn wichtiges Thema, was mir jetzt gerade beim Blog-Umbau wirklich Sinn macht oder mir zeigt, was ich falsch gemacht habe.
    Aber den Rest fand ich wieder mal ganz gut beschrieben. Ich wünschte nur, es würden auch mehr Leute so machen. Zum Glück ist es in den Blog-Bereich, wo ich mich aufhalte, “Design”, ja irgendwie von Haus gern gesehen, dass der Blog nicht nur gut aussieht, sondern auch benutzerfreundlich ist.

  19. Ich weiß nicht, ob das zum Design gehört, aber:
    Volltextbeiträge im Feed-Reader!
    (Alles andere fliegt wieder raus. Bis auf die Ausnahmen F!XMBR und Don Alphonsos Rebellmarkt.)

  20. Ich bin der Meinung, dass Webdesign zu 90% Typographie ist. Denn letztlich ist eine Internetseite ein Informationsmedium und wird auch als solches genutzt, sodass die Lesbarkeit im Vordergrund stehen sollte. Und da findet die Typographie ihren Sinn. Hübsche Gimmicks sind da eher nebensächlich.

    Und weil es so gut zu diesem Blogpost passt, verweise ich hiermit auf einen Artikel, den ich mal zu diesem Thema geschrieben habe (s.o.).

  21. “Aber wären Kommentare unwichtiger, als der Inhalt, wäre es kein Blog, sondern Nazischeiß.”

    Ich gelobe hiermit feierlich, dass ich diesen Satz demnächst im beruflichen Kontext zitieren werde!

  22. Klasse Artikel, noch besser als der erste!
    Ich bin relativ frisch was WP angeht und was das bloggen angeht so und so, also dankbarer Nutzniesser dieser direkten gut geschriebenen Kritiken. Martins relaunch wurde ja auch direkt auf seinem Blog heftigst diskutiert. Manche Änderungen haben sich mir völlig verschlossen. Ich erwische mich nun dabei den blog eigentlich nur noch im feed reader zu lesen….
    Schade ist das viele blogger Kritik von den Lesern oft zu persönlich nehmen und dann immer die “das ist mein blog” Karte ziehen. Das ist ja prinzipiell richtig aber was ist ein blog schon ohne Besucher? Ein Tagebuch, ja, das kann man dann aber auch auf Papier schreiben, das ist schöner, persönlicher und unvergänglicher….
    Alles ist Geschmacksache, aber definitiv nicht subjektiv, das ist völlig richtig. Eher subliminal 😉

  23. Würde Flattr mir gefälligst endlich einen fucking invite code schicken, damit ich auf diesen fucking flattr.button für diesen beitrag klicken kann?

    Danke übrigens.

  24. Klasse Beitrag – Flattered! Darfst nun also gerne kurz bei mir vorbeischaun und mir sagen, wo noch Nachholbedarf bezüglich Usability bei meinem Blog besteht 😉

    Und nun zu Teil 1.

  25. Verschiedene Layouts hier fand ich ja schon ziemlich okay. Der aktuelle Wurf ist allerdings wirklich grandios. Zwar nervt mich häufig total Deine Schreibe, aber was hier Content und Plattform für das Auge bieten, macht das (zumeist) wieder wett.

  26. Hilfreiche Tipps, andererseits muss man auch seinen Blog publik machen, und das vergessen viele. Es bringt nichts einen Blog zu haben, wenn dieser nirgends als Link überhaupt auftaucht und der Blogger selbst woanders Kommentare hinterlässt. Klingt vielleicht ein wenig doof, aber ich habe festgestellt, dass viele Leser durch andre Blogs kommen und nicht via Google oder per Straßengeschrei auf meinen Blog kamen und merkten, dass der voll toll ist und man ihn am liebsten Heiraten möchte.

    Meine 2ct dazu 🙂 Aber ansonten sehr treffend geschrieben!

    Grüße

  27. Wenn ich mehr als ein paar Sekunden brauch um mich auf einen Blog zurecht zu finden klick ich die Seite meistens weg ^^ (Außer ich kenn sie schon)

    Unanklickbare Header sind echt ein graus

  28. Toller Artikel, direkt geflattrt (geflattred?). Wo du dich schon über die Kommentare auslässt: Ein guter Gedankengang findet sich hier => http://css-tricks.com/the-hard-part-first/ – Namen, E-Mail & URL kann man immer noch angeben, wenn man erstmal den Kommentar an sich geschafft hat. Ist ein minimales Ding, aber in meinen Augen ganz sinnig.

    Und ich überlege jetzt mal, ob ich nicht wieder “Manifest” installiere: http://jimbarraud.com/manifest/ 😉

    1. Ja, für die ganz dummen habe ich ja diverse Male geschrieben, dass es darum geht, was man machen sollte, damit ICH als Individuum den Blog lesen wollen würde. Aber offenbar gibt es immer wieder noch Menschen, die nichtmal das verstehen, was für die ganz dummen geschrieben wurde. 🙂

  29. Zu den Kommentaren hab ich so meine eigenen Thesen:

    Pyschologisch funktioniert es bei den Kommentaren durchaus auch umgekehrt. Denn es gibt nicht wenige, die gerne die “ersten” sind. Leser durch ein erstes selbstgeschriebenes Kommentar anzufüttern, zeigt nur auf, dass man seinen Text entweder nicht offen genug formuliert hat, wie z.B. Fragen zu stellen. Oder dass man in seinem Text keine provokanten Thesen hat. Wer in sich geschlossene Texte schreibt, wird es mit Kommentaren schwer haben. Abgesehen davon sind die Kommentare nicht nur dafür da, das Ego zu streicheln. Oft haben Texte auch einfach keine Kommentare, weil viele Leser dem zustimmen. Denn viele erheben ihr Wort meist nur, wenn sie Kritik üben möchten.

    Du hast viele Punkte angeschnitten, denen ich durchaus zustimme. Ob Dein latent aggressiver Unterton provozieren soll oder ob Du einfach so drauf bist, kann ich nicht beurteilen. Auf Dauer würde ich mir jedoch kein ständiges Rumgekotze reinziehen wollen 😉

  30. Pingback: newstube.de
  31. Ich finde du sprichst so klare Dinge an, dass es eigentlich müssig sein müsste , darüber nachzudenken, aber so ist es meistens. Was zu klar ist, will man nicht lesen, verstehen oder gar anwenden.
    Aber so individuell wie wir alle glauben zu sein, sind wir eben nicht.
    Danke war ein guter Artikel.

  32. Sehr geil!
    Auf den Punkt gebracht, und bitte genauso weiter machen. Stehe nicht auf das Pseudo Juristendeutsch, das man bei anderen möchtegern bloggern zu oft sieht.

    Der Blog ist vom Style schon einer der geilsten die ich kenn!

    Und noch was. Ich brauche UNBEDINGT ein freshes Wallsticker von dem Logo hier!

    Schreib mich an…

  33. +1 flattr
    Sehr schön und klar geschrieben. Ich finde innovative Seiten auch immer ganz schön und mach Ooooh und aaaah und dann gehe ich nie wieder hin (wie bei deinem Negativbeispiel, dass ich gestern zufällig zum ersten Mal besuchte).

    Würde die Vorschläge auch gerne anwenden, aber habe wegen null Plan was Design und technische Fähigkeiten angeht wenig Möglichkeiten dazu.

    Würde mich über nen dritten Teil freuen.