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Regeln des Internets. #1

Und ich habe ihn dafür nicht bezahlt.
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Och, so dies und das.

Eigentlich gibt es nicht wirklich etwas zu sagen, aber es gibt ja nie nichts zu sagen, also sage ich was, zu Dingen von denen ich denke, dass ich sie vielleicht sagen möchte. Zu verschiedenen Themen, nichts großes, nichts ausführliches, einfach alles, also viel und wenig.

1) Ich bin immer wieder überrascht, wenn mir jemand sagt, dass Twitter zu viel Zeit wegnimmt, man nicht verstehen kann, wie man soetwas nutzt und dass alles, was da geschrieben wird, doch sowieso nur inhaltsloses Unterhaltungsgebrabbel sei. Etwas in diese Richtung zu behaupten spricht von absolutem Unwissen. Das gute und nützliche am “Social Web”, oder dem “Web 2.0″ ist nicht nur, dass man selbst eingreifen und Inhalte erstellen kann (User generated content, wir erinnern uns), sondern, dass ich mir meine Inhalte auch selbst zusammenstellen kann. Wenn ich also nur Idioten wie ihm hier auf Twitter folge, bekomme ich keine vernünftigen Informationen in meine Timeline. Wenn ich aber irgendwelchen Nachrichtenseiten und Leuten folge, die nur das twittern, was ich lesen möchte (was bei der Anzahl an Twitter-Nutzern nicht unwahrscheinlich ist), dann kann es keinen besseren Informationsfluss für mich geben.
Dass Twitter zu viel Zeit wegnimmt ist doch auch eher eine Aussage, die auf die eigene Dummheit zurückzuführen ist. Wenn ich keine Zeit habe, nutze ich nicht Twitter. Wenn ich dann irgendwann drei Sekunden habe, schaue ich mal in die Timeline, wenn ich wissen will, was gerade los ist. Wenn nicht, dann nicht. Alles kann, nichts muss.

2) Neues iPhone, neues iOS, täterätä. Alles ganz fein, was mir allerdings, aus der Sicht von jemandem der sich irgendwie irgendwann mal Designer, oder vergleichbares, nennen möchte, ist, dass das OS zusehends hässlicher wird. Man könnte auch sagen, dass es hässlicher präsentiert wird. Dieses merkwürdige Tropfen-Wallpaper, das man derzeit in den ganzen Demos sieht? Es ist einfach zu hell. Generell ist der iPhone-Homescreen viel zu überladen, als dass man wirklich sagen könnte, dass Bilder im Hintergrund irgendwann gut aussehen, solange sie nicht absolut schlicht sind. Mit Jailbreak konnte man sich schon immer irgendwelche Bildchen in den Hintergrund klatschen, dementsprechend habe ich mindestens fünftausend verschiedene Variationen gesehen. Und jede sah vollkommen beschissen aus. Gleiches gilt für Ordner und :f1 Multitasking :f2 . Irgendwie sieht das alles nicht mehr so aus, wie man es ursprünglich gewohnt war. Aber vielleicht geht das auch nur mir so.

3) Der Lesezirkel. Eigentlich bin ich relativ gut darin, Dinge abzuschätzen, aber dort habe ich mich geirrt, obwohl es so offensichtlich ist. Man soll keine Worte über Dinge verlieren, die noch nicht in trockenen Tüchern sind, aber ich kann ja mal anreißen, was für Gelegenheiten sich vielleicht bieten werden, im Laufe des Zirkels. Da wäre einmal eine unter Umständen mögliche Kooperation mit einem großen, bekannten und coolen Verlag. Das wäre natürlich ziemlich gut. Für alle Beteiligten. Wobei zu beachten wäre, dass das alles schön gemütlich und feierlich für die Teilnehmer bleibt. Und dann fragte dieser Radiosender, der sich Fritz nennt nach, ob ich denen zum Thema ein Interview geben würde, wenn die erste Lesezirkelrunde abgelaufen ist, was dann erneut wieder mehr Aufmerksamkeit auf die Sache lenkt. Finde ich gut, macht Spaß! Apropros Spaß, mir ist aufgefallen, dass ich das Buch wirklich sehr gerne lese. Einerseits, weil es ziemlich gut ist, wie ich finde, andererseits, weil ich weiß, dass da gerade noch rund 30(?!) andere sind, die das gleiche Buch lesen. Und ich bin verdammt gespannt, zu hören, was ihr von dem Buch haltet, wenn der Monat vorbei ist.

So.

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Tweets ausgedruckt.

tweetsausgedruckt

Till hat sich einen Drucker gebaut, der seine Timeline live ausdruckt. Das ist so dämlich, dass es schon wieder cool ist. Wie es geht, und das Bild oben in größer (auf dem man dann gut erkennen kann, dass da auch mein Name steht) findet man hier.

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Warum man seinen Twitter-Account nicht verkaufen sollte.

Bekanntlich verkauft ein ehemalig bekannter Blogger seit heute seinen Twitter-Account. Aus merkwürdigen Gründen nicht über Ebay, sondern mittels einer selbsterfunden, überaus uneffizienten Mail-Auktions-Methode, aber das soll uns an dieser Stelle nicht weiter stören.

Bekanntlich ist Twitter ein sehr persönliches Ding. Entweder man folgt SpOn (und Vergleichbaren), um neue Informationen zu erhalten, oder man folgt echten Menschen, die echte persönliche Dinge twittern. Wie diese aussehen ist egal, das können, wie ich irgendwo schonmal erwähnte, dämliche Wortspiele sein, oder Dinge wie “Habe gerade meine Bahn verpasst, werde jetzt aus Trotz einigen Rentnern gegens Schienbein treten.”. Je nach Bekanntheitsgrad desjenigen und Qualität der Tweets, steigt auch die Followerzahl.

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