☰ Von Flattr, Facebook und fantastischen Visionen.

Das Problem an Revolutionen ist, dass sie nur funktionieren, wenn alle mitmachen. Oder zumindest ein großer Teil. Gerade passieren einige Dinge im Internet, die durchaus einen revolutionären Ansatz haben. Da wäre einerseits der Facebook Like-Button, der es jetzt jedem ermöglicht alles Mögliche  überall zu mögen. Das beeindruckende an dieser Stelle ist, dass diese Buttons gerade überall auftauchen. Jeder dritte Blog hat ihn, selbst CNN nutzt die neuen Facebook-Features auf ihrer Seite. Es ist auch klug, weil die schnellste Möglichkeit Content viral zu verbreiten. Mir gefällt die Idee.

1. Was, wenn einfach nur mögen nicht reicht?

Auf einen Like-Button klicken, damit zeigen, dass man etwas mag und es gleichzeitig an seine Facebook-Freunde verbreiten ist die eine Sache. Was ist aber, wenn ich etwas so gerne mag, dass ich am liebsten fünfzehn Mal auf den Like-Button klicken, den Autoren umarmen und eine Familie mit ihm gründen möchte? Sprich: Was ist, wenn der Content mir wirklich sehr gefallen hat, er mir sehr geholfen hat,  oder ich denjenigen, der ihn erstellt hat, einfach irgendwie unterstützen möchte? Flattr setzt an diesem Punkt an. Micropayment, furchtbares Business- und Buzzword, aber genau das ist es, worum es hier geht. Am leichtesten ist es verständlich, wenn man sich das Video der Schweden anschaut:

Oder in meinen Worten: Ihr sagt eurem Flattr-Account wieviel Geld ihr im Monat einsetzen möchtet, um Dinge zu mögen. Bei mir ist gerade zwei Euro der Fall. Angenommen jeder Blogbetreiber wird Flattr einsetzen, das würde bedeuten, dass jeder Inhalt einen Flattr-Button bekommt. Wenn ich den neusten Comic von Jojo sehr gerne mag, klicke ich auf den Flattr-Button. Angenommen ich klicke den Rest des Monats keinen dieser Buttons mehr, dann bekommt Jojo am Ende des Monats meine zwei Euro, die ich zuvor festgelegt habe. Ich hätte auch 35€ festlegen können, dann würde Jojo die bekommen.

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☰ Neue Elchfußmatte

Gestern feierlich erworben, nun liegt sie vor meine Zimmertür. Sie ist aus “Polymerianimiranian” (oder so) und bis zu 30°C waschbar. Eine sehr gute Investition.

☰ 26. 07

Morgen komme ich wieder.