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RRRe:publica 2010

rrrepublica10

Berlin, April 2010. Ich werde wohl da sein, er wohl auch, er wohl auch, er wohl auch, er wohl auch, er wohl auch. Wer wohl noch?

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Urlaubsrelation.

istanbul

Ich bin der Überzeugung, dass man als Arbeitnehmer erheblich mehr Urlaubnehmer sein sollte. Darum guck ich mir in naher Ferne mal die Türkei an. Deswegen.

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Ich bin dann mal für knapp drei Wochen in Costa Rica

costarica

Wunderbar. Fertig. Geht los.

Alles ist gepackt, obwohl “gepackt” der Perfektion, die meiner Anordnung der Gepäckteile, die meinen Rucksack füllen, beiwohnt, kaum gerecht wird. Jetzt ist es so, dass ich mich heute gegen sieben Uhr auf den Weg zum Hamburger Hauptbahnhof begeben werde, an dem mein ICE abfährt. In Bremen steigt Kilian hinzu, mit dem ich diese Reise bestreite. Um kurz nach zwei Uhr nachts kommen wir in Frankfurt am Main an, von wo unser Flieger irgendwann gegen fünf geht.

Dieser bringt uns nach Madrid, was zwei Stunden Flugzeit in Anspruch nimmt. Von Madrid gehts dann irgendwann direkt nach Costa Rica, direkt nach San Jose, also direkt zu der Dame, die hauptsächlich dafür verantwortlich ist, dass wir überhaupt diese Reise auf uns nehmen. Sophia. (Total melodramatischer Satzbau.)

sophia

Dann verbringen wir eine großartige Zeit am anderen Ende der Welt. Und reisen alle, mehr oder weniger gleichzeitig, Anfang August wieder zurück ins Vaterland. Sowohl Kilian, als auch Sophia (die ja ein Jahr in Costa Rica verbrachte), als auch ich. Allerdings alle mit anderen Flugzeugen. Lange Geschichte.  Am fünften August schlägt mein Flieger hier wieder auf. Hoffentlich sanft.

Was gibt es noch zu sagen? Tja. Was mit diesem Blog passiert ist natürlich eine gute Frage. Bisher stand er nie wirklich still, auch nicht, wenn ich im Urlaub war. Aber einmal ist immer das erste Mal… und so.

URWALDACTION

Ich bin bereit. Abenteuermütze sitzt, entspannter Urlaubsblick ist aufgesetzt, kann losgehen.

Bis zum August! Tschö!

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M. Wichmann, seineszeichens Wanderer.

In Anlehnung an Jojo, außerdem war meine Frisur auf dem Bild furchtbar.

Entstanden, vor rund 4 Tagen auf Malta. Nach einer von Kilians und meinen Extremwanderungen. Wir sind einen Berg hinauf, durch irgendeinen verlassenen, verdörrten Nationalpark. Haben diverse 80° Steigungen erklommen und kamen dann an unserem Ziel an.

Danach gingen wir allerdings weiter. Wer das Texas Chainsaw Massacre gesehen hat, kann sich vorstellen wie es dort oben aussah. Links neben unserem Weg war ein heruntergekommener Zaun, den Kilian um den Bambusstab, den ich in der Hand halte, erleichterte.
Hinter diesem Zaun jammerte, winselte und bellte ein Hund so erbärmlich, dass wir – natürlich nicht aus Furcht, sondern aus reiner, taktischer Vorsicht – automatisch langsamer liefen.

Um nicht den gleichen Weg zu nehmen, den wir gekommen waren, wählten wir für den Rückweg einen unscheinbaren kleinen Pfad. Allerdings endete dieser einfach irgendwo mitten auf dem Berg. Das führte dazu, dass wir – Umkehren war keine Alternative – den Berg einfach auf eigene Faust absteigen mussten.

Wir kämpften uns also durch Unterholz, dornige Büsche und über merkwürdige Steinformationen und kamen schließlich wieder in der “Zivilisation” (was man auf Malta halt so nennt) an. Diese Szene erinnerte stark(!) an “The Village”.

Tjaja, so war das.