☰ HoverBar for iPad

HoverBar connects iPad 2 to your Mac, creating a dynamic duo. An awesome, Tony Stark – inspired, desktop workstation with a beautiful Apple display and a killer touchscreen computer hanging by its side. HoverBar presents more ways to use iPad more often. Collaborate on a project with FaceTime, monitor the weather and interact with your favorite apps. HoverBar rescues iPad from the computer bag.

Ich suchte fürs QUOTE.fm Büro nach einem Bildschirm, den alle sehen können, der die QUOTE.fm-Userzahl groß anzeigt und jedes Mal ein Geräusch macht, wenn sich jemand neu anmeldet. Das Ding könnte die Lösung sein.  Allerdings habe ich nur das alte iPad. Hm.

☰ QUOTE.fm hat jetzt RSS-Feeds

Martin Weigert:

Gestern gaben die Norddeutschen bekannt, dass ab sofort jedes Nutzerprofil über einen RSS-Feed verfügt. Was auf den ersten Blick unspektakulär klingen mag, erweist sich als eine unheimlich praktische Funktion für alle, bei denen der tägliche Besuch von quote.fm noch nicht ins Blut übergangen ist, die aber die Textempfehlungen ausgewählter Nutzer nicht verpassen möchten.

Wir bauten übrigens RSS Feeds für Userprofile ein. Mehr auch hier.

☰ Project "New Hope" ist online.

Vielleicht nicht unbedingt der beste Zeitpunkt, den SOPA-Blackout-Tag als Launchtermin zu wählen, letztendlich ist es es aber auch egal.

Wir haben ein paar Dinge implementiert, über die wir geraume Zeit nachdachten. Das Hauptproblem war, dass Discover teilweise an Redundanz litt, beliebte Artikel tauchten mehrfach auf, andere gingen dafür unter. Die Darstellung der Kuratoren war mangelhaft, die Sortierung der Listen ebenfalls. Außerdem, wie hier schon beschrieben, war Popular ebenfalls überflüssig. Wir haben jetzt Popular und Discover zusammengeführt und dabei alle Funktionen behalten. Eigentlich recht gute Arbeit.

Außerdem gibt es ein Redesign für Source-Pages. Das hier ist die Source Page für UARRR.org, eine Seite, die Artikel zusammenfasst, die von einer Webseite gemacht worden sind. Das ergibt eine Liste der beliebtesten Artikel dieser Seite. Relativ spannend, wie ich finde, weil so eine QUOTE.fm Recommendation erheblich mehr “wert” ist, als ein Facebook-Like, oder ein Tweet. Ich freue mich auf jeden Fall mehr, wenn jemand meine Artikel auf QUOTE.fm als lesenswert empfindet, als wenn derjenige sie nur kurz liked, oder retweetet.

Auch neu: Zusammenfassungen von Artikeln. Das hier ist die Article-Page eines Artikels von matadornetwork.com, die alle Recommendations dieses Artikels beinhaltet. Man sieht alle Zitate und alle Kommentare. In Kurz: Source-Page = Die Seite und alle ihre Artikel, Article-Page: Der Artikel und alle seine Empfehlungen.

Ansonsten gab es die ersten Änderungen an der Optik. Mehr Typografie, weniger kleine Fizzelbuttons. Das wird sich mit der Zeit quer durch die Seite ziehen. Die Erkennung der Headlines läuft gerade noch etwas holprig, aber auch das wird besser. Und ist der erste Schritt zum “Read”-Bereich, der eben darauf basieren wird.

Weitere Informationen, auf Englisch, im QUOTE.fm-Blog: Project “New Hope” is ready: Updates for Timeline, Popular, Discover and Source Pages. Also: New stuff! Selbst anschauen: QUOTE.fm. Ich bin total zufrieden. Es wurde besser. Und es macht unendlich viel Spaß.

Die nächsten Updates enthalten neue Funktionen, mehr Übersichtlichkeit und Kleinkram. Eine Möglichkeit in seinem Blog anzeigen zu können, wie oft dieser Artikel auf QUOTE.fm empfohlen wurde, ist zum Beispiel nett. Ein Dashboard ist nett. Staff Favorites, damit man weiß, wem man folgen könnte, ist nett. Kommt alles. Bald.

☰ CI und iOS. Wie wichtig ist Branding?

iOS Design ist so eine Sache, bei der die Ansichten weit auseinander gehen. Irgendwann läuft es auf subjektive Meinungen hinaus und es gibt keine wirkliche Diskussionsgrundlage mehr. Das hält mich aber nicht davon ab, meine Meinung mal zu erläutern.

Ich postete die ersten Entwürfe für die QUOTE.fm App, die mir persönlich recht gefallen. Mir gefallen die Gedanken dahinter und die Funktionalitäten. Bevor ich überhaupt anfing die App zusammen zu schieben, überlegte ich, was eine gute native App auf einem mobilen Betriebssystem ausmacht.

Warum war Tweetie, bevor Twitter es fickte, so toll? Was machte das Programm zu einem, das man am Tag 30 Mal nutzen konnte, ohne davon genervt zu sein? Es hatte kein wirkliches Design. Es waren zum Großteil iOS Standardelemente, wie sie auch in Mail zu finden sind. iOS-Standardverhalten und iOS Standardfarben. Tweetie fühlte sich an, als gehörte es zu iOS, es war kein Programm von Twitter, sondern eines für Twitter. Beim Wechsel von Mail zu Twitter, oder von Messages zu Twitter oder von irgendeiner anderen Standard-iOS-App zu Twitter, merkte man keinen wirklichen optischen Bruch.

Das ist mein Hauptkritikpunkt an Tweetbot. Die Überlegungen hinter den Funktionen und dem Aussehen sind hervorragend, sie funktionieren in der Theorie gut. Nur sind sie fremd, sie stimmen nicht mit den Gesten und der Optik des restlichen Betriebsystems überein. Es gibt in iOS keinen Dreifach-Tap. Es gibt kein “Lange gedrückt halten” und es gibt keine Balken oben, die in ihrer Gesamtheit anklickbar sind. Ich sage nicht, dass die Funktionen dumm sind, ich sage, dass sie sich fremd anfühlen. Tweetbot verhält sich anders als das System drumherum. Ich habe mich dran gewöhnt, aber es war ein Prozess in dem viele Fehler passierten, in dem ich Aktionen auslöste, die nicht meine Intention waren.

Readmill ist ein gutes Beispiel für eine OS fremde Optik. Die Readmill iPad-App ist wunderschön, ohne Zweifel. Und scheißt auf alle optischen Konventionen von iOS:

As much as we love the iOS interface design principles, we believe it’s time to move away from the slightly exaggerated imitation of the physical world. Sure, it’s important that a user interface is tactile, but in order to do that, using all effects in Photoshop is not always necessary.

A few words about Readmill for iPad

Netter Grundsatz, so als Designer kann man natürlich total frech Konventionen brechen, sich das dann auf die Kappe schreiben und sich spitze fühlen, dass man sich nicht anpasst. Leider ändert das nichts an der Tatsache, dass die App optisch nicht mehr zum Betriebssystem passt, man, wenn man sie öffnet, plötzlich mit anderen Buttons konfrontiert ist, unter Umständen sogar mit einer anderen Menüführung. Sowas stört, wenn man gewohnt ist, dass der Zurück-Button oben links ist, ohne hinzuschauen in diese Ecke tapt und dort, warum auch immer, eine andere Funktion vorhanden ist. Nicht, dass das bei Readmill jetzt unbedingt der Fall sein muss, ich versuche nur zu demonstrieren, dass es im Prinzip immer schlecht ist, wenn man sich an eine App gewöhnen muss.

Für mich sollte das ganze System möglichst wie aus einem Guss wirken. Das heißt nicht, dass ich die Readmill-App scheiße finde, im Gegenteil, ich finde nur nicht, dass ich den gleichen Ansatz bei Apps verfolgen sollte, die ich baue.

Ich will, dass die QUOTE.fm-App zwar eine eigene Optik hat, sich in Teilen auch am Weblayout orientiert, aber insgesamt soll sie zum System passen. Das heißt für iOS: Schatten, Spiegelungen, Reflexionen, Verläufe und Texturen. Das heißt für WP7, dass wir große, dünne Fonts benutzen, kaum Icons und Grafiken, dafür möglichst WP7 ähnliche Verhaltensweisen. Das heißt für Android, dass wir irgendwas machen, das möglichst sinnlos und hässlich ist und dem User das Gefühl gibt, dass er gehasst wird, damit er sich wohl fühlt und es zum System passt.

Ich sage nicht, dass mein bisheriges Layout perfekt ist, oder absolut zu iOS passt, ich sage lediglich, dass ein flaches Design für mich unter iOS nicht in Frage kommt. Aus oben genannten Gründen. Man hat sich der Umgebung anzupassen. Im Internet gibt es keine Konventionen, ich kann eine Webseite flach sein lassen, oder total illustrativ, schmal, breit, Flash, Silverlight, HTML5 oder vollkommen ohne Stlyesheet. Alles drin, alles “normal”. Meiner Meinung nach sollte man sich einem System wie iOS aber unterordnen, damit auch User, die die App das erste Mal öffnen und keine Ahnung haben, was das alles soll und kann, sich nicht erst an die App gewöhnen müssen, sondern schnell zu Ergebnissen kommen. Ausprobieren ist scheiße, Wiedererkennen ist leicht.

☰ QUOTEfm_iOS_001 .jpg

Ich habe vor den Entstehungsprozess der App hier festzuhalten. Entstehungsprozess bedeutet, dass nichts final ist, alles sich noch ändern kann, einige Dinge nicht so sehr durchdacht sind, wie sie sein sollten. Wenn ich hier also einen App-Screenshot zeige, auch, wenn er unkommentiert ist, wird das nicht heißen, dass ich das total geil finde, sondern lediglich, dass ich den Zustand festhaltenswert fand.

Nachdem ich beschloß, dass man Apps nicht primär anhand der CI, sondern eher mit Blick auf das entsprechende OS designen sollte, kam das dabei rum. Ich finds eigentlich ganz cool. Unser Problem ist, dass “Text” kein so dankbares Material ist, wie “Bild”. Also habe ich versucht unserer Recommendations etwas plastischer werden zu lassen. Swipe über eben diese erlaubt, wie damals bei Tweetie, Recite, Share und Read Later. Mehr oder weniger von Instagram geklaut ist der Balken mit Avatar, Name und Zeit des Posters, der semitransparent den ganzen weg über die Recommendation mitscrollt und bei der nächsten Recommendation vom Balken dieser Person abgelöst wird. Außerdem nahm ich Instagrams Notification-Indikator. Mit Abstand das beste UI-Element von Instagram. Wie gesagt. Kann sich alles noch ändern.

☰ Das Hboard

Witzig, man plant etwas Kleines und es wird immer größer und komplexer und es müssen mehr Funktionen eingebracht und Dinge angeteast werden. Und plötzlich weiß man nicht mehr, wohin mit den Informationen.

Das Problem haben wir aktuell bei QUOTE.fm. So findet man die Kuratoren-Highscores nur im Footer der Seite, was nicht unbedingt der erste Ort ist, an dem ich danach suchen würde. Das Bookmarklet ist in den Settings, wo es nicht wirklich hingehört, was aber nur stört, weil es keinen Indikator gibt, der einem sagt, dass man es dort finden soll. Der Blog wird nur durch einen Link im Footer beworben, obwohl dort alle offiziellen Ankündigungen (und bald mehr) stattfinden sollen. Das ist kacke. Gleichzeitig wird jedem angemeldeten Benutzer die “Welcome”-Seite angezeigt, die ihm erklärt, was QUOTE.fm ist und wie er es nutzen soll. Das ist unnötig.

Bei “Project Underground” handelt es sich um ein Dashboard. Einen Ort, an dem verschiedene Informationen angezeigt werden können, ein Ort der uns auch dient um neue Funktionen zu bewerben und einen Hauptanlaufpunkt für alles außer Leseempfehlungen zu bieten. Klingt, wenn man das so beschreibt, ein bisschen wie web.de.

Optisch, das wird einige jetzt überraschen, wurde ich stark von WP7 beeinflusst. Ich glaube aber, dass es sich genug davon unterscheidet, um nicht als bloßer Abklatsch zu gelten. Es bot sich einfach an. Dabei fiel mir auf, dass das gesamte Erscheinungsbild vom “Web 2.0” an iOS angelehnt war/ist. Alles relativ plastisch, alles relativ glossy, alles um 2007 vermehrt entstanden und seitdem beibehalten.

Ich könnte mir noch viel mehr Gelaber aus den Fingern saugen, aber eigentlich wollte ich nur ein paar Bilder davon zeigen. Freue mich auf das Dasboard. Texte sind nicht final.

☰ Basecamp-Userscripts

Für unser Projektmanagement bei QUOTE.fm verwenden wir bereits seit geraumer Zeit Basecamp, da es eigentlich für viele unserer Anforderungen völlig ausreichend ist und sich insgesamt dann doch etwas komfortabler bedienen lässt, als ein vollwertiges Bugtracking-Tool wie Redmine.

Philipp hat unser Basecamp aufgemotzt. Vielleicht für andere auch ganz hilfreich.