☰ Yahoo News Kommentare

Markus Okur:

Bei Quote.fm, einem Hamburger Start-Up, geht es um qualitativ hochwertige Texte im Internet. Doch wie findet man eigentlich diese lesenswerten Texte, die würdig sind, dass man ihnen Aufmersamkeit schenkt, ohne in der Unendlichkeit des Internets wühlen zu müssen? Hier kommen gleichgesinnte Freunde ins Spiel, deren gutem Geschmack man vertraut.

Guter Beitrag, keine Ahnung, wie das mit zeitjung.de und Yahoo zusammenhängt (Update: So.), aber die Kommentare sind absolut lesenswert. Ich lachte.

☰ Frohe Weihnachten. Als Geschenk gibt es 15 Invites für QUOTE.fm

Weihnachten, das Fest der Liebe, der Familie, der Freude und der Langeweile. Sich mit Keksen vollstopfen, dann Braten essen, dann mehr Kekse und zwischendurch alles durchdringende Öde.

Was kann man sich also schöneres vorstellen, als diese Langeweile mit hervorragenden Texten zu verbringen. Das geht auf QUOTE.fm, wie einige von euch vielleicht schon mitbekommen haben. Und das funktioniert für jeden, man braucht lediglich einen Apprentice-Account und kann Leuten mit spannenden Empfehlungen folgen.

Jetzt ist das Problem, dass einige von euch sicher andauernd hervorragende Texte lesen und total gerne einen Code für QUOTE.fm wollen, aber bisher noch keinen bekommen haben. Ich versuche jetzt einigen von euch zu helfen. Am Ende der Weihnachtsfeiertage werden 15 weitere Personen in der Lage sein bei QUOTE.fm Texte zu empfehlen. Und das geht so:

1. Schreibt einen Kommentar. Darin befindet sich ein Zitat aus dem Text, den ihr empfehlen wollt. Dieses sollte nicht länger als 600 Zeichen sein und Lust auf den Text machen. 2. Dann postet ihr einen Link zum Text. Aber das ist noch nicht alles. 3. Ich will eure Meinung, warum ihr denkt, dass jeder diesen Text gelesen haben sollte. 4. Dann packt ihr dazu noch einen Link zu eurem QUOTE.fm-Apprentice-Profil (Anmeldung hier) und fertig. Ja, das ist ein wenig Aufwand, aber wer keinen Bock hat, muss nicht daran teilnehmen.

Ich, als abhängige Jury, werde dann entscheiden, wer einen Code bekommt. Hier seht ihr, was ich so gut finde. Viel Spaß! Ich freue mich auf eure Kommentare und ihr bekommt dann automatisch eine Mail, wenn ich eure Accounts aufwerte. Enttäuscht mich nicht. Frohe Weihnachten.

☰ Kreativer Name

Christian Klaß:

Mit der semantischen Suchmaschine "Quote" wird es möglich sein, deutschsprachige Zitate von Personen des öffentlichen Interesses automatisch zu recherchieren. Zudem lassen sich Steckbriefe bestimmter Personen wie beispielsweise Angela Merkel oder Joachim Löw abrufen.

Hm…

☰ Horizonterweiterung

Tim Van Damme:

Living inside a comfort zone is dangerous, and turns you into an uninteresting human being fed by other people’s opinions. Broaden the topics of things you read and learn how to have your own opinion.

Was ziemlich genau das ist, was wir auch mit QUOTE.fm bezwecken wollen, warum “Discover” nur zehn allgemeine Themen hat, warum es um gute Texte und nicht gute Zitate gehen soll und letztere nur der Mittel zum Zweck sind.

☰ Netzwertig.de über QUOTE.fm (Ego +2)

Martin Weigert:

Nicht nur die dem Anschein nach bereits sehr loyale Anhängerschaft sowie die Fähigkeit der Gründer, eine Euphorie rund um ihren Dienst zu entfachen, ohne dabei auf der allgegenwärtigen Berlin-Welle zu reiten, sprechen für eine positive Entwicklung von Quote.fm im kommenden Jahr. Die Tatsache, dass bisher kein vergleichbares, bereits auf breiter Front etabliertes Angebot existiert […], sowie die ausschließlich englischsprachige Oberfläche schaffen auch für eine internationale Expansion eine gute Grundlage.

Nette Worte, die den Start in den Tag erheblich angenehmer machen. Guter Morgen.

☰ Gedanken zu "Discover"

Aktuell gibt es bei QUOTE.fm drei primäre Menüpunkte. Following, Popular und Discover. Ersterer bietet alle Empfehlungen von Leuten, von denen man entschlossen hat ihnen zu folgen, zweiterer die aktuell beliebtesten Empfehlungen und der dritte die aktuell beliebten Empfehlungen, aber nach Themen geordnet. Wenn man das so zusammengefasst liest, merkt man schnell, dass die Differenz zwischen Discover und Popular eigentlich nicht groß genug ist, um zwei Menüpunkte zu rechtfertigen.

Ich finde die Momente, in denen wir merken, dass wir irgendeinen Denkfehler hatten und es uns nicht aufgefallen ist, ziemlich gut. Es sind die lehrreichsten. Plötzlich fällt es einem auf und man fragt sich, was der Unsinn soll. Die logischere und dementsprechend viel bessere Lösung ist, die beiden Bereiche zu verbinden. Discover hatte den Nachteil, dass es aussah wie ein Tool, ein Werkzeug um Texte zu finden, es sah und sieht aktuell wenig nach Spaß aus, es ist unglücklich, dass man erst ein Thema wählen muss, bevor man überhaupt etwas sieht und generell ist das alles nicht so optimal. Die neue Lösung hat einige kluge Ideen, um mich mal selbst zu loben. Einerseits dient der erklärende Text zeitgleich als Navigation und löst sprachlich einige Probleme die auftreten würden, löste man das ganze mit Buttons. Kommt man auf Discover, ist “Everything” standardmäßig ausgewählt und zeigt die aktuell populärsten Leseempfehlungen an. Das ganze passiert nicht mehr auf Zitat, sondern auf Artikelbasis. Ein Zitat ist eine Empfehlung, ein Artikel mit mehr Empfehlungen ist populärer, das macht aber kein Zitat populär, sondern den Artikel. Es geht um Leseempfehlungen, nicht um tolle Zitate.

Das alles kombiniert mit der Möglichkeit die Ergebnisse nach Thema und chronologisch anzuzeigen, erzeugt ein erheblich besseres “Discover”. Die Tatsache, dass es endlich eine vernünftige Position für die Kuratoren geben wird, ist auch nicht schlecht. Wir beschlossen, dass es auf der linken Seite des Contents eine Navigation geben soll, wenn sie benötigt wird, auf der rechten Seite können, wenn man es braucht, weitere Informationen angezeigt werden. Wie in diesem Fall die Kuratoren zu den Ausgewählten Themen.

Warum ich das alles schreibe? Weil ich meinen ganzen Tag damit verbringe über diese Sachen nachzudenken und annehme, dass vielleicht jemanden die Gedanken hinter unseren Entscheidungen interessieren könnten.

☰ Netzwertig.com sucht den Onlineservice des Jahres.

Und QUOTE.fm ist nicht dabei, aber die Tatsache, dass es kein Massenvoting war, sondern das von “Experten” ausgewählte Services sind, macht dann doch stolz.

Nächstes Jahr sind wir dann vielleicht in der Liste. Neben diesen ganzen anderen großartigen Services. Ich freue mich. Außerdem wollte ich mal das neue Tweet-Embed-Ding testen, das offenbar ganz gut funktioniert. Es fehlt eine Option, mit der man die Breite des Tweets bestimmen kann, jedes Mal das CSS zu überschreiben ist müßig.

☰ QUOTE.fm jetzt mit Apprentice-Accounts

Oder auch: Wie die Zwei-Klassen-Gesellschaft zur Anderthalb-Klassen-Gesellschaft wurde. Wie hier mehrfach angekündigt, drüben beschrieben und auf Twitter schon zur genüge behandelt, ist es ab heute möglich auf QUOTE.fm einen Account anzulegen und damit einen Apprentice-Account sein eigenen zu nennen.

Diese ermöglichen es, anderen Usern zu folgen und sich somit eine personalisierte Timeline zusammenzustellen. Später kommen weitere Funktionen für alle Accounts hinzu. Auch für Apprentices. Ich werfe einfach mal eine Liste folgendeswerter Personen in den Raum:

Natürlich treiben sich da noch viele andere rum, die großartige Texte empfehlen, aber das hier ist eine gute Grundausstattung. Ich freue mich sehr, damit haben wir ein vernünftiges Fundament für den Rest. Und unsere Todo-Listen werden länger, nicht kürzer. Und irgendwie fühlt sich das gut an. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde. Also. Falls jemand möchte: Jetzt bei QUOTE.fm anmelden und Apprentice werden

☰ Der größte Schwachsinn, den ich bisher über QUOTE.fm lesen durfte

Andreas Glumm:

Eigentlich ist Quote.fm, entwickelt von drei jungen Deutschen, eine schöne Sache. Die Idee dahinter ist so schlicht wie genial: Internet-Texte, die man besonders gelungen findet, teilt man mit dem Rest der Welt, indem man daraus ein kleines Zitat ankreuzt und auf Quote.fm stellt, mit dem Link zur Originalseite.

Klingt einfach, hat es meines Wissens aber so noch nicht gegeben. Auch das simple Design, das alles wichtige sofort erfassen lässt, gefällt mir ausserordentlich. Was mir nicht gefällt: fast jede zweite, na gut, dritte Textpassage kommt in englisch rüber, was ich mir, abgesehen von der Internationalität des Internets, nur mit dem üblichen deutschen Untertanentum erklären kann, und einer Art vorauseilendem Gehorsam. Weil die Internet-Sprache ja immer englischer wird, nicht wahr, da können wir Deutschen uns ja nicht verstecken mit unserem Deutsch.

Nirgendwo auf der Welt wird so verbissen englisch gepostet wie in Deutschland. Und glaubt jemand, auf einer von Briten entwickelten Homepage würde jedes zweite Zitat auf deutsch erscheinen?

Wow. (Fairerweise muss man sagen, dass er es trotzdem gut findet.)