Im Wohnzimmer habe ich Boxen die an einem AirPort Express hängen, meine iOS Geräte und mein Macbook können also problemlos ohne Kabel Musik ins Wohnzimmer bringen. Die Küche bleibt davon aber relativ unangetastet, solange ich die Musik nicht übertrieben laut stelle. Doof.

Gönnte mir also jetzt dieses Gerät mit dem eingängigen Namen Philips Fidelio AD7000W/12 Sound Avia AirPlay-Lautsprecher und kann Dank Airfoil jetzt den gleichen Song gleichzeitig in verschiedenen Räumen hören.

Die Rezensionen sprechen von regelmäßigen Abbrüchen, die ich nicht bestätigen kann. Allerdings hatte ich sie vorher mit meinem AirPort Express, bis ich mein WLAN etwas optimierte und herumexperimentierte. Jetzt klappt alles tadellos.

Lebensqualität +10%.

Knyphausen, Nanowrimo und Onkelsein.

Na? Wir müssen reden. Also wir müssen nicht wirklich, aber ich will und ihr habt keine Wahl, weil das hier auch kein Dialog ist, sondern nur ein Typ, der vor sich hin brabbelt und ihr könnt euch aussuchen, ob ihr partizipieren wollt, oder nicht. Ist ja ein freies Land!

Gestern war Placescore-Samstag bei Flo in der Wohnung. Abgesehen davon, dass Flos Wohnung ziemlich super ist, waren wir auch ein kleines bisschen Produktiv. Also eher nicht wirklich, aber immerhin etwas. Ein bisschen. Mühsam nährt sich nämlich das Eichhörnchen und man kann durchaus sagen, dass wir mit Placescore Geschmack an Nüssen gefunden haben. Hoffen wir, dass es erfolgreicher wird als meine Metaphern.

Wie auch immer, Flo spielte die Musik und ich entdeckte viel neues und altes, aber bisher verschmähtes. Unter anderem Gisbert Zu Knyphausen. Vor einem Jahr ungefähr bekam ich mit, wie begeistert Lisa und andere von ihm waren und es gefiel mir irgendwie ganz und gar nicht. Die Musik, versteht sich, deren Begeisterung fand ich super. Alle sollten begeistert sein. Anbei Anhörungsexemplare:

Alle schreiben beim NaNoWriMo mit, ich nicht, dabei ist das eigentlich genau etwas, das mir gefallen könnte. Ich weiß auch gar nicht warum, irgendwie fühlt es sich wie Verschwendung an. Ich mag, dass am Ende etwas dabei herumkommt, ich mag, dass Leute endlich mal etwas mit ihrer Zeit anfangen, ich mag den Statistik-Aspekt bei der Angelegenheit, aber ich mag nicht, dass es passiert, weil es passieren soll.

Irgendwie erzeuge ich ungerne um des Erzeugens willen. Die wenigsten hatten ihren “Roman” vorher schon Jahre im Kopf und nutzen jetzt die Gelegenheit um einen ersten groben Entwurf niederzuschreiben, die meisten schreiben einfach so vor sich hin. “Ist ja ganz witzig.” Sicher ist es das, aber vielleicht kann ich mit meiner Zeit auch etwas sinnvolleres anfangen.

Was nicht heißen soll, dass ich der Meinung bin, dass niemand bei dem Kram mitmachen soll, im Gegenteil. Viel Spaß. Ich würde auch gerne mehr schreiben, aber nicht daran. Mal gucken, was man da machen kann. So was hier zum Beispiel. Qualitätsblogposts sondergleichen.

Ich werde übrigens Onkel. Das ist keine sonderlich großartige Leistung, ich hatte da auch wenig Mitspracherecht, man könnte also davon sprechen, dass ich gezwungen werde Onkel zu sein und überlegen, ob man meine Schwester deswegen verklagen kann, aber das ist gar nicht meine Absicht. Generell ist es nur witzig, darüber nachzudenken, dass ich ein Familienmitglied abgebe für jemanden, den es noch gar nicht gibt und für den ich, egal, was passiert, automatisch Onkel sein werde. Klingt alt. Sollte mir wohl einen Bart stehen lassen.

Keine Ahnung, kann man sicher mal machen. So Onkel sein. Möchte ich Onkel Marcel genannt werden? Erzeugt das genug Respekt? Herr Onkel? Sollte man Respekt vor einem Onkel haben? Sind Onkel cool? Ich hatte nie wirklich einen, was weiß ich denn. Zum Glück wird es ein Mädchen, sonst müsste ich vielleicht noch Fußball spielen, oder so eine Scheiße. Verdammt, Mädchen mögen ja auch Fußball und vermutlich wird das Kind auch noch gut darin und spielt in der Frauennationalmannschaft und ich muss mit ihr üben und ganz viel rennen und achherrjemine. Ich kenne doch nicht mal die Regeln für Fußball. 22 Leute, ein Ball, zwei Tore, Abseits, Einwurf und Elfmeter. Muss reichen. Bin bereit. Bring it on.

☰ Sponsor: Jägermeister Wirtshaus Tour in Frankfurt, Stuttgart und München

Die Jägermeister Wirtshaus Tour war im Norden und im Osten Deutschlands, es ist Zeit dem Süden etwas Spaß und gute Musik zu verschaffen.

Das ist der Grund, warum die Wirtshaus Tour sich aufmacht um in Frankfurt, Stuttgart und München deftige Musik in deftigen Umgebungen an den Mann zu bringen. Drei Tage, drei Wirtshäuser, drei Bands: Zedd, Tua und I Heart Sharks. Mit Dubstep, Electro-Rap und Indietronic sollte für jeden Fan von ausgedachten Musikrichtungen etwas dabei sein.

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☰ Lisa Hannigan, 24. April 2012, Grünspan Hamburg

Das war das beste Konzert, auf dem ich jemals war. Es war nicht zu voll, die Band trug Anzüge, Lisa Hannigan hat offensichtlich so verdammt viel Spaß an dem, was sie tut, dass ich die meiste Zeit blöd grinsend vor der Bühne stand, die Musik klang genau so gut wie auf den Alben, wenn nicht sogar noch besser und ich musste mir andauernd Freudentränen verkneifen, weil ich alles so fantastisch fand. Das ist nicht sonderlich männlich, aber absolut angebracht. Ich werde jedes weitere Konzert von ihr besuchen, das irgendwo in der Nähe stattfindet.

☰ Tupac back on stage. Als Hologramm.

Whoa, ganz und gar nicht meine Musik, aber ich habe eine Schwäche für Hologramme. Damals, den Auftritt der Gorillaz, einer Band, die es eigentlich gar nicht gibt, auf einer echten Bühne, fand ich schon beeindruckend. Aber der Auftritt eines Rappers, der eigentlich seit Jahren tot ist? Krass.

☰ Spotify erlaubt jetzt das Einbinden von Songs in Webseiten.

Ha, letztens wollte ich mich noch beschweren, dass es so eine Funktion nicht gibt. Ließ es dann aber, weil ich mir dachte, dass das so naheliegend ist, dass die sicher dran arbeiten. Jetzt ist sie da und ich werde sie künftig nutzen um Musik vorzustellen. YouTube-Videos sind einfach nicht das richtige und ihr solltet sowieso alle Spotify nutzen, es lohnt sich.

Ziemlich knorke. Hier ist der Code-Generator zum Einbinden von Songs. Top Lied, übrigens.