


Man beachte übrigens die Kategorie in der das gepostet wird. “Skizzen”. Nicht “Fertige und fehlerfreie Kunstwerke von denen ich erwarte, dass sie übermorgen im Louvre hängen”.
Eine Sache, die mich in letzter Zeit ziemlich beeindruckte, waren amerikanische Blogs, die nur alle fünf Wochen einen längeren Eintrag über ein Thema raushauen, bei denen aber jeder Blogeintrag liebevoll anders gestaltet wird. Das ist machbar, man schreibt längere Zeit an einem Text, verpackt diesen dann ansehnlich in HTML, CSS und ein wenig Photoshop und hat dann ein kleines Kunstwerk. Dustin Curtis schießt da den Vogel ab, wie man so schön sagt. Ich möchte mir jeden seiner Artikel ausdrucken und über mein Bett hängen.
Angefixt von dieser Idee, dachte ich wochenlang darüber nach, wie ich etwas in dieser Art wohl selbst umsetzen könnte. Dieser Blog hier ist leider viel zu schnell, als dass ich mir die Zeit nehmen könnte, aus jedem Beitrag etwas optisch wirklich cooles zu machen. Ich dachte sogar so lange darüber nach, dass ein Theme-Switch währenddessen stattfand, und der Blog nun so aussiehst, wie er aktuell zu sehen ist.
Was soll ich sagen, vor drei Tagen habe ich endlich meine Lösung gefunden. Sie ermöglicht mir folgendes: Blogeinträge schreiben ohne, dass ich sie nochmal anfassen und extra gestalten muss und sie dann trotzdem gut aussehen(schnell) und: Blogeinträge schreiben und ihnen einen großen Batzen Awesomeness einverleiben. Und das alles wird, sofern es weiterhin so schnell geht, mit der Umsetzung, hier irgendwann in den nächsten Tagen aufschlagen. Das ist einhergehend damit, dass ich, wie man vielleicht merkt, derzeit sowieso eher weg von den “Ein Bild, ein Satz”-Beiträgen gehe (abgesehen von Kritzelkram, versteht sich), und durchaus mal ein paar aneinanderhängende Sätze verliere. Und es gibt da durchaus ein paar Geschichten, die ich erzählen wollen würde, die eine entsprechende optische Aufbereitung verdient hätten.
Außerdem lockt man so vielleicht auch mal den ein oder anderen Nur-RSS-Leser hervor. Bald. Ich freue mich drauf.

Selten wartete ich so lange darauf, irgendeinen Service nutzen zu können, wie Google Wave. Nicht, weil ich mich total darauf freute, sondern rein zeitlich. Es gibt nicht unbedingt wenig relevante Services, die eine Einladung erfordern, viele davon unfassbar rar. Da hätten wir fffffound!, für das noch immer Leute Einladungen suchen, ich meine aber schon seit Ewigkeiten habe.
Was ich damit ausdrücken möchte: Dass Wave-Accounts so selten sind, bringt das Internet, also zumindest diesen kleinen Kreis an potentiellen Interessenten, geradezu zum durchdrehen. Sobald jemand das Wort “Wave” in dieses Ding namens “Twitter” brüllt, gibt es ein dutzend Anfragen nach einer Invite.