☰ Gedanken zum Kindle Homescreen und zur Bücherverwaltung

Ich rege mich seit dem ersten Tag darüber auf, dass die Auflistung der Bücher so undurchdacht ist. Auf der einen Seite wirbt Amazon damit, dass rund 3.000 Bücher auf dem Gerät Platz haben, verschweigt aber auf der anderen, dass es schon bei 30 unübersichtlich wird.

Herr Korsti macht sich Gedanken zum Kindle-Homescreen und hat Recht.

☰ Dantz' Kindlehüllenreview

Andreas Dantz

Also bestellte ich die Kindle Lederhülle mit Leseleuchte (Achtung, kein Affiliate-Link). Relativ gesehen sicher die teuerste Hülle, die ich je für ein Gerät kaufte. Sie schlägt mit 55% des Gerätepreises zu Buche. Dafür dauerte die Lieferung auch nur zweieinhalb Monate.

Andreas berichtet über seine Erfahrungen mit der offiziellen Amazon-Kindle-Hülle, die ich mir unter Umständen auch kaufen wollte und deshalb gespannt auf seinen Bericht war. Ich weiß nicht, was ich erwartete, aber die Tatsache, dass sie nur “nett” ist, sorgt dafür, dass ich sie mir nicht bestellen werde. Vermutlich ist so eine anklemmbare Leselampe das richtige für mich.

☰ Amazon verschenkt Kindle-Bücher.

Davon ausgehend, dass vermutlich jeder zweite zu Weihnachten einen Kindle bekam, verschenkt Amazon die nächsten Tage kostenlos Bücher. Umsonst. Für umme. Gratis. Die Qualität dürfte zu wünschen übrig lassen, aber vielleicht ist ja für jemanden was dabei. Heute gibt es direkt fünf kostenlose Bücher. (via)

☰ Kindle Touch, Nook Simple Touch, Kobo Touch, and Kindle 4

Marco Arment:

Amazon’s new Kindle Touch, Barnes & Noble’s Nook Simple Touch (my review), and the Kobo Touch are surprisingly similar. They all have the same E-Ink Pearl screen with the same contrast, the same resolution, and the same type of IR touch-screen sensor. (Any screen differences in the photos are the result of uneven lighting, not any real differences.)

Marco vergleicht alle wichtigen aktuellen Touch-E-Ink-Reader. Ich hatte heute das erste Mal einen in der Hand und war mit der Geschwindigkeit des Bildschirmes ganz und gar nicht einverstanden. Mein, wie Marco ihn nennt, Kindle 4 ist perfekt.

☰ Kurz überlegt, dieses Buch aus Prinzip auf dem iPad zu lesen.

Okay, die Headline war gelogen, allerdings stimmt die Tatsache, dass ich mich seit Monaten auf die offizielle Biografie von Steve Jobs freue. Und seitdem die ersten amerikanischen Blogs Auszüge bekamen, also seit ungefähr zwei Wochen, umschiffe ich alle Spoiler so gut wie möglich. Ich denke, dass diese Biografie tatsächlich ziemlich spannend sein dürfte und freue mich, heute Abend endlich anzufangen sie zu lesen. Man könnte sie hier direkt bei Amazon bestellen (Partnerlink[1. Deutsche Version, ich lese es auf Englisch.]).

Und ich beschloss, dass ich etwas brauche, das ich immer lesen könnte, im Prinzip mein Stargate bei Büchern. Es gibt rund 20 Staffeln Stargate und man kann die Folgen auch gut ein zweites und drittes Mal sehen und weiß, wenn man bei der ersten Staffel anfängt, dass es so schnell nicht aufhört. Es ist Nebenbei-Unterhaltung. Vergleichbares suchte ich als Buch und fand Perry Rhodan (Partnerlink). Habe den ersten Silberband jetzt fast durch und bin recht begeistert. Der Kram wird gerade neu aufgelegt, aber ich lese die alte Version, weil ich diesen Retro-Charme ganz angenehm finde.

☰ Kindle Software Update Version 4.0.1

Kindle features fast, smooth page turns that do not refresh the E Ink display on every page turn. If you prefer to have your display refresh with every page turn, install the update below. After your Kindle is updated, it will have a new "Page Refresh" option within Kindle Settings for turning on/off page refresh on every page turn.

Das Problem an E-Ink-Displays ist, dass sie noch nicht so ausgereift sind, wie unsere LCDs und anderen Bildschirme. Der neue Kindle handhabt Umblättern so, dass erst beim sechsten “Seiten”wechsel der ganze Screen neu geladen wird, zuvor wird lediglich der Text ausgetauscht. Letzteres führt dazu, dass minimale Überreste des Textes überbleiben, die an das Durchscheinen von Text auf Papierbuchseiten erinnern. Diese Stören beim Lesen kein bisschen, ich sehe sie nicht mal, wenn ich nicht darauf achte. Dieser Vorgang sorgt aber dafür, dass das Umblättern viel schneller wirkt. Der alte Kindle schaltete die ganze Seite kurz auf Schwarz um danach den Text zu rendern. Das Software-Update ermöglicht es, wieder auf die alte Refreshvariante zu wechseln.

☰ Cyberbuch

Ich war einer der ersten, der vorbestellte und bin einer der letzten, der sein Paket tatsächlich bekam. Was egal ist, weil der neue Kindle (Partnerlink) rund eine halbe Woche vorm eigentlichen Termin bei Vorbestellern aufschlug.

Wie man hier im Blog an diversen Stellen nachlesen kann, bin ich ein riesiger Fan des Kindles. Es gibt keinen Grund für ein Update, wenn man ein Kindle 3 hat. Er passt in Jackeninnentaschen, wiegt so wenig, dass man ihn mit einer Hand halten kann, hat den gleichen Bildschirm, wie der neue Kindle, aber trotzdem wollte ich den neuen. Die Tastatur am alten ist überflüssig. Nett, wenn man sich öfter Notizen in und zu Büchern machen will, aber nichts, was man so oft benutzen würde, dass es sich lohnt ein Viertel des Geräts damit auszustatten. Der neue Kindlebildschirm reagiert flotter, die Onscreen-Tastatur ist durch das D-Pad gut zu benutzen, Umblättern ist erheblich schneller geworden und der neue Formfaktor ist knorke. Es hat sich sonst nicht sonderlich viel geändert.

Ich könnte wiederholen, dass das, was mich an dem Gerät fasziniert ist, dass es so billig ist. Es wirkt sogar billig. Keine Glasvorderseite, keine Glasrückseite, kein hochwertiges Aluminium, nichts. Nur Plastik und ein Display, das Toucheingaben gegenüber so kalt bleibt, wie Herr Jobs gerade wird.[1. Ups.] Marco, der Typ, der Instapaper macht, hat eine ausführliche Review geschrieben. Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass der billigste Kindle ohne Touchscreen der beste ist. Ich brauche keine Hülle, weil ich keine Angst haben muss, dass er kaputt geht. Einerseits, weil das Ding beeindruckend robust ist, andererseits, weil es spottbillig ist.

Allerdings sieht dieses Case dann doch ziemlich hübsch aus. Der furchtbare Konflikt zwischen “Brauche ich nicht” und “Will ich”. Herrje.

☰ Kindle Review

Ah, da mache ich mich auf die Suche nach einer Review des billigsten Kindles, der ohne Touch und ohne Tastatur und in meinem Feedreader erscheint eine. Klingt hervorragend, die Seitenumblätterzeit hat sich drastisch verbessert, die Buttons sollen offenbar auch erheblich besser sein und es ist winzig. Ich freue mich ungemein auf meines und bin froh, direkt vorbestellt zu haben.

☰ A Machine for Reading Books

Lukas Mathis:

With a button, it’s simple. You don’t have to move your finger. You don’t cover the screen with any part of your hand. You push down a bit, and you get tactile feedback, a little «click» that tells you that you’ve successfully initiated a page turn.

Das ist einer der Gründe, warum ich mich für den Kindle ohne Touchscreen entschieden habe. Touchscreenmenüführung ergibt einen Sinn. Seitenwechsel durch Touch nicht. Nur, weil irgendwas neu ist und Dinge wie das iPad damit erfolg haben, heißt es nicht, dass das das beste für alles ist, was einen Screen hat.

☰ Anything and everything is just a few taps away.

John Gruber:

I read books on my iPad, too, but reading on the iPad doesn’t have the same mental-mode-switching effect. When I read with the iPad I feel like I’m doing the same basic thing I do as I read on my Mac all day long — just with a different device. It’s more pleasant, in many ways, and definitely more personal. But I’m still in the same mental mode — fully aware that anything and everything is just a few taps and few seconds away.

E-ink feels peaceful to me. The Kindle doesn’t feel like a computer. It feels — not to the touch but to the eyes and mind — like a crudely-typeset and slightly smudgily-printed paper book.

Okay, der Gruber drückt das aus, was ich seit ich über den Kindle schreibe, versuche auszudrücken, bisher aber nicht annähernd so gut hinbekam. Das ist es.