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Dass das iPad von allen Seiten als Zeitschriftenersatz gehandhabt werden will hat zur Folge, das dementsprechend viele Magazin-Programme auf den Markt, sprich in den AppStore, schwemmen. Toller Einleitungssatz. Wenn ich mir ein Programm fürs iPad anschaue, dann kann es sein, dass meine Wertung stark von der anderer Abweicht, weil ich andere Bewertungskriterien anwende, die unter Umständen auch vollkommen bescheuert sind.
The Iconist beschreibt sich selbst als “die erste echte Zeitschrift auf dem iPad” und als “lebendiges Magazin für Stil, Luxus, Kultur und Gesellschaft”. Aber das kann uns egal sein, was mich in erster Linie begeistert ist die Optik. War Wired mir zu durcheinander und überladen, ist The Iconist klar, leicht und übersichtlich. Abgesehen von einigen Gesture-Fragwürdigkeiten, fand ich mich direkt zurecht und fühlte mich wohl. Es gibt noch andere Kinderkrankheiten, beispielsweise leicht unscharfe Texte, Abstürze und nicht funktionierende Videos. Insgesamt ist es aber der beste Ansatz für ein Magazin, das beim durchklicken wirklich Spaß macht, den ich bisher gesehen habe. Übrigens las ich bisher noch keinen der Artikel. Der Inhalt ist mir auch gerade ziemlich schnurz, es geht nur um Form und Funktion. Soviel zu unstrukturiertem Gelaber. Jetzt noch mehr in Videoform, ja, irgendwie spreche ich durcheinander und nicht sonderlich elaboriert, das liegt am Sonntag:
Gebaut von den NoMoreSleep-Menschen, die jetzt aber TBWA Berlin sind. Oder so. Und die Webseite zur App ist auch ziemlich sehenswert.

1) Ich habe das Unmögliche möglich gemacht und etwas mit dem Gerät erzeugt, von dem gesagt wird, dass es aus uns eine Konsumgesellschaft sondergleichen macht. Oben sieht man, was herauskommt, wenn ich zwanzig Minuten mit Sketbook Pro auf dem iPad herumkritzel. Keine Kunst, aber Content.
2) Ich war heute Gast in der Good School, zu der ich eingeladen wurde, um… da zu sein. Als Blogger. War super, einige total gute Gespräche geführt, leckeres Essen abgestaubt und spannende Menschen kennengelernt.
3) Ich bin bei Kapitel vier. (Anarchie im Alltag: Zwei Dinge ankündigen, drei vermitteln.)
Moin. Ein Wochenende mit iPad ist vorbei, es gibt viel zu sagen, ich könnte das alles in unendlich viel Text verpacken und dazu zweitausend Screenshots zeigen, oder ich drehe ein 20-Minuten-Video und lade es auf YouTube hoch. Letzteres tat ich letztendlich. Ich reiße alles nur kurz an, was bedeutet, dass ich auf einige Dinge in separaten Blogposts noch eingehen werde.
Eine Art schriftliches, bisheriges Fazit kann ich aber trotzdem abgeben: Es ist wunderbar, besser, als ich dachte, derzeit noch mit starkem App-Mangel (es gibt viele, aber viele der wirklich guten befinden sich noch auf dem Weg aufs iPad, Reeder zum Beispiel), es macht einen auf keinen Fall nur zu einem Konsumenten, wenn man nicht nur Konsument sein will und der größte Pluspunkt: Es macht Spaß. Absoluten Spaß. Weniger Text, mehr Videos:

Hallo und herzlich Willkommen zum ersten Monat unseres lustigen Lesezirkels. Hier nur kurz den Gedankenblitz niedergeschrieben, war die Resonanz erheblich größer, als erwartet. Das ist aber total gut, weil das alles dann viel spannender wird.
Wir lesen alle viel zu wenig. Der eigentliche Anreiz war, dass man doch mal die neuen technischen Möglichkeiten testen könnte, die es einem ermöglichen sollen, Bücher gut an Bildschirmen (sei es das iPad oder das WeTab oder der LED-Toaster) zu lesen. Es kann aber jeder mitmachen, Baum fällen, drucken lassen, Retro-Buch besitzen und lesen. Am Anfang des Monats bestimmt einer der Teilnehmer, was gelesen wird, am Ende des Monats wird das Buch von jedem Teilnehmer besprochen, respektive rezensiert. Gerne in Blogpostform, gerne auch in Kommentarform zum Initiatorenbeitrag. Ich dachte darüber nach, und es ist nicht sonderlich klug eine externe Seite zur Koordination zu benutzen, das ganze direkt im Blog abzukaspern ist sinnvoller.
Aus Gründen und weil ich es bestimmen darf, lesen wir diesen Monat Der Electric Kool-Aid Acid Test von Tom Wolfe. Es wurde mir empfohlen und die Handlung klingt ziemlich gut. Außerdem bin ich gerade sowieso eher auf dem Hippie-Trip, passt also ganz gut. Abgesehen davon, wollte ich etwas, was jedem irgendwie gefallen kann, wenn er/sie sich darauf einlässt. Es ist nicht wirklich ein Thema das man generell nicht mögen kann.
Ich habe das Buch noch nicht gelesen, was es mir nicht leicht macht, zusammenzufassen um was es geht, aber ich kann so viel verraten: Tom Wolfe hat keinen Roman geschrieben, keine Abenteuergeschichte und kein Drama, sondern eine Art Tatsachenbericht. Ein Tatsachenbericht über Ken Kensey, der Unmengen an Geld durch den Verkauf der Filmrechte an “Einer flog übers Kuckucksnest” machte, eine Kommune gründete, sie “Merry Pranksters” nannte und mit ihnen durch die Vereinigten Staaten fuhr. In einem umgebauten und bunt angemalten Schulbus. Unter starkem Einfluss psychodelischer Drogen.
Klingt abgefahren, kann sein, dass ich die grobe Handlung falsch wiedergegeben habe, aber ich glaube, dass das Buch durchaus Spaß machen kann. Ich bin gespannt und freue mich drauf. Auch auf eure Meinungen zu dem Buch, wenn überhaupt noch jemand teilnehmen möchte. Würde mich auf jeden Fall freuen.
Es gibt natürlich verschiedene Möglichkeiten an unserem kleinen Lesezirkel teilzunehmen.
1) Ihr kauft euch das Buch in einer Buchhandlung.
2) Es ist im iBook-Store erhältlich. (Direktlink zum Buch im iBook-Store / EUR 8,99)
3) Amazon. (Direktlink zum Buch bei Amazon / EUR 9,95)
4) Wo auch immer ihr wollt.
Sollte ich etwas vergessen haben, einfach rummotzen. Ansonsten würde mich eine Wortmeldung derjenigen, die auf jeden Fall mitmachen auch sehr freuen. Ich weiß, dass Carsten und Martin auf jeden Fall dabei sind, aber es wäre schon erheblich witziger, wenn wir mehr als drei Personen wären.