Worauf ich hinaus will: Ich habe es für meine Verhältnisse angepasst. Das erstellen des Layouts für diesen Artikel hat jetzt keine Unmengen an Zeit in Anspruch genommen, was auch die Grundregel für mein Designkonzept war. Immerhin veröffentliche ich in der Regel täglich einen Eintrag, da ist es einfach nicht möglich Stunden für das Design aufzubringen. Die Amis allerdings begnügen sich damit alle drei Monate einen zu veröffentlichen, der dann natürlich auch verdammt gut aussieht.
Eine Sache, die mich in letzter Zeit ziemlich beeindruckte, waren amerikanische Blogs, die nur alle fünf Wochen einen längeren Eintrag über ein Thema raushauen, bei denen aber jeder Blogeintrag liebevoll anders gestaltet wird. Das ist machbar, man schreibt längere Zeit an einem Text, verpackt diesen dann ansehnlich in HTML, CSS und ein wenig Photoshop und hat dann ein kleines Kunstwerk. Dustin Curtis schießt da den Vogel ab, wie man so schön sagt. Ich möchte mir jeden seiner Artikel ausdrucken und über mein Bett hängen.
Angefixt von dieser Idee, dachte ich wochenlang darüber nach, wie ich etwas in dieser Art wohl selbst umsetzen könnte. Dieser Blog hier ist leider viel zu schnell, als dass ich mir die Zeit nehmen könnte, aus jedem Beitrag etwas optisch wirklich cooles zu machen. Ich dachte sogar so lange darüber nach, dass ein Theme-Switch währenddessen stattfand, und der Blog nun so aussiehst, wie er aktuell zu sehen ist.
Was soll ich sagen, vor drei Tagen habe ich endlich meine Lösung gefunden. Sie ermöglicht mir folgendes: Blogeinträge schreiben ohne, dass ich sie nochmal anfassen und extra gestalten muss und sie dann trotzdem gut aussehen(schnell) und: Blogeinträge schreiben und ihnen einen großen Batzen Awesomeness einverleiben. Und das alles wird, sofern es weiterhin so schnell geht, mit der Umsetzung, hier irgendwann in den nächsten Tagen aufschlagen. Das ist einhergehend damit, dass ich, wie man vielleicht merkt, derzeit sowieso eher weg von den “Ein Bild, ein Satz”-Beiträgen gehe (abgesehen von Kritzelkram, versteht sich), und durchaus mal ein paar aneinanderhängende Sätze verliere. Und es gibt da durchaus ein paar Geschichten, die ich erzählen wollen würde, die eine entsprechende optische Aufbereitung verdient hätten.
Außerdem lockt man so vielleicht auch mal den ein oder anderen Nur-RSS-Leser hervor. Bald. Ich freue mich drauf.

Lange ist es her, dass diesem Blog ein neues Aussehen verpasst wurde. Anfangs alle drei Wochen, dann kam das “Nachts in Spanien”-Theme, welches zwei Jahre immer weiter entwickelt wurde. Der Code war furchtbar und es war vollkommen zerstückelt.
Also war es Zeit für etwas neues. Nichts abgefahrenes, aber etwas kleines, nettes. Das ist nun das hier. Es kann sein, dass es an einigen Ecken und Enden noch hakt, nicht alles absolut rund aussieht und sowieso. Aber ich werde es genauso handhaben, wie mit dem Theme vorher: Es wird am lebendigen Leib operiert, heißt: Veränderungen werden einfließen. Zwei bis drei Dinge kommen in den nächsten Paar Tagen. Der Rest irgendwann.
Alle Jubeljahre sollte man mal seine, mit Verlaub, wirklich sinnfreie, Indexseite updaten. Dieses ist eines dieser Jubeljahre. Und ich darf mein Logo vergewaltigen, wie ich lustig bin.

Dieser Blog hat heute übrigens Geburtstag. Er wird drei Jahre alt. Das ist sehr schön, weil das bedeutet, dass er fast so alt ist, wie alle vierjährigen Kinder.
Merkt man, dass ich keine Ahnung habe, was ich dazu groß schreiben soll? Blog. Drei Jahre. Gratuliert ihm gefälligst. Er heißt… bester Blog der Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

Herrje, also den Kommentaren nach zu Urteilen verstehen die meisten das neue Prinzip der Einträge nicht. Naja, besonders viel Mühe beim erklären habe ich mir auch nicht gegeben.
Folgendes: Es gibt nach wie vor die normalen Einträge, wie diesen hier, meistens mit Bild, und irgendeinem Inhalt. Jetzt kommen allerdings noch die flotten Gedankenausbrüche, Denkansätze und so weiter dazu. Kram der mir zum Beispiel einfällt, wenn ich in einem Restaurant sitze und ein offenes W-Lan habe.
Diese tippe ich dann in meinen iPod und sende sie gen Blog. Das sieht dann so aus wie die letzten beiden Einträge.
Das Argument “Vorher fand ichs schöner” ist also irgendwie… sinnlos.
Cheers.