
Personen, die ich nicht in einem Wirtshaus erwarten würde: Euch. Davon ausgehend, dass die meisten ungefähr in meinem Alter sind, abgesehen von denjenigen, die älter sind. Oder jünger. Also was ich sagen wollte: Die meisten von euch hängen vermutlich nicht in Wirtshäusern rum. Was will man auch zwischen Doppelkopf spielenden älteren Herren und andersgenerationigen (das ist eigentlich kein echtes Wort, aber ich benutze es trotzdem) Damen.
Wie auch immer. Wer erwartet schon Indie- und Electromusik in einem Wirtshaus? Kaum jemand, genau. Das ist schade, überall sollte es Indie- und Electromukke geben, auch in Wirtshäusern. Und damit Wirtshäuser nicht mehr depressiv auf all die anderen Locations mit Indie- und Elektromusik schauen, veranstaltet Jägermeister die Wirtshaus-Tour, für die es übrigens keine Tickets zu kaufen gibt. Aber man kann welche auf www.das-wirtshaus.de ergattern und außerdem gibt es, wen überrascht es, eine passende Facebookseite für weitere Informationen und Kram.
Und weil die Kölner sonst nichts zu lachen haben, habe ich die einzigartige Möglichkeit einer Person von euch zwei Karten zukommen zu lassen. Die Verlosung für die Fete am 17. März (Einlass 22 Uhr) im Dom im Stapelhaus in Köln, findet nämlich hier in den Kommentaren statt. Wer also einmal zwei Karten gewinnen möchte um The Subs und Proxy dort live zu sehen, schreibt, was er an Köln total beschissen findet. Und dann darf sich nämlich jemand über mindestens einen guten Abend in Köln freuen. Kommentareinsendeschluss ist diese Woche Freitag. Der 11. März, nämlich.

Die Berliner schleppten uns durch diverse sehenswürdige Dinge der Stadt, was uns auch in einen Comicladen führte, der einen Großteil der Reprodukt-Produktpalette aufzuweisen hatte. Als ich den Laden betrat, wusste ich schon, dass ich hier nicht rauskommen werde, ohne irgendetwas gekauft zu haben. Wahl fiel nicht leicht, aber sie fiel, und zwar auf “Drei Schatten” von Cyril Pedrosa.
Mich begeisterte in erster Linie, wie unterschiedlich der Zeichenstil in sich selbst ist. Mal absolut klare Linien, dann wieder kohlestiftartige Strukturen und dann beides gemischt. Hatte ich bisher so noch nicht gesehen, zog sich aber positiv durch das ganze Teil. Ganz großartig ist Pedrosa gelungen den Leser in unangenehme Situationen reinzuziehen. Riesige Menschenaufläufe, die der Protagonist nicht wirklich leiden kann, wirken auch auf den Leser fürchterlich und er möchte am liebsten schnell entkommen.
Einziger Wermutstropfen für mich war das Ende. Aber es ist trotzdem zu verkraften. Logischerweise kann ich dazu nicht viel sagen, sonst ist der Witz so einer Story irgendwie eher flöten.
Wie auch immer. Warum sollte ich nicht auch mal einen Comic vorstellen. Mehr Informationen bei Reprodukt. 20€ kostet das Ding.

Nur um zu zeigen, dass ich auch an Ostern gedacht habe, schwang ich tatsächlich kurz irgendeinen Stift. Yannick hat mit dieser Brustsache angefangen. Keine Ahnung, was das soll, aber ich habe es für gut befunden. Für Anatomie ist keine Zeit. Außerdem ist alles möglich, Auferstehung von den Toten und so.

Weil ich habe nämlich für Styleranking die GNTM-Jury gezeichnet. Das sieht dann wohl so aus. Die haben auch alle noch Beine, aber die habe ich abgeschnitten. Weil aus Gründen.



Bisher habe ich mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie es in Nordkorea wohl zugeht. Generell habe ich von der asiatischen Kultur bisher keinen umfassenden Eindruck gewonnen, abgesehen von den Dingen, die man sowieso allgemeinwissenstechnisch weiß. Nordkorea stellt aber bekanntlich einen Sonderfall dar. Zum aufwärmen empfehle ich diesen Artikel auf Spiegel Online: Hammer, Sichel, Badetuch
Jetzt, wo wir zumindest textlich einen Überblick haben, wie man als Tourist in Nordkorea behandelt wird, schauen wir uns diese dreiteilige, illegal gefilmte und unfassbar lustige/gruselige/interessante Dokumentation an:
Vice Guide To North Korea, Teil 1
Vice Guide To North Korea, Teil 2
Vice Guide To North Korea, Teil 3
Es ist so unglaublich surreal, aufgesetzt und gespielt, dass man kaum glauben kann, dass das alles irgendwie in echt irgendwo stattfindet. In einem Land, das einfach macht, was es will. Kram, verrückten Kram.
Und die Tage kaufe ich mir diesen Comic: Pjöngjang