
Worauf ich hinaus will: Ich habe es für meine Verhältnisse angepasst. Das erstellen des Layouts für diesen Artikel hat jetzt keine Unmengen an Zeit in Anspruch genommen, was auch die Grundregel für mein Designkonzept war. Immerhin veröffentliche ich in der Regel täglich einen Eintrag, da ist es einfach nicht möglich Stunden für das Design aufzubringen. Die Amis allerdings begnügen sich damit alle drei Monate einen zu veröffentlichen, der dann natürlich auch verdammt gut aussieht.
Gestern Nacht, gegen zwei Uhr, beschloss ich, dass es endlich an der Zeit ist, einen Fehler, den ich vor vier Jahren machte, auszubügeln. Damals war es noch kein Fehler, sondern einfach ein anderer Plan. Dieser Blog wurde bisher immer über UARRR.org/blog aufgerufen. Das war auch so geplant, ich wollte damals, als ich nur eine Domain hatte, dann irgendwann vielleicht auf UARRR.org ein Portfolio bauen.
Das hat sich mit marcelwichmann.de dann aber vollkommen erledigt. Außerdem merkte ich, dass die /blog/-Sache von vielen Menschen sowieso nicht verstanden wurde, weswegen sie einfach auf UARRR.org verlinkten, was natürlich eher nicht so gut ist. Bisher hielt mich immer die technische Hürde davon ab, meinen Blog umzuziehen, aber irgendwann ist ja bekanntlich immer das erste Mal.

Ich nutzte das ganze übrigens, um das neue Transmit mal selbst zu testen und es ist das großartigste FTP-Programm, das ich bisher benutzen durfte. Es ist wunderbar. Lohnt sich. Wie auch imemer. @Ludonaut hat mir sehr mit der .htaccess-Sache geholfen, die dafür sorgt, dass alle Links, die im Internet so herumschwirren, jetzt auch wirklich auf diesen Blog, respektive seine neue Position verweisen (abgesehen von Bild-Direkt-Links, aber da weiß ich nicht so recht, wie ich das in den Griff bekommen soll. Die Google Bildersuche ist nicht sehr erfreut.)
Soll heißen: UARRR.org/blog ist tot, es lebe UARRR.org. Sollten noch irgendwelche Probleme auftreten: Bescheid sagen, bitte. Und dieser Artikel sieht so aus, weil ich mich spätestens, als ich irgendwelche Dinge durch SQL-Befehle an der Datenbank ändern musste, fühlte wie irgendeiner dieser Matrix-Spinner. Und ja, ich habe keinen blassen Schimmer von solchen Sachen. Aber das ist okay.
Weil so ist das im Internet. Kaum angekündigt, kann man das ganze dann auch schon betrachten. Monotonalsperre nenne ich es. Der Grund, warum ich meinen Themes Namen gebe ist übrigens, weil ich irgendwann bei Theme 14 beim mitzählen durcheinander gekommen bin. Ich habe also keinen blassen Schimmer welches Redesign das hier jetzt ist, aber es hat einen coolen Namen.

Wie ich schon im anderen Beitrag schrieb, das Theme ermöglicht mir die Einträge individuell zu gestalten. Das ist generell ziemlich cool, davon ausgehend, dass ich recht schnell gelangweilt bin von meinen Themes. Allerdings hält sich das ganze in Grenzen, weil ich die Möglichkeit beibehalten will irgendwann wieder ein ganz normales Theme zu benutzen und dafür nicht 2000 Blogeinträge umbauen zu müssen. So ist das Möglich. Ich habe hier mal ein paar alte Beiträge beispielhaft etwas hübscher gemacht. Einmal wäre da der Sonic-Iceland-Beitrag, dann Re:Jailbrake, dann hier das Zyklopenmädchen, Yoshi’s Island und der Beitrag zu den drei Schatten.
Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass das Ausnahmen sind. Wenn mir danach ist, kann ich einen  Beitrag hübscher machen. Ansonsten bekommt er nur das Standardlayout, das aber auch der absolute Burner ist. Selbstverständlich.
Aus Gründen ist die Sidebar flöten. Sie ist nach unten gerutscht, war sie vor Ewigkeiten schonmal, heißt jetzt wieder Bottombar und ist noch ein wenig unstrukturiert, aber auf dem besten Weg der Ansprechpartner für alle wichtigen Informationen rund um den Blog zu werden.
Außerdem hat sich in den Kommentaren einiges getan. Die @replies, die sowieso niemand verstanden hat, sind flöten und wurden durch Threaded-Comments ersetzt. Das dürfte der Übersichtlichkeit dienen. Und sonst ist auch einiges passiert, schaut halt mal.
Solltest du einen alten Browser benutzen, dann wird das hier alles furchtbar aussehen. Das ist okay, in den coolen Browsern (sprich: Chrome, Safari, Firefox) sieht es, soweit ich das getestet habe, recht gut aus.
Außerdem ein Dank an Martin, der mir bei einigem Technikkram geholfen hat, und Kai, dem ich diese Pfeile in der single.php geklaut habe.
Seit Ewigkeiten bin ich von den Bildern in Marc Laroches Flickr-Account begeistert. Treffen genau meinen Geschmack, mit einem simplen Prinzip: Gute Bilder von hübschen Frauen. Ohne mich weiter zu informieren, dachte ich, dass Marc aus Amerika kommt, keine Ahnung warum, außerdem wusste ich nicht, dass Martin offenbar irgendwie mit ihm in Kontakt stand.
Die Geschichte in einer Nussschale: Ich fuhr also, gerade aus Stuttgart gelandet, zu einem Treffen zwischen Laura (der Dame da oben im Bild), Marc und Martin, die gerade irgendwo in Hamburg herumhingen, Dinge aßen und Fußball schauten. Die beiden kommen aus Luxemburg, nicht Amerika und sind generell sowieso total sympathisch, wir sprachen über alles und nichts und kamen auch auf das Thema Blogs. Weder Laura, die, in ihrer Position als Model und Fashionmädchen prädestiniert für einen (unfassbar erfolgreichen) Fashionblog ist, noch Marc, der offenbar verdammt gute Bilder macht und dementsprechend viel Fachwissen hat, führten einen Blog und waren auch generell eher skeptisch.
Blabla, wie auch immer, Marc führt jetzt einen Blog und ich denke, dass er lesenswert wird. Einerseits aus der Sicht eines Fotografen, der sicherlich einige Tipps bekommen wird, dann aus der Sicht von Menschen, die einfach gerne hübsche Fotos ansehen und dann, so sagt der Titel es zumindest, aus der Sicht von Menchen mit Interesse an Fashion. Und weil ich total dafür war, dass das passiert, werde ich das hier jetzt verlinken.
Besuchen, kommentieren, abonnieren! Lohnt sich. Vermutlich. (Ihr könnt auch auf Deutsch kommentieren, man ist ja global.)

Als man mich heute bei Twitter darauf hinwies, dass ich im neusten Ehrensenf-Video erwähnt werde, dachte ich zuerst, dass es so sei, wie im Taz-Blog, wo sich, was sollte man auch von der Taz erwarten, jemand über Dinge auslässt und am Ende nur heiße Luft zurückbleibt.
Dann verstand ich, dass Menschen nach irgendwelchen Internetseiten gefragt wurden, woraufhin ich überlegte, was ich wohl gleich für eine Person sehen werde, die meinen Blog irgendwie erwähnen könnte. Natürlich dachte ich an einen dicken Nerd.
Tja. Falsch. Ein niedliches Mädchen, das “UARRR” auf ziemlich gute Art und Weise ausspricht. Danke für die Erwähnung, Mädchen, und vielen Dank!