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Einfach hinnehmen, keine Fragen stellen, bitte weitergehen.

Vollkommen zusammenhangslos an dieser Stelle einen Gruß an Malte und Markus.

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Kategorie Wochenende |
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re:kapitulation 2010

Weil ich hier journalistische Wertarbeit leiste, befarf es natürlich eines umfassenden Fazits der re:publica 2010. Umfassend wird es vermutlich nicht, auch nicht journalistisch wertvoll, aber mein Fazit.

Es ist nämlich so, dass das natürlich alles total gut war. Endlich mal viele von den Menschen getroffen, die den ganzen Tag zwar irgendwie auf dem Bildschirm auftauchen, man sich aber bisher kein Bild von der Person machen konnte. Das ist meistens gut, manchmal merkwürdig, selten von Nachteil. Von Nachteil ist es, wenn man das Gefühl hat, dass die Person sich online vollkommen anders gibt, als im wirklichen Leben. Das ist okay, wenn die Reallife-Variante besser ist, aber nicht, wenn das Gegenteil der Fall sein sollte.

Es war meine erste re:publica und vermutlich bin ich einfach zu jung und ungebildet, oder war einfach andauernd in den falschen Vorträgen, aber inhaltlich hat mich wenig umgehauen. Jeff Jarvis war natürlich großartig, gut und unterhaltsam präsentiert, vernünftiger Inhalt und gut strukturierter Vortrag, man fühlte sich unterhalten. Aber wenn sich einfach jemand auf die Bühne stellt und entweder etwas von einem Blatt Papier abliest, oder monoton seinen Text herunterbetet, dann kann selbst das spannendeste Thema unendlich lang und unendlich uninteressant werden.

Dann gab es da noch die Vorträge, bei denen die Vortragenden der Meinung waren, dass es an der Zeit ist, endlich die RTL-Comedy-Karriere zu starten, und überschlugen sich nur so mit schlechten Witzen, peinlichen Übertreibungen und merkwürdig theatralischen Betonungen.

Das meiste, und hier möchte ich nocheinmal betonen, dass ich natürlich nur von denen sprechen kann, die ich sah, waren Vorträge, bei denen es irgendwie egal gewesen wäre, ob man nun da war, oder nicht. Interessierte man sich für ein Thema, wurden in den Vorträgen selbst nur das Thema im groben angeschnitten, man nahm also nichts wirklich neues dabei mit.

Wie auch immer, tralalla. Ich hatte trotzdem Spaß. Es war mir ein Vergnügen mit den Jungs durch Berlin zu streifen, beinahe ein Lama zu klauen, und zwischen und während der Sessions viele spannende, langweilige, lustige und auch interessante Gespräche zu führen.

Und weil ich nicht so gut darin bin, Menschen innerhalb eines Textes zu erwähnen, hier die Hauptliste der Leute, mit denen ich mich herumtrieb, oder bei denen es mich besonders freute, sie kennenzulernen: Markus, Jan, Martin, Leopold, Sara, Torsten, Paulchen, Christoph, Jojo, Jens, Julia, Johannes, die Jungs und Mädels von Spreadshirt und vermutlich habe ich jetzt sogar noch jemanden vergessen.

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VIP VIP Hurra.

Letzter Tag. Richtige Platzwahl. Schlechte Frisur. Nicht viel Zeit Dinge zu schreiben, muss wichtige Businessdinge tun. Außerdem ist das Internet überaus wankelmütig.

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Re:Pooplica.

Erster re:publica-Tag, viele “Ach, du bist doch…”-Momente, einige spannende, mehr langweilige Sessions, und immer wieder die Gewissheit, dass die meisten Internetmenschen im wirklichen Leben eher sonderbar sind.

Und da überall das WLAN abkackt muss ich das hier auf dem iPhone schreiben, was die Umbrüche fickt und Informationsgehaltsmäßig eher mau bleibt.

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St. Oberholz.

Ich habe mir sagen lassen, dass man als abgefahrener Berliner Szenemenschhippster im St. Oberholz herumhängt. Tatsächlich hängen hier nur abgefahrene Berliner Szenemenschenhippster herum, aber das ist okay, immerhin will jeder von uns sein wie ein abgefahrener Berliner Szenemenschhippster.

Just lernte ich endlich Jens kennen, den ich seit… ich weiß nicht, fünf Jahren aus diversen Foren und anderen Kommunikationskanälen kenne, das war gut.

Gestern dann auch endlich mal Jojo kennengelernt und sowieso ist diese ganze Stadt gar nicht so schlecht, abgesehen davon, dass Hamburger Mädchen erheblich hübscher sind als Berliner. Genau genommen haben wir seit gestern kein hübsches Mädchen gesehen. Tja.

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U7

Berlin, Tag 1. Keine besonderen Vorkommnisse.

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