Aalghor… AlGorery… Algorithmus

Es saßen mit Sicherheit 300 Programmierer an der Entwicklung des zweiten Tabs in Instagram. Dieser Tab dient gleichzeitig als Suche und als Mittel um neue Inhalte zu finden, was bei mir offenbar in irgendwelchen Fitness-Inspirations-Bildern und Fashionbloggerinnen resultiert. Abs und Bilder von Essen also. Daran habe ich mich gewöhnt, damit fand ich mich ab. 

Aber jetzt hat dieser ach so intelligente Algorithmus entschieden, dass das ganze mit etwas mehr Abenteuer gespickt sein sollte. Dadurch lernte ich zwei Dinge. 

  1. Es gibt Accounts auf Instagram, die nur medizinische Sonderbarkeiten posten.
  2. Es kann wirklich sehr viel Ohrenschmal aus einem Ohr kommen, das mit einem Gerät voll Wasser gespritzt wird. Die Ohrenschmalzwurst war ungefähr so lang wie mein Mittelfinger, etwas breiter als selbiger und hatte eine dunkelorangene bis schwarze Färbung. 
  3. Offenbar kann man eine offene Wunde am Bauch haben, durch die man Eingeweide betrachten kann, während die Person, der es so geht noch lebt. 

Ich habe auf zwei dieser Bilder, die Instagram mir ohne sinnvollen Grund anfing zu zeigen, geklickt und sie seitdem nicht mehr vergessen. Das tolle ist: Dadurch, dass ich sie ansah, bekomme ich jetzt noch mehr dieser Ergebnisse. 

Ein großes “Juchu” für automatisch generierte Inhalte. 

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Nachdem ich nur in die erste und nicht in die zweite geschlossene Beta kam, wurde ich vor einigen Monaten schon ordentlich von Overwatch angefixt und konnte seitdem nicht mehr spielen.

Jetzt ist seit dem 3. Mai die Beta für Vorbesteller und seit dem 5. Mai auch für alle anderen geöffnet und wir haben vielleicht das eine, oder andere Stündchen in Overwatch versenkt.

Ich glaube nicht, dass ich an irgendeinem anderen Spiel in den letzten Jahren so einen Spaß hatte. Es gibt so viel zu lernen und zu entdecken, so viele Helden zu testen und… ich kann nicht so richtig erwarten die nächste Runde zu spielen. Die Beta ist gerade noch offen, wenn ihr also das hier lest (liest das hier noch jemand, hallo?) und Interesse habt, hier entlang.

Vögel und Geister

Der Tweet, der diesen Blogpost meinen 12.200 Twitter-Followern anteasen wird, wird im Schnitt von ein paar hundert Leuten gesehen. Das kann daran liegen, dass mir 12.000 Bots folgen, oder daran, dass Twitter auf eine Art benutzt wird, die keinen Zusammenhang zwischen Anzahl Followern und Augenpaaren auf Content zulässt. 

Das macht Snapchat umso spannender. Die einzigen, für Normalsterbliche zugänglichen, Stats sind Anzahl Views pro Teil der aktuellen Story. Bei mir sieht es gerade so aus: 

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Es gucken also mehr Menschen meinem Gesicht auf Snapchat zu, wie es ihnen davon erzählt, dass ich gleich das Haus verlassen werde, als Personen den Tweet sehen werden, der darüber schreibt, dass mehr Menschen die Story sehen, um die es in diesem Beitrag geht, als den Tweet, der den Beitrag bewirbt. We must go deeper. 

Mein Punkt ist: Sagt, was ihr wollt, aber Snapchat hat in zwei Jahren eine aktiviere Zuschauermenge erzeugt, als mein Twitter-Profil nach neun(!) Jahren aufweisen kann.

Ich persönlich finde es faszinierend, dass mittlerweile rund 600 Leute meine Snapchat-Stories anschauen. Wirklich anschauen. Sie haben mindestens ein paar Sekunden von jedem Teil gesehen. Das ist cool. 

Folgt mir doch auch. Warum nicht. UARRR auf Snapchat.

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Ich kaufte testweise mal eine GoPro Hero 4 Silver und das da oben sind Stills aus Videos. Angefangen mit dem FOV Superview, über “Wide”, hin zu “Medium”, bis “Narrow”. Ganz cool!

#035: Schulz & Wichmann #2

#035: Schulz & Wichmann #2

Warum ist Bloggen eigentlich so schwierig? Irgendwie habe ich kein Problem damit jeden Tag ein bisschen was bei Snapchat zu erzählen, sogar mit overarching Storyline und Hintergrundgedanken. Blogposts hingegen wirken so schwerfällig und offiziell, als müsste man ihnen mehr Aufmerksamkeit und Fleiß schenken.

Philipp macht das ganz gut. Der schenkt seinen Blogpost keinen Fleiß. Hähä. Quatsch, ich meine, dass er einfach über die Kleinigkeiten seines Lebens einen Blogpost schreibt. Serie gesehen? Warum nicht kurz die Meinung in mehr als 140 Zeichen in den Blog blasen!

Aber liest überhaupt noch jemand Blogs? Ist nicht mittlerweile eh alles auf einzelne Netzwerke aufgeteilt? Vielleicht liegt meine Blogabstinenz gar nicht daran, dass ich vom Medium abgestoßen bin, sondern daran, dass ich eh schon alles teile, was ich zu teilen habe. Aber halt auf Twitter, Twitch, YouTube und Snapchat. Wer weiß.