UARRR.org Bitte versteht mich als Angriff auf eure Person.

Wie “Business Punk” mich fürchterlich besoffen machte.

Wenn eine Redakteurin der Business Punk einen anschreibt und fragt, ob man bei einer Rubrik Gast sein möchte, die sich “Schnappsidee” nennt und bei der es darum geht, dass sich die Redakteurin zusammen mit einer Person, die eine Firma hat, so lange betrinkt, bis eine Geschäftsidee dabei herumkommt, was antwortet man dann?

Ja! Natürlich! Auf die Kosten anderer Trinken, dabei Unsinn labern und am Ende im eigenen Lieblingswirtschaftsmagazin abgedruckt werden? Jede Form von Selbstachtung über den Haufen werfen und betrunken in einem Magazin mit einer Auflage um die Milliarde (grobe Schätzung) auftreten? I’m in!

Der Abend fing harmlos an, drehte sich kurz um QUOTE.fm und endete damit, dass wir uns irgendwie aus den Augen verloren, ich irgendwann in eine U-Bahn stieg, schlafen ging, den ganzen nächsten Tag über einer Klosschüssel verbrachte (vertrage nicht viel.) und noch zwei Wochen später einen blauen Fleck dort hatte, wo Anja (besagte Redakteurin) mich schlug. Lange Geschichte, lest sie einfach nach. Morgen sollte die neue Business Punk Ausgabe am Kiosk liegen.

Ich las bisher nur einen Auszug und musste sehr lachen. Bin dementsprechend selbst sehr gespannt. Unsere Geschäftsidee ist perfekt, die Idee fliegt also frei herum, wer sie umsetzt, wird sicher absolut reich. Und berühmt. Und gutaussehend.

14. March 2012

Social Reading: Allein im lauten Kämmerlein

Astrid Herbold:

Aufgeregt sind sie alle. Die Gründer von Quote.fm genauso wie die von Readmill, ebenso wie die Pressesprecherin von Amazon. Schließlich geht es um nichts weniger als eine Revolution. Die Revolution des Lesens. “Why make a book digital and not make it shareable?” fragt die freundliche Frauenstimme im Imagefilm des Berliner Start-ups Readmill: Wieso sollte man Bücher digitalisieren und dabei nicht auch die Möglichkeiten der sozialen Vernetzung ausschöpfen? Lesen, so die frohe Botschaft, war die längste Zeit eine einsame, unkommunikative Tätigkeit. Jetzt wird es endlich ein interaktiver Spaß.

Zeit.de über QUOTE.fm und Social Reading im Allgemeinen. Okay, eigentlich in erster Linie über Social Reading, aber wir sind der erste Link. Ha! (Freue mich.)

14. March 2012

Wie man professioneller Fotograf wird.

Fotografie ist eine Kunst, die besonders einer Eigenschaft bedarf. Eine Eigenschaft, die nicht jeder sein Eigen nennen kann. Eigentlich dreht sich in der Fotografie alles um dieses eine Thema.

Ich bin professioneller Fotograf, das sollte jedem klar sein. Meine Bildwelten sprechen Bände, meine Fotos strotzen nur so vor Emotionen und Geschichten. Geschichten sind sowieso total wichtig in der Fotografie, nichts geht ohne Geschichten. Es gibt Leute, die ihre Geschichten durch Straßen tauschen, das ganze dann Streetfotografie nennen und so tun, als sei das eine Kunst, aber das ist Schabernack. Der Trick sind Geschichten. Jeder professionelle Fotograf weiß, dass es sich um Geschichten dreht. Um Menschen. Nicht die langweiligen, wie die Leserschaft hier, sondern spannende Menschen, Menschen die etwas zu zeigen haben. Schöne Menschen in erster Linie, die ohne Muttermal am falschen Fleck und mit gerader Nase. Deren Geschichten, die drücken Schönheit aus. Schönheit kommt von Außen, alles andere sind nur Organe.

Wie kommt es also, dass man diese Wahrheiten nicht öfter liest? Das ist relativ klar für einen Fotografen meiner Klasse:  Unwahrheiten. Viele :f1 Fotografen :f2 ruhen sich darauf aus, dass sie Kunst machen, dass alles irgendwie Stil sein kann, auch wenn es eigentlich Scheiße ist. Verwaschene Farben sind plötzlich gewollt, gar keine Farben werden als Stilmittel angesehen, als Mittel um Emotionen auszudrücken. Papperlapapp, sage ich, alles Unfug, das sind ausreden, weil diese Hobbyknipser nicht wissen, worauf es in der Fotografie ankommt. Und ich verrate euch jetzt, um was es geht:

Geld. Es geht um Equipment, um Glas, die Objektive machen die Musik, im übertragenden Sinne. Was für den Komponisten das Klavier, das für den Fotografen seine Geldbörse. Das reimt sich nicht, darum muss es stimmen. Professionelle Fotografen legen viel Wert auf Wert. Nicht ohne Grund besitze ich eine Kamera für tausend Euro. Ja, da staunen jetzt einige von euch, eintausend Euro. Aber das muss einem die professionelle Fotografie wert sein. Da kann man nicht mit seiner 300€ Knipse ankommen und annehmen, dass man vernünftige Fotos macht, nein. Da muss schon etwas mehr aufgebracht werden.

Wer nicht mehr Geld investieren will, ist die Kunst Fotografie nicht wert. Ich kenne mich da aus, ich habe so viele Blenden und Auslösungen und Spiegel, dass andere vor Neid erblassen. Ich habe schon Fotos gemacht, von denen ihr nur träumen könnt. Tiefenschärfe, Tiefenunschärfe, Abwedeln, Fokus und was nicht alles. Alles da, alles auf meinen Fotos. Das ist die Königsklasse, ich sags euch. Eintausend Euro und Geschichten schöner Menschen. “Einfach rausgehen und Fotos schießen, das macht den Meister!” Schwachsinn, Unwahrheiten von Personen, die glauben, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen hätten. Es geht um Equipment, um Blenden und Bodys. Schöne Fotos von schönen Menschen, geschossen mit teuren Kameras. Das ist der Trick.

Vertraut mir, ich bin professioneller Fotograf.

(Außerdem sollte man sich bei QUOTE.fm anmelden, wenn man gerne liest. Vertraut mir.)

12. March 2012

Warum QUOTE.fm keine “Like”-Funktion für Empfehlungen braucht.

Like hier, Like da. Tweets, Facebookupdates, Formspringantworten, Google Suchen. Natürlich hat QUOTE.fm eine Like-Funktion. Aber braucht es die?

Ohne langes Geschwafel. Bei QUOTE.fm kann man aktuell zwei Dinge liken. Empfehlungen und Kommentare. Der Kommentarlike ist vollkommen unwichtig, er hat keine Auswirkung auf irgendwas, er ist lediglich ein “Genau!”, ein kleiner Hinweis darauf, dass einem der Kommentar gefallen hat.

Beim Herz an den Recommendations sieht das anders aus. Was bedeutet es? Mag ich das Zitat, oder den ganzen Text. Aktuell geben wir uns größte Mühe klar zu machen, dass dieser Like sich auf den Text bezieht, auf das Gesamtwerk, nicht auf den einen Satz, anhand dessen jemand diesen Text empfohlen hat. Das ist in der Theorie ganz nett, in der Praxis aber Blödsinn. Ich sehe den Like-Button zu 99% der Zeit bevor ich den Text gelesen habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich danach zurück komme und auf den Like-Button drücke um zu sagen, dass mir der Text gefallen hat, ist gering.

“Dann lasst mich damit doch einfach nur das Zitat liken.” Ich kann verstehen, dass man das Verlangen dazu haben kann, allerdings bringt das niemandem etwas. Bei uns fließen Likes in die Wertung des Textes ein und eine unserer Aufgaben ist es, mit der Zeit einen Algorithmus zu entwickeln, der möglichst fehlerfrei merkt, wenn ein Text lesenswert ist. Ein Zitat aus dem Text kann, vollkommen ohne Kontext, etwas vollkommen anderes aussagen, als der Text drumherum. Ein Like für das Zitat ist also nutzlos und bringt niemandem was.

QUOTE.fm ist ein Service um lesenswerte Texte zu empfehlen. “Empfehlung” impliziert, dass es etwas ist, das man mag. Ein Like impliziert das gleiche, allerdings ist bei QUOTE.fm derzeit ein Like keine Empfehlung, obwohl im Stream, abgesehen von der Farbe, eine Empfehlung den gleichen Stellenwert einnimmt, wie ein Like, nur ohne Kommentarfunktion.

Letzte Woche führten wir ein optisches Update durch, das an sich zwar klug und nötig war, aber dazu führte, dass Recommendations und Likes in einen Topf geworfen werden. In den gehören sie auch, weil sie, wie gesagt, im Prinzip das gleiche sind. Aber ist es dann überhaupt richtig, beide zu haben?

Nein. Eigentlich nicht. Unser aktueller Plan ist, dass wir die Like-Funktion entfernen. Die einzige Möglichkeit einen Artikel zu empfehlen ist eine Recommendation. Eine schwächere Version davon ist Unsinn, führt zu Verwirrung und einer Dopplung.

Stattdessen verlegen wir den Like in unseren “Read”-Bereich, den Ort, an dem man einen Text wirklich liest, ihn sieht, seine Gesamtheit erfassen kann und wirklich beurteilen kann, dass man ihn mag. Wenn man ihn genug mag um ihn zu einer QUOTE.fm-Recommendation zu machen, kann man das tun. Wenn man ihn einfach nur gut leiden konnte, ihn aber nicht in seinem Stream haben will, oder ihn direkt zu seinen Followern empfehlen will, klickt man das Herz. Es bleibt ein “Gefällt mir”, aber am richtigen Ort und ohne größere Auswirkungen. Diese werden daraus bestehen, dass die entsprechende Artikel-Seite, die bisher eine Liste der Recommendations aufführt, ebenfalls eine Liste von “Likes” bekommt. Damit kommen alle Informationen an dem Ort zusammen, an den sie gehören. Gleichzeitig wird der Artikel für einen selbst unter “Favoriten” im Read-Bereich gespeichert.

Wir dachten, dass es das klügste ist, die aktuelle Version von “Like” zu behalten, bis Read fertig ist, aber tatsächlich führt es nur zu Verwirrung. Darum werden wir die Like-Funktion in den nächsten Tagen entfernen und später mit Read auf neue Art einführen.

Like ist eine Art schnelle Interaktion, ein “Mag ich!”, das wenig Aufwand fordert und wenig Folgen hat. Like ist aber offenbar nichts, was zu QUOTE.fm passt. Was wäre eine neue Art schneller Interaktion, die aber zu QUOTE.fm passen würde? Vielleicht eine, die es bisher noch nirgends zu sehen gibt, bei uns aber total schnieke ins Konzept passt?

Zum Beispiel eine “Ich habe mir das zum später lesen markiert”-Funktion. Opt-In, Privacykram, aber wenn man sich dafür entscheidet, erscheint unter der Empfehlung einer Person ein Hinweis darauf, dass sich 23 Personen diesen Artikel durch diese Empfehlung zum später lesen markiert haben. Es ist kein Like, weil der mit der Recommendation kommen wird, aber es ist ein “Das ist interessant genug für mich, damit ich mir das mal irgendwann durchlesen werde.”

Ja. So viel dazu. Anregungen und Kram gerne per Twitter und Mail. Und, warum auch immer das der Fall sein sollte, aber falls jemand noch keinen QUOTE.fm-Account hat, kann man sich hier anmelden. Highfive. #fixlikes

12. March 2012

Social Reading: Wie die Buchwelt und das Netz sich langsam kennenlernen

Alexander Vieß:

Quote.fm, das lässt sich aus den Blogbeiträgen des Gründerteams herauslesen, kommt es vor allem auf eine Art nichtalgorithmisches Empfehlungswesen an. Einzelne Nutzer kuratieren bestimmte Themenbereiche. Diese kann man dann als am Thema Interessierte verfolgen. So könnte mit und mit ein kulturelles Archiv entstehen, ein textliches äquivalent zu einem Dienst, der das wichtigste Museum des Bewegtbildes unser Gegenwart darstellt und den wir YouTube nennen.

Wenn ich alles richtig verstanden habe, moderiert Alexander Freitag das Social Reading Panel auf der CeBIT, bei dem ich auch auf der Bühne sitzen werde. Schöner Beitrag drüben bei Netzwertig von ihm. Vergleiche mit YouTube gehen eh immer.

7. March 2012

Mein aktuelles Problem mit Facebook

Jeder kann Facebook scheiße finden, es verurteilen, dass sie mit vermeintlich privaten Daten Geld verdienen, sich dort abmelden und dann via Google nach Alternativen suchen.

Das ist aber nicht mein Problem mit Facebook, das liegt ganz woanders. Ich betrachte mich als jemanden, der technische Neuerungen zeitnah verfolgt und zu verstehen versucht. Die Änderungen an sich und deren Auswirkungen, beziehungsweise potentielle Möglichkeiten im Bezug auf alles andere.

Twitter ging an den Start und ich verstand es nicht, man konnte Updates schreiben, die waren 140 Zeichen lang. Man konnte Leuten folgen, deren Updates man dann sah, aber irgendwie fehlte etwas. Ich war Chats gewohnt, dort konnte ich aber nicht wirklich kommunizieren, ich konnte lediglich publizieren. Damals machte ich mir nicht die Mühe darüber nachzudenken, Jahre später fiel mir dann auf, dass ich meinen Account anfangs nicht nutzte, weil es keine @replies gab. Seit es die gibt, finde ich Twitter großartig.

Noch ist Twitter überschaubar, man weiß jetzt, wie Replies funktionieren, wobei die meisten noch immer nicht verstanden haben, dass Tweets, die mit einer Reply anfangen, auch nur von den Followern dieser Person gesehen werden können. Problematischer wird jetzt schon die Werbung. Ich bin vollkommen dafür, dass Twitter Geld verdient, das aber an “Wenn…”-Abhängigkeiten zu knüpfen, wird verwirrender, je mehr es davon gibt. Wenn ich einer Marke auf Twitter folge, bekomme ich Werbung von ihr in die Timeline, wenn ich keiner Marke folge, bekomme ich auch Werbung. Wenn ich die iPhone App nutze, bekomme ich das neue Seiten-Design früher. Die Liste dieser Zustände ist auf Twitter noch überschaubar, die Richtung ist aber nicht unbedingt beruhigend. Allein das aktuelle Layout der Webseite ist so verwirrend, dass ich selbst Leuten in meinem überaus digitalem Freundeskreis erklären muss, wo sie die Embed-Funktion finden.

Aber im Vergleich zu Facebook ist Twitter ein Kinderspiel. Ich verstehe Facebook nicht mehr. Und ich spreche gar nicht von deren Absichten, oder der Funktion, ich spreche von den hintergründigen Abläufen. Wann wird ein Post angezeigt, wann sieht wer was, warum kann man mich befreunden und meinem Profil subscriben, warum sind Listen alle fünf Tage an einer anderen Stelle, warum werden einige meiner Posts öffentlich angezeigt, obwohl ich das eigentlich deaktivierte. Facebook besteht nur noch aus Abhängigkeiten. Wenn ich oft mit dieser Person spreche, sind ihre Updates wichtiger. Warum wird mir aber Person X jetzt angezeigt, obwohl ich seit Ewigkeiten nicht mehr mit ihr sprach? Wenn ich auf diesen Link zu einem Guardian-Artikel klicke, muss ich erst eine Facebook-App zulassen. Das passiert sonst nirgendwo im Internet, was passiert hier gerade? Wenn ich eine dieser Open-Graph-Apps zulasse, wird irgendwas in meiner Timeline gebündelt und Freunde sehen es vielleicht. Oder auch nicht. Aber im Ticker auf der rechten Seite ganz bestimmt. Vielleicht. Kann man sich ja nicht sicher sein.

Wenn ich Seitenbetreiber bin, kann dies und das mit meiner Seite passieren, aber nur falls dies und das vorher passierte und, ach ja, dann kann noch das und dies passieren, darauf hat man aber keinen Einfluss.

Die Liste ist endlos und ich weiß nicht, ob es nur mir so geht. Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die darüber nicht nachdenken, die einfach nicht wissen wollen, warum etwas gerade passiert, die sich angucken, was ihnen da vorgesetzt wird und dann die Beiträge konsumieren, von denen Facebook denkt, dass ihnen die gefallen. Ich finds eklig. Fast schlimmer als Fernsehen. Irgendwie widert mich das an. Meine Antipathie dieser ganzen Entwicklung gegenüber merkte ich, als ich gezwungen wurde darüber nachzudenken, ob wir die Open-Graph-Features für QUOTE.fm einsetzen wollen. Wir ersetzen also einzelne Statusupdates durch eine Bündelung von Aktivitäten. Das gefällt mir nicht, für mich ist das umdeklarierter Spam. Ja, es ist gut, dass “Hat diesen und jenen Song auf Last.fm gehört” jetzt in einer Box zusammengefasst wird und nicht in 200 einzelnen Updates kommt, aber das ist doch nichts anderes als eine qualitative Abstufung des Inhalts. Ja, niemanden interessieren diese Posts, die fünf Personen, die sie interessant finden, dürfen sie aus dieser kleinen Box kramen.

Meine Meinung, wie man vielleicht merkt, ist hier nicht wirklich objektiv. Ich verstehe, warum Facebook diese Features einführt, ich verstehe, dass sie Reichweite erzeugen sollen, ich verstehe, dass Firmen viele Likes und viele Kommentare auf ihre Posts haben wollen, aber ich will einfach nicht akzeptieren, dass das alles wirklich passiert, weil ich es schrecklich finde. Das Ergebnis kann einfach nicht gut werden, alles wird von allen Seiten manipuliert und man braucht ganze Agenturen, die sich den ganzen Tag damit beschäftigen, wie man jetzt dieses oder jenes Feature für das Wohl von irgendeiner Botschaft zurechtrücken kann.

Ich weiß auch gar nicht so recht, was ich hier genau kritisiere. Vermutlich die Tatsache, dass ich nicht einfach den Drang ignorieren kann, der von mir verlangt zu verstehen, warum Dinge passieren.

Aber eigentlich ist das etwas Gutes.

5. March 2012

Ich werde übrigens auf der CeBIT auf einer Bühne rumsitzen.

In Musik, Film und TV ist das Konsumieren über Sharing Plattformen und Streaming Diensten in der Cloud nichts Besonderes mehr. Auch in Sachen Literatur geht die Reise ins Internet – und über den reinen Download längst weit hinaus: Social Reading verbindet Leser und erlaubt den Austausch von Gedanken, Kritik oder Zusatzinformationen. Ist der virtuelle Lesekreis in einer vernetzten Welt die Zukunft des Lesens und bietet Social Reading profitable Geschäftsmodelle?

Es diskutieren: Marcel Wichmann (Quote.fm), Gerhard Schröder (Kreative KK), Marcel Koch (Lovelybooks), Thanh Cao Nguyen (EPIDU), Moderation: Alexander Vieß (Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.)

Für QUOTE.fm nehme ich an dem Teil, was man offenbar eine Podiumsdiskussion nennt. Es geht um Internet und Lesen und Social Reading und ob Blogs tot sind. Ich habe keine Ahnung, was genau da passieren wird, aber ich bin dort. Freitag, 9. März, CeBIT C3, Halle 6, Stand 40. Das ganze beginnt um 13:30 Uhr, vielleicht lohnt es sich!

5. March 2012

Das neue Basecamp: Preview der Power-User-Features

Ich freue mich sehr auf das neue Basecamp. Wir nutzen für QUOTE.fm aktuell Basecamp und es ist super, obwohl wir es gratis nutzen. Heißt: Wir haben ein paar Tricks angewendet und arbeiten für jedes unserer Projekte in einem der Dinger, die Basecamp “Projekte” nennt. Eigentlich missbrauchen wir das Tool also nur. Vermutlich wäre es klug, wenn wir etwas Geld in die Hand nehmen und mit der neuen Version zu bezahlenden Usern werden, um das Teil so zu nutzen, wie es gedacht ist.

Recht spannende Information aus dem Video übrigens: Die neue Version kommt nächste Woche. Oder so. Auf jeden Fall dauert es offenbar nur noch Tage.

28. February 2012

Automatisches Selektieren eines Textsnippets

Martin Wolf:

Dass es bald eine read-only API für QUOTE.fm geben wird ist ein offenes Geheimnis und daher baue ich gerade den Labs-Bereich in dem die API erklärt wird, man eigene Apps anlegen kann und später auch diverse Snippets für die eigene Webseite findet.

Martin blubbert Nerdkram über QUOTE.fm in seinem Zweitblog. Vielleicht interessant, für Leute, die das interessant finden.

28. February 2012

Dropbox Redesign

Sieht super aus. Ich mag die Menüs hinter den Textlinks, wie oben das fürs Profil, sehr gerne. Jetzt, wo ich das gesehen habe, weiß ich auch, wie ich eine Sache bei QUOTE.fm lösen kann, über die ich mir die letzten Tage den Kopf zerbrach. Steal ALL the things!

28. February 2012
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