App Design Review: Tagesschau 2.0

Dinge zu kritisieren, die andere machten, ist immer etwas schwierig. Es gibt nichts, das perfekt ist und am Ende saß überall jemand und hat Zeit und Fleiß investiert um etwas zu machen, das den aktuellen Fähigkeiten entspricht. Besonders bei digitalen Produkten, die oft für Vorgesetzte und Kunden gemacht werden, hat man als Designer und Entwickler auch nicht immer alle Karten in der Hand und muss potentiell Probleme auf Arten lösen, hinter denen man nicht wirklich steht.

Kritik üben ist auch einfach. Positive Kritik üben ist eine Kunst, die es zu lernen gilt, wenn man voran kommen möchte. Kritik zu akzeptieren ist ebenfalls etwas, das man lernen sollte. Witzig, dass ich das sage, ausgehend davon, dass mir oft von Leuten im Internet vorgeworfen wird, dass ich kritikunfähig bin.

In dieser Videoserie versuche ich auf eindeutig verbesserungswürdige Dinge hinzuweisen und künftig auch auf gut gelöste Probleme. Bei der Tagesschau ist es jetzt allerdings primär negativ ausgefallen. Schade.

Eine Serienempfehlung: Wishlist

Ich zahle ja relativ gerne meine Rundfunkgebühr, weil ich es für wichtig erachte, dass unabhängig von Werbegeldern und Investoren mit Agendas Inhalte erstellt werden können. Kürzlich ging FUNK an den Start und damit auch die ersten Formate. Eines davon ist “Wishlist“, eine Serie, die bisher eine Staffel mit 10 Folgen hat.

Ich bin kein großer Fan deutscher Serien. Die Dialoge sind meistens hölzern und alles hat aus irgendeinem Grund so einen depressiven visuellen Stil. Wishlist tappt da auch in einige Fallen, aber insgesamt fand ich die generelle Idee der Serie so gut, dass ich die zehn 15-minütigen Folgen gerne schaute. Ohne Spoiler und in ganz kurz: Was wäre, wenn es eine App gäbe, die einem jeden Wunsch erfüllt, sofern man die daran gebundene Aufgabe erfüllt?

Mir hat es gefallen und hey, mit Rundfunkgebühren entstand schon größerer Unfug!

Zum Wishlist YouTube Kanal 

Hallo 2017!

Silvester 2016

Entgegen meiner Erwartung, dass Punkt Mitternacht der Atomkrieg ausbricht, haben wir es erfolgreich ins neue Jahr gebracht. Martin hat das Bild geschossen und Cecilia sorgt dafür, dass meine Fratze es nicht vollkommen ruiniert.

Tschüß 2016

img_0869

Hallo werte Leserschaft. Falls es noch jemanden gibt, der diese Webseite aufruft. 2016 stand bei mir, was das Erstellen von Inhalten anging, ganz im Zeichen der Videokunst. Mein neuer Lieblingsspielplatz heißt RRRADIOVISION und findet auf YouTube statt. Man hat mir gesagt, dass das ist, was die coolen Kids jetzt machen, daher habe ich fast 60 Videos produziert und über 1400 Abonnenten in nur einem Jahr gesammelt.

Das finde ich toll. Toll war auch 2016, zumindest auf persönlicher Ebene. Auch, wenn dieses Foto dort oben (geschossen von Martin Wolf, professioneller Fotograf und Webentwickler) impliziert, dass irgendwas nicht so gut war, ist es einfach nur ein witziges Bild, das mich zeigt, wie ich vor der Löwenburg in Kassel sitze und literweise Blut durch die Nase verliere. Wäre mein Lifestyle aufregender, könnte ich das auf die Schlägerei, oder den Kokskonsum schieben, aber ich habe einfach sehr empfindliche Nasenschleimhäute. Tja.

Und weil, wie gesagt, 2016 im Jahr des Videos stand und 2017 das ganze noch intensivieren wird, ist hier mein Jahresrückblick in Fotoform. Aber in einem Video. Ist verwirrend, ich weiß.

macOS Sierra ist draußen und bringt keine wirklich relevanten Features für Leute mit, die nicht darauf stehen mit ihrem Computer zu sprechen. Oder doch? Ich erkläre im Video, wie man Sketch davon überzeugen kann statt für jedes Dokument ein neues Fenster, alles in Tabs zu öffnen. Gruß und Kuss, Marcel.

Darf man wirklich niemandem verraten, was man bei einer Wahl wählt? Wer hat entschieden, dass Wahlen geheim sein müssen, wenn es doch besser wäre, dürfte jeder über seine Präferenzen sprechen. Alles dazu, in diesem Video.