
Hier stand vorher ein ewig langer Text darüber, was Moleskines auszeichnet und was kacke ist und sowieso. War mir aber zu viel Text für ein zu nichtiges Thema. Ich fasse es also grob zusammen:
Moleskines sind zu teuer. Der Preis sorgt für eine psychische Hürde, die bei vielen dazu führt, dass sie ihr Skizzenbuch pfleglich behandeln. Das ist falsch, Skizzenbücher müssen kaputt gehen, scheiße aussehen und voller Scheiß sein.

Moleskines haben ein total unangebrachtes Format. Natürlich hat man sich daran gewöhnt, was aber noch lange nicht heißt, dass es optimal ist. Im Prinzip ist die Sketch-Ausgabe der Moleskines nur jedes andere, aber ohne Linien und Kalender.
Moleskines sind dämlich gebunden. Nämlich so, dass sie sich zur Buchmitte hin wölben. Vermutlich gibt es im Buchbinderslang dafür ein wichtiges Wort, aber das kenne ich nicht. Tut auch gar nichts zur Sache, Tatsache ist, dass es besser wäre, würde man von dieser Wölbung nicht gestört werden.

Vermutlich gibt es noch irgendwelche klugen Gründe, wobei es natürlich auch welche gibt die für Moleskines sprechen, aber ich belasse es hiermit dabei. Was ich eigentlich sagen wollte: Wir trafen einen Mann der Skizzenbücher erstellt. So semiprofessionell. Und die anbietet. So zum Erwerb. Siewerb auch. Und die sind klasse. Kosten fast nichts, gibt es in verschiedenen Größen, wobei wir uns für 21×21 entschieden haben, was kompakt ist, aber groß genug, und haben den Charme von Handarbeit. Außerdem stehe ich auf diese Pappummantelung. Wie auch immer. Dieser Mann verkauft die Skizzenbücher (und andere) zum Beispiel hier im Internetz und das alles zu einem Spottpreis. Ich bin total zufrieden. Ende des Blogeintrages.
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Dass das iPad von allen Seiten als Zeitschriftenersatz gehandhabt werden will hat zur Folge, das dementsprechend viele Magazin-Programme auf den Markt, sprich in den AppStore, schwemmen. Toller Einleitungssatz. Wenn ich mir ein Programm fürs iPad anschaue, dann kann es sein, dass meine Wertung stark von der anderer Abweicht, weil ich andere Bewertungskriterien anwende, die unter Umständen auch vollkommen bescheuert sind.
The Iconist beschreibt sich selbst als “die erste echte Zeitschrift auf dem iPad” und als “lebendiges Magazin für Stil, Luxus, Kultur und Gesellschaft”. Aber das kann uns egal sein, was mich in erster Linie begeistert ist die Optik. War Wired mir zu durcheinander und überladen, ist The Iconist klar, leicht und übersichtlich. Abgesehen von einigen Gesture-Fragwürdigkeiten, fand ich mich direkt zurecht und fühlte mich wohl. Es gibt noch andere Kinderkrankheiten, beispielsweise leicht unscharfe Texte, Abstürze und nicht funktionierende Videos. Insgesamt ist es aber der beste Ansatz für ein Magazin, das beim durchklicken wirklich Spaß macht, den ich bisher gesehen habe. Übrigens las ich bisher noch keinen der Artikel. Der Inhalt ist mir auch gerade ziemlich schnurz, es geht nur um Form und Funktion. Soviel zu unstrukturiertem Gelaber. Jetzt noch mehr in Videoform, ja, irgendwie spreche ich durcheinander und nicht sonderlich elaboriert, das liegt am Sonntag:
Gebaut von den NoMoreSleep-Menschen, die jetzt aber TBWA Berlin sind. Oder so. Und die Webseite zur App ist auch ziemlich sehenswert.

Aus Gründen konnte ich vorhin relativ ausführlich das testen, was ursprünglich als Projekt Natal bekannt wurde und jetzt Microsoft Kinect heißt. Unter Umständen komme ich in das Vergnügen den Kram zeitnah noch ausführlicher unter die Lupe zu nehmen, hiermit also erstmal ein kleines “krasses Teil, bin gespannt auf mehr!”. Tatsächlich ziemlich spaßig. Bild klaute ich von Sven, rechts sieht man meine Beine und Füße. Habe nämlich auch Gliedmaßen. Glied.
Außerdem habe ich ein paar Überlegungen gemacht. Ich treibe mich seit Jahren in Foren rum, in denen es um Zeichnungen, Zeichnen, Design, Illustration und was auch immer geht. Und immer ist der Weisheit letzter Dings, dass man üben muss. Klar, soweit möchte ich nichts in Frage stellen. Was mich aber bisher immer ein wenig wunderte, war die Versessenheit aufs Lifedrawing und das Hinstellen eben dieser Methode, als einzig vernünftige. Ich stelle also folgende Gedanken an: Warum soll man schneller und besser zeichnen lernen, wenn man raus geht und echte Menschen zeichnet? Oder in Aktmal/zeichnenkurse und echte nackige Menschen zeichnet?
Einzige logische Antwort ist für mich, dass man nicht unendlich viel Zeit hat das Gegenüber zu zeichnen. Zeichnet man von einem Bild ab, kann man so lange das statische Ding betrachten und studieren, bis man es mehr oder weniger perfekt reproduziert hat. Vielleicht ist es aber auch etwas vollkommen anderes und es hat mit Tiefenwahrnehmung oder was auch immer zu tun. Ich weiß es nicht. Aber ich behaupte hiermit, dass man vergleichbare Erfolge vorweisen kann, wenn man von Bildern abzeichnet. Posemaniacs erwähnte ich schon. Die 30-90 Sekunden Funktion auch. Ich denke, dass das genau das ist, was einen dazu bringt Körper, Haltungen und Anatomie zu verstehen. Mit schnellen Blicken erfassen müssen was die wesentlichen Linien sind und diese zu Papier bringen. Ob ich mir nun 30 Sekunden ein Posemaniacs-Dings anschaue, oder 30 Sekunden eine nackte Frau auf einer Bühne vor mir, wo ist der Unterscheid? Ich frage mich das ernsthaft und will damit gar nicht provozieren.
Posemaniacs hin und her, das hilft nur bei Anatomiedingen und dem ganzen Körper. Heute hatte ich den Einfall, dass man vergleichbares für Gesichter und bestimmte Dinge, Füße, Hände, was einem gerade einfällt, braucht. Also ein Tool das einen einfach Bilder vorsetzt, die man dann zeichnen muss. Am besten nicht in Flash, weil es dann auch zB auf dem iPad benutzbar ist. Wie cool wäre also eine Seite auf der man einfach ein paar Tags eingibt, die gewünschte Anzeigezeit der der Bilder und los gehts? Jap, sehr cool. Heute Morgen wünschte ich es mir, jetzt hat Florian sie fertig. Der Hammer. Florian führt übrigens einen von Deutschlands besten Blogs über Themen. Sollte man gesehen haben. Fotografdracula.de
30 Seconds Drawing Tool für alles, was man möchte, mit echten Menschen und Trara.

Kurz vorm Einschlafen las ich die letzten Tage The Meek, ein Webcomic, den ich irgendwo gefunden habe, der noch nicht vollendet ist, der fantastisch aussieht, eine unglaublich tiefe Story aufzubauen scheint und hiermit als unfassbar starke Leseempfehlung ausgesprochen werden soll. Sowohl wegen der Story, als auch wegen der Optik. Beides beeindruckend. Tatsächlich sind die Gedanken und Anmerkungen zu jeder einzelnen Seite (drunter) meist auch lesenswert. Verschafft einem einen umfassenden Einblick hinter die Gedanken von jemandem, der ernsthaft einen Webcomic betreibt. Hier geht es zur ersten Seite.

Statusupdate, anyone? Okay, alles ein wenig durcheinander, aber das ist okay. Derzeit nutze ich jede freie Minute um mich und meinen Körper darauf einzustellen irgendwas ansehnliches auf Papier zu erzeugen. Mit Stiften und anderen Materialien, die dreckig sind, kein Apfel+Z ermöglichen und fürchterlich mittelalterlich wirken. Aber eines muss ich zugeben: Es macht Spaß.
Wie gehe ich also das ganze Mappending an? So genau weiß ich das selbst noch nicht, aber ein paar Dinge sind auf jeden Fall in der Mache. Einerseits hole ich mir aus allen Ecken Informationen und nützliche Tipps, wobei ich langsam denke, dass ich alles einmal gehört habe und da nichts spannendes mehr bei rumkommen wird. Die Facebook-Gruppe hat einige sehr interessante Personen zutage gefördert (das kann man so bestimmt nicht sagen, aber abhalten kann mich davon auch niemand), beispielsweise, dass es durchaus Personen gibt, die nur Comickram in ihre Mappe packten und trotzdem zu den Tests eingeladen wurde. Aber das ist vermutlich die Ausnahme. Dann die Bestätigung meiner Theorie, dass die HAW es schmutzig mag.
Also keine cleanen Arbeiten, sondern artyfarty Kunstblödsinn. Kann ich nicht, muss ich also lernen. Aber das ist okay, weil es Spaß macht.
Und so weiter. Generell ist das alles fürchterlich fürchterlich, aber fürchterlich genau das, worauf ich Bock habe. Außerdem hängt meine Zukunft davon ab, wäre schlecht, hätte ich keine Lust auf den Blödsinn. Und irgendwas war noch, aber das habe ich vergessen. Am Wochenende gehen Maria und ich vermutlich Architektur-Hafen-Dinge zeichnen. Übrigens. Ende dieses Blogeintrages.

Genau, Mappe ist das Thema. Julia, ihr kennt sie von hier und von dort und von da sowieso, hatte eine Idee, die mir nicht so dumm vorkommt, wir sprachen bei Burger und Bier (niemand trank Bier, aber die Alliteration wollte ich mir nicht nehmen lassen) nochmal darüber und klügelten folgenden, perfiden Plan aus, den Julia euch erklären wird. Achtung, Juliazitat:
Ich bereite mich dieses Jahr auf eine Mappenprüfung vor. Marcel auch. Irgendwelche von euch bestimmt auch.
Der Plan ist folgender: Jeder der mitmachen will, denkt sich ein Thema im Stil der Aufnahmeprüfung/ Hausarbeitenthemen aus (Zum Beispiel sollte man in einer Mappenprüfung ein Plakat zum Thema “Golden glänzt der Moloch” auf A3 gestalten. Dabei war die Umsetzung frei, der Satz sollte enthalten sein, musste aber nicht.) Wir losen diese Themen untereinander aus, wer sein eigenes bekommt, tauscht halt nochmal mit jemand anderem. Dann bearbeiten wir die Themen in einem von uns bestimmten Zeitraum.So einfach, so gut? Fast. Jeder kann selber ermessen, wieviel Zeit und Energie er da reinstecken kann / will. Man muss ja auch noch anderen Kram machen. Warum das trotzdem gut ist? Weil es dem prokrastinieren ansatzweise Einhalt gebieten wird. Wir verpflichten uns gegenseitig Dinge zu tun, die wir später untereinander (und mit Leuten die Ahnung haben) auswerten werden. Die Arbeit läuft zielgerichteter ab und kann unter Umständen ein paar Blätter für die Mappe abgeben. Was wiederum eine gute Story bei der Mappenprüfung ergibt.
Ich habe eine Facebookgruppe dafür gegründet. Wenn ihr beigetreten seid, schreibt bitte einmal kurz eure Motivation, wer ihr seid und vielleicht auch an welchen Unis ihr euch bewerben wollt in den Begrüßungsthread.
Genau, was sie sagt. Dabei ist zu beachten, dass ihr das auch anders nutzen könnt, solltet ihr gerade nicht den Plan haben, euch an einer Uni zu bewerben, aber euch gerne mal der Situation ausgesetzt fühlen wollt, Arbeiten für den Fall zu entwerfen, ist das hier der richtige Augenblick. Julia ist eure Ansprechpartnerin, am besten und leichtesten direkt in der Facebook-Gruppe und ich bin nur moderierend zur Stelle. Bei Fragen, fragen. Julia beantwortet sie euch dann. Zappzerapp.
Und jetzt: Interessenten in die Gruppe, kurz vorstellen und alles weitere wird drüben geklärt.