11 Jahre UARRR.org

Marcel, nicht mehr 16 Jahre alt

Heute vor 11 Jahren habe ich das erste Mal einen Blogpost auf UARRR.org veröffentlicht. Die alten Posts stehen mittlerweile auf “Privat”, einfach, weil man manchmal seine digitale Vergangenheit aufräumen sollte, aber trotzdem. Elf Jahre! Vor 11 Jahren war ich einfach mal 16 Jahre alt und dachte, dass ich berühmter Illustrator werden würde. Außerdem hielt ich es für lustig ein Arschloch im Internet zu sein.

Mein kurzer Ausflug zu Tumblr gefiel mir zuerst ganz gut, aber dann vermisste ich doch die Tatsache, dass alle Posts, die ich in den letzten 11 Jahren schrieb, an einem Ort zu finden sind. Hier sind sie also wieder. Zurück auf WordPress, zurück bei Posts, die einen mittelmäßigen Informationsgehalt haben. Alles ist zyklisch!

Zur Feier des Tages, ein Selfie. Ich, mit meinen neuen 180 € Ohrringen von Apple. What a douchebag. Lächeln könnte er auch mal. Aber vielleicht kann ich ja so ein Mal im Jahr meinen körperlichen Verfall digital festhalten um in weiteren 11 Jahren auf diesen Post zu blicken und mir zu denken “Meine Güte, ich hatte aber wenig Falten!”

Herzlichen Glückwunsch an dich, Blog. Vielen Dank an alle, die das hier lesen und auf die nächsten 11 Jahre! ?

RRRückblick: Kalenderwoche 1/52 2017

Die Überreste von Johtannes

Da 2017 ja das Jahr wird, in dem ich eigenhändig Bloggen wieder trendy mache, dachte ich mir, dass ich, zum erreichen dieses Zieles, wohl auch ein bisschen was aus meinem Leben teilen sollte. Außerdem kam mir über die letzten Wochen der Gedanke, dass ich etwas bewusster leben will. Viele Dinge, die mir so passieren, vergesse ich kurz darauf und viele Dinge, die ich mir vornehme, gehen irgendwie im grenzenlos profanen Alltag einer Woche unter.

Aber ich bin mir sicher, dass es für jede Woche erwähnenswerte Einzelheiten gibt. Hier ist also die erste:

  • Montag verabschiedeten wir uns von Martin und fuhren gefühlt ewig mit dem Zug von Kassel nach Berlin. Nach zwei Wochen an drei verschiedenen Orten fühlte es sich gut an, wieder zuhause anzukommen.
  • Eigentlich hätte ich direkt wieder mit dem Projekt weitermachen wollen, das ich mit meinem Kunden vor Weihnachten anfing, allerdings reagierte dieser schon zwischen den Jahren nicht mehr auf Nachrichten und bis heute habe ich nichts gehört. Sehr untypisch und auch ärgerlich. Hatte aber den Vorteil, dass ich früher mit dem Anschlussprojekt anfangen konnte.
  • Ich war die ganze Woche erkältet. Angefangen hat diese Erkältung vor Weihnachten und war eigentlich fast schon durch, als ich dachte, dass ich Sport machen sollte und sie mit voller Wucht zurück kam. Aber heute ist alles wieder gut.
  • Sport ist ein gutes Stichwort: Am Mittwoch hatte ich mein Probetraining bei Fitness & Friends. Nachdem mein McFit zu einem John Reed und damit zu einem Musikclub wurde, in dem man auch Sport machen kann, hielt ich es dort einfach nicht mehr aus. Das Probetraining war fantastisch. Viel weniger Leute dort, viel modernere Geräte und erheblich(!) näher an meiner Wohnung, als McFit/John Reed war.
  • Arbeitstechnisch fing ich mit dem neuen Projekt an, für einen bestehenden Kunden und habe viel Spaß. Tolles Produkt, guter Zweck und die Zusammenarbeit macht Spaß.
  • Johtannes, unser Tannenbaum, hat sein Ende gefunden. Ausgetrocknet stand er da, bei unserer Wiederkehr, und ich dankte ihm seine Treue, indem ich ihm all seines Schmuckes beraubte und ihn vor die Tür stellte. Fuck you, Johtannes.
  • Ich spielte das erste Mal seit vor Weihnachten Overwatch und das olle Spiel scheint so schnell nicht aus meinem Aufmerksamkeitsbereich zu verschwinden. Mein aktuelles Season High ist 3120. Dann fiel ich, vor Weihnachten, wieder auf 2600 und nach dieser Woche bin ich wieder bei 2920.
  • Mein RRRADIOVISION Video diese Woche ist eine App Design Kritik der neuen Tagesschau App. Das erste Video dieser Art und das Feedback war überraschend positiv. Das freute mich. Werde künftig also wohl weitere App Design Kritiken in Videoform machen.
  • Heute Abend gucken wir dann auch endlich Rogue One. Im IMAX! Eine der Sachen, die ich nach dem Umzug nach Berlin am meisten an Hamburg vermisste, war das Savoy. Aber das IMAX ist ernsthaft noch mal ein Stück besser. So eine gute Bildqualität habe ich in noch keinem Kino erlebt.

Ein weiteres Vorhaben: Weniger Geld ausgeben. Mehr mit dem zufrieden sein, was ich habe und eher “erstellen” als “konsumieren”. Darum hier ein Versuch der Dokumentation meiner Gelüste und tatsächlicher Käufe. Damit ich das schwarz auf weiß habe.

Was ich diese Woche überlegte zu kaufen, aber nicht kaufte

Was ich diese Woche kaufte

Außerdem gibt es immer so ein paar Dinge, die man eigentlich seit Ewigkeiten machen wollte, aber nie macht, weil sie nicht absolut zeitkritisch sind. Hier sind zwei Dinge, die nächste Woche passieren sollen, einfach, damit sie gemacht wurden.

Was ich nächste Woche machen möchte

  • McFit/John Reed kündigen – Saftladen, darauf freue ich mich.
  • Wii U verkaufen – Das Nintendo Switch Ding wird dieses Jahr auf den Markt gebracht und ich muss die Wii U losgeworden sein, weil sie danach jeglichen Wert verlieren wird.

App Design Review: Tagesschau 2.0

Dinge zu kritisieren, die andere machten, ist immer etwas schwierig. Es gibt nichts, das perfekt ist und am Ende saß überall jemand und hat Zeit und Fleiß investiert um etwas zu machen, das den aktuellen Fähigkeiten entspricht. Besonders bei digitalen Produkten, die oft für Vorgesetzte und Kunden gemacht werden, hat man als Designer und Entwickler auch nicht immer alle Karten in der Hand und muss potentiell Probleme auf Arten lösen, hinter denen man nicht wirklich steht.

Kritik üben ist auch einfach. Positive Kritik üben ist eine Kunst, die es zu lernen gilt, wenn man voran kommen möchte. Kritik zu akzeptieren ist ebenfalls etwas, das man lernen sollte. Witzig, dass ich das sage, ausgehend davon, dass mir oft von Leuten im Internet vorgeworfen wird, dass ich kritikunfähig bin.

In dieser Videoserie versuche ich auf eindeutig verbesserungswürdige Dinge hinzuweisen und künftig auch auf gut gelöste Probleme. Bei der Tagesschau ist es jetzt allerdings primär negativ ausgefallen. Schade.

Eine Serienempfehlung: Wishlist

Ich zahle ja relativ gerne meine Rundfunkgebühr, weil ich es für wichtig erachte, dass unabhängig von Werbegeldern und Investoren mit Agendas Inhalte erstellt werden können. Kürzlich ging FUNK an den Start und damit auch die ersten Formate. Eines davon ist “Wishlist“, eine Serie, die bisher eine Staffel mit 10 Folgen hat.

Ich bin kein großer Fan deutscher Serien. Die Dialoge sind meistens hölzern und alles hat aus irgendeinem Grund so einen depressiven visuellen Stil. Wishlist tappt da auch in einige Fallen, aber insgesamt fand ich die generelle Idee der Serie so gut, dass ich die zehn 15-minütigen Folgen gerne schaute. Ohne Spoiler und in ganz kurz: Was wäre, wenn es eine App gäbe, die einem jeden Wunsch erfüllt, sofern man die daran gebundene Aufgabe erfüllt?

Mir hat es gefallen und hey, mit Rundfunkgebühren entstand schon größerer Unfug!

Zum Wishlist YouTube Kanal 

Hallo 2017!

Silvester 2016

Entgegen meiner Erwartung, dass Punkt Mitternacht der Atomkrieg ausbricht, haben wir es erfolgreich ins neue Jahr gebracht. Martin hat das Bild geschossen und Cecilia sorgt dafür, dass meine Fratze es nicht vollkommen ruiniert.

Tschüß 2016

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Hallo werte Leserschaft. Falls es noch jemanden gibt, der diese Webseite aufruft. 2016 stand bei mir, was das Erstellen von Inhalten anging, ganz im Zeichen der Videokunst. Mein neuer Lieblingsspielplatz heißt RRRADIOVISION und findet auf YouTube statt. Man hat mir gesagt, dass das ist, was die coolen Kids jetzt machen, daher habe ich fast 60 Videos produziert und über 1400 Abonnenten in nur einem Jahr gesammelt.

Das finde ich toll. Toll war auch 2016, zumindest auf persönlicher Ebene. Auch, wenn dieses Foto dort oben (geschossen von Martin Wolf, professioneller Fotograf und Webentwickler) impliziert, dass irgendwas nicht so gut war, ist es einfach nur ein witziges Bild, das mich zeigt, wie ich vor der Löwenburg in Kassel sitze und literweise Blut durch die Nase verliere. Wäre mein Lifestyle aufregender, könnte ich das auf die Schlägerei, oder den Kokskonsum schieben, aber ich habe einfach sehr empfindliche Nasenschleimhäute. Tja.

Und weil, wie gesagt, 2016 im Jahr des Videos stand und 2017 das ganze noch intensivieren wird, ist hier mein Jahresrückblick in Fotoform. Aber in einem Video. Ist verwirrend, ich weiß.