
Zuallerst mal allgemeines zu dieser ganzen Streetart / Sticker Szene:
Natürlich ist es illegal, darum macht es offiziell schließlich auch niemand. Natürlich ist es Sachbeschädigung und verschandelt sowieso generell die ganze Umwelt. Trotzdem gibt es sie. Irgendwo. Niemand weiß wer drinsteckt. Schuld ist nie jemand. Für die “Mitglieder” ist es Kunst. Hier kommen wir zu dem, was ich eigentlich sagen will.
Die Leute die diese ganze Sache betreiben und wissen was sie tun, sehen ihre Werke, wenn es auch “nur” Sticker sind, als Kunst an. Es gibt Stickerspots an denen massig verschiedener Sticker nebeneinander kleben. Eine Art “Ich war hier, und die Leute neben mir auch”. Nicht ohne Grund gibt es hunderte Internetseiten die Fotos von solchen Spots und/oder einzelnen Stickern zusammentragen.
Jetzt gibt es aber diese gewissen, nicht wirklich angepassten und asozialen Randgruppen, die meinen, dass sie, sobald sie einen Packen Sticker in der Hand halten, die stärksten sind. Für diese entbrennt daraufhin ein Krieg. In kindischem Trotz laufen sie durch die ganze Stadt und überkleben jeden einzelnen anderen Sticker mit dem ihren.
Vermutlich denken sie, dass sie dann irgendwann “gewonnen” haben. Oder vielleicht auch einfach nur die coolsten sind. Allerdings ist es nicht so. Irgendwann wird sich niemand mehr die Mühe machen diese Kinder zu beachten. Irgendwann werden sie ganz alleine auf einem riesigen Haufen Sticker sitzen und nicht mehr wissen wohin sie sie kleben sollen, weil einfach keine anderen Sticker mehr da sind.
Mädels. Irgendwann versteht auch ihr um was es geht. Bis dahin: Leckt den Rest.
Achja: Das Bild eines [NAME] Stickers ist dort oben nicht ohne Grund.
(Und wenn es zuletzt der ist, dass man über Google, wenn man nach [NAME] sucht auf diese Seite kommt.)
Soeben habe ich UARRR.org in der der dritten Version gelauncht. Viel Spaß damit. Ihr dürft es natürlich auch gerne weiterschicken, verlinken und sonstwas damit machen.

Was zuerst nur eine kleine Party werden sollte, wurde schon im Vorfeld zu Festival umbenannt und kann sich im nachhinein auch durchaus so schimpfen lassen. Es waren rund 90 Leute anwesend die den 500 Litern Bier sehr auf die Pelle gerückt sind.
Es waren, soweit ich es mitbekommen habe, drei Bands da, zwei gut, eine weniger. Nachdem diese drei Bands ihre Songs durchgespielt hatten kam das sogenannte Liederbuch zu tragen, welches dafür Sorge trug, dass zufällig ausgewählte Bandmitglieder irgendwelche Lieder aus diesem Buch relativ spontan spielten.
Je betrunkener die Gäste, umso schlechter also auch die Musik. Insgesamt gab es viele Menschen, viele Haare, viel Bier und viel Spaß.
Mehr Bilder gibt es bei FLICKR zu bewundern.
