RRRückblick: Kalenderwoche 7/52 2017

Diese Woche war ich hust in erster Linie hust hust hust krank und habe hust kaum ge- hust hust hust -arbeitet, aber das hat mehr hust, als nur die hust hust hust Krankheit als Gru- hust hust -nd.

  • Montag war, wenn ich mich richtig erinnere, aber meine Erinnerung ist geschwächt durch Husten, der mir jede Lebensfreude nimmt, Projektabschluss vom Projekt der letzten paar Wochen. Das war, wie immer mit diesem Kunden, ein tolles Projekt, das mir viel Spaß machte und ich glaube wirklich, dass das Produkt die Welt zu einem besseren Ort machen kann.
  • Ich nahm mir insgeheim vor nach dem Projekt ein bisschen frei zu machen, was mein Körper offenbar spürte. Dienstag fing ich das erste Mal an zu husten, was… ungewöhnlich ist? Ich huste sonst nie, besonders nicht bei herannahenden Erkältungen.
  • Hier ist, wie Erkältungen bei mir funktionieren:
    1. Halsschmerzen
    2. Meine Nase läuft
    3. Meine Nase läuft sehr viel, alles tut weh und ist schlecht
    4. Meine Nase läuft weniger, aber statt Flüssigkeit mit geringer Viskosität verlässt nur noch hochviskoser Schleim meine Nüstern.
    5. Ich bin wieder gesund.
  • Wie auch immer, eines nach dem anderen. Dienstag entschieden Cecilia und ich, dass wir, ganz ohne gesellschaftlichen Druck und potentielle Feiertage, die von der Industrie auf uns abgewälzt werden, damit wir Dinge und Sachen kaufen, gemütlich und hübsch etwas essen gehen sollten. Sie ist derzeit stark mit ihrer Masterarbeit beschäftigt, was Abenteuersamstage und Ähnliches zu einer Besonderheit werden ließ. Ein Abenteuerabendessen war also angesagt. Wir gingen zu UMAMI und ich war recht begeistert! Sehr angenehme Location und tolles Essen.
  • Mittwoch war ich dann krank. Aber nicht krank, wie in einer meiner oben beschriebenen, klassischen Erkältungen, sondern so, dass ich einfach nicht mehr bereit war etwas anderes zu machen, als passiv herumzuliegen und zu leiden.
  • Das ging so bis Freitag und seitdem bin ich noch hustend und erst heute, am Sonntag, fühle ich mich nicht mehr wirklich schwach, nur noch durch Husten eingeschränkt und von meinem eigenen Körper verraten.
  • Die Lektion der Woche: Eine Erkältung ist offenbar keine Grippe und ich scheine noch nie vorher eine Grippe gehabt zu haben.
  • Ich nutzte die Zeit aber natürlich hochproduktiv und schaute ein paar Serien, etwas, das ich sonst eigentlich nicht alleine mache:
  • A Series Of Unfortunate Events: Großartig! Ist ganz auf Netflix zu finden und war wunderbar! Ich, als alter Wes Anderson Fan, fühlte mich von der Ästhetik umarmt, gestreichelt und geliebt, also alles, was ich brauchte und zwar auch von einer echten Person hätte bekommen können, aber leider kann ich es irgendwie nicht leiden echte Menschen um mich herum zu haben, wenn ich krank bin.
  • Santa Clarita Diet: Naja! Ganz nett. Ich musste das erste Mal in der letzten Folge lachen, aber der Rest war so gut/egal, dass es mich nicht störte, dass ich Lebenszeit damit verbrachte.
  • Abstract: Ich sah bisher nur die erste Folge. Es ist eine Dokumentation über “Design”, in jeder Form, soweit ich das verstanden habe. In der ersten Folge geht es um den Berliner Illustrator Christoph Niemann. Eigentlich konsumiere ich nichts, was Design behandelt, weil ich… das Thema nicht so wirklich mag? Ironisch, ich weiß, aber ich habe oft das Gefühl, dass Design falsch verarbeitet wird, auf so eine überhebliche “das hier ist eine magische  Kunst”-Art. Das macht Abstract anders und Christoph Niemann scheint es auch mehr als Handwerk, als als magisches Feuerwerk der unerklärlichen kreativen Regenbögen zu sehen. Das gefiel mir gut.

Tja, obwohl für mich die Woche gefühlt einfach nicht existierte, habe ich es offenbar geschafft viel zu viele Worte über sie zu verlieren. Aber so ist das. Alles für euch! Wie geht es euch so? Auch krank? Nein? Ja? Gute Besserung, vielleicht!

Ein Q&A Video, weil ich ein echter YouTuber bin.

Ich, in meiner Position als professioneller YouTuber, weiß, dass Kallaborationen das A und O für gigantischen Erfolg sind. Daher haben Andreas und ich uns zusammengetan und Fragen beantwortet, die uns auf Twitter gestellt wurden. Es geht hoch her. Wir sprechen weder über Unterwäsche, noch über andere schlüpfrige Geheimnisse, aber wenn ihr etwas über das Leben als professioneller YouTuber erfahren wollt, seid ihr hier genau richtig.

Andreas Video hat weitere Antworten. Aber auch Fragen, wir haben nämlich in dem Buch, aus dem sich alle nur “42” gemerkt haben, gelernt, dass die richtige Frage wichtiger ist, als die richtige Antwort.

RRRückblick: Kalenderwoche 6/52 2017

Andreas, über YouTube Formate und KPIs nachdenkend.

Es ist Montag Abend, die neue Woche hat also schon angefangen und ich bin offiziell zu spät. Wäre es nicht gelogen, würde ich sagen, dass es mir leid tut. Jetzt aber schnell zur Sache:

  • Der Montag startete schon so unspektakulär, wie auch der Rest der Woche aussehen sollte. Wir wollten eigentlich Tickets für die Berlinale kaufen, aber kein relevanter Film hatte noch Karten übrig und dann verlief es irgendwie im Sand.
  • Dienstag habe ich den Abend damit verbracht mit Konni über die Nintendo Switch zu sprechen. Daraus ist dieses Video entstanden.
  • Ich startete die Woche einen zweiten Versuch meinen Nintendo 3DS XL samt Spielen zu verkaufen, aber bekam wieder nur lächerlich niedrige Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Irgendwann schrieb mir ein älterer Mann, der den gerne für seinen Enkel kaufen wollte. Da war mir dann auch der Preis egal und ich gab ihm den für 30 € weniger, als ich eigentlich ursprünglich verkaufen wollte. Aber ich mag den Gedanken, dass sich irgendwo ein kleiner Junge darüber freut und Opa wie ein cooler Kerl wirkt.
  • Eva schlief von Donnerstag auf Freitag bei uns und Donnerstag-Abend verbrachten wir mit leckerem Essen und guten Gesprächen.
  • Nachdem sie Freitag früh wieder los musste, saß ich wild CMD+R drückend vor meinem Computer und wartete darauf, dass die Tickets für das Lisa Hannigan Konzert im April verfügbar sind.
  • Ich kaufte zwei Tickets und weiß jetzt schon, dass das Konzert eines der Highlights im April wird!
  • Samstag aßen Malte, Andreas und ich Dumplings, um dann gestärkt zum “Wie man sein Publikum vergrößert” Event im YouTube Space zu fahren. Dort waren wir von 14 bis knapp 21 Uhr. Dieses Mal war es sogar recht hilfreich. Nicht alles war gut, die Talks waren wieder eher für die Katz, aber ich habe eine wichtige Lektion gelernt.
  • Mein Kanal braucht einen größeren Fokus. Alle dort konnten ihre Kanäle in einem Satz erklären und es klang immer so, als könnte das jemanden interessieren. Aber ähnlich wie dieser Blog, kann der Kanal gerade nicht wirklich erklärt werden.
  • Also habe ich mir gestern ein paar Gedanken gemacht und heute einen neuen Header auf den Kanal geladen. Neue Subline: Design, Technik & Quatsch. Das trifft es ganz gut und deckt zumindest die beiden großen Themen ab.
  • Gestern haben Andreas und ich dann auch direkt ein Colab-Video aufgenommen. So nennen wir das, wir coolen YouTube-Typen. Ein Q&A mit Fragen, die uns auf Twitter gestellt wurden. Das kommt am Mittwoch, aber nur, wenn ich diesen Wochenrückblick jetzt endlich abschließe und endlich das Video zuende schneide

Ausgehend davon, dass heute bereits Montag war, ist nächste Woche schon die Woche vor der Woche in der die Nintendo Switch kommt! Darauf freue ich mich.

Nintendo Switch Ersteindruck

Liebe PR Agentur von Nintendo,

wäre ich zu einem Nintendo Switch Preview Event eingeladen worden, hätte ich ein Video machen können, das vor tollen Effekten und Einstellungen der Produkte nur so gespritzt hätte. Allerdings scheine ich irgendwie aus Versehen nicht in eurer Liste von relevanten Influencern gelandet zu sein.

Das ist nicht so schlimm, kann jedem mal passieren! Um trotzdem mehr über euer tolles, neues Produkt erfahren zu können, musste ich jetzt aber meinen guten Internetfreund Konni behelligen und ihn nötigen ein ausführliches Gespräch mit mir zu führen. Er war nämlich auf dieser Liste, die mich – mit Sicherheit unbeabsichtigt – nicht umfasste. Hier ist das Gespräch:

Aber im Ernst. Danke an Konni, dass er sich die Zeit genommen hat, danke an Nintendo, dass sie wieder ein Produkt rausbringen, auf das ich mich sehr freue und danke an euch, wenn ihr RRRADIOVISION auf YouTube abonniert und dem Video einen Daumen nach oben gebt.

xoxo
Marcel

Mentale Erschöpfung durch Nachrichtenkonsum

Aufwachen, das Handy in die Hand nehmen und nachlesen, was in den USA für verrückte Sachen passierten, während man sich bewusstlos in REM-Phasen befand? Das bin ich, aber das sind vermutlich auch viele andere. Tagsüber dann die ganzen deutschen Interpretationen des Geschehens in den Staaten und dazu noch der Irrsinn, der hier jeden Tag passiert.

Wenn das keine Spuren bei einem hinterlässt, wäre ich sehr überrascht. Bei mir tut es das allerdings. Und darum geht es in diesem Video. Wenn euch das gefallen hat, könnt ihr RRRADIOVISION auf YouTube abonnieren, ist sogar kostenlos!*

 

*wirklich

RRRückblick: Kalenderwoche 5/52 2017

Marcel Wichmann, ein Selfie von sich und seinem neuen Pullover machend.

Müsste ich diese Woche ohne digitale Hilfsmittel, die mich an ihren Inhalt erinnern, zusammenfassen, wäre dieser Blogpost ziemlich genau jetzt zuende. Gefühlt ging diese Woche wie im Flug vorbei. Aber zum Glück habe ich digitale Hilfsmittel, also gebt mir bitte eine Sekunde, um kurz zu gucken, was ich so gemacht habe.

  • Montag, nachdem wir den Vormittag noch zusammen in einem Café verbracht und gearbeitet haben – was wir viel öfter machen könnten, würdest du hier wohnen, Martin, das wäre doch toll, oder zieh vielleicht mal nach Berlin, nicht nach Hamburg – verabschiedete ich Martin, der zurück nach Kassel fuhr.
  • Innerhalb der Woche schrieb ich ein Angebot für einen wirklich interessanten, potentiellen neuen Kunden und traf mich Mittwoch Abend mit einer Freundin, die bald Berlin verlassen und nach München ziehen wird. Das war schön.
  • Der Rest war Arbeit und hier nicht wirklich interessant. Ich will nicht auf Details eingehen, aber Anfang der Woche stockte ich etwas im aktuellen Projekt. Es ging zwar voran, aber gefühlt war, was wir bis zu dem Punkt machten, nicht den Qualitätsansprüchend genügend. Donnerstag und Freitag machte ich 1-2 Schritte zurück und überarbeitete einiges und hatte dann Freitag Abend wirklich ein gutes Gefühl mit dem aktuellen Stand. Freue mich morgen früh daran weiterzuarbeiten.
  • Ich nahm ein Video zu Memes und Martin Schulz auf, das mir wieder zeigte, wie klug die Kommentarspalte auf meinem Kanal (noch) ist. Keine Trolle, nur Leute, die wirklich was zum Gespräch beitragen wollten. Macht Spaß.
  • Ich gab an, dass meine Oberarme erheblich umfangreicher sind, als noch vor einiger Zeit und kaufte zwei neue Pullover und eine Hose, die mir so gut gefällt, dass ich überlege sie einfach noch mal zu kaufen.
  • Was morgen früh auch passieren und letzte Woche drei Mal passiert ist: Sport. Seitdem mein Weg zum Sport nur noch fünf Minuten dauert und das Studio so toll ist, habe ich richtig Spaß an der Sache. Ich muss jetzt ja, wie bereits erwähnt, morgens dahin, weil ich Geizkragen diesen Early-Bird-Tarif buchte, aber das macht, dass ich den Rest des Tages so ein gutes “Meinem Körper geht es gut” Gefühl habe, das ein langer Tag am Schreibtisch, ohne Sport, nicht wirklich erzeugt, aber gut brauchen kann.
  • Das Wochenende umfasste auch keine verrückten Besonderheiten und jetzt ist auch schon wieder Sonntag. Heute verbrachte ich mit dem drehen eines Videos für RRRADIOVISION (wird ein gutes!) und putzte die Wohnung. Außerdem spielte ich diverse Runden Overwatch und hatte Spaß. Ende.
  • Nächste Woche verspricht spannender zu werden! Am Wochenende bin ich auf gleich zwei YouTube Events und werde berichten, wenn ich wiederkehre.

Ihr wollt mehr Wochenrückblicke? Hier ist der von Melanie und hier ist der von Martin. Wenn ihr auch welche schreibt: Verlinkt sie gerne in den Kommentaren und ich achte darauf, dass niemand im Spamfilter landet. Tschüß.

72 Stunden in Lissabon – Ein Reisebericht

Einer meiner primären Gründe mit YouTube anzufangen war, dass ich sehr begeistert davon bin, wie Casey Neistat für fast jeden wichtigen Moment seines Lebens ein paar Videoclips rauskramen kann, die ihn zeigen. Bilder sind hübsch, schön und gut, aber nur Video bringt einen wirklich wieder zurück in diese Situation und zeigt einfach einen erheblich größeren Kontext, als die Millisekunde, in der das Foto aufgenommen wurde. (Darum bin ich auch so ein großer Fan von iOS Live-Photos. Grandioses Feature!)

Wie auch immer. Das hier ist meine Zusammenfassung unserer knapp drei Tage in Lissabon. Eine Art Reisebericht-Vlog, der zumindest mir in 3 Jahren helfen wird, mich in den Urlaub zurückzuversetzen. Ich merke das jetzt schon mit Videos von vor ein paar Monaten. Ich weiß, dass ich in Shanghai war, aber die Videos anschauen ist einfach toll. Hier ist übrigens eine Playlist aller bisherigen Reise-Vlogs.