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MOST EPIC MOTIVATIONAL PLAYLIST und #lz08

2 August 2010 · 20 comments

Diesen Monat wird es wohl keinen Lesezirkel geben. Das hat zwei Gründe. Einerseits finde ich, dass das zu schnell geht, irgendwie ist es stressig. Sowohl als Leser, als auch als derjenige, der den Kram irgendwie organisieren muss. Ich weiß von vielen, dass sie einfach mehr Zeit brauchen, als einen Monat. Hinzu kommt noch, dass man das Buch erst Anfang des Monats bestellen kann und es dann irgendwann innerhalb der ersten Woche kommt. Dann liest man es um die Deadline zu befriedigen und schon kommt das nächste Buch.
Das ist kein Genuß. Sage ich mal so. Ich denke, dass es klüger ist das ganze alle zwei Monate zu machen, der nächste Lesezirkel (von mir organisierte) Lesezirkel wird also im September stattfinden. Ende dieses Monats gibt es hier also wieder eine Abstimmung. Sorry, dass ich da so reinhitler. Nutzt halt die Gelegenheit ein Buch euerer Wahl zu lesen.

Außerdem hat heute Jan Oelze Geburtstag. Das ist gut für ihn, schließlich ist er jetzt 19 und nimmt mir damit jede Grundlage für “weil du 18 bist” Witze. Schade. Aber er schenkt uns etwas zu seinem Geburtstag, nämlich THE MOST EPIC MOTIVATIONAL PLAYLIST. Impressive. Mit Explosionen.

Zwei Dinge. Musik und Lyrik.

14 July 2010 · 45 comments

Zwei Dinge, das erste: In einer Stunde, also um 21 Uhr spiele ich DJ Wichmann auf QUU.fm, hier ist der Beitrag dazu, hier ist der Streamkram. Es wird auch so eine Art Interview geben, in dem ich irgendwelche Bandnamen falsch ausspreche und Blödsinn erzähle.

Das zweite Ding: Ich habe mal die Twittersuche nach dem offiziellen Hashtag für den diesmonatigen Lesezirkel befragt und mir erlaubt die Bilder hier reinzudingsen. Mahnt mich nicht ab, aber es ist einfach saucool. Wenn irgendeines der Bilder weg soll, dann motzt rum.

weiter…

Rezension: The Electric Kool Aid Acid Test

9 July 2010 · 22 comments

Einleitungsgefasel

Ich war nie wirklich schlecht im Deutschunterricht, auch nicht im LK und auch nicht in der Abiturklausur. Allerdings fand ich das alles nie wirklich gut. Rezensionen schreiben war Kinderkram, nicht schwer und wenn man sich an die Regeln hielt und diese etwas ausschmückt, bekam man automatisch eine gute Note. Das Endergebnis war aber ein Text über ein Schriftstück, den man sich nicht wirklich durchlesen möchte.

Dementsprechend wird das hier eigentlich keine Rezension, sondern meine Sammlung von Gedanken zum ersten Buch des Lesezirkels. Aber das sollte okay sein, schließlich sind wir hier kein Leistungskurs, sondern das Internet. Also kotze ich einfach mal irgendwas in die digitale Einöde.

Die Handlung

Ich warne hiermit vor etwaigen Spoilern in den nächsten Sätzen. Die Handlung ist der Hammer, allein aus dem Grund, dass sie nicht erfunden ist, dass es sich um einen Tatsachenbericht einer Sache handelt, die die Welt verändert hat. Einzelschicksale, die sich zu einer Bewegung zusammenfinden, die, obwohl es ursprünglich nie wirklich das Ziel war, in eine Richtung rutschte, die nicht absehbar war. Ja, es geht um Drogen und ja, die ganze Bewegung, das ganze abgefahrene Spektakel um die Merry Pranksters kommt nur in Gang, weil alle andauernd total dicht sind und ja, Drogen sind böse. Aber davon ausgehend, dass es damals nichtmal ein Gesetz gegen LSD gab, kann man die Situation nicht mit unseren Maßstäben bewerten.

Kesey entdeckt LSD, so mehr oder weniger, nicht wissenschaftlich, aber für sich. Entdeckt das sinneserweiternde Potential, das in dem Zeug steckt und nimmt es. Meine Drogenerfahrungen halten sich in stärkeren Grenzen, als Nordkorea seine Einwohner, aber ich glaube, dass die Pranksters damals keine Junkies waren, keine Drogenabhängigen im Sinne, wie wir diese jetzt definieren würden. Es waren junge Leute, die etwas neues entdeckten, ein Abenteuer.

Und was für eines. Die Busfahrt, fantastisch und fürchterlich gleichzeitig und vermutlich als nüchterner (im Sinne von: Nicht unter Drogen stehend) Leser kaum nachvollziehbar, obwohl Wolfe sich die größte Mühe gibt, dazu aber weiter unten mehr. Dann der Weg zu den Tests, die Flucht nach Mexiko und die ständigen Rückschläge. Obwohl ich aus Gründen nie wirklich stundenlang am Stück gelesen habe, fühlte ich mich mit den Protagonisten unwahrscheinlich verbunden. Das ist erstaunlich, weil deren Charakteristiken nur umrissen werden, Emotionen kommen nur flüchtig auf, was zum einen am Erzählstil, zum anderen einfach an der Situation liegt.

Die Sprache

Ich könnte jetzt mit Erzählstilen und Fachwörtern um mich schmeißen, aber damit ist ja niemandem geholfen. Versuchen wir es so: Die Geschichte fließt. Sie fließt genauso sehr, wie die Protagonisten und die ganze Zeit in der sie lebten. Wolfes Stil fließt. Er ist eckig und Kantig, aber fortlaufend, sich bewegend und schlingernd. Anstrengend, kann man sagen, aber eigentlich ist das Buch ein wenig wie ein Fluß. Man kann neben dem Fluß stehen, also nur manchmal eine halbe Seite lesen und versuchen das Ding irgendwie zu erleben, oder man springt rein und lässt sich von der Strömung mitreißen.

Die Strömung ist es auch, was das Buch, obwohl es ohne Zweifel anstrengend ist, ganz wunderbar macht. Wenn man sich darauf einlässt, fließt man mit den Charakteren im Buch. Erlebt die Busreise cremig fließend und stickig niemalsendenwollend, bis einer der vielen herben Rückschläge die so plätschernde Story plötzlich wieder hart und real werden lässt. Real ist sowieso ein gutes Stichwort. Wüsste man nicht, dass das ganze wirklich passiert ist, gäbe es keine Wikipediaartikel in denen Bilder des Busses, liebevoll Furthur genannt, sind, könnte ich mir kaum vorstellen, dass da wirklich echte Menschen waren, die diese Scheiße durchgezogen haben. Die wirklich eine Vision hatten, der sie nachgingen, die etwas bewegten. Und zwar nicht nur sich selbst, sondern Denkweisen anderer Menschen, Weltansichten und Gesellschaften.

Weiterrr

Man merkt, ich fands gut. Auch, wenn ich teilweise genervt war, aber insgesamt hatte ich nach Abschluss des Buches das Gefühl gerade mit unfassbar interessanten Menschen ein unglaubliches Abenteuer durchgestanden zu haben. Und irgendwie ist es ja genau das, was ein Buch tun sollte. Auf welche Art auch immer.

Ich fänds total knorke, würdet ihr eure Rezensionen zum Buch, solltet ihr welche geschrieben haben, unter diesem Beitrag verlinkt. Dann haben wir die irgendwo gesammelt, es kamen ein paar Trackbacks, aber ich habe den Überblick verloren. Danke! Auch fürs Mitlesen. Macht Spaß.

Lesezirkel #2: Die Eleganz des Igels

2 July 2010 · 66 comments

Sehr geehrte Damen und Herren, ich präsentiere das Buch des Monats: “Die Eleganz des Igels” von Muriel Barbery. 327 Menschen haben abgestimmt, die ersten drei Plätze sehen so aus:

1) Die Eleganz des Igels (48 Stimmen)
2) Der Nazi und der Friseur (32 Stimmen)
3) Veronika beschließt zu sterben (19 Stimmen)

Dementsprechend ist das Ergebnis relativ klar und das Buch des Monats Juli steht fest. Ich zitiere einfach die Kommentatorin, die es vorgeschlagen hat, um es zu beschreiben:

Ich fand es ganz großartig.
- Zwölfjähriges, hochintelligentes Mädchen entschließt, sich an ihrem dreizehnten Geburtstag umzubringen. Sie erzählt, warum. Und warum die Menschen dumm sind.
Fünfzigjährige, hochintelligente Concierege in einer Gegend voller Wohlhabender, entschloss sich, ihre wahre Persönlichkeit, ihre Intelligenz, ihrem Umfeld nicht zu zeigen. Sie erzählt warum. Irgendwann treffen diese beiden Menschen aufeinander…
Tiefgründig, eine ganz eigene, faszinierende Spannung. Es macht Spaß zu lesen. Man bekommt hin und wieder das “Alle Menschen sind dumm und ich bin klug”-Gefühl.
Ganz im allgemeinen sehr viel Gefühl.
Ich habe sogar geweint, was mir sonst bisher nur bei Harry Potter passiert ist.

Spannend hierbei ist, dass wir es offenbar alle auf Papier lesen müssen, weil es das Buch weder im iBook-Store, noch im Kindle Store gibt. Retro! Bin gespannt, wieviele das davon abhält mitzumachen. Vermutlich die wenigsten.

Die Eleganz des Igels – Muriel Barbery bei Amazon.de

Der Twitter-Hashtag für den diesmonatlichen Lesezirkel ist #lz07

Meine Rezension und die Verlinkungen der anderen Rezensionen zum Electric Kool Aid Acid Test kommt die Tage. Derzeit wenig Zeit. Ich würde das Buch übrigens möglichst schnell bestellen, weil es das letzte Mal nach kurzer Zeit bei Amazon(!) ausverkauft war. :hoho

(Mehr Informationen zum Lesezirkel)

Lesezirkel Juli 2010 #lz07 Abstimmung

29 June 2010 · 50 comments

Hallo Freunde des gepflegten Printprodukts und derer Digitalabkommen,

anbei sende ich eine Liste der vorgeschlagenen Bücher. Ich kopiere diese aus den Kommentaren dieses Beitrages, samt etwaigen Links und Beschreibungstext. Die Abstimmung findet unter den Vorschlägen statt, läuft irgendwie über Google, ist also irgendwie mehr oder weniger geheim. Stimmen in den Kommentaren werden nicht gezählt, aber ihr könnt eure Entscheidung dort natürlich trotzdem kundtun.

Folgendes: Bitte stimmt für die Bücher ab, die euch interessieren, nicht die, die ihr schon gelesen habt und deswegen gut findet. Das wäre sinnlos. Außerdem ist das passiert, was ich befürchtete. Zu viele Bücher. Aber da müssen wir jetzt durch, für die nächste Runde denke ich mir etwas anderes aus. Ich habe meinen Favoriten übrigens schon.

Die Abstimmung läuft bis morgen (30. Juni) Abend 20 Uhr.

Los gehts:

1) Der Nazi und der Friseur / Edgar Hilsenrath

Vor allem deswegen weil ich in einem Buch noch nie so viele üble Vergleiche (“…das Meer war Blutrot, als ob alle Meerjungfrauen gleichzeitig menstruieren würden.”), Vorurteile (Abschnitt über Kindersegen bei jüdisch Gläubigen, köstlich!) und eine so wirre aber geniale Geschichte gelesen habe.
Ich finde es angenehm zu lesen und ein wenig zum Nachdenken regt es tatsächlich auch an.
Wer jetzt sagt: Bäh, Nazibuch! Dem sollte gesagt sein, dass man wohl selten etwas gelesen hat, das sich SO mit dem Thema beschäftigt.

Amazon

2) Hell’s Angels / Hunter S. Thompson

ich schlag mal Hunter S. Thompson vor – Hell’s Angels, würde meinen passt ganz gut, da ja ebenfalls “New Journalism” und wird ausserdem ja sogar im Buch selbst erwähnt…

Amazon

3) Die dunkle Seite des Mondes / Martin Suter

Fieser Wirtschaftsanwalt im Armani-Anzug (und der Midlife Crisis) knabbert mit seiner Hippie-Affäre an einem halluzinogenen Pilzchen, das ihn völlig durchknallen lässt. Offene Aggressionen. Überleben im Wald. Zynismus. Tragik. Spaß. Großes Wortekino. Ha!

Amazon

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Lesezirkel Juli 2010 Buchvorschlagssammlung

28 June 2010 · 65 comments

Juni ist fast vorbei, ich bin gespannt, ob es überhaupt jemand geschafft hat, das Buch zum ersten Lesezirkel durchzulesen. Ich selbst bin irgendwo 100 Seiten vorm Ende, habe also auch noch den Entspurt (rennende, sprechende Bäume) vor mir, finde das Buch aber bisher ziemlich großartig. Mehr dazu die Tage im entsprechenden Rezensionspost.

Um was es jetzt gehen soll: Die Findung eines Buches für den Juli 2010. Das passiert durch euch. Es läuft so ab:
Ihr macht in den Kommentaren Vorschläge von Büchern. Dabei beachtet ihr: 1) dass das Buch nicht zu speziell sein sollte, also jeden interessieren können muss. Nur weil ihr irgendein Buch total geil gefunden habt, muss das nicht bedeuten, dass es viele Menschen geil finden. Und hier geht es ja mehr um den Spaß, als um zwanghaftes Lesen.

2) Man sollte es möglichst leicht kaufen können. Schaut, ob es das Buch bei Amazon gibt, dann ob es das im Kindle-Amazon-Store gibt und wenn ihr die Möglichkeit habt, ob es im iBooks-Store ist.

3) Schlagt das Buch mit vollem Namen, am besten Link zu mindestens Amazon, Autor und was man halt so wissen muss, kleine Beschreibung oder so, in den Kommentaren vor. Ich befürchte, dass es zu viele Vorschläge werden, aber wir schauen mal.

Das ganze läuft bis morgen Mittag. Dann ist Einsendeschluss und ich werde euch abstimmen lassen. Freut euch, so demokratisch geht es hier sonst nie zu. :hoho

Cool? Cool!

Lesezirkel: Im Zeichen des Ibis.

8 June 2010 · 44 comments

Jaja, vielleicht nervt einige das Thema, aber das liegt nur daran, dass ihr Angst vor Büchern habt. Das ist eine inhaltlose und argumentlose Unterstellung? Jawoll, aber das ist vollkommen okay, denn: Print stirbt und wenn ihr euch jetzt nicht für Print interessiert, seid ihr in fünf Jahren Schuld, wenn eure Kinder keine Bücher mehr kennen. Ich übertreibe hier maßlos.

Gestern Nacht surfte ich in einem Anflug von nächtlicher Unbesonnenheit durch den iBooks-Store und hatte urplötzlich eine vage Eingebung, als ich den “Charts”-Button sah. Es ist mir nicht annähernd möglich zu überblicken, wieviele gerade beim Lesezirkel teilnehmen, darum kann ich auch nicht sagen, ob die Platzierung des Electric Kool-Aid Acid Tests in den Charts durch uns kommt, oder ob das Buch einfach generell (noch immer) so beliebt ist, dass es total viel gekauft wird. Was auch immer, es ist auf Platz 98.

Wunderbar, ich erwähnte selbiges dann bei Twitter, woraufhin mir diverse Menschen sagten, dass das Buch kurz nach Beginn der ersten Lesezirkelrunde bei Amazon ausverkauft war.
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Lesezirkel #1: Der Electric Kool-Aid Acid Test

29 May 2010 · 91 comments

Hallo und herzlich Willkommen zum ersten Monat unseres lustigen Lesezirkels. Hier nur kurz den Gedankenblitz niedergeschrieben, war die Resonanz erheblich größer, als erwartet. Das ist aber total gut, weil das alles dann viel spannender wird.

1. Um was es geht

Wir lesen alle viel zu wenig. Der eigentliche Anreiz war, dass man doch mal die neuen technischen Möglichkeiten testen könnte, die es einem ermöglichen sollen, Bücher gut an Bildschirmen (sei es das iPad oder das WeTab oder der LED-Toaster) zu lesen. Es kann aber jeder mitmachen, Baum fällen, drucken lassen, Retro-Buch besitzen und lesen. Am Anfang des Monats bestimmt einer der Teilnehmer, was gelesen wird, am Ende des Monats wird das Buch von jedem Teilnehmer besprochen, respektive rezensiert. Gerne in Blogpostform, gerne auch in Kommentarform zum Initiatorenbeitrag. Ich dachte darüber nach, und es ist nicht sonderlich klug eine externe Seite zur Koordination zu benutzen, das ganze direkt im Blog abzukaspern ist sinnvoller.

2. Das erste Mal

Aus Gründen und weil ich es bestimmen darf, lesen wir diesen Monat Der Electric Kool-Aid Acid Test von Tom Wolfe. Es wurde mir empfohlen und die Handlung klingt ziemlich gut. Außerdem bin ich gerade sowieso eher auf dem Hippie-Trip, passt also ganz gut. Abgesehen davon, wollte ich etwas, was jedem irgendwie gefallen kann, wenn er/sie sich darauf einlässt. Es ist nicht wirklich ein Thema das man generell nicht mögen kann.

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, was es mir nicht leicht macht, zusammenzufassen um was es geht, aber ich kann so viel verraten: Tom Wolfe hat keinen Roman geschrieben, keine Abenteuergeschichte und kein Drama, sondern eine Art Tatsachenbericht. Ein Tatsachenbericht über Ken Kensey, der Unmengen an Geld durch den Verkauf der Filmrechte an “Einer flog übers Kuckucksnest” machte, eine Kommune gründete, sie “Merry Pranksters” nannte und mit ihnen durch die Vereinigten Staaten fuhr. In einem umgebauten und bunt angemalten Schulbus. Unter starkem Einfluss psychodelischer Drogen.

Klingt abgefahren, kann sein, dass ich die grobe Handlung falsch wiedergegeben habe, aber ich glaube, dass das Buch durchaus Spaß machen kann. Ich bin gespannt und freue mich drauf. Auch auf eure Meinungen zu dem Buch, wenn überhaupt noch jemand teilnehmen möchte. Würde mich auf jeden Fall freuen.

3. Das Buch

Es gibt natürlich verschiedene Möglichkeiten an unserem kleinen Lesezirkel teilzunehmen.

1) Ihr kauft euch das Buch in einer Buchhandlung.
2) Es ist im iBook-Store erhältlich. (Direktlink zum Buch im iBook-Store / EUR 8,99)
3) Amazon. (Direktlink zum Buch bei Amazon / EUR 9,95)
4) Wo auch immer ihr wollt.

Sollte ich etwas vergessen haben, einfach rummotzen. Ansonsten würde mich eine Wortmeldung derjenigen, die auf jeden Fall mitmachen auch sehr freuen. Ich weiß, dass Carsten und Martin auf jeden Fall dabei sind, aber es wäre schon erheblich witziger, wenn wir mehr als drei Personen wären.

Brüllendes W-Lan, das Steve Jobs typografisch vorhersagte.

19 May 2010 · 18 comments

Ich habe beschlossen, dass es tatsächlich eine gute Idee ist, die Artikel, die für mich in, keine Ahnung, der letzten Woche vielleicht, herausstachen hier zu verlinken, ein paar Worte dazu zu verlieren und euch damit ein wenig weiterzubilden. Diese Woche etwas Apple-lastig, dafür aber kein Fanboykram, sondern eher profunde Informationen und konträre Zukunftsvisionen.

Wie man aus Versehen WLAN-Daten mitschneidet

Entwickelt worden ist eine Bibliothek zum Erfassung von 802.11 Frames. Erst nachdem man einen Frame erfaßt hat, kann man auf die Felder Frame-Type und Frame-Subtype schauen und entscheiden, ob es etwa ein Beacon-Frame ist, in dem die ESSID eines Netzwerkes angekündigt wird, oder ein Payload-Frame. Bibliotheken, die WLAN-Interfaces in den Monitor-Modus schalten und dann alle Frametypen mitschneiden sind nicht selten – sie sind die Grundlage jedes Netzwerkmanagementsystems und in mannigfacher Zahl und Mißgestalt Teil jeder Macports- oder Linux-Distribution.

Sollte man gelesen haben, bevor man nur Informationen aus irgendwelchen verkrüppelten Medien mitnimmt, die einem eigentlich nur weis machen wollen, dass Google fürchterlich böse ist und herumfährt, um E-Mails zu speichern.

Blast From D Past Video: Apple’s Steve Jobs at D1 in 2003

Jobs: We looked at the tablet and we think it’s gonna fail.
Mossberg: You think the tablet is going to fail?
Jobs: Yes we do.

Ein Interview (in Videoform) aus der Vergangenheit, dem Jahr 2003, ja, das ist ewig her, mit Steve Jobs. Es geht um Computer, Handys und Tablets. Lustig, wie einiges vollkommen richtig vorhergesagt wurde, anderes in eine ganz andere Richtung ging.

iPad Usability: First Findings From User Testing

Summary:
iPad apps are inconsistent and have low feature discoverability, with frequent user errors due to accidental gestures. An overly strong print metaphor and weird interaction styles cause further usability problems.

Ziemlich empirische Herangehens- und Sichtweise auf die iPad Usability. Kein Fanboy-Geblubber, sondern begründete und ausführlich ausgeführte Auffälligkeiten des iPads.

6 typographische Feinheiten im Web

Obgleich man im Internet Linksammlungen, Tutorials, Ratgeber usw. zu genüge findet, werden doch m.E. manche Aspekte dieses komplexen Themas unberechtigterweise gar nicht oder nur oberflächlich aufgegriffen. Wenn man einmal die üblichen Seiten zum Thema Web-Typgraphie abgrast, wird man bald erkennen, dass die Informationen überaus redundant sind.

Ein Artikel aus dem Januar, der bisher, vollkommen unbegründet, noch keinen einzigen Kommentar erhalten hat, in dem Matthias, den ich irgendwann die letzten Monate in Berlin persönlich kennenlernte (cooler Typ), unfassbar ausführlich und informativ über das referiert, was die Headline schon sagt.

Von Zeitmaschinen, Meilensteinen und der dunklen Seite des Disneylands

5 May 2010 · 15 comments

Andauernd lese ich Dinge, die ich gut, interessant oder scheiße finde. Und oft denke ich mir, dass jeder diese Dinge gelesen haben sollte, weil sie gut, interessant oder scheiße sind. Vielleicht möchte ich einiges davon teilen und kommentieren. Vielleicht hier. Quellen habe ich keine, ich muss mir schon die Links merken, das reicht ja wohl. Los gehts.

How to build a time machine

You just have to travel very, very fast. Much faster even than the speed required to avoid being sucked into a black hole. This is due to another strange fact about the universe. There’s a cosmic speed limit, 186,000 miles per second, also known as the speed of light. Nothing can exceed that speed. It’s one of the best established principles in science. Believe it or not, travelling at near the speed of light transports you to the future.

Bekanntlich bin ich sowieso angetan von Dingen, die abgefahren sind. Zeitreisen, Weltraum und Alienkram. Und was Stephen Hawking hier zu Zeitmaschinen sagt, kombiniert das alles irgendwie. Abgesehen von den Aliens. Aber davon ausgehend, dass man jahrelang mit fast-Lichtgeschwindigkeit ins All gerast ist, sind die wohl auch nicht absolut auszuschließen. Dahinten.

Auf dem Zahnfleisch

Ich passiere den richtig Dicken, möchte ihm zulächeln, aber er hat eine Brille mit sehr dickem Rand auf, guckt nicht zur Seite, und umdrehen sähe überheblich aus. Ich drücke ihm beide Daumen, daß er’s schafft.

Trotz meiner starken Aversion gegen sportliche Betätigungen, fand ich Lars Text überaus unterhaltsam. Vielleicht sollte ich auch anfangen zu joggen, es gibt so abgefahrenen Technikshizzle, wie Nike+, den ich tatsächlich überaus interessant finde. Eigentlich auch traurig, dass nur Nerdkram mich zum Sport bringen könnte.

Nur für Liebhaber

Also mal im Ernst. Man investiert bestimmt sehr viel Geld in ein technisches Produkt, in die Konzeption, die Entwicklung, die Tests, das Design und was man nicht alles machen muss, und am Ende landet man bei einem Tablet, auf dem Windows 7 läuft? Was geht da schief? Jeder zweitklassige Idiot würde merken, dass es fürchterlich ist, Windows mit den Fingern zu bedienen. Mal ganz davon abgesehen, dass das Teil unsagbar hässlich ist. Aber hauptsache man ist jetzt mit einem Tablet auf dem Markt.

After dark, the dirty work at Disneyland begins

A crew of 600 custodians, painters, gardeners and decorators works 365 nights a year to ensure that the 85-acre park meets Walt Disney’s squeaky-clean ideals.

Ich war im Disneyland Paris, war super, ich mag Disney. Und die Vorstellung, dass jede Nacht jemand 250 Robotervögel ansehen muss, 17 Minuten lang, mehrmals, falls einer kaputt sein sollte, amüsiert mich genau so sehr, wie es mich irgendwie betrübt.