Gestern Nacht, gegen zwei Uhr, beschloss ich, dass es endlich an der Zeit ist, einen Fehler, den ich vor vier Jahren machte, auszubügeln. Damals war es noch kein Fehler, sondern einfach ein anderer Plan. Dieser Blog wurde bisher immer über UARRR.org/blog aufgerufen. Das war auch so geplant, ich wollte damals, als ich nur eine Domain hatte, dann irgendwann vielleicht auf UARRR.org ein Portfolio bauen.
Das hat sich mit marcelwichmann.de dann aber vollkommen erledigt. Außerdem merkte ich, dass die /blog/-Sache von vielen Menschen sowieso nicht verstanden wurde, weswegen sie einfach auf UARRR.org verlinkten, was natürlich eher nicht so gut ist. Bisher hielt mich immer die technische Hürde davon ab, meinen Blog umzuziehen, aber irgendwann ist ja bekanntlich immer das erste Mal.

Ich nutzte das ganze übrigens, um das neue Transmit mal selbst zu testen und es ist das großartigste FTP-Programm, das ich bisher benutzen durfte. Es ist wunderbar. Lohnt sich. Wie auch imemer. @Ludonaut hat mir sehr mit der .htaccess-Sache geholfen, die dafür sorgt, dass alle Links, die im Internet so herumschwirren, jetzt auch wirklich auf diesen Blog, respektive seine neue Position verweisen (abgesehen von Bild-Direkt-Links, aber da weiß ich nicht so recht, wie ich das in den Griff bekommen soll. Die Google Bildersuche ist nicht sehr erfreut.)
Soll heißen: UARRR.org/blog ist tot, es lebe UARRR.org. Sollten noch irgendwelche Probleme auftreten: Bescheid sagen, bitte. Und dieser Artikel sieht so aus, weil ich mich spätestens, als ich irgendwelche Dinge durch SQL-Befehle an der Datenbank ändern musste, fühlte wie irgendeiner dieser Matrix-Spinner. Und ja, ich habe keinen blassen Schimmer von solchen Sachen. Aber das ist okay.
Weil so ist das im Internet. Kaum angekündigt, kann man das ganze dann auch schon betrachten. Monotonalsperre nenne ich es. Der Grund, warum ich meinen Themes Namen gebe ist übrigens, weil ich irgendwann bei Theme 14 beim mitzählen durcheinander gekommen bin. Ich habe also keinen blassen Schimmer welches Redesign das hier jetzt ist, aber es hat einen coolen Namen.

Wie ich schon im anderen Beitrag schrieb, das Theme ermöglicht mir die Einträge individuell zu gestalten. Das ist generell ziemlich cool, davon ausgehend, dass ich recht schnell gelangweilt bin von meinen Themes. Allerdings hält sich das ganze in Grenzen, weil ich die Möglichkeit beibehalten will irgendwann wieder ein ganz normales Theme zu benutzen und dafür nicht 2000 Blogeinträge umbauen zu müssen. So ist das Möglich. Ich habe hier mal ein paar alte Beiträge beispielhaft etwas hübscher gemacht. Einmal wäre da der Sonic-Iceland-Beitrag, dann Re:Jailbrake, dann hier das Zyklopenmädchen, Yoshi’s Island und der Beitrag zu den drei Schatten.
Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass das Ausnahmen sind. Wenn mir danach ist, kann ich einen  Beitrag hübscher machen. Ansonsten bekommt er nur das Standardlayout, das aber auch der absolute Burner ist. Selbstverständlich.
Aus Gründen ist die Sidebar flöten. Sie ist nach unten gerutscht, war sie vor Ewigkeiten schonmal, heißt jetzt wieder Bottombar und ist noch ein wenig unstrukturiert, aber auf dem besten Weg der Ansprechpartner für alle wichtigen Informationen rund um den Blog zu werden.
Außerdem hat sich in den Kommentaren einiges getan. Die @replies, die sowieso niemand verstanden hat, sind flöten und wurden durch Threaded-Comments ersetzt. Das dürfte der Übersichtlichkeit dienen. Und sonst ist auch einiges passiert, schaut halt mal.
Solltest du einen alten Browser benutzen, dann wird das hier alles furchtbar aussehen. Das ist okay, in den coolen Browsern (sprich: Chrome, Safari, Firefox) sieht es, soweit ich das getestet habe, recht gut aus.
Außerdem ein Dank an Martin, der mir bei einigem Technikkram geholfen hat, und Kai, dem ich diese Pfeile in der single.php geklaut habe.
Eine Sache, die mich in letzter Zeit ziemlich beeindruckte, waren amerikanische Blogs, die nur alle fünf Wochen einen längeren Eintrag über ein Thema raushauen, bei denen aber jeder Blogeintrag liebevoll anders gestaltet wird. Das ist machbar, man schreibt längere Zeit an einem Text, verpackt diesen dann ansehnlich in HTML, CSS und ein wenig Photoshop und hat dann ein kleines Kunstwerk. Dustin Curtis schießt da den Vogel ab, wie man so schön sagt. Ich möchte mir jeden seiner Artikel ausdrucken und über mein Bett hängen.
Angefixt von dieser Idee, dachte ich wochenlang darüber nach, wie ich etwas in dieser Art wohl selbst umsetzen könnte. Dieser Blog hier ist leider viel zu schnell, als dass ich mir die Zeit nehmen könnte, aus jedem Beitrag etwas optisch wirklich cooles zu machen. Ich dachte sogar so lange darüber nach, dass ein Theme-Switch währenddessen stattfand, und der Blog nun so aussiehst, wie er aktuell zu sehen ist.
Was soll ich sagen, vor drei Tagen habe ich endlich meine Lösung gefunden. Sie ermöglicht mir folgendes: Blogeinträge schreiben ohne, dass ich sie nochmal anfassen und extra gestalten muss und sie dann trotzdem gut aussehen(schnell) und: Blogeinträge schreiben und ihnen einen großen Batzen Awesomeness einverleiben. Und das alles wird, sofern es weiterhin so schnell geht, mit der Umsetzung, hier irgendwann in den nächsten Tagen aufschlagen. Das ist einhergehend damit, dass ich, wie man vielleicht merkt, derzeit sowieso eher weg von den “Ein Bild, ein Satz”-Beiträgen gehe (abgesehen von Kritzelkram, versteht sich), und durchaus mal ein paar aneinanderhängende Sätze verliere. Und es gibt da durchaus ein paar Geschichten, die ich erzählen wollen würde, die eine entsprechende optische Aufbereitung verdient hätten.
Außerdem lockt man so vielleicht auch mal den ein oder anderen Nur-RSS-Leser hervor. Bald. Ich freue mich drauf.
Manchmal bin ich ja auch eher businessmäßig unterwegs. Bisher, wenn jemand sehen sollte, was ich so mache, musste ich auf die entsprechenden Kategorien im Blog verweisen. Das hatte einerseits den Vorteil, dass auch noch andere nette Dinge entdeckt werden konnten, aber auch den Nachteil, dass ziemlich viel Blödsinn ebenfalls zu sehen ist.
Und weil ich in letzter Zeit desöfteren nach einem Portfolio gefragt wurde, habe ich mal flott eines zusammengezimmert. Software meiner Wahl war an dieser Stelle Indexhibit, welches angenehm schlank und trotzdem relativ frei anzupassen ist.
Wie auch immer. Ich habe also ein paar “Arbeiten” zusammengesucht, die ganz okay sind, das Foto auf der Informationsseite ist noch fragwürdig und wird gewechselt, sobald es ein besseres gibt. Außerdem sollte ich vielleicht mal mehr Arbeit und Zeit in meinen Kram investieren, dann hätte ich auch coolere Dinge zum zeigen. So nämlich.

Lange ist es her, dass diesem Blog ein neues Aussehen verpasst wurde. Anfangs alle drei Wochen, dann kam das “Nachts in Spanien”-Theme, welches zwei Jahre immer weiter entwickelt wurde. Der Code war furchtbar und es war vollkommen zerstückelt.
Also war es Zeit für etwas neues. Nichts abgefahrenes, aber etwas kleines, nettes. Das ist nun das hier. Es kann sein, dass es an einigen Ecken und Enden noch hakt, nicht alles absolut rund aussieht und sowieso. Aber ich werde es genauso handhaben, wie mit dem Theme vorher: Es wird am lebendigen Leib operiert, heißt: Veränderungen werden einfließen. Zwei bis drei Dinge kommen in den nächsten Paar Tagen. Der Rest irgendwann.