☰ Hi, Definition!

Ich war vermutlich einer der letzten Internetmenschen, der OS X Lion installierte. Das lag nicht daran, dass ich es zu spät erfuhr, sondern daran, dass mein neues Macbook im Versand war und ich keinen Sinn darin sah, mein altes jetzt auf den neuesten Stand zu bringen, wenn ich mit dem neuen System ganz sauber anfangen will. Keine Systemmigration, kein wildes installieren von irgendwelchen Dingen. Dinge, die ich vom alten Macbook mitnahm: Das Schlüsselbund und die Fonts.

Und ich bin vollkommen zufrieden. Das Macbook kam am Donnerstag, fünf Minuten nachdem der UPS-Mann da war, brachte ich es zum Schanzen-Apple-Partner-Dings, damit die mir die SSD einbauen. Ja, das hätte ich auch selbst gekonnt, nein, ich wollte es nicht machen, weil die Garantie drauf geht, wenn man selbst das Superdrive ausbaut. Dort erhielt ich die spannende Information, dass ich mir das Macbook in meiner Konfiguration auch direkt bei denen hätte mitnehmen können, weil sie es dort so herumstehen haben. Tja, drei Wochen Wartezeit für die Katz, Mist.

Samstag dann der Anruf, Macbook fertig. Kurz abgeholt, dann den Tag damit verbracht weiße Folie, Strumpfhosen und Katzenstreu zu kaufen. Irgendwann am späten Nachmittag dann die Creative Suite und Lion heruntergeladen, installiert. Funktioniert alles wie geschmiert, ist rasend schnell (dank SSD und doppelt so viel RAM wie zuvor) und in Photoshop arbeiten machte noch nie so viel Spaß. Mein Macbook vorher war einfach viel zu langsam.

Das 15″ HD Display ist der Hammer. Halbe Stunde daran gesessen, danach auf das alte Macbook geschaut und die Auflösung sieht aus, als würde man ein iPhone 3G mit einem 4er vergleichen. Außerdem ist 1680×1050 eine Auflösung, mit der man mobil hervorragend und ohne externen Bildschirm arbeiten kann. Ich bin begeistert.

Zu Lion nur ein paar Worte: Keine Überraschungen, alle Neuerungen waren zuvor bekannt, das Update durchzuführen und sich dann zu beschweren, dass ja alles total beschissen ist, ist nur eines: dämlich.

Am witzigsten sind diejenigen, die sich lang und breit darüber auslassen, dass Fullscreen-Apps ja bei einem 27″ Bildschirm überhaupt keinen Sinn ergeben. Ach was! Echt nicht? Vielleicht ist es einfach nicht dafür gedacht? Auf einem Macbook-Bildschirm sind sie nämlich tatsächlich ziemlich praktisch. Und ja, vielleicht passt Launchpad nicht in den Arbeitsablauf von allen, aber es stört auch niemanden, weil man es einfach nicht benutzen muss.

Das invertierte Scrolling ist abstellbar, allerdings ist es tatsächlich logisch. Anders, aber logisch. Ich nutze mein Macbook jetzt seit zwei Tagen damit und habe mich daran gewöhnt. Bin zufrieden. Absolut.

☰ Bestellt.

• 2,2 GHz Quad-Core Intel Core i7
• 8GB 1333MHz DDR3 SDRAM
• 750 GB Serial-ATA mit 5400 U/Min.
• 8-fach SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW)
• Hochauflösendes 15″ MacBook Pro Hochglanz-Widescreendisplay
• 120GB SSD, als Ersatz für das Superdrive

☰ 2540,99 EURO

Ich war irgendwie nie ein Freund des iMacs. Generell ist das Prinzip von Desktop-PCs nichts, was mir einleuchten will. Ich kann mir keine Person vorstellen, für die ein stationärer Rechner tatsächlich die beste Lösung ist. Die einzigen Argumente, die mir einfallen, sind Performance (in so einen Tower kann man nunmal mehr quetschen) und Preis (stationäre Rechner sind im Schnitt billiger).

Dementsprechend fiel meine Wahl in Vergangenheit immer auf Macbooks. Mein erster Mac war ein Mac Mini, der preiswert war und mich total anfixte. Die mobilität eines Macbooks hat aber so sehr eingeleuchtet, dass ein Jahr später ein weißes Macbook angeschafft wurde, darauf dann das Unibody Macbook (noch nicht “Pro”), mit dem ich gerade diesen Beitrag hier schreibe.

Das hat seine besten Tage allerdings hinter sich, meine PSDs in Photoshop überfordern es, ich kann nicht mehr als 4GB RAM einbauen und 250GB Festplattenspeicher ist jetzt nicht unbedingt total knorke.

Meine Geduld in Photoshop andauernd den Beachball anzustarren, oder irgendwelchen Ladebalken bei ihrem schneckenschnellem Fortschritt zuzuschauen, ist aufgebraucht und etwas Neues muss her. Martin baute kürzlich eine SSD in sein Macbook, auf der das System liegt. Gut hierbei ist, dass das Superdrive ausgebaut wird und an dessen Stelle die SSD kommt. Man hat also sowohl die HD (für Krempel), als auch die SSD (für das System und den Kram, an dem man gerade arbeitet. Ergebnis: Geschwindigeit. Abgefahrene Geschwindigkeit, die ich bisher nur bei iMacs gesehen habe. Und Martin hat nur 4GB Ram.

Jetzt könnte ich mein altes Macbook durch eine SSD aufmöbeln, allerdings wäre das eine halbgare Lösung.

Das hier ist eine vernünftige Lösung:

2,2 GHz Quad-Core Intel Core i7
4GB 1333MHz DDR3 SDRAM – 2x2GB
750 GB Serial-ATA mit 5400 U/Min.
8-fach SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW)
Hochauflösendes 15″ MacBook Pro Hochglanz-Widescreendisplay
Beleuchtete Tastatur (Deutsch) & Benutzerhandbuch (Deutsch)

Ich würde jedem, der mobil sein will, ein 13″ Macbook Pro empfehlen, ich selbst werde mir aber ein 15″ MBP kaufen, aus folgenden Gründen:
Es hat die Möglichkeit einen HD-Display auszuwählen, was eine Auflösung von 1680 x 1050 zur Folge hat. In einem 15″ Display. Das ist, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich geil. Mein Anwendungsfall ist nämlich dieser: Mein externer Bildschirm steht bei den elbdudlern im Büro, dementsprechend habe ich in meiner Wohnung nur die 13″ des Macbooks. Ein Macbook mit 15″ ist zwar etwas weniger mobil, aber noch immer mobil genug, um es andauernd herumzutragen (was ich nicht mache, meistens ist es im Büro). Sollte ich es aber doch irgendwo mobil brauchen, ist es kein Problem es mitzunehmen und dann daran zu arbeiten, weil 1680 x 1050 eine stattliche Auflösung ist.

Dazu kommt dann die SSD, die samt Einbaukit 292€ kostet und 120GB SSD-Kapazität bietet. An Stelle des Superdrives und neben die HD. Das sollte insgesamt einen ordentlichen Geschwindigkeitsvorteil bringen, der die Investition auf längere Sicht rechtfertigt.

Und abgesehen von diesem ganzen Hardwaregelaber, werde ich mich selbst mal zusammenreißen und auf das Gerät sparen und es nicht direkt kaufen. Ich nehme 1000€ aus Rücklagen und spare ab jetzt dementsprechend 1540,99€ und kaufe mir dann ein neues Macbook.

Ob irgendwann in einem halben Jahr unter Umständen neue herauskommen, ist mir relativ egal, ich will kein weiteres Jahr auf diesem Macbook hier arbeiten, weil es einfach ein Schmerz im Popo ist.

Da wir gerade beim Thema sind: Ich sage auch “Macbook”, wenn ich von “Macbook Pro” spreche und finde es merkwürdig, dass immer alle total betonen müssen, dass sie ein “Pro” haben. Lasst das.

☰ Gesprächsfetzen.

Telekomladen #1

Hallo, haben Sie schon geöffnet?

Jetzt sind Sie ja schon drin.

Stimmt, ich habe mein iPhone in einem See versenkt, als ich Tretboot fahren wollte.

Oh. Tja.

»Jetzt würde ich natürlich gerne ein neues kaufen, die Dame an der Servicehotline sagte, dass der Gerätepreis irgendwie anhand meiner bisherigen Vertragslaufzeit, meiner noch bestehenden Vertragslaufzeit und der Art meines Tarifs berechnet wird.«

»Äh…«

»Auf jeden Fall will ich keine Vertragsverlängerung.«

»Das System bootet gerade, ich gucke gleich mal.«

»Okay, danke.«

Derweil tippe ich auf einem Adroid-Tablet herum, Riesenspaß.

»Hm, das System hat sich aufgehangen, ich rufe mal da an.«

Das System hängt sich jedes Mal auf, ich war noch nie in dem Laden ohne, dass sich das System aufgehängt hat. Jede Wette, dass die Computer aus Pappmaché bestehen. Er telefoniert, Ergebnis am Ende des Telefonats:

»So, die einzige Möglichkeit ist, dass die den Vertrag von jetzt an auf weitere zwei Jahre verlä…«

»Auf keinen Fall.«

»Dann kann ich Ihnen anbieten, dass sie das Gerät kaufen, gleicher Preis wie bei Apple.«

»Dann kann ich es aber auch direkt bei Apple kaufen, oder? Und habe es dann unlocked und besser?«

»Stimmt.«

»Okay. Tschüß, schönen Tag noch!«

Telekomladen #2

»Hallo, ich habe mein iPhone in einem See versenkt, ich würde gerne ein neues kaufen. Die Dame an der Servicehotline sagte, dass der Gerätepreis irgendwie anhand meiner bisherigen Vertragslaufzeit, meiner noch bestehenden Vertragslaufzeit und der Art meines Tarifs berechnet wird.«

»Eine Sekunde. Name?«

»Marcel Wichmann«

»Handynummer?«

Ich gebe ihm die Handynummer und alle anderen Dinge, die er wissen möchte.

»Sie können Ihren Vertrag um zwei Jahre verlängern, dann kostet das iPhone…«

»Ich will auf keinen Fall verlängern.«

»Dann gibt es keine andere Wahl.«

»Okay. Tschüß, schönen Tag noch!«

o2-Laden

Danach war ich noch in einem o2-Store, der iPhones im Schaufester hatte. Auf dem kleinen Schildchen neben dem iPhone stand, dass es ohne Vertrag den gleichen Preis wie bei Apple hat, ich gehe hinein und sage:

»Hallo, ich würde gerne ein iPhone 4, 16GB ohne Vertrag kaufen.«

»Das können wir nicht machen.«

»Und warum schreiben Sie das ins Schaufenster?«

»Das müssen wir, prinzipiell können wir Ihnen das Gerät ohne Tarif nur auf Ratenzahlung verkaufen.«

»Okay, zwei Raten, die eine Hälfte jetzt, die andere in zwei Minuten!«

»So funktioniert das leider nicht.«

»Okay, schade. Tschüß, schönen Tag noch.«

Gravis

Merkwürdige Situation, als wir in den Laden kamen. Mann in Anzug steht mitten im Raum, zwei Gravis-Mitarbeiter stehen an der Kasse und gucken ihn an. Ich gehe an die Kasse und flüster:

»Werden Sie gerade überfallen?«

»Nein.«

»Okay, das ist gut.«

»Ja, stimmt.«

»Ich würde gerne ein iPhone ohne Vertrag kaufen, kann ich das hier?«

»Nee, sorry.«

»Okay, dann fahre ich heute Abend zum Apple Store.«

»Das iPhone gibt es jetzt auch in weiß.«

»Ja, sehr hübsch. Tschüß.«

»Bis dann!«

Apple Store

»Hallo, ein iPhone 4, 16GB, schwarz bitte. Und zwei Bumper.«

»Kriegen wir hin.«

15 Minuten später fertig, vorher noch lustig mit dem Apple-Heini über seinen ersten Tag und meine Dummheit gesprochen und ein zufriedener Kunde mehr.

☰ Das iPad 2 und Simyo.

Vermutlich handelt es sich hierbei um die wohl unaktuellste Review eines technischen Geräts, die jemals veröffentlicht wurde, aber das ist okay. Bei der re:publica wurde mir von einer überaus charmanten Repräsentantin von Simyo ein iPad 2 im Rahmen der Simyo Tour übergeben, samt Simyo-SIM-Karte und einer Internet-Flat. Ich solle es ein Monat testen. Es wurde jetzt etwas mehr als ein Monat, aber getestet wurde es trotzdem.

Ich möchte an dieser Stelle nicht alles wiederholen, was ich jemals zum iPad sagte, ich finde es großartig, mein iPad der ersten Generation ist derzeit in der Wohnung meist mein Primärcomputer und ich habe ihn mehr als schätzen gelernt. Vorallem in Verbindung mit dem Keyboard-Dock, zeichnet sich das Ding als vollwertiger Alltagsbegleiter aus. Spannend für mich war jetzt also, wie ein 3G iPad 2 meine Ansicht auf das WLAN-iPad der ersten Generation verändern würde. Ergebnis: Gar nicht.

Tatsächlich muss ich sagen, dass das iPad 2, obwohl es erheblich schneller ist, als mein iPad der ersten Generation, mich vorallem durch den Formfaktor nervte. Alle Buttons um das Gerät herum sind merkwürdig angebracht. Der Sleep-Button an der oberen Seite sitzt einfach… merkwürdig. Zumindest im Vergleich zum alten iPad. Gleiches gilt für die Lautstärketasten und den Kippschalter. Man erwartet, dass sie sich der Biegung des Geräts anpassen, aber stattdessen sitzen sie der Biegung auf. Gefällt mir nicht und ich habe wirklich versucht mich daran zu gewöhnen.

Ansonsten alles fein, Apple halt, keine Überraschungen. Letztendlich gefällt mir die Form meines alten iPads aber besser, obwohl es schwerer und sperriger ist.

Simyo bot mir die Gelegenheit endlich mal ein iPad über längere Zeit im Alltagstest mit 3G zu betreiben. Kurz und knapp kann ich sagen, dass am Simyo-Service nichts auszusetzen ist, ich hatte überall Empfang, was daran liegen kann, dass ich mich hauptsächlich in Berlin und Hamburg aufhielt, aber das kann ich nicht beurteilen. Ansonsten ist Simyo unendlich billig, vorallem im Vergleich zu T-Mobile und bei 10€ für eine Flat, die erst ab 1GB gedrosselt wird, kann man schonmal darüber nachdenken, ob man einen zweiten Tarif, neben dem des iPhones haben will.

Allerdings merkte ich auch, dass ich kein iPad brauche, das andauernd im Netz hängt, da ich das iPad meist nur zum Lesen benutze und Instapaper-Artikel auch vorher auf das Gerät packen kann. Sollte ich dringlichst unterwegs etwas online nachgucken wollen, habe ich das iPhone. Meine Grundidee, unter Umständen irgendwann mal ein 3G iPad haben und nutzen zu wollen, ist also eher nicht mehr so wirklich existent.

Aber mir fiel auf, dass ein iPad samt 3G genau das richtige ist, wenn man einem Familienmitglied einen Computer andrehen will, mit dem es einfach keine Probleme hat. Immer im Netz, keine Kabel, keine Softwareinstallationen, kein nichts. Hervorragend. Vorallem vermutlich keine Drosselungsscheiße, weil die 1GB von Simyo vermutlich für jeden reichen sollten.

☰ Waterkeyboarding.

Seitdem ich bei den Elbdudlern arbeite, befindet sich mein Macbook kaum noch in den heimischen Hallen. Soll heißen: Es liegt die Woche über immer in der Agentur, nur wenn ich am Wochenende, sollte ich dann nicht auch in der Agentur sein, Filme oder Serien gucken möchte, liegt es daheim. Aber auch nur, weil ich zu faul bin den Kram auf das iPad zu laden. Lange Rede, kurzer Sinn: Das iPad liegt in der Wohnung und muss für so ziemlich alles herhalten. Was vollkommen okay ist, davon ausgehend, dass ich irgendwann um elf in die Wohnung komme und dann eh nur noch Feeds lese und mich dann zur Nachtruhe bette.

Jetzt passierte es aber schon diverse Male, dass ich in einem Anflug von unerwarteter Produktivität im Bett noch einen längeren Blogeintrag verfassen wollte. Diese, auf dem iPad getippten Einträge, lassen sich leicht daran erkennen, dass sie gespickt von Tippfehlern sind und zum Ende hin immer schlechter werden, weil meine Finger vom langen Tippen schmerzten.

Davon ausgehend, dass dieser Blog sich immer mehr zu etwas Textlastigem entwickelt, überlegte ich also, ob ich mein Macbook (schwer) desöfteren mit mir herumtragen möchte, klang aber nicht so gut, oder ob ich mir eine Tastatur fürs iPad kaufe. Letzteres passierte jetzt. Ich entschied mich gegen die Bluetoothtastatur, weil sie Batterien braucht, weil sie das iPad nicht automatisch in eine schreibfreundliche Position stellt, weil sie (durch die Batterien) schwerer ist. Das Keyboard-Dock, von mir bisher völlig unbeachtet gelassen, ist tatsächlich eine ziemlich durchdachte und praktische Sache und lohnenswert, sobald man vor hat, das iPad ab und zu schreibend zu benutzen.

☰ Tweetbot.

Eigentlich wollte ich mich lang und breit über UX-Design auslassen und darüber schreiben, warum Tweetbot 1.0 zwar geil ist, aber wohl eher nicht mein favorisierter Twitterclient fürs iPhone werden wird.

Allerdings fasst es John Gruber in seinem letzten Absatz gut zusammen. Tapbot-Designs sind hochgradig gut und hübsch gestaltet. Vieles ist sehr durchdacht, total liebevoll und voller Herzblut präsentiert. Aber genau das ist auch der Hauptkritikpunkt. Abgesehen von leichten Übersichtlichkeitsschwierigkeiten, wirkt das Design schwer und träge. Viele Animationen, die zwar nett gemeint sind, hübsch aussehen und vermutlich auch lediglich Ladezeiten überbrücken sollen, aber gefühlt Zeit kosten, erzeugen ein leicht nerviges und überladenes Gesamtbild. Desweiteren Kleinigkeiten wie der Startscreen. Der sieht aus, als wäre er dort, weil Die Entwickler stolz auf das Aussehen sind. Andere Apps zeigen einen hellen Screen und eine leere Topbar ohne Navigationselemente, wie es von Apple empfohlen wird. Das ist klüger, allein für das Gefühl. Gleiches gilt für die Navigation unten, sie ist hübsch, keine Frage, aber für meinen Geschmack overlayoutet. Um hier mal ein paar überflüssige Anglizismen einzubrigen. Das Problem an Navigationselemten, die nicht so aussehen wie die des Systems ist, dass sie behäbig wirken, es fühlt sich an, als würde man das eigentliche System verlassen und in irgendeinem Designloch, das zwar hübsch, aber irgendwie merkwürdig ist, sitzen. Es wirkt aufgesetzt und damit unnatürlich.

Tweetbot ist also tatsächlich ein ziemlich guter Ansatz für einen Twitterclient, von den Funktionen und der Integration selbiger vielleicht sogar der beste, das Tapbot-typische Design sorgt aber dafür, dass ich ihn nicht sehr lange im aktiven Einsatz nutzen werde. Weil ich mich darin eingesperrt fühle, es wirkt nicht locker. Ich mag locker.

Ganz davon abgesehen, dass das Icon so aussieht, als würde es mich die ganze Zeit dämlich antröten.