Fünf Minuten

Ich gehöre nicht zu den ganz introspektiven Vertretern meiner Generation, die ihr Verhalten im digitalen Raum betrachten und zum Entschluss kommen, dass sie Entschleunigung brauchen. Stattdessen bin ich, stand November 2017, recht zufrieden mit der Geschwindigkeit meiner Informationsaufnahme und -abgabe.

Diese Woche war ereignisreich, immerhin hat die FDP entschieden nicht mehr an den Gesprächen zur Regierungsbildung teilzunehmen. Das kam für die meisten offenbar unerwartet, hat man doch angenommen, dass man nach dem aufregenden Wahlkampf direkt wieder in sein semiinteressiertes Halbaufpassen verfallen kann. Jetzt weiß niemand so genau, was passieren wird.

Was allerdings tatsächlich passierte, Minuten nach Bekanntgabe der Entscheidung der FDP, war, dass Journalisten und deutsche Internetspezialisten zu ihren Tastaturen griffen und Tweets schrieben. Jeder hatte eine Meinung, keine davon war durch mehr als schnell niedergetippte “Breaking News” Meldungen informiert.

Das ging rund 24 Stunden so weiter und erreichte seinen Höhepunkt, als Politiker, Journalisten und dahergelaufene Twitter-Detektive sich geifernd darüber ausließen, dass die “Sorry, wurde leider nichts” Headergrafik für die Social Media Profile der FDP schon vor der eigentlichen Bekanntmachung erstellt worden waren. Nicht Minuten, sondern Tage davor. Wie kann das sein! Abgekartetes Spiel! Schiebung!

Dass ein Social Media Team bei solchen Dingen im Vorfeld die möglichen Ausgänge bedenkt und für jeden Grafiken vorbereitet, wollte diesen Leuten nicht einleuchten. Wie soll man auch in den wenigen Sekunden, die man hat um einer der ersten Menschen zu sein, die etwas zu einem Thema sagen, über den Sachverhalt nachdenken? Das kann ja nun wirklich niemand verlangen.

Wie auch immer. Die ganze Geschichte hat mich an einen Artikel von Jason Fried erinnert, den ich vor Jahren las und ganz großartig fand.

“Give it five minutes” von Jason Fried

Damals hat mir dieser Artikel die Augen geöffnet und seitdem versuche ich mich so oft wie möglich an seine Lektion zu halten. Lest ihn doch mal und bei der nächsten Sache, die auf jeden Fall sofort eine finale Meinung von euch erfordert erinnert euch an ihn.

Zwei Jahre Selbstständigkeit

Heute vor zwei Jahren hatte ich meinen ersten Tag als Freelancer. Die Wochen vor der Entscheidung selbstständig zu werden waren emotional aufregend und mit allerlei existentiellen Ängsten verbunden, aber dann, zack sind zwei Jahre vergangen und ich könnte mit meiner Selbstständigkeit, meinen Kunden und den Projekten, an denen ich arbeiten darf, nicht zufriedener sein.

Das bedeutet aber auch, dass mein Portfolio jetzt schon zwei Jahre alt ist. Da muss dringend mal ein Update her. Ansonsten habe ich keine expliziten Pläne für das nächste Jahr der Selbstständigkeit. Allerdings bin ich auch niemand der auf diese Art über Zeitabschnitte nachdenkt.

Wie auch immer. Ich bedanke mich hiermit offiziell bei meinen, durch die Bank weg wunderbaren, Kunden, die die letzten zwei Jahre möglich gemacht haben und bei Cecilia, die überhaupt erst die überzeugenden Argumente brachte, die mich ins Freelancertum trieben.

Falls du, werter potentieller Kunde, eine App oder Webseite brauchst, kontaktiere mich doch über mein Portfolio. Ich bin meistens ausgebucht, freue mich aber immer über Möglichkeiten. ❤️

Ein Herbstlied

Sommer vorbei, gute Laune vorbei. Das ist perfekt, weil mein Musikgeschmack sowieso für Herbst und Winter optimiert ist. Klinge ich wie jemand, der versucht sich die kalte Jahreszeit schönzureden? Vermutlich, ich kann Herbst und Winter wenig abgewinnen. Heute habe ich, durch die Magie von Spotify, einen Song wiederentdeckt, der mich durch eine intensive Lebensphase begleitete und muss sagen: Vermutlich einer der besten. Hört ihn doch mal an.

7 Tage habe ich Instagram wie ein Influencer benutzt

Die letzten Wochen ging ich durch eine gedankliche Metamorphose, die darin endete, dass ich influencer-eske Fotos von mir auf Instagram veröffentlichte.

Ich habe seit Jahren ungefähr 2200 Follower auf Instagram. Das klingt nach einer großen Zahl, aber wenn man von 12.000 Followern auf Twitter und über 2500 Abonnenten innerhalb von einem Jahr auf YouTube ausgeht, dann stagnierte mein Instagram merkwürdig intensiv. Intensive Stagnation ist etwas, mit dem ich leben kann, nicht zu verstehen, warum sowas passiert, allerdings nicht.

Andere Instagramnutzer, mit 200-400 Abonnenten, die ich mir anschaute, bekommen im Schnitt 50-80 Likes für ihre Bilder. So ging es mir auch. 50-80 ist die Norm, wenn ein Bild mal gut läuft, erreicht es 120 Likes, allerdings nur in starken Ausnahmefällen. Das darf nicht sein, dachte ich mir, dafür ist mein Ego nicht stark genug. Ich brauchte mehr Likes!

Was macht man also? Stellt sich selbst mehr zur Schau. Bis vor einer Woche waren Selfies bei mir eher die Ausnahme. Was nicht daran liegt, dass ich nicht wunderschön anzuschauen wäre, sondern, dass ich mir selten dämlich dabei vorkomme Wildfremden im Internet grundlos Bilder meines Gesichts zu zeigen. Die letzten sieben Tage gab es kein Bild ohne mein Gesicht. Selten fühlte ich mich menschlich erfüllter.

Was ich vorher außerdem nicht nutzte: Hashtags. Persönlich konsumiere ich keinen Content durch Hashtags und bezweifelte auch immer stark, dass andere es tun würden. (Spoiler: Was für ein Trugschluss.) Regel, für die sieben Tage: Jeder Post braucht die Maximalanzahl an Hashtags. (Kurz nebenbei: Instagram erlaubt maximal 30 Hashtags pro Bild. Wenn man mehr Hashtags hinzufügt und das Bild absendet, löscht Instagram die gesamte Beschreibung und sagt einem in keinem Moment, dass es passiert ist. Gute Arbeit, Team.)

Ebenfalls war mir nicht so aktiv klar, dass die ersten Minuten eines Fotos auf Instagram die wichtigsten sind. Wenn ein Post mit Hashtags in den ersten Minuten viele Likes und Kommentare bekommt, rankt er höher im Feed der Follower und hat die Chance zu den Top Fotos auf der Unterseite der einzelnen Hashtags zu werden. Daher gibt es sogenannte “Instagram Pods”, die geschlossene Gruppen, oft auf Facebook, sind, in die Leute ihre Bilder posten, damit sie geliked und kommentiert werden, während man sich selbst verpflichtet alle anderen Bilder der Gruppe zu liken und kommentieren. Ich fand keinen Pod, aber gründete mit 10 Freunden einen eigenen kleinen, der den Fotos am Anfang zumindest einen kleinen Boost gab.

Was soll ich sagen: Es funktionierte! Keines der Fotos hat weniger als 150 Likes. Eines hat sogar über 200. Zur Erinnerung: Über 100 Likes bekamen vorher nur absolute Ausnahmebilder. Meine sarkastischen “Glaub an dich selbst und Glück wird dich finden!!” Bildbeschreibungen führten dazu, dass Leute sie entweder ernst nahmen und kommentierten, dass sie das voll toll und wahr finden, oder mitmachten und ebenfalls dümmliche Sprüche hinterließen. Engagement!

Was ist das Ergebnis? In diesen sieben Tagen habe ich so viele Follower dazu gewonnen, wie im letzten halben Jahr nicht. Und insgesamt habe ich Follower verloren.

Wie kann das passiert sein? Im Zuge des Experiments habe ich eine App installiert, die mir auflistet, wer mir folgte und mich entfolgte. Insgesamt habe ich durch das Experiment ungefähr 15 Follower verloren. Viele davon Leute, die mir schon seit Jahren folgten. Häh?

Keine Ahnung, warum. Meine Theorien:

  1. Diese Leute haben meine Fotos vorher nie gesehen. Das würde die Follower/Like Ratio erklären. Durch das “Hacken” des Algorithmus tauchen meine Fotos jetzt prominenter in ihren Streams auf, sie fragen sich “häh? wtf” und entfolgen. Möglich!
  2. Diese Leute finden einfach nicht witzig, was ich da mache und… entfolgen mich, weil sie es nicht ausgehalten haben sieben Tage lang mein Gesicht irgendwo in ihren Streams zu sehen.

Was bedeutet das für die Zukunft meines Instagram-Profils? Schwierig. Auf jeden Fall werde ich wohl ab heute die sarkastischen Sprüche unter den Bildern weglassen. Der Witz ist raus und irgendwie fühlt es sich unangenehm gehässig an.

Allerdings bin ich nicht ganz gewillt, diese Art von Fotos sein zu lassen. Das überrascht mich selbst, aber… irgendwie bereitet es mir Freude eine Reihe von Fotos zu haben, die… mich zeigen? Das klingt total dumm, aber ich schaue mir die Bilder an und denke “Joa, das bin ich!”. Dank diverser Videos und Posts zum Thema “Instagram-Posen für Männer”, sehe ich auf den meisten Bildern auch nicht wie ein Kamerascheuer Affe aus und irgendwie… gefällt mir das Ergebnis. Die Like-Zahlen sprechen auch für sich.

Working theory: Wenn ich solche Bilder mit echten Inhalten verbinde, also tagebuchähnlichen Posts, in denen es um mein echtes Leben geht, nicht eine aufgesetzte Influencer-Persona, dann… könnte das mein Instagram verbessern. Vielleicht? Was weiß ich.

Hauptsache ihr folgt mir auf Instagram.

Marcels lustiger Technikflohmarkt

Es ist ein verregneter Sonntag Nachmittag. Wir stehen auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums, der heute ausnahmsweise mal nicht Fahrzeuge, sondern Personen und Stände beinhaltet. Einige dieser Personen versuchen ihre alten Besitztümer zu verkaufen, andere sind auf Schnäppchenjagd. Ich stehe, einen fusseligen Mantel tragend, “Alles Verhandlungsbasis!” murmelnd, an meinem Tisch und vor mir liegen:

EOS 80D Body. Kaum benutzt. Wenn, dann für Videos, fast nie für Fotos. Sehr guter Zustand. Ein Akku ist sowieso dabei, zwei gibt es von mir noch oben drauf.
950,00 €
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Canon EFS 10-18mm f/4.5-5.6 IS STM Objektiv. Hervorragend für Vlogs und Landschaftsaufnahmen geeignet. Außerdem sahen eure Skate-Videos noch nie authentischer aus.
190,00 €
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Canon EFS 24 mm f/2.8 STM Objektiv. Kleiner wird es fast nicht mehr. Schönes Bokeh, auch! Kann ich nur empfehlen, macht die EOS 80D fast zu einer kleinen Kamera.
120,00 €
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Wacom Intuos 4 Pro M. Ein Grafiktablett! Es gibt keine besseren als die von Wacom. Dieses hier wurde nur wenig benutzt, ich kaufte mir irgendwann ein iPad Pro, das einfach alle Anwendungsfälle erschlug. Das Gerät hier ist aber, für das, was es tun soll, ganz hervorragend.
300,00 €
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iPad Pro 12,9″ Smart Keyboard. Wenn man mit seinem iPad Pro mehr als nur selten mal etwas tippen möchte, bietet sich dieses Case, das gleichzeitig ein Ständer, aber auch ein vollfunktionsfähiges Keyboard ist, sehr an. Tatsächlich bringt eine Tastatur am iPad das ganze Ding noch mal auf ein neues Level. Amerikanische Tastenbelegung.
120,00 €
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RRRückblick: Kalenderwoche 9/52 2017

Na, da bin ich ja wohl mal gewaltig spät dran! Wir haben jetzt Mittwoch, sind also mitten in der nächsten Woche und Sonntag ist nur noch eine blasse Erinnerung, aber hey. Tatsächlich ist über letzte Woche auch nicht so wirklich viel zu berichten.

  • Ich machte ein Video darüber, wie man zufrieden mit seiner Arbeit sein kann und was man mit der Angst macht, nicht gut genug zu sein. Hier ist es: Die besten Designer sind unzufrieden
  • Dann kam auch schon der Tag, auf den ich seit Wochen wartete: Freitag! Release Tag der Nintendo Switch. Ich habe mir nicht nehmen lassen noch direkt an dem Tag ein Unboxing zu drehen und auf RRRADIOVISION zu veröffentlichen und die zeitliche Nähe zum Release hat sich auch quantitativ für den Kanal gelohnt. Hier geht es zum Unboxing: Nintendo Switch! Unboxing & Ersteindruck
  • So eine Hype-Welle kann natürlich nicht nur kurz geritten werden, also machte ich kurz darauf direkt noch ein Video und schaute mir das Interface der Nintendo Switch mal genauer an. Hier entlang: Nintendo Switch: Eine UI & Betriebssystem Übersicht
  • Tja. Ansonsten verlor ich wirklich(!) viel Zeit an The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Was für ein fantastisches Spiel. Auch dazu werde ich noch ein Video machen, um meine Eindrücke und Meinung in 30 FPS zu gießen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Das war es auch schon wieder. Tschüß.

RRRückblick: Kalenderwoche 8/52 2017

Diese Woche war so egal, ich kann es gar nicht in Worte fassen. Es ist nicht wirklich irgendwas passiert und trotzdem fühlte ich mich die ganze Zeit total geschafft.

  • Gesundheitlich war ich die gesamte Woche nicht auf der Höhe. Die Reste der Grippe in meinem Körper führten dazu, dass ich weiterhin starken Husten mit mir herumtrug und generell nicht wirklich fit war.
  • Weshalb ich auch die zweite Woche in Folge nicht beim Sport war. Aber morgen wieder!
  • Abgesehen von ein bisschen Steuer-Kram und Skype-Calls für potentielle neue Projekte, habe ich auch nicht gearbeitet und mir Freizeit gegönnt.
  • Donnerstag verabschiedete ich eine Freundin, die von Berlin nach München zieht.
  • Ich habe ein Video aufgenommen und veröffentlicht, in dem ich beschreibe, warum Hamburger Menüs nicht wirklich gut sind und man Alternativen nutzen sollte.
  • Overwatch Season 3 ging zu Ende und ich habe es tatsächlich auf ein SR Season High von 3328 geschafft. Damit steht 3500 und Master in Season 4 vermutlich nichts im Wege. Zumindest bin ich guter Dinge und werde mich daran versuchen.

Tja, das war es eigentlich auch schon. Diese Woche kamen allerdings die ersten neuen Gameplay-Videos von Leuten raus, die ein Rezensionsexemplat der Nintendo Switch und von Zelda: Breath of the Wild erhalten haben und ich habe es mir nicht nehmen lassen jede Sekunde Gameplay aufzusaugen. Ich bin so sehr hyped für die Konsole und das Spiel, dass ich die nächsten fünf Tage kaum abwarten kann. Nächste Woche Freitag, Freunde! Es wird Auspackvideos, Ersteindrücke und Reviews zu allen Dingen Nintendo Switch auf RRRADIOVISION geben. Das ist ein Marcel Wichmann Versprechen.

RRRückblick: Kalenderwoche 7/52 2017

Diese Woche war ich hust in erster Linie hust hust hust krank und habe hust kaum ge- hust hust hust -arbeitet, aber das hat mehr hust, als nur die hust hust hust Krankheit als Gru- hust hust -nd.

  • Montag war, wenn ich mich richtig erinnere, aber meine Erinnerung ist geschwächt durch Husten, der mir jede Lebensfreude nimmt, Projektabschluss vom Projekt der letzten paar Wochen. Das war, wie immer mit diesem Kunden, ein tolles Projekt, das mir viel Spaß machte und ich glaube wirklich, dass das Produkt die Welt zu einem besseren Ort machen kann.
  • Ich nahm mir insgeheim vor nach dem Projekt ein bisschen frei zu machen, was mein Körper offenbar spürte. Dienstag fing ich das erste Mal an zu husten, was… ungewöhnlich ist? Ich huste sonst nie, besonders nicht bei herannahenden Erkältungen.
  • Hier ist, wie Erkältungen bei mir funktionieren:
    1. Halsschmerzen
    2. Meine Nase läuft
    3. Meine Nase läuft sehr viel, alles tut weh und ist schlecht
    4. Meine Nase läuft weniger, aber statt Flüssigkeit mit geringer Viskosität verlässt nur noch hochviskoser Schleim meine Nüstern.
    5. Ich bin wieder gesund.
  • Wie auch immer, eines nach dem anderen. Dienstag entschieden Cecilia und ich, dass wir, ganz ohne gesellschaftlichen Druck und potentielle Feiertage, die von der Industrie auf uns abgewälzt werden, damit wir Dinge und Sachen kaufen, gemütlich und hübsch etwas essen gehen sollten. Sie ist derzeit stark mit ihrer Masterarbeit beschäftigt, was Abenteuersamstage und Ähnliches zu einer Besonderheit werden ließ. Ein Abenteuerabendessen war also angesagt. Wir gingen zu UMAMI und ich war recht begeistert! Sehr angenehme Location und tolles Essen.
  • Mittwoch war ich dann krank. Aber nicht krank, wie in einer meiner oben beschriebenen, klassischen Erkältungen, sondern so, dass ich einfach nicht mehr bereit war etwas anderes zu machen, als passiv herumzuliegen und zu leiden.
  • Das ging so bis Freitag und seitdem bin ich noch hustend und erst heute, am Sonntag, fühle ich mich nicht mehr wirklich schwach, nur noch durch Husten eingeschränkt und von meinem eigenen Körper verraten.
  • Die Lektion der Woche: Eine Erkältung ist offenbar keine Grippe und ich scheine noch nie vorher eine Grippe gehabt zu haben.
  • Ich nutzte die Zeit aber natürlich hochproduktiv und schaute ein paar Serien, etwas, das ich sonst eigentlich nicht alleine mache:
  • A Series Of Unfortunate Events: Großartig! Ist ganz auf Netflix zu finden und war wunderbar! Ich, als alter Wes Anderson Fan, fühlte mich von der Ästhetik umarmt, gestreichelt und geliebt, also alles, was ich brauchte und zwar auch von einer echten Person hätte bekommen können, aber leider kann ich es irgendwie nicht leiden echte Menschen um mich herum zu haben, wenn ich krank bin.
  • Santa Clarita Diet: Naja! Ganz nett. Ich musste das erste Mal in der letzten Folge lachen, aber der Rest war so gut/egal, dass es mich nicht störte, dass ich Lebenszeit damit verbrachte.
  • Abstract: Ich sah bisher nur die erste Folge. Es ist eine Dokumentation über “Design”, in jeder Form, soweit ich das verstanden habe. In der ersten Folge geht es um den Berliner Illustrator Christoph Niemann. Eigentlich konsumiere ich nichts, was Design behandelt, weil ich… das Thema nicht so wirklich mag? Ironisch, ich weiß, aber ich habe oft das Gefühl, dass Design falsch verarbeitet wird, auf so eine überhebliche “das hier ist eine magische  Kunst”-Art. Das macht Abstract anders und Christoph Niemann scheint es auch mehr als Handwerk, als als magisches Feuerwerk der unerklärlichen kreativen Regenbögen zu sehen. Das gefiel mir gut.

Tja, obwohl für mich die Woche gefühlt einfach nicht existierte, habe ich es offenbar geschafft viel zu viele Worte über sie zu verlieren. Aber so ist das. Alles für euch! Wie geht es euch so? Auch krank? Nein? Ja? Gute Besserung, vielleicht!

RRRückblick: Kalenderwoche 6/52 2017

Andreas, über YouTube Formate und KPIs nachdenkend.

Es ist Montag Abend, die neue Woche hat also schon angefangen und ich bin offiziell zu spät. Wäre es nicht gelogen, würde ich sagen, dass es mir leid tut. Jetzt aber schnell zur Sache:

  • Der Montag startete schon so unspektakulär, wie auch der Rest der Woche aussehen sollte. Wir wollten eigentlich Tickets für die Berlinale kaufen, aber kein relevanter Film hatte noch Karten übrig und dann verlief es irgendwie im Sand.
  • Dienstag habe ich den Abend damit verbracht mit Konni über die Nintendo Switch zu sprechen. Daraus ist dieses Video entstanden.
  • Ich startete die Woche einen zweiten Versuch meinen Nintendo 3DS XL samt Spielen zu verkaufen, aber bekam wieder nur lächerlich niedrige Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Irgendwann schrieb mir ein älterer Mann, der den gerne für seinen Enkel kaufen wollte. Da war mir dann auch der Preis egal und ich gab ihm den für 30 € weniger, als ich eigentlich ursprünglich verkaufen wollte. Aber ich mag den Gedanken, dass sich irgendwo ein kleiner Junge darüber freut und Opa wie ein cooler Kerl wirkt.
  • Eva schlief von Donnerstag auf Freitag bei uns und Donnerstag-Abend verbrachten wir mit leckerem Essen und guten Gesprächen.
  • Nachdem sie Freitag früh wieder los musste, saß ich wild CMD+R drückend vor meinem Computer und wartete darauf, dass die Tickets für das Lisa Hannigan Konzert im April verfügbar sind.
  • Ich kaufte zwei Tickets und weiß jetzt schon, dass das Konzert eines der Highlights im April wird!
  • Samstag aßen Malte, Andreas und ich Dumplings, um dann gestärkt zum “Wie man sein Publikum vergrößert” Event im YouTube Space zu fahren. Dort waren wir von 14 bis knapp 21 Uhr. Dieses Mal war es sogar recht hilfreich. Nicht alles war gut, die Talks waren wieder eher für die Katz, aber ich habe eine wichtige Lektion gelernt.
  • Mein Kanal braucht einen größeren Fokus. Alle dort konnten ihre Kanäle in einem Satz erklären und es klang immer so, als könnte das jemanden interessieren. Aber ähnlich wie dieser Blog, kann der Kanal gerade nicht wirklich erklärt werden.
  • Also habe ich mir gestern ein paar Gedanken gemacht und heute einen neuen Header auf den Kanal geladen. Neue Subline: Design, Technik & Quatsch. Das trifft es ganz gut und deckt zumindest die beiden großen Themen ab.
  • Gestern haben Andreas und ich dann auch direkt ein Colab-Video aufgenommen. So nennen wir das, wir coolen YouTube-Typen. Ein Q&A mit Fragen, die uns auf Twitter gestellt wurden. Das kommt am Mittwoch, aber nur, wenn ich diesen Wochenrückblick jetzt endlich abschließe und endlich das Video zuende schneide

Ausgehend davon, dass heute bereits Montag war, ist nächste Woche schon die Woche vor der Woche in der die Nintendo Switch kommt! Darauf freue ich mich.

RRRückblick: Kalenderwoche 5/52 2017

Marcel Wichmann, ein Selfie von sich und seinem neuen Pullover machend.

Müsste ich diese Woche ohne digitale Hilfsmittel, die mich an ihren Inhalt erinnern, zusammenfassen, wäre dieser Blogpost ziemlich genau jetzt zuende. Gefühlt ging diese Woche wie im Flug vorbei. Aber zum Glück habe ich digitale Hilfsmittel, also gebt mir bitte eine Sekunde, um kurz zu gucken, was ich so gemacht habe.

  • Montag, nachdem wir den Vormittag noch zusammen in einem Café verbracht und gearbeitet haben – was wir viel öfter machen könnten, würdest du hier wohnen, Martin, das wäre doch toll, oder zieh vielleicht mal nach Berlin, nicht nach Hamburg – verabschiedete ich Martin, der zurück nach Kassel fuhr.
  • Innerhalb der Woche schrieb ich ein Angebot für einen wirklich interessanten, potentiellen neuen Kunden und traf mich Mittwoch Abend mit einer Freundin, die bald Berlin verlassen und nach München ziehen wird. Das war schön.
  • Der Rest war Arbeit und hier nicht wirklich interessant. Ich will nicht auf Details eingehen, aber Anfang der Woche stockte ich etwas im aktuellen Projekt. Es ging zwar voran, aber gefühlt war, was wir bis zu dem Punkt machten, nicht den Qualitätsansprüchend genügend. Donnerstag und Freitag machte ich 1-2 Schritte zurück und überarbeitete einiges und hatte dann Freitag Abend wirklich ein gutes Gefühl mit dem aktuellen Stand. Freue mich morgen früh daran weiterzuarbeiten.
  • Ich nahm ein Video zu Memes und Martin Schulz auf, das mir wieder zeigte, wie klug die Kommentarspalte auf meinem Kanal (noch) ist. Keine Trolle, nur Leute, die wirklich was zum Gespräch beitragen wollten. Macht Spaß.
  • Ich gab an, dass meine Oberarme erheblich umfangreicher sind, als noch vor einiger Zeit und kaufte zwei neue Pullover und eine Hose, die mir so gut gefällt, dass ich überlege sie einfach noch mal zu kaufen.
  • Was morgen früh auch passieren und letzte Woche drei Mal passiert ist: Sport. Seitdem mein Weg zum Sport nur noch fünf Minuten dauert und das Studio so toll ist, habe ich richtig Spaß an der Sache. Ich muss jetzt ja, wie bereits erwähnt, morgens dahin, weil ich Geizkragen diesen Early-Bird-Tarif buchte, aber das macht, dass ich den Rest des Tages so ein gutes “Meinem Körper geht es gut” Gefühl habe, das ein langer Tag am Schreibtisch, ohne Sport, nicht wirklich erzeugt, aber gut brauchen kann.
  • Das Wochenende umfasste auch keine verrückten Besonderheiten und jetzt ist auch schon wieder Sonntag. Heute verbrachte ich mit dem drehen eines Videos für RRRADIOVISION (wird ein gutes!) und putzte die Wohnung. Außerdem spielte ich diverse Runden Overwatch und hatte Spaß. Ende.
  • Nächste Woche verspricht spannender zu werden! Am Wochenende bin ich auf gleich zwei YouTube Events und werde berichten, wenn ich wiederkehre.

Ihr wollt mehr Wochenrückblicke? Hier ist der von Melanie und hier ist der von Martin. Wenn ihr auch welche schreibt: Verlinkt sie gerne in den Kommentaren und ich achte darauf, dass niemand im Spamfilter landet. Tschüß.