Tut sie natürlich nicht, aber jeder kleine Dorfgangster tut es. Das ist allein in der Hinsicht amüsant, als dass sie damit ja irgendwann angefangen haben müssen. Wie läuft das? Sieht einer, der Obergangsteranführer, irgendwann auf MTV, dass Ghettorapper Nr. 13 (zwar nur der dreizehnte, aber trotzdem voll tight), aus welchen Gründen auch immmer, seine Hose (natürlich beide Hosenbeine) in die Socken (Vorzugsweise weiße Tennissocken) gestopft hat? Denkt (haha, denken…) er dann, dass das unglaublich cool sei und er das auch unbedingt machen muss?
Das wäre ja irgendwie sogar noch nachvollziehbar. Das machen die Tokio Hotel Fans auch, nur gucken die nicht auch noch durchgehend böse und gefährlich (oder versuchen es).
Aber was ist jetzt mit den 20 anderen Dorfgangstern die daraufhin ebenso machen, weil ihr Alphagangsterchen es auch tut. Ohne nachzufragen. Oder fragen sie vielleicht sogar nach?
»Ey Boss, warum trägst’n deine Hose in’ Socken?«
»Laberst du? Hab’ ich so bei MTV gesehen, alla.«
Tragen dann am Folgetag alle ihre Hose in den Socken? Oder vielleicht stecken sie sie auch direkt nach diesem Satz in selbige.
Habt ihr das überhaupt mal probiert? Tut mir den gefallen und steckt euch jetzt (vorrausgesetzt ihr tragt lange Hosen, Gruß an Timon.) eure Hose in die Socken, zieht eure Schuhe an und lauft ein bisschen rum.
Komfortabel, was?
Soeben habe ich festgestellt, dass ich 37 Paar Socken besitze. Oha.
Hiermit fordere ich Lukas auf seine Socken auch zu zählen. Eine Art Stöckchen also.
Die Temperatur ließ heute wirklich nicht zu wünschen übrig. Und ich habe sie genossen. Obwohl ich immer noch schniefend und hustend mein Dasein friste, fand ich das Wetter überaus toll und habe das beste draus gemacht.
Um kurz vor fuffzehn Uhr machte ich mich auf die Socken Füße um Lynn vom Bus abzuholen. Durch die Wärme und angeborene Faulheit war mir mal gar nicht danach meine Socken und Schuhe anzuziehen und ich dachte mir, dass es wohl reichen würde, wenn ich ein Hemd trage. Schließlich will man ja nicht ganz asozial aussehen.
Mit meiner coolen Sonnenbrille (es war Lynns, ich brachte sie ihr nur, weil ihre zarten Augen nicht durch das Augenlicht gestört werden dürfen. Letztendlich trug sie sie doch nicht, weil sie sich entschieden hatte einen Zopf zu tragen. “Damit sieht das doch überhaupt nicht aus!” ), guter Musik und dementsprechend Barfuß machte ich mich also auf den relativ kurzen Weg.
Schon auf den Asphaltstrecken meines Weges merkte ich, dass es eine selten dumme Idee war keine Schuhe anzuziehen. Die restlichen Meter bewegte ich mich hüpfend fort.
Schmerzhaft war auch der Rückweg, der mich über die selben, herdplattenähnlichen Wege führte.
Hier wieder angekommen spürte ich, dass ich tatsächlich Brandblasen an den Füßen bekommen habe. 
Den Rest des Tages haben wir im Pool verbracht, ein schöner Tag. Auch wenn jetzt wahrscheinlich meine beiden Füße amputiert werden müssen.