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Wir überspringen Punkt 10 bis 2 und fangen mit dem deutlichsten Zeichen an, dass du mein Leben führst:

Platz 1: Du wachst in unregelmäßigen, aber häufigen Zeitabschnitten nachts auf, und es fließen Sturzbäche von Blut aus deiner Nase.


Tja,

morgen gehts los. Hamburg. Um siebenhundert kommt der Umzugswagen hier an, dann wird eingeladen, losgefahren, angekommen, ausgepackt, aufgestellt, gelebt.

Erstmal ohne Internet. Dieses mal gibt es auch keine Gastautoren, oder so einen Schnickschnack. Ihr müsst einfach ohne mich auskommen. Das wird schwer, sehr, sehr, sehr, wirklich seeehr schwer. Ich befürchte sogar, dass es zu einem argen Problem für euch werden könnte. Aber da müsst ihr durch.

Vermutlich werde ich aber erstmal nur zwei Tage in Hamburg bleiben. Derzeit hängen hier noch meine ganzen Freunde rum, das muss man ausnutzen.

Ich wünsch’ euch was. :cheers

1. Einen guten driftigen Grund aussuchen für eine Posting-Pause oder zumindestens eine Zeit, in der man weniger bloggen kann (z.B. Abitur, Ferien,…).

2. Meinen Lesern den obigen Grund und seine Folgen deutlich darlegen und dann um ihre Mithilfe in Form von Gastbloggern bitten, die auf diesem Blog ja ungeahnte Möglichkeiten hätten (hier kann man ruhig übertreiben, aber eine wahre Grundessenz sollte vorhanden sein). So kann man zum Beispiel von der Kommentarfreudigkeit der Leser oder von der großen Leserschaft schwärmen. Außerdem kann man auch sagen, dass man von hier aus mit Leuten ins Gespräch kommt, die man kaum auf anderen Blogs treffen würde. Dabei empfiehlt sich natürlich ein Blog von gewissem Interesse und den nötigen Userzahlen.

3. Nun hat man wohl mehr Posts/Tag als an den besten Tagen und alle versuchen zumindestens einen einigermaßen guten Eindruck zu hinterlassen. Jetzt kann man sich zurücklehnen hier und da ein wenig rummeckern, damit die Gastblogger nicht etwa denken sie hätten den Blog nun übernommen und zuschauen, wie der Blog wieder lebendig wird.

4. Ist die Zeit, die für die Mithilfe der Gastblogger notwendig war, abgelaufen, hängt man sich nun entweder selber ins Zeug und versucht einigermaßen an den guten Schnitt der Posts/Tag zu Zeiten der Gastblogger heranzureichen oder aber man kehrt zurück zu alten nicht so hohen Posting-Zeiten und versucht somit den Lesern klar zu machen, dass nun wieder etwas exklusives im Haus steht. Auch bietet es sich an, die Gastblogger einfach da zu lassen und einen Multi-User-Blog aufzumachen, wobei dies problematisch wird, wenn der Blog für eine gewisse Person steht oder gerade der Stil dieser Person den Blog entscheidend geprägt hat.

Wie man sieht hat Marcel bisher alles bestens gemacht und ich wünsche ihm alles Gute für seine Abiturszeit.

“Spieglein, Spieglein an der Wand…” oder “OMG! Der beschreibt mein ganzes verdammtes Leben!!”

Kurzes |

Mehr und mehr fällt mir auf, dass ich, obwohl ich sehr stark auf das Abitur, das Matura, den größtmöglichen Schulabschluss hinsteuere, kein bisschen auf das eigentlich Leben vorbereitet bin. Natürlich kann ich euch erklären was so alles im synaptischen Spalt abgeht und was Thomas Mann so für Problemchen hatte, aber das bringt mir erstmal überhaut gar nichts.

Jetzt wo klar ist, dass ich nach Hamburg ziehen werde, dass ich eine Ausbildung zum Mediengestalter machen werde, dass ich 2,5 Stunden Zugfahrt von Zuhause weg wohnen werde UND, dass ich genug verdienen werde um Steuern zahlen zu müssen, fällt doch arg auf, dass ich keine Ahnung von irgendwas habe.

Aber fangen wir mal klein an.

Wie alle wissen bin ich sehr christlich. Ich wurde überaus christlich aufgezogen, ich lebe sehr christlich und versuche auch christlich zu denken. Nicht.

Das führt dazu, dass ich, als armer Auszubildender, relativ wenig Lust habe 9% der Steuern die ich Zahle an die Kirche abzuführen. 9% ist wirklich nicht wenig. das sind fast 10% und das ist immerhin ein Zenten, was ja schon stark auf zwei Zehntel zugeht und damit immerhin fast das ganze Geld ist was ich bekomme (soviel zu Thomas Mann und Felix Krull).

Entschluss ist also gefasst. Ich muss keiner Religion angehören um zu glauben. Da muss ich bei meiner Konfirmation wohl noch zu jung gewesen sein. Harhar.
Klingt ja auch alles ganz prima, erstmal. Aus der Kirche austreten, kurz vorm Heiraten, sollte es soweit kommen, wieder eintreten, danach unter Umständen wieder austreten. Dafür kommt man zwar in die Hölle, aber was solls.

Da steckte man mir gerade, und ich habe es dank Internet bestätigt bekommen, dass ich doch tatsächlich fürs AUSTRETEN Geld zahlen darf. 24€. Quelle: kirchenaustritt.de

Wie beknackt ist das denn bitte? Aber was solls. Selbt wenn das Wiedereintreten Geld kosten würde, wäre das gesparte Geld immernoch mehr als das was ich für Aus- und Wiedereintritt bezahlen würde.

Und wenn Gott nur gegen Geld für mich da ist, dann vergess ich die ganze Sache sowieso. :zzz

Antichristliche Grüße.

Update:  Ah! Gerade sagt man mir, dass man erst ab einem bestimmten monatlichen Einkommen Kirchensteuer bezahlen muss. Dann habe ich noch drei Jahre Zeit. Fein. Aber das ändert ja nichts daran, dass man zahlen muss um auszutreten.

umzug nach hamburg

Nun denn. Zum ersten August werde ich, allem Anschein nach, nach Hamburg ziehen und dort meine (sehr) frische Ausbildungsstelle zum Mediengestalter für Digital und Print antreten. :zzz

ROCKNROLL! :rock :juhu :rock

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