Freunde des Komerzes,
es ist wieder mal an der Zeit, dass ich, ohne irgendeine Ahnung zu haben, alle über einen Kamm schere und über Werbung in Blogs spreche.
Wie man sich vielleicht denken kann, bin ich total dafür mit seinem Blog Geld zu verdienen. Wenn es funktioniert. Diese ganze “Werbung auf Blogs ist böse, das sind private Projekte und die sollten werbefrei bleiben”-Diskussion gibt es jetzt schon seit Ewigkeiten. Und von Anfang an dachte ich mir, dass daran doch irgendwas nicht stimmen kann. Tut es auch nicht, denn:
Wenn man einen Blog betreibt und - man glaubt es kaum - das hier ist einer, dann macht man das auf keinen(!) Fall “nur für sich selbst”. Man will sich präsentieren, man will die Meinungen der Leser hören und ja, man will auch möglichst hohe Besucherzahlen erreichen. Wenn man das nämlich nicht möchte, könnte man sich genauso gut eine lokale Wordpress intallation besorgen. Oder einfach in eine meintagebuch.txt tippen.
So, jetzt aber mal vorrausgesetzt, dass man ein Internettagebuch führt. Man sitzt also irgendwo, denkt sich “Yeah, ich will auch bloggen!”, registriert sich eine möglichst dumme Domain “Uh, yeah, uarrr.org!” und installiert Wordpress. weiter…
Muttis Flickr. 

Wenn ich eine Sache aufs Übelste verabscheue, dann sind es Blogs mit Werbung. Also, ich meine.. es ist doch eine Zumutung für den Leser groß herausfinden zu müssen was Content und was Werbung ist. Außerdem ist es generell asozial und furchtbar. Blogger, die Werbung, und vor allem Adwords auf ihrem Blog laufen haben, sind wirklich Menschen ohne Gewissen.
Man könnte sie auch Geldhaie nennen. Einfach unzumutbar. Würde ich direkt aus dem Feedreader löschen. (Weil es diejenigen die den Blog dadurch lesen ja so beeinflusst.) Am besten direkt hinfahren und zu Klump hauen. Den Blogger und Google!
Komerzschweine! Pah!
Update: Okay, ich dachte das sei genug an Holzpfahl und Zaunlatte. Aber was solls:
