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Verrückt, jetzt habe ich tatsächlich die ersten zwei freien Stunden diese Woche gefunden, um einen Blogeintrag zu schreiben, der mehr als 30 Sekunden in Anspruch nimmt. Irgendwie ist dauernd irgendwas im wirklichen Leben. Total gut. Auf dem folgenden halben Meter Internet findet ihr 1) die Bilder meiner iPhone Auspackung 2) meine Meinung nach den ersten drei Tagen iPhone 3) Ostereier.

weiter…

3310

Was macht man, wenn das Sony Ericsson kein Bock mehr hat zu funktionieren und man kein Geld für ein iPhone hat? Richtig! Man reaktiviert sein altes Nokia 3310. Retro.

Okay, das ist halt mal supercool! Sogar mit Multiplayerunterstützung. Harhar. Die Steuerung ist zwar beknackt, aber hey, angeben kann man damit immernoch.
(Ich habe letzte Woche meinen iPod übrigens das erste mal als iPhone ausgegeben. Danach waren die immigrierten Mitdeutschen und vor allem deren Handys, auch recht schnell, recht ruhig. :zzz )

… hat eigentlich Vodafone als Anbieter? Harhar. Bitte in den Kommentaren melden.

Jeder von uns kennt es und es ist reiner Zufall, dass Frank es in einem Kommentar hier im Blog anspricht: Menschen die mit ihren Mobiltelefonen in öffentlichen Verkehrsmitteln Musik hören.

Nervig, aber irgendwie durchaus noch nachvollziehbar. Zwar könnten sie auch Ohrstöpsel benutzen (vorallem, weil das sowieso viel besser klingen würde) aber man kann sie ja ihre Musik hören lassen.

Was aber sehr sehr sehr merkwürdig wirkt ist, wenn einem jemand entgegenkommt und er von weitem einfach aussieht wie ein normaler Mensch. Je näher er einem aber kommt, desto deutlicher kann man das Geräuscht, welches man vorher als Rauschen wahrgenommen hat, aber als Musik identifizieren. Diese Menschen nenne ich von nun an Musikblasenmenschen. Sie tragen ihr MP3-fähiges Handy in der Jackentasche und hören so einfach Musik. Das sie selbst kaum was verstehen und es einfach irgendwie genauso dämlich aussieht wie Radios an Fahrradlenkern stört sie nicht.

Mal ehrlich, ich finde es schon komisch, wenn mir musikhörende Subjekte auf dem Fahrrad entgegenkommen, sie freihändig fahren und mit den Händen und dem Mund diese typischen Rapper-Gestiken machen. Aber da höre ich zumindest nicht was sie hören!

Interessant wird es dann, wenn sich diese Musikblasen vermischen. Dann entstehen in meiner Phantasie erstens interessante Farbspiele, weil man sich diese Blasen wirklich gut vorstellen kann, und im echten Leben entstehen unfassbar ätzende Klangerlebnisse. Statt dann eines, oder am besten sogar beide Handys auszuschalten um besser miteinander reden zu können wird einfach ganz normal weitergesprochen und irgendwann weitergegangen.

Und auch, wenn ich hier dauernd über “Menschen” mecker gibt es durchaus welche die ich (sehr gerne) mag.

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