Aktion zum zivilen Ungehorsam.

Bis zur Ignite kannte ich Caracho leider nicht. “Leider”, weil die Jungs, abgesehen von ihrer ganz und gar nicht schlechten Musik, ein Konzept verfolgen, das mir sehr gefällt. Ihre letzte Tour nannte sich “Tour le Dispo” und der Veranstaltungsort der Konzerte? In Banken. Das sah dann ungefähr so aus.
Gestern dann der Auftakt zu neuem Ungehorsam. Angefangen vor der Flora in der Schanze, zu einer Session im Bahnhof Sternschanze, zur besten U-Bahnfahrt, die ich in Hamburg bisher hatte: U3 von Sternschanze zu Feldstraße. Unfassbar viele Leute in einem Abteil und unfassbar gute Laune. Großartig. Dann Karoviertel, dann Gängeviertel. Und es wurden immer mehr Menschen. Saugut. Im Anschluss Videos und Fotos. Alle von mieser Qualität, egal, denn: NICHT GUT, ABER LAUT!
weiter…
Been there, done that!

Ich kündigte es an, und jetzt ist es auch schon wieder vorbei. Die Ignite in Hamburg war wohl das, was man allgemein als Erfolg bezeichnet. Nicht nur für mich, sondern für alle. Diejenigen, die sich die Sache tatsächlich im Stream angeschaut haben, merkten wohl, dass recht herzlich gelacht wurde, es gab großartige Präsentationen und Bier. War angenehm.
Ich erzählte auch Dinge, und vorher, währenddessen und danach bekam ich ungefähr siebzigtausend Twitter-Replies, was gruselig, aber auch relativ lustig war. Ach, der Livestream, vom dem ich fälschlicherweise behauptete, dass er 50 Leute fassen würde, wurde dann doch aufgemotzt und schaffte 250 Personen.
Jan, der das ganze per Stream verfolgte, schrieb mir nach meinem “Vortrag”, den ich übrigens vermutlich hier bloggen werde, sobald er auf Youtube ist, solange ich nicht zu dumm aussehe, das hier:

Danke.
20×15 Sekunden

Manchmal mache ich Dinge, obwohl ich sie gar nicht machen möchte. Um sie gemacht zu haben. Einen Vortrag über ein Thema meiner Wahl vor rund 40 echten Menschen halten (und ich glaube 50 über den Livestream), gehört eindeutig dazu.
Ich werde von mir sprechen. Das wird merkwürdig. Und darüber, dass es klug ist, wenn man Dinge macht. Und, dass es klug ist, wenn man Dinge macht, die man eigentlich nicht tun müsste. Mein Präsentationsthema heißt nämlich “Tu, was du lassen kannst”.
Mehr über das Konzept Ignite könnt ihr hier erfahren. Und hier geht es zum Livestream, allerdings habe ich mir sagen lassen, dass der nur fünfzig (oder so) Menschen aushält. Wer also morgen (Donnerstag) Abend um 19 Uhr sehen will, wie ich mich zum Affen mache, der muss Glück haben.
Hallo Karl Rawane!

Hallo Unbekannt ist eines meiner aktuellsten Projekte. Es geht um Personen. Und Gespräche mit eben diesen. Es müssen keine unglaublich berühmten Personen sein, sie müssen nichtmal all ihre Daten preisgeben. Es reicht vollkommen, wenn ein Gespräch entsteht, das den Leser auf irgendeine Form über den Gesprächspartner informiert. Wie auch immer. Jetzt, leider viel zu spät, gibt es ein neues Gespräch auf Hallo Unbekannt.
Wenn euch das ganze gefällt, würden sich alle Beteiligten total freuen, wenn ihr Fans auf Facebook werdet. Verlinken in euren Blogs wäre natürlich auch nett, aber man will ja nicht übertreiben.
Uptauntaun.
Liebes Internet. Heute waren wir, das heißt die üblichen Verdächtigen und meine Schwester und ich, so, irgendwie, alle Eislaufen. Das war rutschig. Im Folgenden einen Videobeitrag, in dem es nicht darum geht, dass wir Maronen geschenkt bekommen haben. Das ist nicht verwirrend.
33 Minuten.

Gerade in diesem Moment sitze ich das erste Mal in meinem Leben in einem Waschsalon — und es ist fürchterlich.
Durch den Umzug kam uns jede Waschmaschine abhanden, und durch meine strikte “Jeden Tag eine neue Boxershorts”-Politik geschah es, dass ich heute meine letzte benutzte.
Abgesehen von einer Luftfeuchtigkeit die bei 120% liegt, kam irgendjemand verdammt dummes auf die glorreiche Idee hier zu erlauben, das geraucht wird. Was die vier Obdachlosen auch intensiv ausnutzen, die hier offensichtlich nicht herumsitzen, weil sie ihre Wäsche gewaschen haben wollen. Der Typ links von mir, offenbar Student, pennt, der vor mir liest ein Buch und hustet unangenehm, dahinten schneidet sich jemand die Fingernägel und ein versnobbter Idiot sitzt in der Ecke und tippt einen Blogeintrag auf seinem überteuerten Apple-Mobiltelefon.
Dieser ist außerdem recht froh, dass das hier das erste und vorerst letzte Mal Waschsalon für ihn war, denn heute Abend wird er vorraussichtlich seine neue Waschmaschine und Kühlschrank abholen.
Zum Glück.
