Unser Jahrbuch ist fertig. Naja, eigentlich ist es mein Jahrbuch, immerhin habe ich jede Seite selbst gemacht. Nicht mit besonders viel Sorgfalt, Mühe und Herzblut, aber immerhin. Das Layout ist dementsprechend nicht der Rede wert, funktional könnte man es nennen.
Der Druck hingegen ist ziemlich mies. Man sieht auf dem Bild oben schon, dass es nach nichtmal einer Woche ziemlich abgegriffen aussieht. Whatever. Mehr Bilder nach dem Klick.
Hui, kam Freitag mit der Post, habe ich erst heute entdeckt. Anbei war ein Brief und unser Preis. Wir dürfen uns fünf Bücher auf Kosten des Spiegels aussuchen. Gute Sache.
(Die Gestaltung der Urkunde ist… harhar.)
video://www.youtube.com/watch?v=_glWw3cTELk
Ja, das ist durchaus ein sehr beschränktes Video. Auf der Rückbank sieht man Knell 2.0. Wir waren auf dem Rückweg von unserem “Wir haben jetzt zwei Stunden frei” Abenteuer.
Treffen sich die Studienfahrt und Schulsprecherin im Bauch vom Schulleiter. Fragt die Studienfahrt: “Na, hat er dich auch gefressen?” “Nee, ich bin von der anderen Seite reingekommen.”
Danke Till P.
Nachdem wir beschlossen haben heute direkt mit dem Verkauf der Schülerzeitung anzufangen können wir folgende Bilanz ziehen: 60 verkaufte Ausgaben.
Wir haben allerdings im Vorfeld keinerlei Werbung gemacht und sehr viele hatten schlicht kein Geld mit und holen das Montag nach. Wir haben einen ziemlich miesen Ruf der aber nicht an uns, sondern an der damaligen Schülerzeitung, die es schon seit bestimmt drei Jahren nicht mehr gibt, liegt. Mehrfach mussten wir hören, dass die damals sehr viel billiger war.
Warum ist es so schwer den Unterschied zwischen 20 zusammengetackerten Copyshopseiten und rund 50 einheitlich ausschauenden, professionell gedruckten Seiten zu sehen?
Und warum gibt es Menschen die die Schülerzeitung nicht kaufen weil sie keine Farbe hat? Und welcher Mensch führt ernsthaft das Kriterium “Die Artikel sehen so lang aus und haben so viel Text.” an? Sind wir nicht ein Gymnasium? Muss man eine Schülerzeitung direkt mit kurzen Geschichten über Lehrer, Lehrerinterviews und einer Witzeseite in Verbindung bringen?
Apropros Witzeseite. Danach wurden wir wirklich mehrmals gefragt. Jetzt frage ich mich, ob wir in der nächsten Ausgabe tatsächlich eine einbauen sollten, oder einfach weiter versuchen nur die Menschen anzusprechen die auch gewillt sind irgendwas inhaltsvolles zu lesen.
Ach das beste war noch: “Nein, das ist nicht mein Niveau, sowas lese ich nicht.” Allerdings kann man davon ausgehen, dass diese Dame sich wöchentlich “Tina”, “Bella”, “Freundin”, “Brigitte” und alle anderen Frauen-Fach-Zeitschriften zulegt.
Herrje. Klingt sehr negativ ist es aber eigentlich nicht. Denke, dass wir sie alle loswerden.

