Google Wave Nominationinvites

Jaja, wie auch immer. Auf jeden Fall habe ich jetzt tatächlich die Möglichkeit acht sieben von euch einzuladen. Kommentar und Angabe der richtigen Mailadresse hier. Die ersten acht sieben gewinne gewinne gewinne!
Warum das größte Feature von Google Wave mein größter Kritikpunkt an Google Wave ist.
Das was Google Wave (ich schrieb hier schon darüber) am meisten auszeichnet, sind wohl die Kolaborationsfeatures. Allen vorweg die Funktion, dass man live sehen kann, was von den Teilnehmern einer Wave gerade geschrieben wird. Buchstabe für Buchstabe, Tippfehler für Tippfehler und auch die Korrektur derselben.
Das ist natürlich cool. Zukunft, Web 3.0, Laser, Pewpew und Schnickschnak. Aber es ist sinnlos. Ich unterhielt mich dazu mit einer Hand voll Menschen und das einzige nachvollziehbare Argument das mir gebracht wurde, war, dass man schon wärend der andere Tippt, auf das Getippte reagieren kann. Digitales ins Wort fallen also. Das ist im echten Leben unfreundlich und störend, im digitalen auch.
Was digitale, schriftliche Kommunikation von der normalen Kommunikation unterscheidet ist, dass man für das, was man ausdrücken möchte, mehr Zeit hat es in ein angemessenes Wortkonstrukt zu bringen. Oft genug schrieb ich E-Mails mit pikanten Themen an pikante Empfänger, in denen delikate Sachen behandelt, und damit jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wurde. Wie oft korrigierte ich ewig viele Sätze, bis ich dann das fertige Textgebilde abschickte.
Natürlich ist das Beispiel nicht ganz auf Wave zu übertragen. Aber davon ausgehend, dass Google mit Wave die E-Mail ablösen will (irgendwann), und man dementsprechend damit auch seine private Kommunikation abhandeln soll, ist diese Live-Tipperei ein Manko. Ein großes unabschaltbares (wie in der Hilfe explizit erwähnt wird. Live-Tippen ist nicht abzuschalten.)
So. Haben wir also einen winzigen Vorteil (jetzt mal abgesehen von der Awesomness und technischen Entwicklung) und irgendwie sind der Rest Nachteile. Wave würde genauso funktionieren, wenn nicht direkt der Text angezeigt wird, sondern lediglich ein Indikator, dass Teilnehmer XY gerade eine Eingabe macht. Sobald er diese beendet und bestätigt hat, wird sie angezeigt. Zumindest sollte etwas vergleichbares als Option angeboten werden. Sage ich mal so.
Um das mal losgeworden zu seien. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, sollte jemand mehr wissen, oder mehr Ahnung haben.
Wellenreiten.

Selten wartete ich so lange darauf, irgendeinen Service nutzen zu können, wie Google Wave. Nicht, weil ich mich total darauf freute, sondern rein zeitlich. Es gibt nicht unbedingt wenig relevante Services, die eine Einladung erfordern, viele davon unfassbar rar. Da hätten wir fffffound!, für das noch immer Leute Einladungen suchen, ich meine aber schon seit Ewigkeiten habe.
Was ich damit ausdrücken möchte: Dass Wave-Accounts so selten sind, bringt das Internet, also zumindest diesen kleinen Kreis an potentiellen Interessenten, geradezu zum durchdrehen. Sobald jemand das Wort “Wave” in dieses Ding namens “Twitter” brüllt, gibt es ein dutzend Anfragen nach einer Invite.
Zahlen, bitte!

Wie es die Menschen, die es aushalten mir auf Twitter zu folgen, schon mitbekomme haben, ziehe ich gerade mit meinen E-Mails um. Seit 2004, das heißt vor fünf Jahren, legte ich mir meinen ersten Google-Mail-Account an. Damals war ich 15 Jahre alt. Die erste Mail bekam ich am 12.09.04. Die derzeitigen Statistiken für dieses Konto sehen so aus:
You are currently using 3586 MB (48%) of your 7381 MB.
Sie nutzen derzeit 1076 MB (14 %) von Ihren 7382 MB.
Google Chrome Download (bald)
Was muss man machen um mich für einen Browser zu begeistern, den ich noch nichtmal testen konnte, weil es noch keinen Download gibt?
Man veröffentlicht einfach einen Comic, den der geniale Scott McCloud gemacht hat, in dem erklärt wird, warum der neue Browser, namens Chrome, von Google, so geil sein soll.

