Zylinder und Monokel.

Es gibt Tage, an denen es absolut klar ist, dass, egal wie angestrengt man es versucht, nichts vernünftiges auf das (digitale) Papier kommen möchte. Irgendwie merkt man es schon an der Art und Weise, wie sich der Stift anfühlt, beziehungweiese, wie es sich anfühlt, ihn zu bewegen. Klingt bescheuert, aber das sind nunmal Tatsachen. So habe ich vorhin diverse Kutschen (keine Ahnung weshalb) und Dinge gezeichnet, die allesamt total beschissen waren.

Ganz davon abgesehen muss ich unbedingt anfangen eine Mappe zu machen. Ich füchte, dass das nicht so leicht wird. Wie auch immer, Hauptsache ist, dass ich einen Monokel und einen Zylinder trage. Denn Kleider machen Leute. Apropros Leute, morgen Abend habe ich ein “Hallo Unbekannt“-Gespräch. Das ist gut.

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Marcel, was sagst du eigentlich zum iPad?

Ich bin ein Freund von Produktivität. Und da offenbar diverse Menschen Interesse an meiner Meinung zu dem Thema haben und ich seit gestern Abend, als Apple das iPad vorstellte, mehrfach das gleiche Gespräch führte, werde ich an dieser Stelle meine Gedanken zum iPad unterbringen. Ungeordnet, unstrukturiert und unheimlich subjektiv.

Ist es eine Revolution? Nein, sage ich mal so. Keine Revolution der gesamten Technik- und Internetwelt, wie wir sie kennen. Eher eine Revolution der Hausfrau. Für Personen die nicht sonderlich technikaffin sind, seien es Großeltern, Mütter oder vergleichbares, die damit überfordert sind, dämliche Benutzeroberflächen, wie die von Windows, oder von OS X (ja, beide sind für Menschen, die nicht wirklich in der Materie stecken, viel zu komplex) zu verstehen, bietet das iPad neue Möglichkeiten. Es ist schlicht, simpel, ein großer iPod Touch (dazu später mehr). Man kann es nehmen, klickt auf den fetten Button mit einem Briefumschlag drauf und kann eine Mail schreiben. Kinderleicht und daher gut. Es füllt nicht nur die Lücke zwischen iPhone und Macbook, respektive Smartphone und Notebook, sondern auch alle techniklosen Ecken unserer Gesellschaft. Es hat das Potential in jedem Wohnzimmer herumzuliegen.

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Alles geht den Bach hoch.

netzwerkblogs

„Blogs sind tot“ unken die einen, die anderen wenden sich optisch fast vollkommen von der Blogsache ab und satteln auf Magazin um, wieder andere machen derzeit noch genauso weiter, wie vor drei Jahren. Der Hype ist vorbei, sage ich mal so, jetzt zieht nämlich der Alltag in die frische neue deutsche Blogwelt ein.

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Twitter: Retweets sind favtastisch

retweetofhell

Freunde des Microbloggens,
es geschehen wundersame Dinge, in der großen bunten Welt von Twitter. Nachdem das Listen-Feature für alle zugänglich gemacht wurde, schlug eine Liste namens “Kann ich nicht leiden” große Wellen. Nettes Feature, diese Listen, leider hat jemand verpasst, den Usern zu ermöglichen sich selbst von Listen zu entfernen. Damit kann man natürlich allerlei Schabernack treiben.

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Wasser das alles andere als warm ist.

Es ist nämlich so, dass irgendwas mit diesem ganzen Prinzip des Lebens nicht stimmen kann. Man wird viel zu oft von irgendwas überrascht, von dem man vorher noch nichts gehört hat, sich noch keine Gedanken darüber gemacht hat und es, wenns dann akut ist, auch viel zu komplex ist, um direkt irgendwie ansatzweise verstanden zu werden.

Gehen wir davon aus, dass wir einen Zwanzigjährigen haben, der jetzt seit einem Jahr arbeitet. Vielleicht als sowas wie ein Designer. Davor hat er diverse Jahre eine – oder gar mehrere – Schulen besucht, sein Abitur gemacht und alles fein. weiter…

CeBit Zweitausendneun. Eine Zusammenfassung.

start

Natürlich ist die CeBit für Menschen die nicht unbedingt ihre Firma anpreisen wollen, oder generell total geschäftlich unterwegs sind, eher begrenzt geeignet. Aber die letzten (jetzt) fünf Jahre hatte ich immer einen riesen Spaß.

Kurzzusammenfassung für 80% meiner Leser, damit sie nicht den ganzen langen Text lesen müssen:
Ich bin unglücklich verliebt, Monster ist nicht Milka, mögen aber meinen Blog, Microsoftmitarbeiter kraulen sich gerne die Eier, auch gegenseitig, wissen aber generell gar nicht so genau, warum sie sich da aufhalten, wo sie gerade sind, Microsoftmitarbeiter versprechen mir in meinem Blog zu kommentieren, wir hijacken die Twitterwall der Webciety, Walky-Talkys helfen einem im Messerummel und Guildo Horn schwitzt sondergleichen.

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