
Ich mag es, wenn Dinge funktionieren. Damit meine ich nicht, dass sie das tun, was sie sollen, dementsprechen heile sind, sondern, dass sie etwas machen, was eigentlich vollkommen logisch, aber nicht selbstverständlich ist. Das versteht niemand? Dann werde ich es an einem Beispiel erklären.
Das Bild oben zeigt einen handelsüblichen… Stöpsel. Für Badewannen und Duschen und allerlei andere Wasserauffangbehälter geeignet, die einen genormten Abfluss aufweisen. Dieser Stöpsel liegt entweder, wie auf dem Bild oben zu sehen, in der Wanne selbst, oder, wie auf folgendem Bild zu sehen…

…am Rand. Beide Versionen haben schwerwiegende Nachteile, verursachen zeitweise sogar Albträume. In diesen beiden Varianten ist es nicht unüblich, dass der… Stöpsel diverse Male runter- und damit in den Abfluss fällt und diesen verstopft. Daraus resultiert, dass der Abfluss nicht mehr das machen kann, wofür er seinen Namen erhalten hat, nämlich abfließen lassen. Das ist natürlich ungemein störend, wenn man nicht gerade sowieso Baden will. Wie löst man das Problem also?

Gar nicht. Weil es schon irgendein kluger Mensch gelöst hat. Die Halterung wurde nämlich direkt mitgeliefert. Was mir aber bisher nie aufgefallen ist, ich aber mit Erstaunen feststellte, als ich meinen Blick bei einer längeren Klosession durch den Raum schweifen ließ.
Ich danke hiermit allen Menschen, die kluge Dinge tun. Ihr seid die besten.

Verrückt, jetzt habe ich tatsächlich die ersten zwei freien Stunden diese Woche gefunden, um einen Blogeintrag zu schreiben, der mehr als 30 Sekunden in Anspruch nimmt. Irgendwie ist dauernd irgendwas im wirklichen Leben. Total gut. Auf dem folgenden halben Meter Internet findet ihr 1) die Bilder meiner iPhone Auspackung 2) meine Meinung nach den ersten drei Tagen iPhone 3) Ostereier.

Soeben erhielt ich mein elterliches Ostergeschenk.
Unerwartet. Mein Pro-Account ist ja vor Ewigkeiten abgelaufen, hätte mir so flott wohl auch keinen neuen gekauft. Naja, jetzt habe ich ja erstmal wieder ein Jahr Ruhe (und wieder Zugriff auf meine ganzen 4000 Bilder. Yay!)
Der Stift will nicht das machen was mein Hirn kann, also müssen meine Finger dafür herhalten das zustande zu bringen was Formen und Farben noch nicht schaffen. Das was ich brauche ist eine Welt, ein Drumherum, ein Ort, eine Geschichte. Keine Geschichte von jemandem, sondern eine Geschichte von ihnen. Von ihnen von da. Mit genau dem. Braun, grün und schnörkelig aus dem Boden, märchenhaft, aber irgendwie trotzdem nachvollziehbar. Teilweise physikalisch unmöglich, teilweise zeitlich gewürfelt. Rüstungen, aber auch Laser. Burgen und kleine Knubbeltierchen.
Dinge in der Luft, Tierchen auf anderen Tieren. Kleine Menschen, vielleicht Kinder an Bäumen mit Geräten. Spritzende Flüßigkeiten und Wesen die sich nicht darum kümmern. Kleine Bäche die das tun was sie am besten können, Brücken die unbenutzt bleiben und Ortschaften die schon seit Dekaden nicht mehr betreten wurden. Alte Schilder, Pflanzen und Situationen in familienähnlichen Verhältnissen. Arme, reich anmutende und verrückte. Kein Blut, keine Gewalt, nur Situationen.
Wüsten, viel Sand und trotzdem Situationen. Vollkommen erklärungslos aber irgendwie als würden sie so gehören. Merkwürdige Accessoires und lässige Posen. Sehr viel in der Luft, Sprünge, fliegende Dinge, auffangenswerte Materialien.
Entdeckenswerte Orte, merkwürdige Landschaften, großte urbane Gegenden, Herden von bewegenden, organischen, Undefinierten. Schwerter. Streifen von Farbe drumherum und kleine obendrauf. Feiern. Ausgelassen und ohne daran zu denken was im anderen Teil passiert. Aber es passiert und gehört irgendwie zusammen. Vielleicht kommt es auch mal zusammen. Dicke feminine Wesen, rundliche Minderjährige und fliegende Dinge.
Glitzerndes, allerdings nicht unbedingt wertvoll, nur besitzenswert. Händler, beliebt bei den jüngeren, aber doch außenvor. Umringt von Kleinen. Sie werden sich nie die vielen tollen Sachen kaufen können.
Helden nicht. Kein Ende, kein Fröhliches Ende. Niemals ein Ende. Veränderungen und Fortschritt, Interaktion, Prävention, vielleicht auch ein kleines bisschen Perversion.
Aber niemals böse, niemals depressiv, niemals farblos. Musik zum Ansehen. Schöne Namen. Es gibt einige. Namen sind existentiell. Namen und Ortschaften, Verbindungen, Bänder zwischen Situationen, keine offenbaren, flüchtige die einen zum lächeln bringen wenn man sie entdeckt. Welche die alles sinnvoll erscheinen lassen obwohl es das nicht ist.
Informationen, Hierachien, Bekanntmachungen, Bildergeschichten vielleicht. Gleicher Stil, andere Art. Ganz nach Situation. Bunt, mit oder ohne Konturen, verwaschen, ein bisschen verträumt.
Schnee! Nicht weit weg, aber da. Erreichbar. Wüste, Sand, Grün, Gras, Weiß, Schnee, Wasser. Segeln, Piraten!
Hui. Das wollte ich schon lange mal tun.
Okay, ich fange mit der Aufarbeitung an. Bilder gibts alle bei flickr. Entweder bei mir (eher weniger) oder bei Lukas (eher mehr, spannender, dafür aber noch nicht online)
In unchronologischer Reihenfolge.




