Zwei Tage…

… lagen zwischen dem Vorhaben Tweet des Tages in der Welt Kompakt zu werden, und der Durchführung. Leider ist der Tweet scheiße.
Zylinder und Monokel.

Es gibt Tage, an denen es absolut klar ist, dass, egal wie angestrengt man es versucht, nichts vernünftiges auf das (digitale) Papier kommen möchte. Irgendwie merkt man es schon an der Art und Weise, wie sich der Stift anfühlt, beziehungweiese, wie es sich anfühlt, ihn zu bewegen. Klingt bescheuert, aber das sind nunmal Tatsachen. So habe ich vorhin diverse Kutschen (keine Ahnung weshalb) und Dinge gezeichnet, die allesamt total beschissen waren.
Ganz davon abgesehen muss ich unbedingt anfangen eine Mappe zu machen. Ich füchte, dass das nicht so leicht wird. Wie auch immer, Hauptsache ist, dass ich einen Monokel und einen Zylinder trage. Denn Kleider machen Leute. Apropros Leute, morgen Abend habe ich ein “Hallo Unbekannt“-Gespräch. Das ist gut.
“Das hängt zum größten Teil davon ab, wohin du möchtest”, sagte die Grinsekatze.

Ich liebte die Bücher, ich liebte die Disney-Animationsfilme und ich liebe den Humor von allem zusammen. Generell liebe ich diese ganze Alice-Sache. Alice hat Disney einen großen Teil seiner Bekanntheit zu verdanken, und Alice ist, abgesehen von Donald Duck, das erste, an was ich mich bewusst von Disney erinnern kann.
Dementsprechend groß waren meine Erwartungen an den neuen Alice im Wunderland Film. Und irgendwie wusste ich, dass ich nicht enttäuscht werden würde. Natürlich ist der neue Film nicht genau wie die alten Verfilmungen, das wäre auch witzlos. Und schon gar nicht genau wie die Bücher, das habe ich aber auch nicht erwartet.
Er ist fantastisch. In der Grundbedeutung des Wortes. Traumhaft, wunderbar, schön und inspirierend. Und da ich das Wort “inspirierend” hasse, es also möglichst selten benutze, ist es durchaus ein Qualitätsmerkmal, dass ich den Film so bezeichne. So ist das nämlich. Bewertung: 9/10
2010BIT

War gut, wie jedes Jahr. Viele verstehen nicht, dass wir das ganze weniger als Informationsveranstaltung besuchen, als als Möglichkeit, möglichst viel Chaos zu verbreiten. Und dementsprechend ist es jedes Jahr immer wieder ein Vergnügen. Außerdem habe ich ihn hier kennengelernt. Das war auch eines. Ich werde jetzt nicht fanboymäßig erwähnen, dass er mich in seinem Feedreader hat. Oh, Mist.

