ZEITSCHLOSS GESICHERT.

Wenn ich groß bin, möchte ich auch in einem Zeitschloss wohnen. Und wer genau hinsieht, findet meinen Daumen. Und einen Großteil des Restes von mir.

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Der Tag des abgesägten Tisches.

Bekanntlich gründeten wir eine Wohngemeinschaft. Und da wir vorher nichts bessen haben (WIR HATTEN JA NICHTS!) mussten wir alle möglichen Dinge kaufen. Geschirr, Besteck, dies und das. Wir kauften auch einen Tisch für die Küche. Nach Augenmaß, was Rückschlüsse auf unsere grenzenlose Intelligenz zulässt. Überraschenderweise passte der Tisch dann nicht in die Küche. Weil die Spüle im weg war. Wir lebten also sozusagen vom E, das hier noch immer herumstand und so zu mir kam.
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Aktion zum zivilen Ungehorsam.

Bis zur Ignite kannte ich Caracho leider nicht. “Leider”, weil die Jungs, abgesehen von ihrer ganz und gar nicht schlechten Musik, ein Konzept verfolgen, das mir sehr gefällt. Ihre letzte Tour nannte sich “Tour le Dispo” und der Veranstaltungsort der Konzerte? In Banken. Das sah dann ungefähr so aus.

Gestern dann der Auftakt zu neuem Ungehorsam. Angefangen vor der Flora in der Schanze, zu einer Session im Bahnhof Sternschanze, zur besten U-Bahnfahrt, die ich in Hamburg bisher hatte: U3 von Sternschanze zu Feldstraße. Unfassbar viele Leute in einem Abteil und unfassbar gute Laune. Großartig. Dann Karoviertel, dann Gängeviertel. Und es wurden immer mehr Menschen. Saugut. Im Anschluss Videos und Fotos. Alle von mieser Qualität, egal, denn: NICHT GUT, ABER LAUT!
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Zwei Tage…

… lagen zwischen dem Vorhaben Tweet des Tages in der Welt Kompakt zu werden, und der Durchführung. Leider ist der Tweet scheiße.

Zylinder und Monokel.

Es gibt Tage, an denen es absolut klar ist, dass, egal wie angestrengt man es versucht, nichts vernünftiges auf das (digitale) Papier kommen möchte. Irgendwie merkt man es schon an der Art und Weise, wie sich der Stift anfühlt, beziehungweiese, wie es sich anfühlt, ihn zu bewegen. Klingt bescheuert, aber das sind nunmal Tatsachen. So habe ich vorhin diverse Kutschen (keine Ahnung weshalb) und Dinge gezeichnet, die allesamt total beschissen waren.

Ganz davon abgesehen muss ich unbedingt anfangen eine Mappe zu machen. Ich füchte, dass das nicht so leicht wird. Wie auch immer, Hauptsache ist, dass ich einen Monokel und einen Zylinder trage. Denn Kleider machen Leute. Apropros Leute, morgen Abend habe ich ein “Hallo Unbekannt“-Gespräch. Das ist gut.

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