Ein vorweihnachtlicher Ausflug nach Bremerhaven

Unsere Weihnachtsreise geht immer zuerst zu meiner Familie, mit der wir Heiligabend verbringen und dann zu Cecilias Familie, die am 2. Weihnachtsfeiertag das große Familienfest machen. Damit verbringen wir seit drei Jahren jeden ersten Weihnachtsfeiertag in Zügen. Den 23. Dezember verbrachten wir dieses Jahr allerdings mit meinem Vater und seiner Frau in Bremerhaven. Warum auch nicht.

Eine typische Aussicht, wenn man sich in meinem Heimatdorf befindet. Wiesen, Strommasten und nicht viel anderes. Im Sommer noch Kühe, aber im Winter frieren die.
Eine bremerhavener Tiefgarage. Wir parkten hier. Sehr aufregend, ich weiß.

Bremerhaven ist ja wirklich nicht so besonders schön. Alles am Wasser hat den üblichen Charme einer Stadt am Wasser, aber sobald man sich in die Stadt hinein begibt, erinnert einen alles daran, dass man auch einfach irgendwo sein könnte, wo das Leben lebenswert scheint. Damals, als ich noch in der Ecke lebte, fuhren wir manchmal mit dem Auto zur Fähre, dann mit der Fähre über die Weser und gingen dann zu Fuß ins Kino in der Bremerhavener Fußgängerzone. Wir hatten ja nichts.


Scheint so, als würde gerade viel am Wasser gebaut werden. Vermutlich sind die Wohnungen dort unbezahlbar, aber immerhin hat man eine schöne Aussicht auf Weser und Nordsee. Wir sprachen dort und generell während der Weihnachtsreise viel darüber, ob und wie und wann man aus der großen Stadt wegziehen wollen würde. Am Ende könnte mich vermutlich jedes Dorf so mehr oder weniger überzeugen, wenn ich dafür direkten Zugang zum Meer hätte. Meer hilft.


Nach unserem Spaziergang durch Bremerhavens Herz, eierten wir noch durch einige Fischläden, die zumindest das Herz von Cecilia höher schlagen ließen.

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