Ich habe eine Meinung zu: Star Wars Episode VIII: The Last Jedi (Spoiler!)

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Ich ging mit der Erwartung in den Film gut unterhalten zu werden. Star Wars! Lichtschwerter, Gut gegen Böse, Raumschiffe, coole, teilweise “tiefgründige” Dialoge und die Lektion, dass Hoffnung und Liebe das einzig wichtige sind.

Ich bekam 40 Handlungsfäden, von denen 39 im Nichts verliefen, während alle Hauptcharaktere entweder gar nichts machten, oder sich selbst und damit alle anderen immer tiefer ins Verderben brachten.

Rey: Nach einem tagelangen, fruchtlosen, Gespräch mit Luke ist sie 1-2 Lektionen klüger, nimmt ihre primären Lektionen allerdings von Kylo entgegen. Am Ende ist Luke so sehr von seiner eigenen Meinung überzeugt, dass er das ausladende Buchregal in Form eines alten Baumstammes anzünden will. Nicht mal das schafft er und good old Yoda muss ihm helfen. Die Lektion: Rey ist ein Jedi, Bücher sind nur Bücher (sie klaut sie trotzdem, vorsichtshalber) und Luke ist ein toller Lehrmeister, weil er sich im Scheitern echt gut auskennt.

Luke: Nimmt das bedeutungsschwere Lichtschwert vom Ende von VII und wirft es slapstickartig hinter sich. Kein wirklich guter Joke, keine wirklich gute Szene und für mich der Beginn einer langen Reihe inhaltlicher Enttäuschungen. Er erzählt Rey 1-2 Sachen, die sie wissen muss und taucht dann am Ende noch mal in einer Taschenspielertrick-Illusion auf, die ihn so sehr schwächt, dass er stirbt. Ja, er hat damit alle gerettet, nein, es war keine befriedigende Szene. Ein Lichtschwertkampf in dem nicht gekämpft wird. Wow.

Poe: Trigger-happy Möchtegernheld, der massig Leute für einen winzigen Sieg opfert, nie Reue zeigt, aber am Ende die krasse Lektion lernt, dass man manchmal auch an die Menschen denken sollte. Meh.

Finn: Zuerst bewusstlos, dann nutzlos, am Ende egal. Die gesamte “Wir müssen diesen Typen finden, dann mit ihm auf das große Schiff, dann dieses Ding deaktivieren, blablabla Storyline verlief so sehr im Sand, dass ich aktiv genervt war so viel Zeit in sie investiert zu haben. Am Ende dieses Filmes stand er als Charakter da, wo er am Ende vom letzten eh schon stand: Er kämpft gegen die First Order. Vielleicht hat er noch eine Beziehung mit Rose, die hoffentlich noch eine gravierende Rolle in späteren Filmen haben wird, weil ich sonst auch ihre Existenz in diesem Film als Zeitverschwendung ansehen würde. Ich hoffe, dass sie und Finn die Romanze werden, dann wird es nicht die offensichtliche zwischen Rey und Finn, die wirklich niemand sehen wollen sollte.

Leia: Starb in diesem Film so vier Mal, hatte dementsprechend vier emotionale Abschiede und lebte am Ende noch immer, trug aber nur noch wenig zur eigentlichen Story bei. Ihre “Ich bin Superman und fliege durchs Weltall”-Szene war vielleicht das albernste am Film.

BB-8: Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, rettet 200 Situationen, kann alles, ist die tatsächliche Mary Sue des Filmes. Im letzten Film war er süß und manchmal überraschend hilfreich. Hier war er der Schlüssel zu fast jedem Problem und wenn er, wie auch immer, in einem großen Walker-Ding auftauchen und alles zerschießen muss, dann ist er auch zufällig zur Stelle.

Kylo Ren: Nach dem letzten Film hatte ich gehofft, dass er auf irgendeine Art endlich zu einem Gegenspieler wird, den ich respektieren kann. Allerdings ist er noch immer ein Jammerlappen, der keine besondere Tiefe aufweist und mich einfach nicht wirklich interessiert. Einzig nennenswerte Errungenschaft in diesem Film: Er hat seine eigene Mutter nicht erschossen. Applaus.

Das ganze Harry-Potter Ding, in dem Rey (Harry) mit Kylo (Voldemort) in direktem Austausch steht und am Ende ein Kräftemessen passiert, in dem beide fast gleichstark sind, war auch… nicht befriedigend? Nichts davon führte zu irgendwas. Wie gesagt, alles verlief im Sand. Es gab keine wirklich epischen Szenen, keinen Showdown. Jede Szene, die gravierend hätte sein können, wurde mit einem mittelmäßigen Joke zu einer schlechteren Szene gemacht. Gefühlt wurde es zu einem schlechten Marvel Film, wobei selbst die zeigen, wie man krasse, atemberaubende Action mit gutem Humor mixen kann (Guardians Of The Galaxy 2).

Ergebnis von diesem Film: Niemand hat einen Erfolg zu verbuchen, viele Leute starben, einige, die vielleicht hätten sterben sollen, damit man einen schönen Abschluss gefunden hat, sind nicht gestorben und uns bleibt ein kümmerlicher Haufen Rebellen, deren größte Hoffnung ein Sklavenjunge mit Besenstiel ist.

Selbst für einen Mittelteil zu egal. 6/10

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