☰ Frohe Weihnachten. Als Geschenk gibt es 15 Invites für QUOTE.fm

Weihnachten, das Fest der Liebe, der Familie, der Freude und der Langeweile. Sich mit Keksen vollstopfen, dann Braten essen, dann mehr Kekse und zwischendurch alles durchdringende Öde.

Was kann man sich also schöneres vorstellen, als diese Langeweile mit hervorragenden Texten zu verbringen. Das geht auf QUOTE.fm, wie einige von euch vielleicht schon mitbekommen haben. Und das funktioniert für jeden, man braucht lediglich einen Apprentice-Account und kann Leuten mit spannenden Empfehlungen folgen.

Jetzt ist das Problem, dass einige von euch sicher andauernd hervorragende Texte lesen und total gerne einen Code für QUOTE.fm wollen, aber bisher noch keinen bekommen haben. Ich versuche jetzt einigen von euch zu helfen. Am Ende der Weihnachtsfeiertage werden 15 weitere Personen in der Lage sein bei QUOTE.fm Texte zu empfehlen. Und das geht so:

1. Schreibt einen Kommentar. Darin befindet sich ein Zitat aus dem Text, den ihr empfehlen wollt. Dieses sollte nicht länger als 600 Zeichen sein und Lust auf den Text machen. 2. Dann postet ihr einen Link zum Text. Aber das ist noch nicht alles. 3. Ich will eure Meinung, warum ihr denkt, dass jeder diesen Text gelesen haben sollte. 4. Dann packt ihr dazu noch einen Link zu eurem QUOTE.fm-Apprentice-Profil (Anmeldung hier) und fertig. Ja, das ist ein wenig Aufwand, aber wer keinen Bock hat, muss nicht daran teilnehmen.

Ich, als abhängige Jury, werde dann entscheiden, wer einen Code bekommt. Hier seht ihr, was ich so gut finde. Viel Spaß! Ich freue mich auf eure Kommentare und ihr bekommt dann automatisch eine Mail, wenn ich eure Accounts aufwerte. Enttäuscht mich nicht. Frohe Weihnachten.

Kommentare

  1. Well, wie wäre es denn hiermit?

    (1) “Alles was ist, hat aus sich heraus, allein durch das Sein, einen unveräußerlichen Wert in seiner Existenz, unabhängig des Bezuges auf, oder der Interaktion mit Anderem. Dies ist der Wert der Dinge an sich und als solcher, mit menschlichen Parametern, weder erfassbar noch benennbar.”

    (2) ( aus: https://heinzsauren.wordpress.com/2011/10/18/existenzrechte/ )

    (3) Sollte jeder gelesen haben, denn dass es so etwas wie Existenzrechte (abseits von konventionellen Grundrechten) gibt, ist noch nicht im kollektiven Bewusstsein angekommen. Es könnte die Menschheit im Ganzen allerdings weiterbringen. Weltretten zu Weihnachten.

    (4) http://quote.fm/aSak

  2. “Wir schauen mit Schadenfreude, herablassend, froh, nicht zu sein wie jene dort im Kasten, wir machen Bauer sucht Schwein zu einem Massenerfolg, wenn zwei Männer mit ihren Penissen Klavier spielen, sitzt jeder vierte Zuschauer davor.”
    http://www.sueddeutsche.de/medien/lamento-ueber-deutsches-fernsehen-es-wird-nicht-besser-1.1163576

    Roger Willemsen, der schließlich selbst eine lange Fernsehkarriere hinter sich hat, rechnet in seinem Gastbeitrag auf sueddeutsche.de mit dem deutschen Fernsehprogramm ab. Die Frage ist, wer dabei besser wegkommt: Die Sender oder der Zuschauer?

    http://quote.fm/georg

  3. //Habt ihr nicht von jenem tollen Menschen gehört, der am hellen Vormittage eine Laterne
    //anzündete, auf den Markt lief und unaufhörlich schrie: “ich suche Gott! Ich suche Gott!”
    // http://www.textlog.de/21289.html

    Warum ist den Text gewählt habe? Nun, erstmal muss man nicht immer auf eine intellektuell-designte Seite oder auf eine seite die von design und steve’s einfluss strahlt – verlinken. Außerdem gibt es nichts neues unter der Sonne, soll heissen, dass viele Gedanken von heute schon gedacht wurden und eigentlich nur anders verdaut ausgekotzt oder ausgesprochen werden.
    Die kleine Geschichte lässt uns über Nietzsches bekanntes Zitat, dass Gott tot sei nachdenken. Was meint er damit?
    Es ist eine kurzgeschichte, eine gute. sie ist tiefsinnig, aber man kann sie auch fast überfliegen und in einer diskussion mitreden. Sie spiegelt zum einen meine Meinung über unsere heutige “nihilistische” Gesellschaft wider, zum anderen ist sie der Grundstein zum existenzialistischen Gedankengut – was ist der sinn des lebens, wenn wir davon ausgehen, dass gott tot ist. man muss nicht gebildet sein um die geschichte zu verstehen.

    meinen appreciate link? wo ist der?

  4. “But, the moment you add Rome without coffee as an option, Rome *with* coffee becomes more popular and people choose it much more often. Having Rome without coffee makes Rome with coffee seem superior, not just to Rome without coffee but even to Paris.

    Adding (a-) to the set of choices (a) vs. (b) makes choosing (a) much more likely.”
    http://www.asymco.com/2010/10/07/the-cognitive-illusion-that-is-iphone-n-1/
    Bester Blog mit einer guten Zusammenfassung desKaufverhaltens der Menschen.
    http://quote.fm/sebi

  5. 1. Zitat:

    Was sich bei den Browsern zeigt, ist symptomatisch: Google hat sich verändert. Fundament des Unternehmens ist nicht mehr die Suchmaschine, sondern Google Plus. Das entspricht dem Wandel von einer offenen Bibliothek zu einem Club. Von dem neuen Kurs künden auch die Einstellung der Labs-Projekte, die Motorola-Übernahme und selbst Kleinigkeiten wie das Neudesign des Readers oder die Abschaffung des Plus-Operators in der Suchmaschine.

    Es sieht so aus, als glaube Google nicht mehr an den Ingenieurstraum, dass sich die richtigen Ideen von alleine durchsetzen werden – sondern eher, als wäre es ein ganz normales Unternehmen mit Ellbogenmentalität und ziemlich viel Macht geworden.

    2. Link:
    http://www.heise.de/ct/editorial/

    3. Meinung
    Ich weiß, was er meint aber Google steht für mich immer noch für Innovation und Experimentierfreudigkeit – als würden sie das alles nur zum Spaß machen.
    Macht ausnutzen, um eigene Produkte besser zu vermarkten macht doch jeder und solange Google auf dem Boden bleibt, stört es mich nicht.

    4. QUOTE.fm-Apprentice-Profil
    http://quote.fm/arnebert

  6. >> Von Sullivan stammt das Zitat: „Es ist das Gesetz aller organischen und anorganischen, aller physischen und metaphysischen, aller menschlichen und übermenschlichen Dinge, aller echten Manifestationen des Kopfes, des Herzens und der Seele, dass das Leben in seinem Ausdruck erkennbar ist, dass die Form immer der Funktion folgt.“ <<

    http://www.designtagebuch.de/form-follows-function/

    Der Text beschäftigt sich mit der catchphrase "Form follows function", woher sie stammt und ob sie heute noch Gültigkeit hat. Der Autor geht dabei schon sehr ins detail ohne dabei zu sehr ins "Technische" abzudriften.

    http://quote.fm/Backstein

  7. 1. “And these computers? As much as I love fiddle-faddling with the damn things, I mostly just want to forget I have one and get on with saying stuff and making things.”

    2. http://blog.frankchimero.com/post/2799470127

    3. So gut wie jeder nutzt täglich Computer für die verschiedensten Dinge und da ist es unglaublich spannend zu wissen, wie das Leute handhaben die einen etwas höheren Bekanntheitsgrad haben, wie z.B. Frank Chimero, und ob es wirklich immer die größte und beste Monstermaschine braucht, oder ob man auch versuchen kann, einfach ein kleineres Gerät effizienter zu nutzen.

    4. http://quote.fm/lukasthum

  8. (1) “Zamonien ist allerdings keine detailliert ausgearbeitete und logisch kohärente Parallelwelt, wie sie in der phantastischen Literatur seit J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe beinahe zwingend verlangt wird[6]. Dies zeigt sich nicht nur an einer überbordenden Zahl kulturschaffender Daseinsformen, die ein Kontinent in der Größe Australiens nicht aufnehmen könnte, sondern auch an absichtlichen Widersprüchen in den Romanen selbst.”

    (2) http://cyberpunkcrisis.wordpress.com/2008/09/01/enzyklopadische-schreibweise-in-den-zamonien-romanen-von-walter-moers/

    (3) Eine Analyse der moerschen Zamonien-Romane und wie sich jeder von ihnen in eine andere literarische Epoche einordnen lässt. Wer ein Fan Zamoniens ist, sollte sich diese Abhandlung, die mit SEHR viel Liebe zum Detail geschrieben wurde, unbedingt durchlesen.

    (4) http://quote.fm/toelz

  9. “Kann man das wirklich so schreiben? Ist eine ironische Bemerkung wissenschaftlich akzeptabel? Und darf ich wirklich so direkt sagen, dass ich das und das für Unsinn halte?”
    http://rotwang.blog.de/2011/03/29/schreiben-qual-10910556/

    Rotwang – einer meiner absoluten Lieblingsblogger – schrieb anfang des Jahres einen wunderschönen Text über die Schwierigkeiten des Verfassens eines wissenschaftlichen Textes. Zusammengefasst: Nach einer weile krankt man nicht mehr an der mangelnden Erfahrung, sondern an zu viel Können.

    http://quote.fm/faulit

  10. „Meine Mama sagte mir, als ich vielleicht vierzehn war, ich müsse mir eine spezielle Bewegung erarbeiten, ein Tick, der quasi zu einem Markenzeichen von mir wird. Am hübschesten fand sie so ab und zu das Pony aus dem Gesicht streichen, mit einer leichten Kopfbewegung, das sehe adrett und gleichzeitig kokett aus, meinte sie, das werde mich aus der grauen Menschenmasse hervorheben.“ Wir lachten. „Ich musste das vor dem Spiegel üben“, fügte sie hinzu. Wir hörten auf zu lachen.
    > http://karolinakuszyk.blogspot.com/2011/11/eine-frage-des-geschmacks-gelesen-am-4.html

    Eine ausgezeichnete Kurzgeschichte, die gleichermaßen unterhält und zum Nachdenken anregt. Originell und authentisch erzählt, komisch, ohne ins Lächerliche abzudriften. Stellt ohne mit dem erhobenen Zeigefinger Stereotype und Idealisierungen in Frage. (Das Posting ist vom November aber soweit ich sehen konnte, bisher noch nicht bei quote.fm eingestellt worden).

  11. “Allure ist eine Hommage an die Hüte der Männer, an geputzte Schuhe, leuchtende Farben, an Manieren und die Kunst des Erzählens. Diana Vreeland sprüht in diesem Buch vor Fantasie und an manchen Stellen trägt diese sie ganz weit weg, hinfort auf den Thron des Lügenbarons.”
    http://www.culturshock.de/site/kritik_rezension_diana_vreeland_-_allure.310.0.html

    Männer sollten die Rezension über Allure lesen. Erstens ist sie von mir, zweitens gibt sie den orientierungslosen Würmern einen kleinen, gut gemeinten Wink in die richtige Richtung. Vergesst eure Hüte nicht, wenn ihr zu eurer Geliebten eilt!
    Frauen sollten sie lesen, weil sie (falls sie es noch nicht getan haben) das Buch kaufen und es lieben werden.

    http://quote.fm/Rothaariges

  12. ~1~ “Können wir bitte einfach damit aufhören? Dieser ewige Wettlauf um die besten Wochenendaktivtäten, den interessantesten Freundeskreis und die qualitativ besten Sozialkontakte. Wer bewertet das eigentlich? Unterliegen Menschen, Erlebnisse und Erinnerungen auch der Mode?”

    ~2~ http://textkrieg.de/2011/11/01/partykapitalismus

    ~3~ Wo enden wir bloß alle, wenn jeder in seiner Freizeit nur noch Dinge tut, bzw. über ach so tolle Aktivitäten zu berichtet, nur um das eigene Selbstwertgefühl krankhaft ins vermeintlich Bessere zu pushen? Lesen und mal drüber Nachdenken!

    ~4~ http://quote.fm/thegoodleftundone

  13. 1) Ich habe mal gerechnet: Du wirst in den Schulklassen fünf bis zwölf 1200 Stunden mehr Schule haben, als ich es hatte. 1200 Schulstunden! 1200-mal 45 Minuten. Das sind 600 Fußballspiele. Das ist die Zeit, in der ich Karl-Heinz Rummenigge und Boris Becker war. In der ich zum Golfplatz radelte und mit einem flinken Griff durch den Zaun eine Handvoll Bälle klaute, weil ich das für rebellisch hielt. In der ich mir ein Segelboot aus Holz baute, das dann leider auseinanderfiel. Erfahrung entsteht nur beim Gehen von Umwegen, heißt es. Ich hatte Zeit, um Zeit zu verschwenden! Mich zu irren. Fehler zu machen. In eine Sackgasse zu laufen und wieder zurückzugehen.

    2) http://www.zeit.de/2011/22/DOS-G8/komplettansicht

    3) Ich finde, dass jeder den Text gelesen haben sollte, da der Autor sehr ausführlich erläutert wie stark G8 die Kindheit der Schüler beeinflusst. Und zwar wird durch das erneuerte Schulsystem die Kindheit zur reinen Vorbereitung auf das Erwachsensein, die Kindheit in dem Sinne entfällt fast vollkommen.

    4) http://quote.fm/OKOPF

  14.  Ich habe mich auf den Balkon zurückgezogen und genieße im Dunkel der sternenklaren Nacht ein Gläschen Wein. Alle Programme sind geschlossen, nichts kann mich ablenken. Ich will möglichst vieles aufschreiben, viel zu viele Gedanken zu diesem Thema sind in meinem Kopf. […] Es wäre ein Leichtes für mich, in nun “noch mal eben” zu loben und einen klassischen Nachruf zu schreiben. Es wäre aber genauso subjektiv und unvollständig, wie die Sprüche der Applegegner und -hasser, die unter die Gürtellinie gehen (und bei denen ich, so sie ernst gemeint sind, wirklich keinen Spaß verstehe).

    aus: http://www.phasedrei.de/blog/apple/ein-sehr-persoenlicher-nachruf-auf-steve-jobs/

    Wie wir alle wissen, ist Steve Jobs tot. In jedem von uns steckt ein Teil von ihm, jeder hat irgendein Produkt, woran er gearbeitet hat. Der Text bringt es einfach auf den Punkt, warum er so wichtig für uns war und nicht ein einfacher Boss einer großen Firma war. Sein Leben ist sehr interessant, das wird gut beschrieben. Außerdem bezieht er die Dinge von Jobs auf ihn, einen “normalen” Menschen. Finde den Text sehr interessant, persönlich und man sollte ihn sich mal durchlesen und über sein Leben und das von Jobs Gedanken machen.

    http://quote.fm/jonicious

  15. “Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so.”
    http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2010/die-befreiung-der-arbeit-das-7-tage-wochenende.html

    Endlich jemand, der verstanden hat, wie er eine Firma zu leiten und die Menschen zu behandeln hat. Jeder kann auswählen wie und wann er arbeitet und was er verdient.
    Meine Wunschfirma <3 (oder zumindest Wunschkonzept für jede andere Firma)
    http://quote.fm/cliophate

  16. (Die Aktion trifft sich ganz gut, bin gestern erst dazu gekommen, mein Instapaper ansatzweise leer zu lesen, und dabei auf einige coole Artikel gestoßen.)

    “If you pay people to complete puzzles instead of paying them for being smart, they lose interest in the game. If you pay children to draw, fun becomes work. Payment on top of compliments and other praise and feeling good about personal achievement are powerful motivators, but only if they are unexpected. Only then can you continue to tell the story that keeps you going; only then can you still explain your motivation as coming from within.” – The Overjustification Effect « You Are Not So Smart

    Der Text handelt von wissenschaftlichen Untersuchungen vor dem Hintergrund, ob mehr Geld für mehr Motivation sorgt, und es werden dabei relativ anschaulich einige wissenschaftliche Ansätze erklärt, von denen man einmal gehört haben sollte. Ich finde, man sollte den Artikel lesen, um danach selbst entscheiden zu können, ob das eigene Leben durch die beschriebenen Faktoren beeinflusst wurde. Jeder weiß, dass ein Hobby aufhören kann Spaß zu machen, sollte man es zum Beruf machen. Wie man das vermeidet und wie notwendiges Geld trotzdem motivieren kann, steht im Text.

    http://quote.fm/pascal

  17. 1. “Es wäre schön, wenn Ihr später nicht nur Zahlen lesen könntet. Sondern auch die Menschen hinter den Zahlen erkennen würdet. Wenn Bildung hieße: mit Wissen vernünftig umgehen.”

    2. http://faszinationmensch.wordpress.com/2011/06/12/warum-schuler-unsinnig-buffeln-mussen-brief-eines-vaters-an-seine-tochter-zur-erklarung/

    3. Dieser Text bringt es auf den Punkt. Warum Schüler zu sinnlosem Lernen gezwungen sind und Lernen lernen vor Lebenserfahrung und produktive Aktivitäten gestellt wird.

    4. http://quote.fm/raphaelney

  18. 1)”In light of that fact, Samsung’s choice not to upgrade this phone to Ice Cream Sandwich is simply unacceptable. As an owner of a Galaxy S, I would feel betrayed.”
    2)http://www.theverge.com/2011/12/23/2657492/samsung-touchwiz-fails-customers
    3)Ich finde es interessant das Google es einfach nicht schafft die Hersteller so unter Kontrolle zu halten, dass man egal welches Android Smartphone man hat die neueste Version von Android hat. Ich verstehe auch nicht warum ich freiwillig als Entwickler (ich bin keiner denke aber es geht einigen so) meine App an so viele verschiedene Versionen eine Betriebsystems anpassen sollte.
    4) http://quote.fm/Sterzy30

  19. 1) “When factors of production are fixed, when demand for government supplied public goods is inelastic, when there are lots of points of control, the government will exercise more control. When the opposite is true, when there are few points of control, the government is unable to act invasively.”

    2) http://elidourado.com/blog/technologies-of-control-and-resistance/

    3) Der Text ist ein unglaublich spannender, wahrer und zugleich informativer Text.

    4) http://quote.fm/mindlie

  20. “Graphic design stopped looking like graphic design, as we once knew it, several years ago. Of course, one can still find posters and pieces of print to admire, but no self-respecting student at master’s level pays hefty tuition fees and prolongs her education to end up looking like a throwback; graphic communication, as it once was, is no longer the inevitable focus of designers’ thinking or concerns.”
    http://www.printmag.com/Article/Observer-A-Report-from-the-Place-Formerly-Known-as-Graphic-Design

    Nun ja. ob den Text nun jeder lesen sollte bezweifle ich. Es gibt sicher Unmengen, bzw. am Ende doch nur wenige Texte die man wirklich lesen sollte.
    Egal, wie schon mit dem Zitat der ersten Antwort angedeutet zählt erstmal der Wert den der Text für mich hat, dann können die anderen kommen. Mich hat der Artikel aus dem Print Magazin sehr stark beeinflußt und in der eigenen Meinung bestärkt.
    Wenn man an einer Uni studiert die, sagen wir mal, eher “traditionell” eingestellt ist und die alteingesessene Professur einem Dinge aus dem letzten Jahrtausend aufzwingen will, dann braucht man Artikel wie diese. Ein Artikel der zeigt wie an anderen Universitäten studiert wird, an den Universitäten die Designer ausbilden die etwas bewegen werden.
    Der Artikel liefert Argumente und Motivation für ewige Diskussionen mit dem verkalkten Establishment und zeigt mir vorallem eins: ich liege doch garnicht so falsch mit den Dingen die ich mir in meinem Kopf zurecht lege.

    http://quote.fm/fabianjochenkanzler

  21. 1. “Denn fortan gingen Vorgesetzte mit ihren Leuten besser um, besonders mit denen, die wenig verdienten – die könnten nämlich einfach zu Hause bleiben. Den Satz “Es ist ein Scheiß-Job, aber was soll ich machen, ich brauche das Geld”, gäbe es nur noch in historischen Filmen. Genau wie die übel gelaunten Leute, die diesen Satz gar nicht erst aussprechen müssen, weil sie auch so ausstrahlen, dass sie ihre Arbeit hassen und nicht den geringsten Grund sehen, sie gut zu machen. ”

    2. http://www.brandeins.de/online-extras/dossiers/dossier/soziale-innovation/artikel/soziale-innovation-eine-serie-in-brand-eins-9.html

    3. Der Text ist schon älter, trotzdem immer noch aktuell. Ich fand es interessant, mal direkt zu sehen, was sich mit Grundeinkommen für verschiedene Leute ändern könnte. Oder was sie glauben, was sich ändern würde.

    4. http://quote.fm/NiniaLaGrande

  22. 1. ‘ “I think, around 2, when he started writing, and actually drawing instruments, we knew that he was fascinated with it. He managed to draw a cello and ask for a cello, and wrote the world cello. And I was surprised, because neither of us has anything to so with string instruments. And I didn’t expect him to know what it was.” When he was shown a miniature cello, his mom says, “He started playing on it. And I was like, How do you know how to do this?” ‘

    2. http://blogs.suntimes.com/ebert/2011/12/getting_out_of_the_way.html

    3. Ein 12-jähriger Junge komponiert komplette Symphonien, ohne dass es ihm jemand beigebracht hätte. Roger Ebert fragt sich deshalb, woher “Naturtalent” kommt, warum manche Zugang dazu haben und wie Ideen in unseren Gehirnen überhaupt entstehen. Bei manchen seiner Ideen bin ich mir nicht sicher, ob ich sie gut oder seltsam finde – was den Text aber nicht weniger interessant macht, in jedem Fall liefert er gute Denkanstöße zu einem spannenden Thema. Die Kommentare dazu sind auch größtenteils lesenswert.

    4. http://quote.fm/marvinius

  23. »For the past nine years, the business that has accumulated more profit than the rest of Sony combined is financial services, mostly life insurance, with some auto insurance and banking. “Sony,” Loff says, “is a life insurance company with a money-losing TV business.”« — http://www.businessweek.com/printer/magazine/what-is-sony-now-11172011.html

    Bryan Gruley and Cliff Edwards recount Sony’s recent history and try to identify reasons why Sony stopped being the number one consumer electronics company and what may be the cause of its inability to come up with truly great products.

    http://quote.fm/jokru

  24. 1 „We want to believe that pleasure is simple, that our delight in a fine painting or bottle of wine is due entirely to the thing itself. But that’s not the way reality works. Whenever we experience anything, that experience is shaped by factors and beliefs that are not visible on the canvas or present in the glass. Even the most exquisite works in the world — and what is more exceptional than a Rembrandt portrait? — still require a little mental help. We only see the beauty because we are looking for it.“

    2 http://www.wired.com/wiredscience/2011/12/how-does-the-brain-perceive-art/

    3 Weil ihr alle gerne Gründe dafür lest, was ihr eh schon wusstet.

    4 http://quote.fm/Binderhannes

  25. 1. “Das sind diese Nächte, in denen man nur rumsitzt, nichts auf die Reihe bekommt und die Frustration über die allgemeine Lethargie und die ganzen Zwänge im Leben zu unangenehmer innerer Unruhe wird.”

    2. http://kaffeesatzlesen.tumblr.com/post/14704390549/das-sind-diese-nachte-in-denen-man-ohne-grund#disqus_thread

    3. Weil ihre Blogeinträge gut geschrieben sind. Dieser Beitrag ist lesenswert, weil er zum Nachdenken und zum Hinterfragen der eigenen Werte, Normen und Vorstellungen der Welt anregen. Und das sollten wir meiner Meinung nach häufiger tun.

    4. http://quote.fm/bnellessen

  26. “Ive once spent months working solely on the stand for Apple’s desktop iMac; he was searching for the sort of organic perfection found in sunflower stalks.”

    http://www.dailymail.co.uk/home/moslive/article-1367481/Apples-Jonathan-Ive-How-did-British-polytechnic-graduate-design-genius.html

    Ein unterhaltsame Beschreibung eines Mann, dessen Sinn für Produktdesign Maßstäbe gesetzt hat und dessen Auftritte das Highlight in so manchem Apple-Video darstellen.

    http://quote.fm/Dorian

  27. “Someone said to me earlier this year, ‘Adapt or Die’..I thought it a very cruel thing to say to a Flash dinosaur, but it’s true.

    Your ideas come first, the language comes second. If your keytar is taken away from you and you’re given a tuba in its place, make the best tuba disco track you possibly can. Having said that, I still think the keytar has a lot of life left in it yet, but Les Enfants is all about the tuba.”

    http://wefail.com/ohfuck/?p=822

    Eine der größten “Schlachten” der vergangenen Jahre im Internet: Flash vs. HTML(5). Martin Hughes, Pionier, Vorreiter und Großmacht im Bereich Flash, fasst bissig und nachdenklich zusammen wie er die “Schlacht” erlebt hat und warum er nun mit Les Enfants “überläuft”. Nicht nur weil er bedeutsame Flash Websites (BBDO, Eminem, Die Hipster…) mitkreiert hat, ist dieser Artikel lesenswert. Es gibt unzählige “Flash rant” Texte von Menschen, die Flash nur so in etwa kennen und die die ewig gleichen Argumente anführen. Weit mehr Gewicht hat da für mich eine pragmatische Sicht auf die Dinge von jemanden, der inzwischen in beiden Lagern agiert, gepaart mit einer manchmal gesunden Skepsis für neue Trends.

    http://quote.fm/spyline

  28. 1.
    “A child was beaten to death and no one was held responsible nor punished! The school teachers in their SSA uniforms had the right to do whatever they liked. This is a common and almost routine case in the camp No. 14, not an isolated or exceptional case.”

    2.
    http://www.northkoreanrefugees.com/2007-09-atbirth.htm

    3.
    Ich habe in den letzten Tagen sehr viel über Nordkorea gelesen, vorrangig ging es allerdings um weinende Menschen an Rolltreppen, der Gewichtsklasse des vermeintlichen Nachfolgers und Gepflogenheiten seines Vaters. Der Text erzählt hingegen die Geschichte von Shin Dong-hyuk. In dem Arbeitslager, in dem er geboren wurde, sollte er eigentlich sterben. Ihm gelang allerdings die Flucht und so gibt es ein Augenzeugnis der Umstände dieses Regimes. Gewählt habe ich den Text, weil er mich persönlich bewegt hat, um es milde auszudrücken. Ich musste ihn mehrmals lesen und die Fragen häufen sich mit jedem Mal. Natürlich hat er auch eine Aktualität, sicherlich war das auch ein Grund.

    4. quote.fm/pell

  29. 1) “Es zeigt sich, das die Probleme vielfältig und auch innerhalb eines Kindes sehr komplex sein können. Hochsensible Kinder sind keine „besonderen“ Lerntypen, sie lernen genauso mit ihren Sinnen wie alle anderen auch. Sie lernen es nur auf eine intensivere und umfassendere Art – und das hat Folgen!”
    2) http://www.sein.de/archiv/2011/september-2011/reizklima.html
    3) Ich denke, dass in dieser Hinsicht definitiv Handlungsbedarf besteht, da und da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, diese Hochsensibilität bis ins Erwachsenenalter anhält. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um ein reales und wirklich erwähnenswertes Problem im Gegensatz zu all den anderen Dingen, die so in der Welt passieren – diese belasten mich nämlich persönlich weitaus weniger als so etwas. Man kann nämlich Menschen wirklich kaputt machen, wenn man auf solche besonderen Bedürftnisse keine Rücksicht nimmt.
    4) http://quote.fm/death

  30. 1.
    “Das ist diese Festzeit, die Jahresendzeit, wo die Welt starr ist vor Angst, weil wieder alles vorbei ist, sich nichts geändert hat. So sitzen sie in ihren Wohnungen, die dunklen Höhlen gleichen, nach Nahrung riechen, nach Zimtzeug riechen, alles riecht wie eine schwere Wolke aus Mensch und Trägheit, weht nicht mal, steht in den Höhlen, und draußen ist alles tot.”

    2.
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,805641,00.html

    3.
    Ich mag dieses Zitat, weil es so schön die unglaubliche Schwere und Trägheit von Weihnachten widerspiegelt. Sitze grade vollgefressen auf der Couch und finde sie hat recht. Es fehlt nur der Schnee draussen, der die Stille lauter werden lässt.

    4.
    http://quote.fm/ivyimhaus

  31. “Das Internet verhilft fast jedem, das Durchschnittliche oder besser das Mäßige ohne große Vorkenntnisse oder Fähigkeiten hinzubekommen. „Google erledigt alles bis zur oberen Unterschicht“, also ziemlich viel.”

    http://www.omnisophie.com/day_149.html

    Gunter Dueck über das Phänomen, dass durch die ständige Verfügbarkeit von Informationen unser Gedächtnis ins Internet “ausgelagert” wird. Doch diese offenbare Verblödung bzw. die dadurch entstehenden Kapazitäten bieten neue Möglichkeiten unser Können zu verbessern anstatt Nachkommastellen auswendig zu lernen.

    quote.fm/thomas

  32. (1) “Er zitiert einen seiner Studenten: “Gott, kann das Internet nicht einfach kaputtgehen?” und bringt die verbreitete Überforderung vieler mit den Anforderungen der digitalen Welt auf den Punkt. Seine Antwort lautet: Nein, es gehe eben nicht darum, sich zu verweigern, sondern die Last zu schultern, Bericht zu erstatten, Trivialisierungen zu meiden, die Weisheit zu mehren.”

    (2) http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=pb&dig=2011%2F12%2F10%2Fa0031&cHash=03c47a88ad

    (3) Sollte man lesen, da Maik Söhler den Inhalt, nämlich andere Wege zu nutzen, um Neues entdecken zu können, von Mark Greifs neuem Essay-Band “Bluescreen”, hervorragend wieder gibt.

    (4) http://quote.fm/mymla

  33. Erst mal danke an die bisher hier empfohlenen Texte, insbes. @Bene

    (1) “In this moment hearts from all over the world reach out to the bereaved and to a country – mine – in a state of shock. Analysis is cold and intellectual, contrary to emotions of sadness and anger. And yet it has to be done. Understanding is indispensable; so are reflections on what we can learn. All events have causes. Find them, remove them, change them, if the events are unacceptable.”

    (2) https://www.transcend.org/tms/2011/07/norway-722-what-and-then-what/

    (3) Alter Text und dass Norwegen beeindruckend mit der Tat umging ist bekannt. Die hier gestellten Fragen und unternommenen Vorschläge sind m.E. aber nochmal kreativer und erhellender. Und Galtung sollten sowieso alle kennen 😉

    (4) http://quote.fm/m4lvin

  34. [1] »Usually, you and I sit in meetings to figure out the best way to do something. That’s because the stakes are higher when you’ve already got a company and a brand to protect. But when you have nothing yet, those stakes go out the window. The most precious thing you have is momentum–the energy that will see your vision through.«

    [2] http://www.fastcodesign.com/1665527/infographic-of-the-day-13-rules-for-realizing-your-creative-vision

    [3] Ein pragmatisch-banaler Ansatz zum Start in kreative Prozesse, auf den Punkt formuliert. Mit coolen Infografiken.

    [4] http://quote.fm/domanske

  35. “Die Fakten sprechen für sich: Im Alter von sechs Monaten lernen Kinder, sich durch vorgetäuschtes Weinen Vorteile zu verschaffen. Mit zwei Jahren können sie so tun, als ob ihnen angedrohte Strafen keine Angst machten – auch wenn das Gegenteil der Fall ist. Zwei Drittel aller Zweieinhalbjährigen zeigen in Studien häufig ein entsprechendes Täuschungsverhalten – stets mit dem Ziel, sich einen Vorteil zu verschaffen.”

    http://www.zeit.de/2011/50/Selbstbetrug/seite-1

    Evolutionsbiologe Robert Trivers beleuchtet in seinen Studien eindrucksvoll das Thema Selbstbetrug. Egal ob Diktatoren, Bildungsbürgertum oder aber kleines Kind, immer belügt der Mensch andere und sich selbst um sich einen Vorteil zu verschaffen.

    http://quote.fm/junkf

  36. 1. Zitat:
    “Exhausted and demoralized, he was reaching for the light switch when his e-mail dinged. A momentary blast of hope—but no, just a message from a fan, something he had been getting more and more of lately. This one was from some guy in Sweden, a fellow software entrepreneur, and it was the usual “Evernote has changed my life” sort of thing. Libin almost missed the last line: “If you ever need any money let me know.”

    2.Link:
    http://www.inc.com/magazine/201112/evernote-2011-company-of-the-year.html

    3. Meinung:
    Ein hervorragender Artikel, der das Start-Up Evernote zur “Company of the Year” kürt und beschreibt, was Evernote ausmacht und wie das Unternehmen entstanden ist.

    4. Quote.fm-Profil:
    http://quote.fm/trash

  37. 1.
    “Der Grundsatz, dass “die Gedanken frei” und dem staatlichen Zugriff nicht zugänglich sind, beschränkt sich nicht allein auf innere Denkvorgänge , sondern erfasst auch ein in – unbewussten oder bewussten, unwillkürlich oder willkürlich geführten – Selbstgesprächen formuliertes Aussprechen von Gedanken, bei welchem sich die Person als “allein mit sich selbst” empfindet.”

    2.
    http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=58638&linked=pm&Blank=1

    3.
    Ich empfehle hier eine Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes, weil dieser sich letzte Woche mit einem Grundrecht beschäftigt hat, welches unseren Staat zu einem Rechtsstaat macht. Da gibt eine Person in einem Selbstgespräch einen Mord zu und wir können ihn dafür nicht ins Gefängnis stecken, weil dieses Selbstgespräch eben nicht abgehört werden durfte und deshalb auch nicht zu einer Verurteilung führen kann.

    4.
    http://quote.fm/jottweh

  38. “Es gibt sie, die Menschen, die nie davon geträumt haben, dass Artax nicht im Moor versinkt, die Menschen, die niemals Monster unter dem Bett hatten, die nicht mit Becher bewaffnet an der Tür horchten, ob das Christkind kommt, die immer gesagt haben, das Wrestling kein Sport und Super Mario kein Held ist, die Menschen, die glauben, dass man Geister nur mit Psychopharmaka besiegen kann und Therapien. Die Menschen, die sagen, dass Gegensätze sich anziehen und dass das Ziel ist, reif und erwachsen zu sein. Und dann, nach Jahren, als ich längst erwachsen und reif bin, tauchst du auf und alles reisst los.”
    http://www.neon.de/artikel/fuehlen/liebe/haette-haette-fahrradkette/772865

    Weil ich Menschen hasse, die mir sagen, ich solle erwachsen werden.
    Weil ich nach dem Artikel wieder angefangen habe Super Mario zu spielen.
    Weil sich der Text nach Zuhause anfühlt.
    Und weil ich genau so eine Person suche.

    http://quote.fm/Lecram

  39. “Dies war lange Zeit ein kategorialer Unterschied zwischen mündlicher und schriftlicher Sprache: Mündliche Sprache findet zwischen zwei (oder mehr) Menschen statt, die sich mit ihren Körpern gleichzeitig im selben Raum befinden. Sie ist direkt, Austausch, Beziehung. Mit der Erfindung der Schrift wurde die Sprache jedoch von den Körpern und von den Beziehungen gelöst und auf einem Medium fixiert, das unabhängig von diesen Körpern in der Welt zirkulierte. Diese Unterscheidung zwischen Schriftlichkeit und Mündlichkeit wird durch das Internet tendenziell aufgehoben – und das ist eine enorm interessante Entwicklung.”
    http://antjeschrupp.com/2011/09/01/uber-urheberschaft-klarnamen-sprache-und-beziehungen/

    Weil die Frau geniale Sachen sagt und sie auch sinnvoll begründet.
    Weil ich diesen wie auch viele weitere Texte jeden Tag in meinem Tumblr (http://lemontreepresse.tumblr.com/) sammel um sie später auf meinem Blog (http://lemontreepresse.de) zu verarbeiten und quote.fm die Aufgabe von Tumblr und Blog in einem übernehmen könnte.

    http://quote.fm/simonnickel

  40. 1) “Mit 89 Jahren lässt Edwin alles zurück für einen Neuanfang. Mit ihr. Für sie. Für sein Gewissen. Weil er versprochen hat, sie nicht zu verlassen. Und weil es ohne sie so still in der Wohnung ist. Weil die Einsamkeit ihn auffrisst. Aber das sagt er nicht.”

    2) http://www.zeit.de/2011/33/DOS-Demenz-Ria/komplettansicht

    3) Es ist eine bewegende Liebesgeschichte, die zugleich schön und erschreckend ist. Man fragt sich, wie es im Alter mit einem selbst aussehen wird, man denkt darüber nach, wie es aussehen soll und hat vielleicht auch mehr Verständnis dafür, dass man es nicht mehr aushält mit einem eigentlich geliebten, aber dementen Menschen.

    4) http://quote.fm/namjirah

  41. 1. “Back in the summer of 1962, the U.S. blew up a hydrogen bomb in outer space, some 250 miles above the Pacific Ocean. It was a weapons test, but one that created a man-made light show that has never been equaled — and hopefully never will.”

    2. http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=128170775&ft=1&f=1001

    3. Der Artikel erklärt verständlich, warum man eigentlich auf die Idee kam, eine Wasserstoffbombe in 400 Kilometer Höhe zu testen und warum diese polarlichtähnliche Leuchterscheinungen erzeugte, die man von Hawaii bis nach Neuseeland sehen konnte. Spannendes Thema durch die Kombination von Weltraumkram und Wasserstoffbombe.

    4. http://quote.fm/mnjl

  42. 1. “Würde uns heute ein neuer Messias geboren, würde er sich der Occupy-Bewegung anschließen, an der Börse die Computer zertrümmern und das ganze Finanzgesindel verjagen, er würde in Gorleben gegen die Castor-Transporte, in Stuttgart gegen den neuen Bahnhof und in Thüringen gegen die Nazis demonstrieren.”

    2. http://www.nachdenkseiten.de/?p=11704

    3. Ein Gefängnispsychologe und Sozialwissenschaftler stellt eine Idee der Praxis gegenüber: Was war irgendwann mal der Grund, Weihnachten zu feiern? vs. Was tun wir da eigentlich?
    Da sind spannende Gedanken treffend formuliert, der Kontrast wirkt. Doch bleibt ein Unbehagen beim Lesen und ich frage mich, ob der Text nicht allzu plakativ und kulturpessimistisch ist.

    4. http://quote.fm/Jessika

  43. 1. “Statt Carsten Benecke in Walldorf anzuchatten, hätte er ihn auch anrufen können, per Festnetz oder mobil. Ein Mausklick hätte genügt, ohne dass er ein Telefon hätte anfassen müssen. Hätte eine größere Kollegenrunde bei Gfüllner beisammengesessen, hätte die Rundumkamera auf dem Tisch jeden von ihnen automatisch herangezoomt, sobald er gesprochen hätte. Es käme echtes Konferenzfeeling auf.”

    2. http://www.zeit.de/2011/46/Microsoft-Arbeitsbedingungen

    3. Der Artikel behandelt ein neuartiges Kommunikationskonzept von Microsoft das ähnlich wie ein soziales Netzwerk funktioniert. Ich fand den Artikel sehr interessant, weil er eine innovative Seite von Microsoft zeigt, die den meisten, glaube ich, unbekannt ist. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Frage inwieweit die Arbeit einen vereinhamen darf und soll zugunsten der Flexibilität in nächster Zeit eine große Rolle spielen wird.

    4. http://quote.fm/kipfarl

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

    Julian

  44. 1. “Immer wieder kommt man zurück zu dem, was man vergessen sollte.
    Immer wieder nimmt man den Weg in die falsche Richtung.
    Versucht sich zu entlieben, aber würde so gern neu anfangen.
    Viel zu oft trifft man geführt von Impulsen und leidenschaftlichen Emotionen falsche Entscheidungen.
    Wird aus der Bahn geworfen und läuft Gefahr auszubluten.”

    2. http://linamallon.blogspot.com/2011/11/ich-hab-dich-ausgeloscht-anstatt-dich.html

    3. ..weil ich denke, dass jeder mal solch eine Phase durchlebt, sie das einfach in unglaublich tolle (traurige) Worte fasst und das aufschreibt, wofür andere keine Worte finden.

    4. http://quote.fm/Mimimimose

    Frohe Weihnachten..

  45. 1. “Ist man nicht eingerichtet, wenn man Tisch, Stuhl, Couch, Bett, Kleiderschrank und eine Kücheneinrichtung hat? Die Geheimnisse der menschlichen Seele sind der Grund dafür, dass Wohnen für uns eine besondere Rolle im Leben spielt. Haben Sie schon einmal nicht gewohnt?”

    2. http://www.cascademagazin.de/magazin/specials/wie-wohnen-die-deutschen

    3. Dieser Text versucht die Gedanken zu ergründen, die den Deutschen bei der Wohneinrichtung durch den Kopf gehen. Und da sich jeder früher oder später diese Gedanken macht, bin ich der Meinung, dass dieser Text für jeden interessant ist.

    4. http://quote.fm/f4bi

  46. Verlosung bitte. Mit jedem Tag, der ohne quote.fm verstreicht, lese ich (zumindest) lesenswerte Artikel in den verschiedensten etablierten und nichtetablierten Medien und leide darunter, diese nicht ordentlich mit der Welt teilen zu können, ohne dass sie im Twittergefasel untergehen. Ich leide! Beweismittel A, ein Snippet:

    “Im tauglänzenden Victoriapark begegnen wir einer Frau und ihrer kleinen Tochter. Das Mädchen schaut uns an und ruft: »Mama! Da sind wieder die faulen Feiglinge.«
    Das arme Kind. […] Wird es von ihnen je erfahren, dass es größere Katastrophen gibt als einen Absturz des Dax?”

    Willst du, dass ich leide? An Weihnachten? DU MONSTER.

  47. “Herr Pfaller, wofür lohnt es sich zu leben?
    -Für verschwindend kleine Dinge. Mit Freunden ein Bier trinken, in einem zärtlichen Moment die Aussicht genießen, beim Kaffee eine Zigarette rauchen, Ballspielen an einem Sommerabend. Eigentlich ganz einfach.”
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,766210,00.html

    Eigentlich ganz einfach–ein vernünftiger Aufruf zur Unvernunft. Wer das hier liest, kann die nächste Weihnachtssünde endlich mit gutem Gewissen genießen.
    quote.fm/schlegel

  48. 1. Zitat

    So gesehen ist die deutsche Kanzlerin keine „Getriebene“, keine Marionette der Finanzmärkte, sie ist weder schwach noch unfähig oder kopflos. Sie folgt ihrem Kalkül, Rettungsaktionen auf die allerletzte Minute hinauszuzögern, und so – im Pakt mit den Spekulanten – die Krise stetig auszuweiten und permanente Panikstimmung zu erzeugen. Die kalkulierte Eskalation der Krise verleiht der deutschen Regierung die Macht, ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung und wachsenden sozialen Ungleichheit aufzuzwingen.

    2. Link
    http://www.freitag.de/positionen/1150-schockstrategie-f-r-europa

    3. Meinung
    Ein kluger Kommentar zur Finanzkrise, der sich nicht an ökonomischen Details verheddert, sondern das große Ganze aus einem Blickwinkel beleuchtet, der in den Mainstream-Medien so noch nicht eingenommen wurde. Mir hat der Artikel einige Denkanstöße gegeben und gerade die Parallelen zu Naomi Kleins „Die Schockstrategie“ und zur Situation Lateinamerikas sind sehr interessant.

    4. QUOTE.fm-Apprentice-Profil
    http://quote.fm/floffimedia

  49. 1. “Seit zehn Jahren reisen wir zusammen, der Fotograf Sebastian Bolesch und ich, seit zehn Jahren reden wir miteinander über die Landschaften aus Tod und Zerstörung, in die wir fahren, und über die Menschen, denen wir begegnen. Seit zehn Jahren reisen wir zusammen, aber noch nie waren wir so zerschlagen wie nach dieser Reise, noch nie bin ich jeden Morgen aufgewacht danach, schweißnass, wie ein gehetztes Tier, und noch nie schien das Schreiben über den Krieg so entsetzlich unzulänglich.” – Carolin Emcke: Der erste Schuss fällt nach fünf Minuten

    2. http://www.zeit.de/2010/02/Irak-Emcke/komplettansicht

    3. Nicht von gestern, aber immer noch aktuell: die krisenerfahrene Journalistin/Philosophin/Publizistin Carolin Emcke schreibt über ihre Erlebnisse im Irak und wird dabei verdammt nahbar. Denn sie zieht die Lesenden direkt mit hinein in die staubigen Kriegswirren mit ihren beinahe Unschuldige erschießenden Konvoiwächtern, mit abgebrühten Bombenentschärfern und in Haft gefolterten Jugendlichen – um in den kurzen Feuerpausen dazwischen der Frage nachzugehen, ob sie angesichts des Erlebten überhaupt noch unbeteiligte, distanzierte, reportierende Zeugin sein kann… oder schon längst zur Überlebenden geworden ist. Ihr Unvermögen, dabei noch aalglatte Vorzeigejournalistin zu sein und ihre Versuche, gerade deshalb greifbarer Mensch zu bleiben: fand ich sehr lesenswert.

    4. quote.fm/habseligkeiten

  50. 1.) “Ein Fotograf wie Henri Cartier-Bresson, der seinen „decisive moment“ in einem weltweiten Flanieren fand, er wäre heute undenkbar. Einem breiteren Publikum bekannt werden nur noch Fotografen, die rote Sofas in Industriebrachen stellen oder Flachzangen, die im Monatstakt irgendwelche Scharen von Unbekleideten im öffentlichen Raum zusammentreiben.”

    2.) https://peterbreuer.wordpress.com/2011/07/12/erfolg-ist-doch-auch-immer-nur-dasselbe/

    3.) Ein kurzer, kurzweiliger Text über die Erscheinungsformen des Erfolgs in der heutigen Zeit.

    4.) http://quote.fm/alex

  51. »Dieses Wandlitz des Westens, es kommt ohne Zäune und Schlagbäume aus. Es riegelt sich ab mit Ignoranz. Souveräner kriegt man Abschottung nicht hin.« – http://www.zeit.de/2011/52/DOS-Maria-und-Josef

    Eine Schauspielerin und ein ZEIT-Redakteur wollten wissen, wie man in reichen Gegenden auf Leute reagiert, die um Hilfe bitten. Der Artikel ist hervorragend geschrieben und regt zum Nachdenken an. (Ja, die sechs Seiten lohnen sich.)

    http://quote.fm/derleon

  52. 1.) “Im Keller von Menlo Park liefern dampfbetriebene Generatoren und Dynamos Gleichstrom für die Versuche im Labor. Schließlich der entscheidende Test: 13,5 Stunden brennt die Kohlefaden- Glühbirne am Stück. Ein noch nie da gewesener Rekord. Edison ist sicher auf dem richtigen Weg zu sein. Seine Glühbirnen werden die Welt erleuchten. Er lädt die New Yorker ein, seine Erfindung zu bewundern. Am Neujahrsabend 1879 pilgern 3.000 Schaulustige nach Menlo Park, jeder will das wundersame Licht in Augenschein nehmen.”
    2.) http://www.hochschule-bochum.de/fileadmin/media/izk/MT-Der%20Stromkrieg.pdf
    3.) Der Text liefert das Drehbuch zur unglaublich spannenden Geschichte wie wir zu der Version des elektrischen Stroms kamen die wir heute als selbstverständlich annehmen. Gleichzeitig ist der “Stromkrieg” wie er im Nachhinein betitelt wurde, ein Beispiel für die Behauptung einer von zwei konkurrierenden Technologien. Und Technologie ist weit mehr als nur Netzthemen, Apple, Windows, und Smartphones.
    4.) http://quote.fm/moertl

  53. @Hamid al-aSak Oh, sorry. Ich las nicht alle Kommentare – nichts für ungut! (Trotzdem ein großartiger Artikel, den kann man ruhig mehrfach empfehlen.)

  54. «One thing that I am sure of is that the design was specifically to appeal to the computer user of the time, a reaction to what came before. After 16 years of design for information density, Microsoft decided to do the polar opposite.»

    http://bit.ly/uDrriJ

    Kein John Gruber, kein Lukas Mathis und auch kein Oliver Reichenstein. Ein ganz gewöhnlicher Forenbeitrag von einem Joe Dombrowski von fantastischem Inhalt. Kurz und kompakt zeigt er an wenigen Beispielen die verschiedenen Herangehensweisen von Apple und Microsoft im Bezug auf ihre UI-Guidelines. Prädikat lesenswert.

    quote.fm/ninoez

  55. “»Dürfen wir nicht bei Ihnen übernachten?«

    »Nein. Wir haben uns darauf verständigt, dass das nicht geht.«

    »Aber Sie sind doch die Kirche.«

    Mit diesem Satz ist unsere Verlegenheit zu ihm gewechselt. »Trotzdem«, sagt er.

    »Wir haben auch Schlafsäcke dabei.«

    »Nein. Und mit Verlaub: So etwas ist hier noch nie vorgekommen.«

    Heißt es in der Bibel nicht: »Klopfet an, so wird euch aufgetan«? Und sagt Jesus nicht: »Was ihr getan habt einem meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan«? Wo jeder hat, kann man offenbar nicht helfen lernen.”

    # http://www.zeit.de/2011/52/DOS-Maria-und-Josef/seite-3

    # Weil großartiger Journalismus gewürdigt werden muss!

    # http://www.quote.fm/patti2012

  56. Am Blackberry gibt es einen Ausknopf. Wer ihn nicht bedienen kann, dem hilft auch kein Betriebsrat. Und wer sich nicht traut, ihn zu bedienen, hat einen großen Haufen Probleme, die durch die Abschaltung eines Servers nicht gelindert oder gar gelöst, sondern nur versteckt werden. Statt nach den Gründen zu forschen, weshalb überhaupt dringende E-Mails mit angeblich sofortigem Bearbeitungsbedarf um 22.45 verschickt werden – und falls diese tatsächlich unnötig sein sollten, gegen die Ursachen anzuarbeiten -, begnügt man sich mit dem symbolischen Akt, den Blackberry-Mailserver abzuschalten.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,805867,00.html

    Sascha Lobo bringt es mal wieder auf den Punkt: Jeder Arbeitnehmer ist selbst dafür verantwortlich, dass er sich seine Auszeiten nimmt und nach der regulären Arbeitszeit keine E-Mails mehr liest und beantwortet. Wer das nicht möchte, kann sein Gerät abschalten oder einfach nicht draufgucken. Es sollte jedem selbst überlassen sein. Und dass man nicht die Ursache des Problems behebt, sondern den Zugang zu den Mails einfach abschaltet, ist keines Wegs korrekt. Was passiert, wenn jemand mal ein Stündchen später ins Büro kommt und die Abends dranhängt? Dann bekommt er auf einmal keine Mails mehr. Oder er einen wichtigen Termin am nächsten Tag hat und – freiwillig – länger arbeitet?

    http://quote.fm/napatluck

  57. “It (How I Met Your Mother) operates on a kind of faith in the fundamental goodness of life: that your love will be returned; that your perseverance will pay off; that the family you choose — your friends — can be just as loving and loyal as the family you were given.”

    http://www.npr.org/blogs/monkeysee/2011/12/06/143195693/how-i-met-your-mother-the-optimism-of-inevitability?sc=tw&cc=share

    Sitcoms sind in. Sitcoms sind immer in. Egal, ob es damals die Cosby Show, dann später Scrubs waren oder jetzt How I Met Your Mother ist, die Leute lieben Sitcoms. Rauf und runter, sogar Specials mit mehreren Episoden – oft aus ihrem Kontext gerissen – werden lieblos hintereinander geklatscht (besonders im deutschen Fernsehen) – und die Leute schauen es trotzdem. Zu recht, sind ja auch gut, diese Sitcoms.

    Der Artikel argumentiert wunderschön und nachvollziehbar, wieso How I Met Your Mother trotz seiner langen Laufzeit und Kritikpunkte eine der besten Serien im Fernsehen und weitaus mehr als die durchschnittliche Sitcoms ist.

    http://quote.fm/reeft

  58. 1. »Weihnachten kann man einfach alles auf einmal machen. Die Verwandtschaft besuchen, der Schwester Töpfe mitbringen, den Bruder beschneiden lassen, das Soundsystem fürs Straßenfest vorführen und sich über nutzlose mutis, Zaubermittel, von letztem Weihnachten beschweren.«
    2. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/weihnachten-in-suedafrika-ikrisimesi-yeah-11568444.html
    3. Ok, mangels Internetzugang jetzt schon ein wenig spät; dennoch finde ich die komplett anderen Sitten zu Weihnachten auf der anderen Halbkugel lustig und interessant. Das in einen gut geschriebenem Text gepackt: Meine Leseempfehlung.
    4. http://quote.fm/aarakast

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