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Cyberbuch

8. Oktober 2011
Ich war einer der ersten, der vorbestellte und bin einer der letzten, der sein Paket tatsächlich bekam. Was egal ist, weil der neue Kindle (Partnerlink) rund eine halbe Woche vorm eigentlichen Termin bei Vorbestellern aufschlug.

Wie man hier im Blog an diversen Stellen nachlesen kann, bin ich ein riesiger Fan des Kindles. Es gibt keinen Grund für ein Update, wenn man ein Kindle 3 hat. Er passt in Jackeninnentaschen, wiegt so wenig, dass man ihn mit einer Hand halten kann, hat den gleichen Bildschirm, wie der neue Kindle, aber trotzdem wollte ich den neuen. Die Tastatur am alten ist überflüssig. Nett, wenn man sich öfter Notizen in und zu Büchern machen will, aber nichts, was man so oft benutzen würde, dass es sich lohnt ein Viertel des Geräts damit auszustatten. Der neue Kindlebildschirm reagiert flotter, die Onscreen-Tastatur ist durch das D-Pad gut zu benutzen, Umblättern ist erheblich schneller geworden und der neue Formfaktor ist knorke. Es hat sich sonst nicht sonderlich viel geändert.

Ich könnte wiederholen, dass das, was mich an dem Gerät fasziniert ist, dass es so billig ist. Es wirkt sogar billig. Keine Glasvorderseite, keine Glasrückseite, kein hochwertiges Aluminium, nichts. Nur Plastik und ein Display, das Toucheingaben gegenüber so kalt bleibt, wie Herr Jobs gerade wird.1 Marco, der Typ, der Instapaper macht, hat eine ausführliche Review geschrieben. Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass der billigste Kindle ohne Touchscreen der beste ist. Ich brauche keine Hülle, weil ich keine Angst haben muss, dass er kaputt geht. Einerseits, weil das Ding beeindruckend robust ist, andererseits, weil es spottbillig ist.

Allerdings sieht dieses Case dann doch ziemlich hübsch aus. Der furchtbare Konflikt zwischen “Brauche ich nicht” und “Will ich”. Herrje.

  1. Ups. ↩
amazon Kindle review
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  • Kindlekrams | Erstes OG:

    [...] den Kindle könnt Ihr unter anderem bei Steven und bei Marcel noch mehr lesen (bzw. [...]

  • Kindle. | Carsten Wolfram:

    [...] Marcel schrieb, es fühlt sich billig an. Ich finde, es fühlt sich jedenfalls nicht teuer an. Nicht so hochwertig wie ein iPad/iPhone, und das ist auch gut so. Nicht so, dass man Angst haben muss, dass es kaputtgeht, wenn es einem aus den Fingern gleiten sollte (Was es nicht tun wird, die Rückseite ist leicht gummiert, um den Fingern Halt zu geben). Es fühlt sich an wie ein Gerät, dass jeden Tag benutzt werden soll. [...]

  • Amazon Kindle | soundbytes:

    [...] Erfahrungsberichte gibt es hier, hier und hier. Aktuelles und Infos zum Kindle gibt es außerdem [...]