Es heißt quote.fm und wird mich vermutlich in den Knast oder in die Hölle bringen.

Tja, hier beschäftigt man sich noch mit Kleinigkeiten wie der Frage, ob es bei quote.fm eine Recite-Funktion geben sollte oder nicht und zeitgleich steht man schon mit einem Bein im Grab Knast. Okay, so schlimm ist es nicht, aber wir haben das ganze Mal grob checken lassen und die rechtliche Lage zu quote.fm sieht… ungut aus. Tatsächlich so schlecht, dass das ganze Projekt davon abhängig gemacht werden kann.
Wie es ursprünglich geplant war funktioniert es ganz und gar nicht. Derzeit läuft die Seite so (es funktioniert auch schon), dass man einen Teil eines Textes aus einem Artikel markiert, das Bookmarklet in der Bookmarkleiste des Browsers klickt und fertig. Das wars, das Quote ist in eurem quote.fm-Profil. Nett, weil schnell. Aber Pustekuchen. Ich bin kein Jurist, aber grob zusammengefasst: Man darf nicht einfach Zitate sammeln ohne die Autoren zu fragen. Nur, wenn die Zitate einen Nutzen für etwas neues haben. Oder so.
Was das für uns bedeutet: Eine Steigerung des “Qualität statt Quantität”-Prinzips. Neue vorgehensweise: Text markieren, Bookmarklet klicken, etwas zum Zitat schreiben, absenden. Das ist legaler als vorher, ob es vollkommen legal ist ist eine andere Frage, die ich gerade nicht ohne weiteres beantworten kann. Klar ist, dass ich nicht gewillt bin Unsummen an Abmahngeldern zu bezahlen, aber mal sehen. Das wird schon alles.
Wie oben zu sehen würde es dann so aussehen, dass man im Stream die jeweiligen Quotes und darunter direkt den Kommentar desjenigen hat, der es postete. Das ist insofern genial, als das wir sowohl das Adressierungs-, als auch das Kategorisierungsproblem in den Griff bekommen würden. Einerseits kann man, wie man oben sieht, Leute erwähnen und sie damit auf das Quote aufmerksam machen, andererseits sind Hashtags genau das, was man benötigt um Quotes selbst irgendwie einzuordnen.
Das klingt jetzt alles nicht so rosig, aber sollte sich herausstellen, dass die ganze Seite rechtlich nicht tragbar ist, setzen wir uns in die Karibik ab und betreiben sie aus irgendeinem Erdloch heraus wird sie trotzdem gebaut und nur für einen sehr kleinen Kreis geöffnet. Die Funktion will ich mir nicht nehmen lassen.
Wie gesagt, ich bin kein Jurist und habe keine Ahnung. Ideen und Anregungen, wie wir das Ding an den Start bringen können, rechtlich cool bleiben und trotzdem die Seite nicht verschandeln, werden gerne entgegen genommen. Bitte nur kluge Dinge.
Pahahhahahah „setzen wir uns in die Karibik ab und betreiben sie aus irgendeinem Erdloch heraus“
Es wird gehen. Irgendwie.
Im Zweifelsfall ist eine Firma im Ausland schnell gegründet. Wird der Dienst halt in den USA (Fair Use) betrieben, oder auf den Kanaren (schön warm). Oder in Schweden (Wikileaks). Würde ich mir auf jeden Fall nicht nehmen lassen. Lieber eine UG gründen und so die Haftung beschränken.
Was Julia sagt.
Ich war einmal unter den Palmen tanzen.
Gut, jeder künftige Kommentar von dir wird im Spam landen, angenehmes Restleben.
Kann man da nicht was mit dem Wiki-freie-Ressourcen-Ding drehen? Da wollten doch viele Autoren ihre Texte (unentgeldlich) nutzbar machen. Es ist ja gute Werbung für Texte, wenn sich jemand die Mühe macht sie zu zitieren und online besser auffindbar macht.
Bei Internetangeboten muss man sich immer überlegen, welche Trottel es wie missbrauchen könnten. Ich wünsche euch jedenfalls nicht, dass ihr morgens aufsteht und “Mein Kampf” 800 Zitate hat oO
Nichts verstanden.
Gibt’s da nicht ne Beschränkung in der Zitatlänge, die vom Zitatrecht gedeckt sein könnte? Und wie absurd ist es bitte, dass es verboten ist, auf tolle Dinge hinzuweisen?
Mal ganz Oberflächlich: Wenn ich jetzt hier Zitiere und es bei Twitter poste ist das doch fast das gleiche (rechtlich gesehen, das Prinzip von quote.fm ist mir klar).
Ich finde es gut, dass ihr quote.fm wenigstens Fertig bauen möchtest und ich denke euch fällt auch noch etwas ein, wie man es komplett legal machen kann.
Aber mal ganz im Ernst: Welcher Autor würde sich denn beschweren, wenn seine Artikel kostenlos im Netz gestreut werden – vor allem wenn er sie sowieso kostenlos anbietet, ist doch dann wie hübsch verpacktes Linksharing – nur besser.
Ich wünsch euch viel Erfolg
Ist das Problem da nicht, dass der Verantwortliche auch im Ausland sitzen muss, damit das dortige Recht angewendet werden kann, etc? Ich glaube so ohne weiteres ist das nicht machbar. Aber wie gesagt, Halbwissen.
Jetzt bin ich wirklich irritiert.
Ich dachte immer, zitieren ist vollkommen OK, solange man auch schön ordentlich den Autor und die Publikation angibt, aus der das betreffende Zitat stammt. Ich scheine mich da geirrt zu haben.
Da du das ganze schon, zumindest “grob”, hast juristisch beurteilen lassen, weißt du natürlich mehr als ich. Verwundern tut es mich trotzdem.
“Nur, wenn die Zitate einen Nutzen für etwas neues haben.” könnte doch eventuell genau das juristische Schlupfloch sein, was du brauchst, oder? Aber vermutlich sind auch da die juristischen Fäden so eng verwoben, dass das niemand so wirklich beantwortet kann.
Bei Tumblr könnte ich das doch auch machen und die scheinen da ja wohl rechtlich abgesichert zu sein. Gehirnkirmes.
“Gedeckt sein könnte” ist das Stichwort. Mit dieser ganzen Kleinstzitatsache sind wir ja schon auf einem guten Weg das ganze legal zu bekommen. Ob das dann final auch standhaft ist, wissen wir noch nicht.
Sitzt nicht einer irgendwie an der Macht hier und ändert fix das Urheberrecht?
Ich bin auch kein Jurist, nur Informatiker. Tut mir leid. Ich weiß nicht in wie weit ihr euch schon informiert habt, mein Vorschlag wäre: Mal Udo Vetter nett anmailen, vielleicht kann der auch kostenfrei ein paar Infos geben. Ich hab immer im Hinterkopf, dass bis zu einer gewissen Länge Zitate in Blogbeiträgen erlaubt sind. Vielleicht ist das nur eine Formulierungssache in der Anwendungsbeschreibung.
Marion mit ihrem Kochbuch zum Beispiel. Leider gibt es solche Menschen.
nichts produktives von mir, weil rechtliches ist mir ferner als Palmen grade eben… aber bittschön findet doch eine Lösung, ja? Weil klingen tut das ganze so, dass ich das unbedingt nutzbar haben möchte, ja, ok? Geht das? daumen hoch und fest gedrückt auf jeden Fall
Ätzend, dass gute Ideen solche Steine in den Weg gelegt werden.
Das Schlupfloch das du ansprichst, habe ich oben ja schon genutzt. Wir zwingen die Nutzer etwas zum Quote zu schreiben, was eine Kombination aus neuem Text und Quote ist, auf das der Text sich bezieht. Könnte klappen.
Und Tumblr ist ein Unternehmen aus den USA, da geht so einiges.
Ich kenne Marion und ihr Kochbuch nicht, aber ist das Digital und für jeden Frei Nutzbar? Wenn ja wird es da doch sicher eine Lücke geben, wie Dario sagt: Urheber verlinken und drauf hinweißen, dass es kein selbst geschriebener Text ist. (Ich kann ja auch deinen Beitrag in meinem Blog grob zitieren und dann zu dir verlinken – oder wäre das auch illegal?)
Ich meinte, dass viele Wikis eine Lizenz besitzen, dass sie urheberrechtlich geschütztes Material zu Informationszwecken darstellen dürfen. Nicht umsonst ist Wikipedia voll von plakativen Zitaten. Euer Anspruch ist doch ähnlich. Kann man sich nicht darauf berufen?
Och Mädels, oben im Text gibt es eine wichtige Aussage, dass ist die, dass das ganze wohl legal ist, wenn man einen eigenen Text mit dem Zitat würzt oder verfeinert, oder was weiß ich. Nein, das ist vermutlich nicht illegal, und ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich kein Jurist bin.
“Ich bin kein Jurist, aber grob zusammengefasst: Man darf nicht einfach Zitate sammeln ohne die Autoren zu fragen. Nur, wenn die Zitate einen Nutzen für etwas neues haben. Oder so.”
Ok gut, dann warte ich jetzt ab und halte meinen Mund. Viel Erfolg.
Urteil zu dem Thema:
“(…) den Abdruck der Zitate (…) für unzulässig, weil die Voraussetzungen des § 51 Nr. 2 UrhG nicht gegeben seien. Denn es fehle ein selbständiges, eigene Gedanken des Herausgebers enthaltendes Sprachwerk, innerhalb dessen die Zitate als Beleg dienen könnten. Die Zitate seien lediglich, zusammen mit anderen Zitaten, zu einem neuen Wirtschaftsgut zusammengefügt.”
http://de.wikisource.org/wiki/Bundesgerichtshof_-_Handbuch_moderner_Zitate
Google News darf das doch auch!
Was ich mit dem Zwang etwas zum Zitat zu schreiben ja irgendwie gegeben habe.
Na, dann ist ja alles geklärt.
Und rivva.de – ihr könntet Frank Westphal doch mal fragen. Kontakt hab ich zu ihm wegen meiner Magisterarbeit über die Seite.
Oh, rivva.de ist tatsächlich ein spannendes Beispiel. Ist er unerreichbar, wenn man keinen Kontakt hat?
Ne, kennen wird er dich vermutlich auch. Guckst du hier: http://www.frankwestphal.de/Kontakt.html
Das Problem ist vielmehr, dass bei Rechtsstreitigkeiten nicht nach deutschem, sondern immer nach dem Herkunftsland der Quelle verhandelt würde (http://bit.ly/goxz3z). Wird also aus einem Artikel der NY Times zitiert, können die dich in den USA vor’s Gericht ziehen.
Im deutschen Recht ist es so, dass Zitate nur dann gebraucht werden dürfen, wenn sie zur “Ausschmückung” eines eigenständigen Werkes dienen. Also sollte der Kommentar des “Verlinkers” mindestens genau, wenn nicht sogar doppelt so lang sein, wie das eigentliche Zitat. Natürlich müssen Autor und Quelle genannt werden. Heikle Sache …
Schrieb ihn mal an. Danke.
Umgeh das Problem, in dem du aus einer juristischen Grauzone eine technische Notwendigkeit machst:
> Text markieren > bookmarklet > popup > eigener text > quote.fm entity zeigt den markierten Text als hyperlink zur quelle an …
damit ist (wie bei links im internet üblich) der markierte Text die Treffer nicht seien könnende Beschreibung dessen, was einen erwartet. und ich fände aussagekräftige Zitate anstelle kryptischen byt.li/5p4m auch viel ansprechender – und der Urheber erhält aus den von dir generierten Backlinks einen Vorteil (user-zugriffe) zurück.
Ich habe ähnlich gelagerter Urheberrechtsprobleme ständig zu umgehen (Kulturbereich) aber gerade die Zitate sind da recht unproblematisch – denn ein Idiom findet nur dann Eingang in den sprachgebraucht, wenn es gebraucht wird. Niemand könnte heute Karl Kraus zitieren, wenn er nicht bereits zeitnah (und ungefragt) zitiert worden währe. Bei Bild und Ton zum Beispiel kann meines Wissens derzeit eine Hörprobe [max 90sec o-ton oder bis zu 5min mit Kommentar] (aus einer Oper zum Beispiel) 30 Tage im Rahmen der „allgemeinen Berichterstattung” ohne Zahlung von Tantiemen verwendet werden …
Ja, aber: Kommentar über deinem. “Ausschmückung” ist halt dann doch recht schwammig. Was meinste?
Wie macht das Facebook? DIe verwenden Auszüge der Webseiten doch auch und veröffentlichen die. Vielleicht habe ich ein wichtiges Detail überlesen, aber wo ist der Unterschied zum Zitieren?
Das Mindestmaß an Hirnschmalz hätte in die Überlegung gehen können, dass Facebook ihren Firmensitz vielleicht in einem anderen Land haben.
Ich bin kein Jurist und kann dazu nichts sagen, aber vielleicht kann Dir die liebe http://twitter.com/#!/neubauerlaw dazu Auskunft und Tipps geben …
Viele Grüße aus Köln, Oliver
Wie siehts alternativ mit privatem Nutzen aus (-> OpenSource)? Beispiel: Filmbewerte-Plugin-Dingens für WordPress Blogs.
Entschuldigung.
Das was Marco im letzten Absatz beschreibt sind die s.g. Kleinzitate. Um ein Gespür für den Umfang eines solchen zu bekommen, hier ein Urteil dazu: http://bit.ly/ezZe5z
Aber nochmal: Das Problem sehe ich nicht im deutschen Recht, sondern immer dann, wenn aus Quellen, die aus anderen Ländern stammen, zitiert wird. Das deutsche Urheberrecht ist schön und gut, aber vom US-amerikanischen hab ich keine Ahnung. Und man liest oft genug von Abmahnungen.
Nichts desto trotz will ich quote.fm selber nutzen, deshalb such ich weiter. Ich frag gleich mal am Lehrstuhl für Internationales Privatrecht nach, vielleicht finden die noch ne andere Lösung …
Weniger hübsch und für dich wahrscheinlich nicht hilfreich, aber als Denkanstoß: Weniger problematisch ist es aus meiner Sicht, Bildschirmfotos von den zitierten Stellen zu zeigen …
Wenn ich Weihnachten meinen Baum schmücke, darf ich ihn dann hier zitieren? Hehe…
Vielleicht ist “Wirtschaftsgut” ein gutes Stichwort – nämlich ob damit Geld verdient wird oder nicht? Das ist aber nur geraten, es kann aber auch sein, dass ich da grade was juristisch falsch interpretiere. Ich bin ja wie gesagt keiner.
Ansonsten: Dieser ganze rechtliche Kram verleitet mir immer mehr die Lust, Dinge in diesem Internet zu machen. Urheberrecht und Kram ist schon wichtig, dagegen habe ich nichts. Aber viele Dinge wie euer Projekt, das letztendlich ja eigentlich nur Werbung für den Texter ist, werden dadurch torpediert.
Was ist wenn Ihr das Zitat selbst nur den eingeloggten (per Invite “erlaubten”) Personen zugänglich macht und somit das (u.a.) rivva-Problem der doppelten Suchmaschinen-Indexierung umgeht? Also nur den Link auf das Original verwendet für die Öffentlichkeit, während der Kommentar für alle sichtbar ist? Damit hättest Du Deine ursprünglich angestrebte Funktion, würdest aber das rechtliche Risiko deutlich abmildern.
Wäre schade wenn die Idee und die kreativen Köpfe dahinter von der Rechtslage blockiert würden.
Das Problem wird aber auch sein, dass ein kurzer Kommentar wohl nicht als eigenständiges Sprachwerk ausreichen wird. Da der ja im Prinzip nur ein eigener Gedanke zum Zitat ist, ist dieses “Werk” ja nicht so wirklich eigenständig. Der §51 UrhG spricht in Abs. 1 ja sogar von einem wissenschaftlichen Werk… Schwierig. :/
Ein guter Kontakt ist Carsten Ulbricht von http://www.rechtzweinull.de/
Der hat mal hier bei Daimler nen Vortrag gehalten und scheint mir sehr kompetent im Thema Internetrecht. Denke, er wird eine kleine Anfrage zu dem Thema beantworten, ohne dass er gleich Anwaltskosten kassieren wird. Kannst Ihn ja von mir grüßen, wenn Du ihn anschreibst.
Und wie ist das bei den “einschlägigen” Zitate-Sammlungen a là zitate.net etc.? Ist da dieser genannte Zwang, etwas zu einem Zitat zu schreiben nicht vorhanden, weil es “historische” Zitate sind?
Dann könnte ja doch prinzipiell jemand eine wissenschaftliche Arbeit über dieses Projekt veröffentlichen und alle Zitate als notwendig für sein Werk ansehen. (Milchmädchenrechnung ahoi).
Mein Satz bezog sich auf @Andiii.
moin. ganz kurz zu deiner problematik. frag da mal einen guten juristen. du könntest das bei quote.fm doch so machen, dass du in die nutzungsbedingung rein schreibst, dass nur zitate da rein dürfen, für die der user eine zustimmung hat… also mit anderen worten dich gegen das “unrecht” absichern. Sobald das ist gilt glaube ich, dass du dich als betreiber nicht strafbar machst bis jemand dich auf ein zitat hinweist was raus soll. das musst du dann halt rauslöschen… facebook oder youtube machen sich ja auch als betreiber nicht strafbar ausser sie lassen einen inhalt drin auf den sie schon hingewiesen wurden. know what i mean?
Das klingt für mich schlüssig. Werte anderen Personen hier, was denken wir dazu?
ich kenne mich bei zitaten nicht aus, aber es klingt so, als greife das gleiche wie beim “zitieren” von bildern etc. – das zitat darf nur teil von etwas neuem sein, so wie ich den teil eines bildes eines anderen urhebers in eine illustration, die aber etwas neues darstellt einbauen könnte. allerdings sind die grenzen hier nicht klar gezogen, glaube ich, d.h. es stellt immer auch eine kleine gefahr dar.
meint für das thema zitate: es reicht vermutlich nicht aus, einfach nur 2 sätze eigenen senf dazu zu schreiben à la “diesen Text finde ich wunderbar, da….”, da das ja nicht richtig was neues ist. Wer eine abhandlung über irgendwas schreibt und dabei (mit richtiger quellenangabe usw) zitiert, bei dem reiht sich das zitat i.d.r. ja nur in etwas “größeres ganzes” ein und ist nur ein teil von vielen.
nehmt ihr eine rechtsberatung in anspruch? bei uns gibt es so eine, die viertelstündlich abrechnet, für “quickies” sozusagen, das kostet nur 20 euro oder so.
Nutzungsbedingungen oder AGB können tatsächlich helfen. Manchmal sieht man den Wald aber auch …
Du trittst mit vorher anzunehmenden Nutzungsbedingungen alle rechtlichen Einschränkungen an die Endnutzer ab: so wird Quote.fm zum bloßen Portal und nicht Inhaltsanbieter. Doppelte Sicherheit: es gibt keine Einsicht auf Quote.fm ohne Login. Die Nutzungsbedingungen musst du aber auf jeden Fall von einem Volljuristen erstellen lassen. Für Laien gibt es im AGB-Recht viel zu viele Fallstricke. Aber: das ist die Lösung!
(Gutes Beispiel: YouTube-Nutzungsbedingungen)
So handhaben wir das bei den MB-Plattformen auch. Du musst als Betreiber einer Webseite erst dann tätig werden, wenn Du davon Kenntniss erlangt hast, dass der Inhalt, den jemand eingestellt hat, “unrecht” ist. Somit genügt es, wenn Du ein Zitat löschst, nachdem jemand gemeckert hat. Somit musst Du auch nicht rund um die Uhr überwachen, was da rein kommt. Auch ist immer die Rede von der Überwachung in einem dem Betreiber technisch und persönlich möglichen Rahmen. Stichwort ist hier das Thema “Mitstörerhaftung”. Dazu gibt es reichlich Rechtssprechungen.
Im Prinzip gilt das gleiche wie für Kommentare in Deinem Blog. Hier kann ja auch einer rechtswidrige Inhalte posten, ohne dass Du gleich dafür in den Knast wanderst. Oder in die Karibik fliehen musst.
Das gefällt mir!
Marcel, keine Sorgen machen. Instapaper ist auch nur “halb-legal” und keinen kümmerts. quote.fm fertig machen (inkl iPad & iPhone app), und zuschaun das Ihr ne ordentliche Anzahl an Usern bekommt – denke sollte kein Problem sein da ruck-zuck 10.000 oder 20.000 User in der ersten Woche zu bekommen, wenn Ihr die habt, ein wenig Presse bekommt, und schon wird Euch keiner mehr an den Karren fahren wollen.
1. Instapaper veröffentlicht nichts.
2. Instapaper ist kein Deutsches Ding.
3. Google hat Milliarden Benutzer und trotzdem fahren ihnen Leute an den Karren.
Spannend (nicht nur in diesem Zusammenhang, sondern auch für das Thema Blog) ist der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, der unter anderem eine FSK-ähnliche Kennzeichnung von Webseite-Inhalten vorsieht. Wenn Du hier also Brüste postest oder auf quote.fm jugendgefährdende Zitate einstellst, musst die Seite mit der Kennzeichnung “Ab 18″ versehen. (Na gut, Brüste dürften eher ab 16 sein…)
Hier mehr Infos dazu http://t3n.de/news/neuer-jmstv-286977/
Hashtag dazu ist #jmstv
ich weiß nicht, in wie weit ein einzelnes Zitat jugendgefährdend sein könnte, aber bei längeren Texten kann das durchaus der Fall sein.
Klingt für mich auch gut – hilft aber wahrscheinlich nicht gegen Abmahntrolle, denen es egal ist ob sie im Recht sind oder nicht. Mit so einer Plattform bietest du eben immer eine gewisse Angriffsfläche.
Auf die Gefahr Inhalte anderer Posts zu wiederholen – ich sehe zwei grundsätzliche Möglichkeiten: a) den Nutzerkreis klein halten, Login only b) Vorab schon nen guten Anwalt suchen, und ggf. Kapitalgesellschaft (UG oder auch nen Verein) gründen die dich in Sachen Haftung schützt.
Letzteres ist wahrscheinlich weniger attraktiv, wenn das Netzwerk nicht gerade zu deiner Vollbeschäftigung werden soll.
Ich hab auch absolut keine Ahnung was diesen rechtlichen Kram angeht, ich weiß nur, dass es genial wird. Sicher! Hoffentlich schafft ihr das alles. Viel Erfolg!
“Du trittst mit vorher anzunehmenden Nutzungsbedingungen alle rechtlichen Einschränkungen an die Endnutzer ab”
Ich hoffe, das ist keine blöde Frage (da du ja von “anzunehmenden” Nutzungsbedingungen sprachst), aber ich habe das/dich so verstanden, dass das dann bedeutet, dass sich dann der User eben strafbar macht, da der Admin eben alle Einschränkungen an den User abgibt? Oder relativiert der Staz danach das Ganze: keine Einsicht für irgendwen außerhalb von quote.fm = kein Problem für irgendwen?
Ich sehe gerade, dass das oben schon zwischen jakuuub und Marcel erläutert wurde. Ich glaube, da geht es um genau das Thema. Diese (meine) Frage erübrigt sich also, pardon!
Ich habe die sehr gute Erfahrung gemacht: Wenn man die Leute fragt, freuen sie sich meist, dass man was von Ihnen zitiert.
Das ging von Privatleuten bis hin zu einem der beiden bekannten Berliner Stadtmagzinen und einigen Musikbands.
Klar freuen sie sich umso mehr, wenn man ggf. noch ein Link setzt. Aber das muss nicht.
Meine Erfahrung ist: Fragen kostet nichts, und meist freuen sich die Urheber.
Wie man das nun jedem einzelnen Benutzer von Quote.fm verklickern kann und das Marcel und Co. letztendlich doch den Kopf hinhalten müssen, das ist das Problem.
Ähem, das Problem ist eher, dass ich nicht jeden einzelnen Autoren fragen kann.
Macht es einfach wie 99% aller Internetseiten:
1. Gründet eine LTD in England mit 1 £ Einlage.
2. Betreibt eure Webseite in einem anderen Land. Niederlande empfiehlt sich. (Nach Panama kommt man so schlecht, wenn man mal expandiert).
3. Keine .de Domain nutzen. Oder dann auf die .fm Domain weiterleiten.
und schon seit ihr den deutschen Gesetzen fern. Für immer.
@Uarrr: ist klar. Aber die Zitierenden. Das muss dann irgendwie in den Regeln/AGB verankert werden. “Sie sind für das Zitierte verantwortlich und haben die explizite Genehmigung dazu das zu nutzen.” So in der Art.
Denn sobald irgendein Spast anfängt “Mein Kampf” zu zitieren, dann ist ende. Daher lieber warten und das Ding (mit Anwalt) echt sicher machen. Zumindest für euch als Betreiber wird das der Weg sein, denke ich.
Denn du weißt ja selbst auch, dass du nicht nur Freunde im Netz hast.
Und auch wenn das via Invites läuft. Man hat schon Pferde vor der Drogerie onanieren sehen.
Das mit der Ltd. ist auch eine Mär. Es gibt auch europäisches Recht.
Mir ist das alles tatsächlich jetzt schon zu viel Stress.
Kann dir zwar nicht helfen, aber ich verfolge die Diskussion und ich find’s interessant, wie sehr sich hier einige auskennen und wie viele sich um euer Wohl kümmern. Tolle Unterstützung der Community
Mir gefällts!
Dann verkaufe die Idee und das Konzept an eine Firma. (Ich nicht). Aber ich finde die Sache in der Basis gut. Aber ehrlich. Ich würde es nicht machen. Wäre mir persönlich zu heikel. Und ich wurde auch schon mal abgemahnt. Das geht echt schnell.
Nicht “sich auskennen” mit “schreiben können” und “mal was gehört haben” verwechseln.
Bevor hier niemand “ich bin Anwalt und es ist so und so” sagt, ist das alles Halbwissen.
Wünsche natürlich dennoch das Beste und den entsprechenden Erfolg.
SIC!
Zeichnet sich ja relativ stark ab, dass das ganze nicht funktionieren wird. Also nie ohne immer der Gefahr zu unterliegen Abmahnungen zu bekommen. Vielleicht bauen wir einfach das elitärste geschlossene Netzwerk das es gibt.
meldet euch bei https://www.yammer.com/ an und frag 5€ Mitgliedsbeitrag für eine @quote.fm Emailaddresse…
Im Prinzip eine gute Idee; Das Problem dabei ist, dass die Haftung von Foren-/Plattformbetreibern rechtlich noch nicht abschließend geklärt und zur Zeit heiß diskutiert wird. Unter Umständen ist man da bei der Haftung ganz schnell mit im Boot wenn Gerichte glauben, dass der Dienst systematisch auf Urheberrechtsverletzungen angelegt ist (Ganz unabhängig davon, wie sinnvoll die Idee ist oder dass sie genau die Idee des Internets widerspiegelt).
Rechtlich mehr oder weniger auf der sicheren Seite ist man, wenn man sich mit dem Zitat selber in einem Kommentar auseinandersetzt. Aber auch hier bekommt man dann Schwierigkeiten, wenn der Kommentar zum Zitat nur “Lückenfüller” ist; Wird beispielsweise ein Satz aus einem Artikel zitiert und als Kommentar dann nur “lesenswert” dazugeschrieben, bewegt man sich rechtlich schon wieder auf dünnem Eis.
Dazu muss man aber auch sagen, dass das zitieren eines einzelnen Satzes 99,99% der Urheber bzw. Rechteinhaber nicht kümmern wird, weil die zumindest ansatzweise das Internet verstanden haben. Dennoch bleibt natürlich ein gewisses Restrisiko bestehen.
Und um zur Idee der ausländischen Gesellschaft Stellung zu nehmen: Urheberrecht und Internet sind zwei Dinge, die sich schwer in Einklang bringen lassen. Wer einen fremden Text online stellt, macht ihn weltweit zugänglich. Damit lebt er mit dem potentiellen Risiko, in sämtlichen Staaten der Erde wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt zu werden. Ob das klappt, richtet sich nach dem Recht der jeweiligen Staaten. Wenn ich also die Grenzen des Urheberrechts in Deutschland nutze und ein Zitat online stelle, mit dem ich mich ausgiebig auseinandersetze, handele ich im Einklang mit der deutschen Rechtsordnung. Das heißt aber nicht, dass es nach US-Recht, japanischem Recht oder australischem Recht ebenfalls zulässig ist. Dort könnte ich also theoretisch verklagt werden (Auch wenn die meisten Rechtsordnungen zumindest weitere Bezüge als die blose Abrufbarkeit des Onlineangebots verlangen).
Im Klartext: Natürlich kann man eine ausländische Gesellschaft gründen und die Seite von den Cayman Islands aus betreiben. Im Zweifel schützt einen das aber nicht vor Klagen in Deutschland, wenn der Seiteninhaber in Deutschland sitzt und sich die Seite an deutsche Nutzer richtet. Man könnte natürlich Briefkastenfirmen gründen und so letztendlich die Firmeninhaber verschleiern. Aber das wird wohl kaum das sein, was sich die Macher der Seite für Quote.fm vorstellen (zumal es unverhältnismäßig hohen Aufwand und Kosten verursacht).
Letztendlich bewegt man sich mit der Seite schon aufgrund des Konzeptes in einer Grauzone. Man kann das Risiko eingehen – ich persönlich würde es begrüßen, weil sich das Konzept super anhört. Es hängt aber alles davon ab, wie verantwortungsvoll die Nutzer der Seite sich verhalten und wie Gerichte ggf. die Seite an sich einschätzen. Ich persönlich würde den Vorschlag von Daniel umsetzen und als Betreiber eine juristische Person wie eine Limited einsetzen. Damit hat man zwei Sicherheitsnetze: Erstens verweist man auf die Nutzer, die haften. Sollten die Gerichte den Dienst generell als unzulässig einstufen, entzieht man sich der persönlichen Haftung dennoch, da man auf die juristische Person als Betreiber verweisen kann.
Kleine Anmerkung: Ich bin kein Anwalt, habe aber zumindest das erste juristische Staatsexamen. Zumindest könnte man die Kosten für diese Lösung durchrechnen und sich mal mit einem Anwalt kurzschließen, ob der das Konzept so für durchführbar hält. Sollte aber funktionieren.
Reicht es nicht den server im Ausland zu haben? Vom Ding her könntet ihr dann doch einfach einen Server mieten, der beispielsweise auf den Philippinen steht.
Außerdem, wenn ihr das ganze unter einer non kommerziellen Lizenz laufen lasst, dazu noch als Open Source Projekt anbietet und keine Werbung schaltet müsste euch doch keiner was können, oder?
Hätte, müsste, sollte, könnte sind keine Optionen.
Für irgendwas muss ein rechtswissenschaftliches Studium ja gut sein
Aber auf ein “es ist so und so” kannst du lange warten, da derjenige dann für alles geradestehen muss, was du auf seinen Kommentar hin unternommen hast. Volljuristen sind mit der Berufshaftpflicht davor geschützt.
Von daher: Ich hab keine Ahnung, empfehle aber dringend, quote.fm als Login-Only-Netz zu betreiben, in dem der Nutzer selber für das verantwortlich ist, was er schreibt. Zum Zitatrecht in Deutschland (und das ist so):
Geregelt ist es nach §51 Urheberrechtsgesetz. Für quote.fm kommt nur 51.2 in Frage, das s.g. Kleinzitat, in dem “…Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden”. Daraus leiten wir ab: Es handelt sich nur um “Stellen”, also kurze Passagen. Anbieten würden sich also eine Begrenzung der Zeichenzahl. Aber aufgemerkt: Es kommt auf das richtige Verhältnis an. Wenn das Zitat nur einen Satz kürzer ist als die gesamte Quelle, geht das nicht.
Wichtig: Das Zitat muss immer einen Zweck erfüllen. Auf quote.fm wäre der Zweck, die Mitglieder des Netzwerks zum Lesen zu animieren, bzw. den Einstieg in einen Kommentar zum verlinkten Artikel zu bilden. Somit dienen Zitate auf quote.fm sowohl als Beleg als auch teilweise als Erläuterung der Quelle. Der juristische Zweck und Wunsch ist damit erfüllt.
Eigentlich selbstverständlich, aber besonders wichtig: Die Kenntlichmachung der Stelle als Zitat (was in den Entwürfen ja gut gemacht ist *schleim*), das Zitat darf nicht verändert werden (was durch das markieren-und-auf-den-Knopf-drücken auch nicht möglich ist) und die Quelle muss genannt werden. Wenn das alles passiert, steht der Veröffentlichung in Deutschland nichts mehr im Weg. Aber wie gesagt: Nur in Deutschland.
Das Problem ist wirklich das Internationale Privatrecht, da durch Rom II immer im Herkunftsland der Quelle verhandelt wird. Dafür musst du einfach einen Volljuristen fragen. Ein erstes Beratungsgespräch bei Anwälten für Privatpersonen darf übrigens maximal 190 Euro (§ 34 I 3 Hs 3 RVG) kosten. So als Tipp …
Jetzt der ultimative Tipp: Die wenigsten Anwälte kennen sich im IPR aus. Bessere Informationen bekommst du daher, wenn du dich an einen Prof. wendest. Kontakte kann ich vermitteln …
Auch dir als Privatperson “kann einer was”, wenn du einfach jemanden zitierst und es als deine eigene Leistung darstellst. Da ist’s egal, wo du dich auf der Welt aufhältst. Der Standort der Server ist somit völlig egal.
Zur Ltd. http://bit.ly/enupkY
Außerdem können Ltd-Geschäftsführer auch nach deutscher Rechtsprechung persönlich haftbar gemacht werden … Somit: kein Schutz.
Cool, so einen Leser, wie den Lars, hätte ich auch gern! Kommentar des Monats! Erst sinnvoll und lehrreich geantwortet (in lesbarem und grammatikalisch korrektem Deutsch) und dann hat er auch noch Kontakte angeboten! Boah ey!
Echt mal. Auch ein paar der anderen.
Allerdings befürchte ich, dass sich hier abzeichnet, dass das ganze etwas mehr Aufmerksamkeit und Risikofreude erfordern wird, als ich bereit bin zu geben. Mal sehen.
Ichhab leider nicht alle Kommentare gelesen und weis daher nicht, ob was ähnliches schon genannt wurde, aber wäre es nicht möglich eine Whitelist an zu legen?
Wenn ich es richtig verstanden habe, steht über jeder Quote-Sammlung zu einem Artikel ein Link zu diesem Artikel. In dieser Link muss dann zu einer Website führen, die in der Whitelist steht, sonst kann man das entsprechende Zitat nicht posten. Diese Whitelist könnte zum Beispiel entstehen, in dem du an Websites, von denen du zitieren möchtest eine Mail schreibst und diese dann antworten, wenn jemandem eine Website fehlt, schreibt er eine Mail an den Betreiber der Website, der, wenn er das ok findet, dir schreibt, dass seine Website in die Whitelist kann.
Das ganze ist dann vermutlich am Anfang etwas nervig und viel Aufwand und Codekram für dich/euch, könnte aber vielleicht funktionieren.
In erster Linie ist das totaler Schwachsinn.
Wenn es so, wie es geplant war, nicht geht ist es doch so nach einiger Zeit weniger nervig, als jedes mal etwas zu dem Quote schreiben zu müssen.
Nicht bloß jeder Betreiber einer Website, sondern jeder einzelne Autor eines jeden einzelnen Artikels müsste angeschrieben werden. Für die meisten Blogs würd’s funktionieren. Spätestens bei News-Seiten ist dann aber Schluss. Whitelist funktioniert nicht, da nicht in vernünftigem Aufwand machbar.
Wie ist das denn, wenn nur die Seiten zitiert werden können, die auch ein Script eingebunden haben? Dann ist 1. die Whitelist da, 2. muss es ja willentlich eingebunden werden und 3. der Kreis ist dann größer. Ich weiß nicht ob dies eine Alternative ist, aber vielleicht ist es eine?
Soll Wikipedia, New York Times, CNN, Der Spiegel etc.pp. ein Script einbinden, weil ein paar Freaks eine tolle Seite namens quote.fm betreiben? Vergesst eure Whitelistgedanken. Das ist Humbug.
Eben. Außerdem haben wir uns für eine Lösung entschieden, werds morgen hier proklamieren.
aber wurde nicht grade erläutert, dass für solche sachen, die rechte des herkunftslandes angewendet werden? demnach müsste es bei facebook eine entsprechende lösung geben. oder seh ich das grad falsch?
Nun ja, wenn Betreiber eine Firma im Ausland ist, ist der Betreiber eben die Firma, und nicht eine natürliche Person wie z.B. du. Und dann kannst du eben länderspezifische Regelungen nutzen. Aber andere Kommentatoren haben schon andere, einfachere Wege genannt. Am besten vermutlich, man kontrolliert das nicht, wälzt es per AGB auf die Nutzer ab, und wird nur auf Meldung tätig. Siehe Forenhaftung und ähnliches. Und dann lässt man den Dienst halt laufen. Delicious oder Mr. Wong kriegen ja auch keine Probleme dafür, dass sie Seitentitel zitieren bzw. beliebige Beschreibungen zulassen. Schließlich baut ihr keine ZItatsammlung, sondern eine Linkliste mit Zitaten als Linktitel/-beschreibung. Der Mehrwert ist quasi inhärent.
Aber ich bin ja kein Anwalt.
[...] wir hier kollektiv und halbwissend ermittelt haben, dass quote.fm eine rechtliche Grauzone beschreitet, [...]
und ein mindestmaß an hinschmalz hättest du haben können, in der überlegung das ein anderes land als firmensitz NICHT relevant ist, wie schon öfters hier beschrieben.
[...] Projekt ja in Richtung eines allgemeineren Lesenetworks weiterbauen. Vor allem, da sie mittlerweile selbst nicht mehr so an die rechtsmäßige Durchführung ihres Projektes glauben. Vielleicht meldet sich ja Uarrr an dieser [...]