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Betreff: Art Directed Blogging

Ungefähr zwei Wochen ist das Redesign jetzt her, Zeit für eine Art Rückblick auf eben diese beiden Wochen und ein Vorblick auf die nahe Zukunft. Selten bekam ich so viel positives Feedback, wie zu diesem Theme, was mich sehr freute. Ich hatte zuvor sehr viele verschiedene Themes, mit vollkommen unterschiedlichen visuellen Ansätzen, aber wie ich bereits schrieb, war ich immer wieder sehr schnell gelangweilt.
Dann entdeckte ich allerdings, dass es eine kleine Gruppe (hauptsächlich) amerikanischer Blogger und Designer gibt, die eine neue Kategorie ins Leben gerufen haben, das sogenannte “Art Directed Blogging”. Ich war mehr als beeindruckt, schließlich bin ich ein sehr visuell getriebener Mensch, außerdem mag ich kluge Gedankengänge und Themen. Was die Amerikaner jetzt taten war: Sie haben ein Thema, sie schreiben etwas interessantes zu diesem Thema, einen längeren Text, mit Gedanken, Thesen und Antithesen. Dann machen sie diesen Text hübsch, und zwar nicht das übliche Webdesign-Hübsch, sondern eher eine Art Print-Hübschheit. Zweispaltige Layouts (so wie dieses hier gerade, zumindest mit einem CSS3 fähigen Browser), Bilder, die von Text umflossen werden, und allerlei andere Spielereien, die man aus normalen Blogdesigns nicht kennt. Von daher ist das, was die dort machen aber auch weniger Bloggen, als “eine Webseite betreiben”. Wenn man da überhaupt noch differenzieren kann.

Worauf ich hinaus will: Ich habe es für meine Verhältnisse angepasst. Das erstellen des Layouts für diesen Artikel hat jetzt keine Unmengen an Zeit in Anspruch genommen, was auch die Grundregel für mein Designkonzept war. Immerhin veröffentliche ich in der Regel täglich einen Eintrag, da ist es einfach nicht möglich Stunden für das Design aufzubringen. Die Amis allerdings begnügen sich damit alle drei Monate einen zu veröffentlichen, der dann natürlich auch verdammt gut aussieht.

Was vermutlich passieren wird

Total arrogant, aber ich denke, dass diverse andere Blogs nachziehen werden, oder sogar schon nachgezogen haben, wir werden in naher Zukunft mehrere Blogs sehen, also auch in Deutschland, die das Prinzip verfolgen.
Ich möchte nicht sagen, dass ich das Gedöns hier irgendwie publik gemacht habe, aber anhand der fünftausendmillionen E-Mails, die ich bezüglich dieser Sache bekommen habe (teilweise auch aus ganz anderen Ländern, mit ganz anderen Sprachen, die sagten, dass es großartig aussieht und es sehr schade ist, dass sie die Texte nicht verstehen. Wenn die wüssten.), gab es offenbar durchaus sehr viele Menschen, die durch mich auf diese Veröffentlichungsart aufmerksam geworden sind.

Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich ein Freund schöner Dinge bin. Aber das ist der Aufhänger für diesen Eintrag. Was ich nämlich machen möchte, ist einerseits kurz beleuchten, wie das hier umgesetzt wurde, andererseits die Seiten zeigen, die mich stark dazu bewegt haben, etwas ähnliches zu probieren. Und ich kann euch jetzt schon sagen, dass diese Seiten erheblich besser aussehen, als mein kleiner Blog hier.

Die Technik. Im Groben zumindest.

Sinn und Zweck war es, dass ich folgende Dinge erreichen kann:
1) Ich will jeden Beitrag optisch schnell anpassen können.
2) Ich will, dass auch auf der Startseite des Blogs die Beiträge zu sehen sind, und nicht nur Headlines.
3) Ich will, dass ich das alles rückgängig machen kann, ohne später 2000 Beiträge manuell bearbeiten zu müssen.

Habe ich alles geschafft. Vorallem der zweite Punkt lag mir sehr am Herzen. Wie ich in einem meiner “Warum sich kein Mensch für deinen Blog interessiert”-Beiträge schon sagte, kann ich es nicht leiden, wenn ich in Blogs nicht direkt ganze Beiträge, oder zumindest große Ausschnitte derer, überfliegen kann. Das Problem an der Art und Weise, wie die Amerikaner es machen ist, dass die Stylesheets jeweils nur für den einen Eintrag funktionieren, aber nicht übergreifend über die ganze Seite, also auch die Startseite. Sie lösen das damit, dass sie nur Headlines anzeigen. Wollte ich nicht.

Im Prinzip ist meine Lösung kinderleicht: Custom Fields. Ich kann an dieser Stelle nicht absolut beschreiben, wie diese funktionieren, und wenn man keine Ahnung hat, wie WordPress funktioniert, ist man sowieso aufgeschmissen, aber das ist das Stichwort. Was ich also gemacht habe: Eine Standard-CSS angelegt, die den Blog generell immer gut aussehen lässt. Dann habe ich den Objekten, die ich schnell innerhalb des Eintrages, also im WordPress-Backend, bearbeiten möchte, nochmal ein style=”CUSTOMFIELD” mit in den Code gegeben.

Sprich: Wenn ich einen Beitrag schreibe und nichts anpassen will, schreibe ich ihn einfach ganz normal und danach hat er das Standard-Layout. Wenn ich ihm aber eine andere Hintergrundfarbe geben möchte, wähle ich das Custom-Field “background” und den Wert background-color: #111; und schon sieht der Beitrag anders aus, als die Standard-CSS es vorgibt.

An dieser Stelle ist anzumerken, dass ich das ganze in Kombination mit dem Art-Direction-Plugin nutze. Dieses ermöglicht es mir neben meinen selbstdefinierten Feldern, auch noch alles andere anpassen zu können. Das ist komplizierter, als mit meinen Customfields, bietet dafür aber viel mehr Freiheiten. Die beiden Varianten in Kombination haben sich für mich als sehr nützlich erwiesen. Außerdem kann man aussuchen, ob die CSS-Anpassung nur auf die aktuelle Seite, oder auf alle Seiten angewand werden soll, auf der dieser Post auftaucht.

Das, was allgemein als “Inspiration” bezeichnet wird.

Kommen wir zu denjenigen, die ich vor Monaten schon entdeckte und seitem immer wieder gerne und ehrfürchtig ansehe. Da ist einmal Dustin Curtis, dessen Beiträge für mich derzeit die Spitze bilden. Inhaltlich ein großartiger Mix, ganz großartig gestaltet.

Gregory Wood zieht so einiges aus der CSS3-Wundertüte, hat ein Auge für Typografie und sorgte für so einige Aha-Effekte, als ich mir das erste Mal sein “Journal” durchsah. Überaus empfehlenswert.

David Desandro ist sowas wie der Rockstar unter denjenigen, die ihre Webseite so betreiben. Zumindest wird er in jedem Artikel zu dem Thema mindestens erwähnt, meistens sogar zitiert. Kein Wunder, was er da baut ist beeindruckend. Er ist auch derjenige, der die CSS-Font gebaut hat.

Vielleicht belasse ich es an dieser Stelle bei diesen drei Haupterwähnungen und verweise auf meinen Delicious-Account, in dem ich relativ viele solcher Seiten gesammelt habe. Der ist nicht wirklich gut sortiert, aber die anderen Links anzusehen kann auch nicht schaden.

Was ich also eigentlich sagen wollte.

Genau. Es würde mich ungemein freuen, wenn das ganze mehr Anklang findet. Wenn mehr Menschen, statt einfach Texte in fertige Layouts zu quetschen, ihr Layout dem Inhalt anpassen. Natürlich kann man hier ewig über Barrierefreiheit faseln, aber letztendlich geht es um den Spaß an der Sache und ich vermute mal, dass man merkt, dass ich dadurch ungefähr 400% mehr Spaß daran habe, diesen Blog zu führen, als vorher. Da ist es mir auch egal, dass der Code etwas… merkwürdig aussieht. Function follows something. Egal, hauptsache die Form rockt. Immerhin ist das hier meine lustige kleine Welt, und ich mach sie wie sie mir gefällt. Frei nach Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf.

Kommentare

    1. der erste Screenshot ist ein von Mac OS X automatisch gemachter Screenshot des aktiven Fensters, da kopiert Mac OS X auf eine Transparente(Alpha) ebene auch den Schatten. Beim zweiten hat Marcel einfach ein “Ausgeschnittenen” (selbst markierten) Bereich gemacht :))

  1. Sehr schöner Beitrag und der Einblick “hinter die Kulissen” ist auch sehr interessant. Tatsächlich ist es so, dass mein (neues) Blog die Stylesheets genauso lädt, wie du es beschreibst – was mir einmal mehr zeigt, dass die Idee gar nicht dumm ist. (Ich benutze hingegen nicht das Art-Direction-Plugin.)

    Wie gesagt, wäre klasse, wenn einige Blogs ebenfalls nachziehen würden, und sich an deinem Design ein Vorbild nehmen würden.

  2. Wie gesagt ich find’s großartig, aber es muss halt einfach zum Blog passen. Und ich fürchte mich jetzt bereits vor allen drittklassigen Möchtegernbloggern, die versuchen werden dir diese Sache qualitativ minderwertig nachzumachen – aber die lese ich ja sowieso nicht, also kann’s mir auch egal sein. Hauptsache die Tastatur macht Geräusche beim Tippen.

  3. Ich finde es großartig. Es macht, mir jedenfalls, auch 400% mehr Spaß den Blog anszuschauen und zu lesen.
    Und am eigenen Thema bin ich dran.

  4. Das ist alles sehr cool. Ich gebe offen zu, dass mich dein neues Outfit hier inspiriert hat auf http://365-tage-im-netz.de ähnliches zu probieren. Weil ich das auch sehr genial finde sowas zu ergründen und zu testen.

    Ich fand auch schon immer CSS ZenGarden sehr geil. Und mit WordPress, CSS ein wenig Grips und der Option der DSL-Anbindung der Besucher kann man mittlerweile eine Menge machen.

    Es hängt alleine von der Kreativität der Blogger ab, was daraus gemacht wird. Ich wünsche mir mehr solche Seite wie diese hier. Aber auch nicht soviel, dass es wieder Einheitsmumpe im Web wird.

  5. Genial. so macht Bloggen viel mehr Spaß und es wirkt alles interessanter. Ich finde die Idee super und sollte es mal bei mir zu einer eigenen Domain kommen, werde ich es auch verwenden wollen, weil es eine gelungene Art ist… ach was es ROCKT halt einfach.

    Kussi deine Traumheldin

  6. Wow. Wie lange gibt es eigentlich schon die custom fields, und warum sind auf die Idee nur so wenige gekommen? Ich schätze mal durch den Zeitaufwand…

    Warum eigentlich das wp-admin auf englisch? Der awesomeness wegen?

  7. Ich gebe zu, ich wünschte, mein Blog wäre optisch ebenso ansprechend wie deins! Aber da ich sogar Probleme hatte den Text wirklich zu kapieren, wird das wohl eher nicht passieren. Die Fachtermini fehlen mir, ich habe einfach keine Ahnung von der Sache. Aber zum Glück kann ich herkommen und gucken!

  8. Ich muss sagen genial gelöst und optisch einfach nur absolut ansprechend. Vor allem schön das du so auf typographie eingehst, beispielsweise das du bei diesem Beitrag ein 2 spaltiges Layout gewählt hast. Als Typo Fan eine wirkliche Freude das zu lesen.

    Hut ab dafür!

    Man kann sich für die Zukunft nur wünschen das Webfonts im großen Stil vertrieben werden und dazu auch noch „erschwinglich“ sind. Fontshop hat in meinen Augen einfach gut auf den Trend reagiert und bietet ja jetzt ganze Font Pakete an. Leider noch nicht mit allen Schriften die ich mir zum Beispiel wünschen würde, aber es ist ja erst der Anfang … 😉

    Jedenfalls, ein wirklisch schöner Blog!

  9. Vermutlich werden sich tatsächlich einige Leute daran versuchen, dir das hier nachzumachen. Die Frage ist nur, ob sie es auch so gut hinbekommen wie du. Die Idee an sich ist tatsächlich echt gut, aber ich für meinen Teil bin noch zu unerfahren im Umgang mit WordPress, als dass ich “Art Directed Blogging” selbst hinbekommen würde. Schade eigentlich.

  10. hmmm…ok, ich könnte jetzt auf den Zug aufspringen und sagen, wie toll ich das auch alles finde aber das weißt du ja schon längst alles.
    Aber, ich mache mir etwas Sorgen (klingt dramatisch) um die Besucher, die zum ersten Mal auf UARRR gelangen, da wird es ja noch so ein zwei geben. Werden die nicht etwas überfordert? Schließlich hast du gar keine Head-Navi und dann muss ich erst mal gaaaanz runter scrollen bis ich was finde. Hmm…aber ich kann mich auch irren und die Leute kommen sofort damit klar. Aber ich würde es echt gern mal wissen, wie Leute die neu hier sind damit klar kommen.

  11. Ich bin so der Jan Oelze des Bloggens. Heißt, ich brauche schon für einen Pupsbeitrag ziemlich lange. Wenn ich jetzt noch immer das Layout anpasse, wirds ne Ewigkeit werden. Allerdings finde ich das alles trotzdem gut spannend. Werde mich irgendwann da mal reinfuchsen.

    1. Kann ich nur unterstreichen. Du hast deine Art zu bloggen verändert. Du beleidigst zwar immer noch Leute, aber dafür im schönen Gewand. Was mir sehr gut gefällt.

      Vielleicht inspiriert, dich Flattr & das neue Design, deine Beiträge extrem zu verbessern.

  12. Also das mit den 2 Spalten ist mir ja bekannt (dank -webkit/moz -column), aber Bilder die von Texten umflossen werden sagt mir gar nichts? Kann mich jemand aufklären?

    :))

  13. Keiner deiner Beiträge bleibt mehr im Feedreader. Ich muss einfach immer auf die Überschrift klicken und ihn im Original lesen. Es ist einfach zu geil designed.
    Mich hast du inspiriert und ich möchte jetzt auch mein Blogdesign neu gestalten. Zwar nicht so aufwendig wie du, aber in die Richtung.

  14. Ich will, dass viele begabte Menschen(gruppen) so bloggen. Web3.0 und so. Die anwesenden Leser sind schon angefixt, die anderen bekommen wir auch noch dazu.
    Wir zwingen Menschen, die nicht abstreiten können Geschmack zu haben und produktiv zu sein, in VHS-Kurse zur WP-Verwurstung.
    Denn sobald das ganz viele machen, wird es in Foren genug “andere die dieselbe dumme Frage hatten” und N00b-Plug-Ins für Unfähige geben, die ich dann benutzen kann, um das auch zu machen 😀

    Und dann fett Medienapokalypse. Bäm! Printmedien ausgestorben und so.

    1. in your dreams… Mehrspaltigkeit, Texte überfliegen, viel erfassbare Informationen in wenig Zeit: wird’s online nie so geben, wie’s ‘ne gute Zeitung kann. Hübsch aussehen ja, aber dass man damit die Printmedien ausrottet … na ja, meintest du ja vermutlich eh nicht ernst, also fühl dich bitte nicht angegriffen.

      1. Wir kennen uns ja nicht persönlich :O
        …, aber sterbende Printmedien? Die Verkaufszahlen siechen ja nur so vor sich hin.

        Viele Informationen in wenig Zeit – da liegt der Vorteil klar beim Internetz. Ich schicke meinen kleinen Feedreader-Kobold bei den großen Gazetten hausieren, dann habe ich das Wichtigste im Sekundentakt. Zweispaltig ist sogar der Eintrag hier, zum Überfliegen eignet sich das iPäd großartig. Wie serviert wird, darf der Gast (equals “Konsument”) entscheiden.
        Ich weiß gar nicht, ob ich möchten würde, dass das Printmedium ausstirbt. Ich mag mein Bücherregal sehr und liege lieber mit analogem Schreibwerk abends im Bett. Ich muss aber auch zugeben, dass die Grenzen zwischen Print- und Digitalmedium absolut weichgespült sind. Meine Unireader werden in beiden Formen angeboten, Onlinezeitungen sind heute mehr als die eingescannte BILD, …

        Der Vorteil des Netzes ist seine Anpassbarkeit – Eine Zeitung kann kein “Strg F” einbauen, der Pdf-Reader aber sehr wohl einen Textmarker immitieren. Ob das für die Ausrottung genügt weiß ich nicht, aber als Gutenberg den Letterdruck rausbrachte, haben ihn auch alle ausgelacht. Wer will denn biette einen schwarz-weißen Text, wenn er eine handgeschriebene und gemalte Bibel haben kann? 😀

  15. Nun überschlagt euch mal nicht alle gleich in Lobhudelei… Unser aller(-) liebster Autor hat jetzt weder das Internet neu erfunden (siehe oben) noch die Welt gerettet (davon weiß zumindest ich noch nichts).

    Was sich aber verändert hat, ist, dass aus dem ollen Stinkstiefel, der seine Leser gern öfter mal beschimpfte und als unfähig abkanzelte, jemand geworden ist, der seinen Blog (so scheint es) gern betreibt und Freude daran hat, auch mal den Kommentaren zu lauschen. Was in den letzten Monaten streckenweise nicht so wirkte…

    Ich glaube, dass es vor allem die schönere Atmosphäre ist, die hier Euphorie ausbrechen lässt — weil jetzt alle Spaß an neuen Beiträgen haben; der Autor beim Schreiben, wie auch die Leser beim Genießen.

      1. Ich denke eher, dass es andersrum der Fall ist. Durch etwas hochqualitativere Beiträge, kommen auch die Nicht-Idioten aus den Löchern und geben den Kommentaren ein neues Niveau. Dumme Trottel werden noch immer beleidigt. Heute erst passiert. Wird sich auch nicht ändern.

      2. Weil es angebracht ist. Nicht immer, aber meistens. Außerdem habe ich doch die Wahl, entweder ich nehme jeden Scheiß einfach hin, oder ich sage meine Meinung. Mein Blog, meine Meinung, wems nicht passt soll sich verpissen. Sind doch relativ simple Spielregeln. Und die sind seit vier Jahren so. Funktioniert für mich gut.

    1. hmm, macht doch die Welt aber auch nicht besser…

      und vielleicht ist das mit der “neuen Art zu bloggen” und der Atmosphäre auch eine Henne-Ei-Frage. Ist auf jeden Fall nett, dieser ganze art directed-Kram. Einzig diese begeisterten Kommentare beginnen, mich zu nerven…. Da versteh einer diese Welt.

      1. ich glaub, es ist einfach die Tatsache, dass du Besucher deines Blogs beleidigst, die mich stört. ich steh einfach nicht genug auf Beleidigungen; ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwas hilft. aber da wiederhole ich mich. und vielleicht hat’s ja wirklich eine entlastende Wirkung für den Fluchenden…

  16. So genial….
    Ich verfolge deinen Blog nun schon seid einiger Zeit, leider muss ich gestehen großteils nur in meinem RSS-Reader, aber eigentlich ist deine Seite viel zu schön um sie nur da drin zu lesen.
    Wie viele viele andere find ich die Idee und Umsetzung von deinem Design echt klasse. Noch besser finde ich, dass du uns einen kleinen Einblick gewährst, wie du das ganze realisierst.
    Die anderen Post zu “Warum keiner deinen Blog liest” find ich auch klasse und werd sie mir zu Herzen nehmen. Blogge ja noch nicht soo lange, da kann ich noch einiges dran tun.

    In diesem Sinne,
    Danke und weiter so!

    Gruß aus Ben
    PS: könnte ich, würd ich auch für dich Flattern 😉

  17. Ich find’s ganz ok. Ha! Reingefallen. Wenn du groß bist, kaufe ich ein Kind von dir. Oder so. Und dann noch das was alle sagen, minus die doofen. Und von mir gibt’s auch ein «Gruß aus Kai».

  18. Seitdem du das neue Theme hast besuche ich deinen Blog täglich, weil ich immer gespannt bin, wie er aussieht, was du dir dieses Mal hast einfallen lassen 🙂
    Ich hab mich nach deinen Wechsel auch gefragt, wie du das hinbekommen hast, danke dafür, dass du erwähnt hast wie du es bewerkstelligt hast. Jedoch sind diese Fields für mich noch Grauzone.

    Vielleicht mal für so ab und zu eine gute Idee bestimmte Beiträge hervorzuheben dadurch, aber für mich persönlich wäre ein ganzes Theme auf dieser Basis zu anstrengend. Bin einfach nicht so ein kreativer Kopf.

  19. genau, hören wir auf üpber barrierefreiheit zu fasseln, sollen die ganzen sehbehinderten leute doch schauen woher sie ihren content bekommen…
    leute… seh mich als troll, trottel, spinner… was auch immer. ich seh das nicht so leichtfertig. design is geil, aber manchmal sollte man evtl. weiter denken…

    1. Danke, damit beweist du jetzt ganz feierlich, dass du einfach ein Troll bist und keinen blassen Schimmer von dem hast, was du da redest. Hast du dir diesen Blog mal mit einem Screenreader angesehen? Bestimmt, klaro.

      Blabla, alle folgenden dummen Kommentare von dir, werden der Ausblend-Funktion zum Opfer fallen. Solltest du nicht aufhören, werde ich löschen. Ja, das ist Zensur, ja, das ist legal, ja, ich kann Nachts ruhig schlafen.

    2. Ich sehe deinen Punkt nicht so ganz. Design und Barrierearmut widersprechen sich doch nicht. Wenn die Page eine saubere Struktur und ein sinnvolles Markup hat, dann ist doch schonmal ein guter Schritt gemacht. An den Content an sich kommt man auch gut über das Feed, wenn einem das Design – wobei ich nicht verstehe, warum das so sein sollte – beim lesen stört.

    1. Eigentlich nicht, also es ist nicht vergleichbar. Art directed Content ist doch alles im Internet, irgendwer muss es halt hübsch machen. Das da ist eine feststehende Webseite und ihr Layout, kein Inhalt, der sich da jeden Tag ändert (wenn ich das richtig gesehen habe).

      Der Witz an der Sache hier ist ja, dass man eben nicht nur Content in ein fertiges Layout packt, sondern das Layout dem wechselnden Content anpasst. Und so.

  20. so jetzt hab ich zwei möglichkeiten meinen (nicht sonderlich tollen) blog aufzuhübschen… css und webdesign endlich lernen oder n print-magazin machen.. da kenn ich mich aus 😀

  21. ich bin begeistert und den tränen nah, wenn ich dieses wunderbare layout sehe! und danke für den einblick “hinter die kulissen”….
    diese ominösen custom fields waren das also.. ich werde sowas in die richtung garantiert nachbasteln.. wunderschön einfach nur *__*

  22. barrierefreiheit hin oder her. wenn ich ne kneipe im keller eröffne, bau ich auch keinen treppenlift dran, nur damit ich nicht kritisiert werde

  23. Design ist toll. Es macht einfach viel mehr Spaß so. Und ich muss sagen, dass ich diesen Blog nun viel öfter besuche. Einiges was hier im neuen Layout umgesetzt wurde, hatte ich mir für meinen Blog auch schon überlegt. Doch im Moment passt es einfach noch nicht wirklich zum Inhalt. Wobei ich da auch noch ein wenig bei der Selbstfindung bin. Jedenfalls. Ich würde gerne öfters den Text um einen Pfad laufen lassen oder zumindest den Hintergrund und Schriftart und -farbe für einzelne Beiträge ändern.

    Befasst habe ich mich damit jedoch noch nicht wirklich. Ja. Mach mal weiter so bitte.

  24. Ich denke und ich hoffe sehr, dass dieser Trend einer wird bzw. nicht, sondern sich längerfristig etabliert. Ich hatte sowas ja auch mal vor, aber Prüfungen, Deadlines, und viele andere schwache Ausrede… wie das halt so ist. Ab dem 18.6 (Freisprechung) wird alles anders™.

    Ich gehe nun wirklich jedesmal auf deinen Blog um einen Artikel zu lesen, weil ich einfach gespannt bin, wie du ihn visuell aufbereitet hast – und freue mich sogar auf die trolligen Kommentare.

    Inspirierend und motivierend.

    Paddy Donnelly ist auch großartig. Aber den kennst du ja auch.

  25. Finde das ganze auch sehr schick. Das erste mal habe ich sowas im Panic-Blog gesehen.

    Nur habe ich mit der “Zweispaltigkeit” auf dem Bildschirm noch so meine Probleme. Bei PDFs ists einfach schrecklich. Runter scrollen – hoch scrollen – runter scrollen. Das kann auf dem iPad besser sein – weiß ich aber nicht.
    Hier im Blog ging es, da die Abschnitte eher kürzer sind. trotzdem hatte ich kurzzeitig Probleme den Anfang auf der rechten Seite wieder zu finden.
    Ist Mehrspaltigkeit im Web/Digital wirklich sinnvoll? Kurze Zeilen lesen sich besser, klar. Im allgemeinen hätte ich lieber eine Einstellung im Browser, mit der ich die Spaltenbreite oder auch die Spaltenanzahl ändern könnte. – Denn das schlimmste ist: lange Zeilen auf dem iPhone zu lesen.
    Aber am Ende würde das wieder das Design zerreißen…?

  26. Bin auch schon vor einiger Zeit über derartige Designs gestolpert. Ich sehe darin eine Möglichkeit, sich auch künftig von anderen Blogs abzuheben – der Standard-Blogger, der sich ein WordPress-Theme aussucht und drauflosbloggt, wird so etwas nie hinbekommen. Mal gucken, vielleicht wage ich auch irgendwann ein paar Schritte in diese Richtung.

  27. Schön, dass der Trend größer wird. Ich kann deinen Punkten nur zustimmen: Wenn zukünftig immer öfter auch auf das Design des Eintrags wert gelegt wird, wird auch der Inhalt dementsprechend wichtiger. Das Netz kann davon ja nur profitieren. Und ich warte darauf, bis die ersten großen Seiten die individuellen Artikel übernehmen. Magazine bieten sich ja direkt an.

    Ach und falls du weitere Inspiration im deutschsprachigen Raum suchst, erste Adresse dafür ist http://www.coldheat.de
    Was dort ins Netz gestellt wird sucht inhaltlich wie designtechnisch noch Konkurrenz. Zum Beispiel: http://www.coldheat.de/archiv/2010/05/goldfinger
    Oder generell alle individuell gestalteten Artikel: http://www.coldheat.de/layouts

    🙂

  28. macht wirklich mehr Spaß den Blog zu lesen, und dass es dir mehr Spaß macht merkt man auch. Zum Design – alle die keine Adresse bei Website angeben bekommen trotzdem enn Namen zum anklicken, mit “http://web%28optional%29/” als Adresse. Hab da jetzt schon bei mindestens 3 Leuten draufgeklickt und mich gewundert ^^

  29. Darf ich das als Aufforderung dazu sehen, auch soetwas in der Art zu machen 😛 . Ne, mal im ernst: Es sieht sehr geil aus und nachdem du kein Hauptberuflicher Webdesigner ist, kann dir der Code auch scheiß egal sein. Es ist einfach Rock`n`Roll.
    Und soll man jetz soetwas ähnliches machen oder nicht?

  30. Marcel, gibt es neben der Bequemlichkeit noch einen Grund, warum du neben dem Art-Direction-Plugin noch die customfields benutzt? Denn das Plugin kann doch all das, und noch mehr, oder?

  31. naja wie du schon sagtest du hast es auch von den amerikaner und dein blog ist nichts neues. gibts schon eine ganze weile und war nur nicht so publik. aber dein blog ist schön und kopiert hast du im prinzip auch (jetzt nicht den inhalt sondern die idee). spiele werden kopiert, webseiten werden kopiert, bücher, filme usw. so lange nicht eins zu eins kopiert wird, ist das alles doch auch kein problem.

  32. Vielen Dank für den Artikel! Hatte das mit den custom fields schon vermutet, aber war zu feige, ins kalte Wasser zu springen und zu experimentieren. Hoffe, es werden noch mehr Blogs in die Richtung gehen. So von wegen “die Vorteile des Mediums ausnutzen” und so.

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