☰ Photoshop für Leute, die es nicht so toll können, wie Marcel.

Jemand hat sich ein Wacom gekauft.
So, da Jemand allerdings keine Ahnung von Photoshop hat, aber durchaus in der Lage ist coolen Kram zu zeichnen, versuche ich es ihr an dieser Stelle möglichst einfach zu machen. Vielleicht hilft es ja noch irgendjemandem.

Das ist Photoshop CS3  auf dem Mac, es wird im Windows noch ein bisschen anders aussehen, aber das soll uns nicht weiter stören. Jetzt öffnen wir die erste leere Datei.

Datei -> Neu. Das sind die Einstellungen mit denen ich immer Anfange. Warum? Keine Ahnung. Hat sich irgendwie eingebürgert. Ich kann damit gut umgehen, und vermutlich ist es nicht ganz schlecht. Bestätigen mit Enter, oder dem OK Button.

So. Nun haben wir also eine leere Datei. Jetzt gehts schon los. Unten links im Fenster sehen wir, dass das Bild in 50% angezeigt wird, also verkleinert. Über Ansicht –> Tatsächliche Pixel können wir das Bild in 100% anzeigen lassen. Andere Möglichkeit: Oben rechts im Navigator kann man das gleiche ebenfalls einstellen.

Jetzt hat sich nicht sonderlich viel geändert. Aber wenn wir jetzt zwei Mal die Taste F drücken, wird der ganze Bildschirm mit der Arbeitsfläche ausgefüllt. Das hat zwei Vorteile: 1. Wir haben möglichst viel Platz zum arbeiten. 2. Wir sind nicht durch die Dokumentrahmen begrenzt. Dazu aber später mehr (sollte ich es nicht vergessen.)

Kommen wir zu den Ebenen. Die sind wichtig. Sehr sogar. Unten rechts ist bei mir die Ebenenpalette, diese zeigt die Ebenen an. Verrückt, was?
Man startet normalerweise von Haus aus mit einer weißen Hintergrundebene. Das ist für unsere Zwecke auch gar nicht so nachteilig. Das Problem, wenn wir jetzt direkt auf dieser Ebene anfangen rumzuzeichnen ist allerdings, dass wir dann unsere Linien nicht getrennt vom Hintergrund haben. Es ist also quasi wie auf dem Papier. Das wird dir, Jemand, sehr gefallen, aber wir wollen ja dem Fortschritt nicht im Wege stehen, also machen wir es anders.

Wir klicken nämlich unten rechts, auf den zweiten kleinen Button von rechts. Der mit der umgeschlagenen Ecke. Ansonsten: Ebene –> Neu –> Ebene. Wie man sieht, haben wir jetzt zwei Ebenen. Die Hintergrundebene, die wir von nun an eeeigentlich getrost vergessen können, und die neue Ebene namens “Ebene 1”. Dies wird nun die Ebene für unsere “Bleistiftskizze”. Wir können sie daher eigentlich auch “Skizze” nennen. Doppelklick auf den Ebenennamen. Öffnet sich jetzt ein Fenster mit ganz vielen Einstellungsmöglichkeiten hast du nicht richtig getroffen. Also: Doppelklick auf den Ebenennamen. Danach eintippen, was dir gefällt. “Skizze” würde sie, wie gesagt, anbieten.

Jetzt gehts ans Eingemachte. Wir fangen an zu zeichnen. Allerdings machen wir das auf die Wichmann-Tour. Mit meinen Brushes, also Pinselspitzen. Von denen muss man wissen, dass man eigentlich alle wirklich existierenden Malwerkzeuge nachbilden kann. Aber wir sind ja genügsam. Ich brauche zum Beispiel nur zwei. Diese habe ich mal hier hochgeladen, wir laden sie nun erstmal runter:

www.UARRR.org/downloads/wichmannspinsel.zip

So. Jetzt sind wir an einer spannenden Stelle angelangt. Als ich mit dem ganzen Spaß anfing, wusste ich irgendwie nie, welche Pinsel ich wirklich benutzen sollte. Photoshop bietet von Haus aus unzählige Möglichkeiten, und die meisten brachten mich nicht zu dem Ergebnis, das ich wollte.

Ach, vielleicht sollte ich erstmal erzählen, für was das die Pinselspitzen sind. Also gezeichnet wird in Photoshop mit dem Pinsel-Werkzeug, also dem “Brush”. Das ist in der Werkzeugleiste der achte von oben, wenn ich mich nicht verzählt habe. Notfalls kann man ihn recht flott Anwählen, indem man auf der Tastatur “B” drückt.

Dieses nun ausgewählt, drückt man die rechte Maustaste, auf dem Wacom ist es standardmäßig eigentlich der untere, also der Stiftspitze nähere Button, der diese Aktion auslöst. Daraufhin müsste folgendes Fenster zu sehen sein:

Vermutlich ein bisscchen kleiner. Hier sehen wir einen Teil der eEinstellungen, die wir für unseren Pinsel vornehmen können. Das ist natürlich irgendwie ekelhaft viel und mal ehrlich: Wann will ich eine Pinselspitze, die einen Stern erzeugt. Deswegen sieht es bei mir so aus:

Wie man sieht, sieht man nicht viel. Nur zwei Pinselspitzen. Von denen ich 90% der Zeit nur eine brauche. Ich stelle den Leser jetzt vor die Wahl. Entweder wir ersetzen jetzt ALLE Pinselspitzen die Adobe mitliefert mit den meinigen, dann sieht es so aufgeräumt aus, wie bei mir. Oder wir setzen meine Pinselspitzen an die Liste der Adobe Spitzen dran. Das macht es nicht wirklich übersichtlicher, im Gegenteil. Man kann übrigens, ersetzt man alle Spitzen mit den meinigen, das jederzeit rückgängig machen. So. Haben wir alle die Datei von vorhin geladen? Ja? Prima!

Klicken wir jetzt im Auswahlfenster für die Pinselspitzen auf den kleinen Pfeil oben rechts in der Ecke, sehen wir also diese lange Liste an Auswahlmöglichkeiten.

Wir suchen nun den Punkt, ich gehe nämlich davon aus, dass wir, aus Übersichtsgründen, die ollen Adobe-Brushes ersetzen, “Pinsel ersetzen”. Diesen gefunden klicken wir auf ihn. Jetzt müsst ihr meine Brushes auf eurer Festplatte wiederfinden. Die .zip-Datei habt ihr natürlich vorher entpackt. Herausgekommen müsste eine .abr-Datei sein. Draufklicken, ZACK, das war leicht, oder?

Wir haben nun also meine beiden Brushes. Zu denen sind noch ein paar Worte zu verlieren. Der linke wird von mir nur sehr selten benutzt. Hauptbrush ist der rechte. Ausgehend von Schwarz als ausgewählte Farbe, nutze ich diesen, in der schon eingestellten Größe (3px), zum skizzieren. Es ist zu beachten, dass im oberen Bereich von Photoshop noch ein paar Dinge eingestellt werden können, nämlich die Deckkraft und der Fluss. Beides steht bei mir fast immer auf 100%, sollte es jetzt, für das, was wir vorhaben, auch. So sollte es aussehen:

Haben wir jetzt den Skizzen-Brush ausgewählt? Alles gut? Fragen bis hierher? Nein? Bestens.
Jetzt fangen wir also an zu kritzeln. Los gehts, Jemand. Go go go!

So, fertig. Das ging doch relativ schnell. Man muss beachten, dass man wirklich nur in der “Skizzen” Ebene zeichnet. Sobald man in die Hintergrundebene rutscht gibt es lediglich Probleme.
Beim zeichnen selbst ist es vielleicht ganz praktisch,  je nachdem, was man so zeichnet, auch mal rein-, oder rauszuzoomen. Ich weiß nicht, ob das Bamboo sowas hat, aber das Intuos hat direkt am Tablett so Touch-Streifen zum zoomen. Sehr praktisch. Sonst einfach im Navigator (das Ding oben rechts) den Slider nach links oder rechts ziehen. Schaffste schon.

Haben wir also eine coole Skizze?

Jetzt wirds spannend. Wir legen eine weitere Ebene an. Diese nennen wir, total neudeutsch “Lineart”. Geil, was? Sie sollte ÜBER der Skizzenebene liegen. Man kann ebenen einfach hoch und runter ziehen. Kinderspiel.

Zack. Der Sinn dieser Ebene ist jetzt, dass wir all das, was wir gerade schonmal skizziert haben, nochmal zeichnen. Yay! Doppelte Arbeit! Als Grundlage dafür nehmen wir eben unsere Skizzenebene. Aber, weil sie, sähe man sie vollkommen, nur stören würde, setzen wir die Deckkraft der Ebene herunter. Das machen wir, indem wir auf die Ebene klicken, die wir bearbeiten wollen, in diesem Fall die Ebene mit dem Namen “Skizze” und klicken oben rechts auf “Deckkraft”

Wie wir diesen Wert jetzt einstellen, ist ganz uns überlassen. Bei mir ist es meistens 30%, aber das entscheide ich auch immer wieder nach Lust und Laune. Das sieht dann ungefähr so aus:

Wichtig ist jetzt, dass wir unbedingt(!) wieder auf die “Lineart”-Ebene klicken um Photoshop zu sagen, dass wir in dieser Ebene arbeiten wollen. Zackig, fertig? Okay!

Ach verdammt, ich habe was vergessen. Ich könnte natürlich jetzt das so machen, dass alles in der richtigen Reiheinfolge ist, aber wir gehen ja davon aus, dass der Leser intelligent ist. Gut, folgendes: Meine Skizze ist jetzt relativ klein. Das ist… eigentlich nicht schlimm, aber wir wollen ja ein möglichst tolles Ergebnis bekommen. Außerdem werde ich immer gefragt, warum meine Linien so sauber aussehen. Harhar. Folgendes: Erstmal ziehen wir unsere Skizze riesengroß. Wie macht man das? Wir wählen wieder die “Skizzen”-Ebene aus und drücken Strg+T auf dem Computer und Apfel+T auf dem Mac. T steht für Transformieren. Jetzt müssten wir so ein lustiges Kästchen um die Skizze herum haben:

An den kleinen Vierecken können wir jetzt ziehen um das Objekt zu verkleinern, oder zu vergrößern. WICHTIG hierbei ist, dass wir dabei IMMER Shift gedrückt halten. Das ist die Taste, die normalerweise über STRG ist. Mit dem Pfeil nach oben. Das sorgt dafür, dass der Inhalt so skaliert wird, dass das Größenverhältnis beibehalten, der Inhalt also nicht gestaucht oder gestreckt aussieht. Los gehts. Shift drücken und größer ziehen.

Fertig. Die Transformation wird mit Enter bestätigt. Zack. Alles gut, jetzt machen wir da weiter, wo wir eben schon waren. Wir wählen also wieder die “Lineart”-Ebene aus. So. JETZT wirds aber spannend. Wir haben also die, etwas überdimensionierte Skizze und wollen eine schöne, saubere, schwarze Kontur haben. Wir wählen meinen Lieblingsbrush aus. Ihr wisst schon, den, mit denen wir auch die Skizze gemacht haben. Aber jetzt stellen wir die Pinselgröße nicht auf 3px, sondern auf… pfff… sagen wir… sechs!

Das sollte cool sein. Muss man aber je nach belieben entscheiden. Jetzt gibt es folgenden, unfassbar guten Trick: Zieht die Linien durch! nicht wärend eines Striches absetzen, dann siehts kacka aus. Vielleicht ist das vollkommen logisch, für mich war es das damals nicht und ich fragte mich immer, wie die ganzen Leute so coole gerade Striche zeichnen können. Jetzt wisst ihrs.

Man fängt also an, hier zum Beispiel beim Ohr:

Ranzoomen bietet sich hierbei an. Zumindest du ich das immer.
Ihr seid verzeifelt, weil ihr eine Linie tausend Mal zeichnen müsst, und sie sieht immer noch nicht so aus, wie ihr sie haben wollt? Haha! Geht mir genauso. Dann zeichnet man sie halt zweitausend Mal. Los gehts. Wir kämpen uns also über unsere Skizze und klatschen die Konturen drauf.

Fertig! War doch wirklich nicht so schwer. Jetzt können wir übrigens unsere Skizzen-Ebene ausblenden, brauchen wir ja nicht mehr. Löschen könnte man sie auch, aber vielleicht braucht man sie doch noch irgendwann. Man blendet sie aus, indem man auf das Auge links vom Ebenennamen klickt. Das könnte ich bebildern, aber langsam habe ich keine Lust mehr. Schafft ihr schon!

So, ohne Skizzenebene siehts doch ganz okay aus. Eure hoffentlich auch? Wenn nicht: Was solls, dann macht ihr das halt noch dreitausend Mal, das wird halt irgendwann besser. 🙂 Farben? Klar, gerne.

Vorweg möchte ich sagen, dass es unzählbare Arten des einfärben gibt. Und ich will auch nicht sagen, dass meine die beste ist. Sie ist sogar relativ arbeitsaufwendig, aber ich steh drauf, weil sie so… schön direkt ist. Kein blöder Fülleimer, kein Zauberstab, nur der Mann und der Pinsel. :timtaylor

Gut, lassen wir den Quatsch. Neue Ebene! Wir wissen noch wie das geht? Jawoll! Also neue Ebene. Die nennen wir “Farbe” und ziehen sie UNTER (AAACHTUNG, wichtig!) die “Lineart”-Ebene. Geschafft? Siehts so aus?

Bestens! Jetzt gehts los. Eigentlich ist das recht einfach. Sehr sogar. Wir wählen jetzt eine Farbe und malen alles an. Ohne Schatten und so einem Rotz, einfach nur die Grundfarbe. Hier wird es jetzt hauptsächlich Häutern sein. Ich zeige euch das Mal, Sekunde:

Zack. Okay, das fühlte sich ein bisschen nach Malbuch an, oder? Eigentlich sind jetzt jetzt ja schon fast fertig. Aber bevor ich es vollkommen vergesse, möchte ich noch ein paar Dinge loswerden:
Wärend des Zeichnens nutzt man automatisch gerne einige Werkzeuge. Den Pinsel sowieso andauernd, aber das digitale Äquivalent zum Radiergummi (es heißt auch Radiergummi, wie überraschend) ist überaus wichtig. Es ist, genauso, wie der Pinsel über “B” zu erreichen ist, per Tastatur über “E” zu erreichen. Es ist also gar nicht schlecht beim Zeichnen immer einen Finger auf “E” und einen auf “B” zu haben. So kann man schön schnell zwischen den beiden Werkzeugen wechseln. Menschen, die ein Grafiktablett haben, das Sondertasten hat, die man gut erreichen kann, würde ich ans Herz legen, diese mit diesen Funktionen zu belegen.
Und was SEHR wichtig ist: Wenn man reingezoomt hat, sieht man natürlich nicht mehr das ganze Bild. Will aber vielleicht trotzdem mal in einen anderen Bildbereich rutschen. Jedes mal den Navigator, oder gar die Scrollbalken zu benutzen fickt das Hirn. Ergo: Wir drücken einfach die Leertaste. Dann verwandelt sich unser Mauszeiger in eine Hand und wir können uns durch das Halten von Leertaste, das gleichzeitige klicken der Maus, einfach in den gewünschten Bildausschnitt ziehen. Hilfreich, mnö?

Also weiter im Text. Wir haben: Fertige Konturen und Farben. Achso, erwähnte ich, wie man Farben auswählt? Links sind doch diese beiden Vierecke, eines ist meistens Schwarz, das andere Weiß. Das obere ist immer die Farbe, mit der wir auch aktuell arbeiten. Doppelklick auf diese lässt den Farbauswähler erscheinen. Eigentlich selbsterklärend.

So, jetzt aber: Neue Ebene! ÜBER die Farben-Ebene, aber immernoch UNTER die Konturen Ebene. Wir nennen sie… öhm… “Schatten und Highlights”. Das sieht dann so aus:

Geil, ne? Jetzt wird es eher grob. Hinein kommen halt unsere Schatten und Highlights. Logisch. Das könnte dann so aussehen, aber auch vollkommen anders, ganz wie ihr wollt:

Das ist natürlich nur schnell hingepfuscht. Sieht man natürlich auch, aber es geht mir nur darum, das Prinzip zu erklären. Wenn man jetzt noch so Spielereien haben will, wie transparente Brillengläser, packt man über die Schattenebene noch eine Ebene, nennt sie, zum Beispiel “Gläser”, füllt sie mit der Farbe der Brillengläser (in diesem Fall Blau) und stellt wieder die Deckkraft der Ebene um. So, wie wir es schon bei der Skizzen-Ebene gemacht haben. Logisch! Sieht dann irgendwie so aus, nur habe ich noch eine Ebene für die Reflexionen drübergeklatscht:

Fertig. 🙂 Naja, nicht ganz. Es ist halt noch riesig. Für diesen Blog brauche ich es in einer Größe von 500px Breite, also passe ich das an. Bild –> Bildgröße und dann dort die passenden Einstellungen vornehmen. Aber das ist ein ganz anderes Kapitel und außerdem sollte man speichern und so.

So würde dann das fertige Bild aussehen. Natürlich fehlt Heckmeck, wie Hintergrund, Sprechblasen, trallala und trullulu. Aber darum geht es ja gar nicht. Was ihr vor allem seht: Durch die Verkleinerung sehen unsere Linien total genial aus. Und die Stellen, an denen man etwas weniger sauber gearbeitet hat, fallen kaum noch auf. 🙂

Well, das liest sich sowieso niemals jemand ganz durch und wenn doch: Das ist natürlich(!) nicht vollständig. Und auch nicht die einzig gute und richtige Methode. Aber wie gesagt, es geht nur darum Jemand die Sache nahezubringen. Und das sollte auf diese Weise klappen.

Es war mir ein Vergnügen. 🙂

Screencasts sind für Pussys!

Kommentare

  1. wozu legst du die datei mit 1.000 dpi an?
    für den druck brauchst du i.d.R. nie mehr als 300dpi.
    und fürs web ja sowieso nicht. nur unnötige speicherverschwendung. :weissnich

  2. Coole Anleitung, vielen Dank dafür :))

    Zwei Sachen würden mich aber noch interessieren: Zeichnest du mit der Maus oder mit einem Grafiktablett? Und ist dir der Umstieg von Papier auf den PC schwer gefallen?

  3. wieso hab ich das gelesen? Ich hab weder ein Mac(book), noch irgendwelches Zeichentalent, noch irgendwas oder gar dieses Programm und doch hab ich alles gelesen. Dieser Blog macht mir langsam Angst :O

  4. Feines Tutorial – aber was ich mich schon immer Frage ist warum du deine Comics mit Photoshop und nicht mit Illustrator machst? Wofür ist Illustrator wenn nicht dafür? Und Vektorgrafiken wären doch auch ohne Probleme skaliberbar und die Kurven nachbearbeitbar….?!

  5. Die Frage fragen viele und ich kann sie gar nicht nachvollziehen. Das ist doch etwas vollkommen anderes! allein der workflow und bla. :weissnich würde mir im illustrator einfach keinen spaß machen.

  6. Und wenn man gerade einen größeren oder zweiten Monitor zur Verfügung hat, ist Window->Arrange->New Window for xyz (was weiß ich, wie das exakt auf Deutsch lokalisiert heißt – Mufflkuchen, ganz Deiner Meinung) eine großartige Sache, um gleichzeitig mit verschiedenen Zoomebenen arbeiten zu können und damit zu jeder Zeit einen Blick auf die Originalgröße zu haben.

    Wenn ich bloß zeichnen könnte. :fire

  7. Schöner Beitrag 🙂
    Hat mir auch an einer Stelle ( mit den Farbebenen) geholfen.
    Danke also an dieser Stelle.
    Mein Wacom ist heute mal wieder in Wackelkontakt Laune, sonst wäre warscheinlich etwas besseres rausgekommen. Ich zeichne nochmal was vernünftiges!

  8. @marc: auch wenn er die datei mit 5000 dpi anlegen würde, würde sie nicht größer werden, da sie 1000 x 1000 pixel groß ist.

    wäre die datei in beispielsweise 10 x 10 angelegt, dann wäre die dpi-zahl ein faktor für die dateigröße. dpi (eigentlich ppi) gibt die anzal der pixel pro längeneinheit an. wenn aber von anfang an die pixel angegeben werden, ist die dpi-zahl (in diesem falle) egal.

  9. Tolle Sache 🙂 Wenn du jetzt noch Tutorials zu Themen wie Retusche, Bildmontagen usw. bringst, überweis ich dir auch Geld (nein, warn Scherz, ich hab schließlich nichts; das sollte nur meine Begeisterung zum Ausdruck bringen).

    Zu den Brushes: Die kann man wunderbar entfremden. Ich hab neulich den Ahorn-Blatt-Brush genommen um einen wunderbaren, ziemlich realistischen Nachthimmel herzustellen. Geht mit verringerter Deckkraft super.
    Zur Brille: Ist doch realistisch. Bei sehr kurzsichtigen Menschen kann man ja, wenn man sie anguckt, durch die Brille auch eine “Einbeulung” des Kopfes sehen. Ist zumindest bei mir auf Photos so :/
    Zu PS/AI: Im Illustrator wärs wirklich einfacher, da dieses Programm genau für sowas existiert 🙂 Aber ich hab gut reden, ich hab nicht das geringste Talent im Zeichnen und hab es dementsprechend auch noch nie, weder in PS noch AI, probiert.

  10. @Paul: jau, da sagst du mir ja nichts neues. Sollte aber idiotensicher sein 😉

    Und du drückst dich doch schon richtig aus und sagst “zeichnen”. Würd ich das im illu machen, wärs nicht mehr das, sondern das setzen von ankerpunkten. ^^

  11. Würd mich mal interessieren ob das nicht alles auch in Gimp (www.gimp.org) geht … weiß schon – die meißten sind photoshop nerds (“ich bin reich” vs. “ich bin im gefängnis”)

  12. Saugeiles Tut, danke. Ich finde es auch einfacher in PS als in Illu zu malen, vor allem das reine Skizzieren will mir in Illu nicht gelingen. Ich verschiebe immer nur Pfade. 🙁

    Wenn ich ich jetzt nich an meiner Facharbeit hocken müsste (warum lese ich hier eigentlich. :-/ ), hätte ich extrem bock ein bissl zu kritzeln.

  13. @uarrr!: huh? erstens wer ist nasendackel und 2. was ist bei gimp so schwer im gegensatz zu photoshop? ok was mit macs da im speziellen los ist weiß ich nicht …

  14. sorry ich glaub du hast mich falsch verstanden und denkst ich würde wissen wollen obs auf dem mac geht … nein – ich meinte ob – wenn gimp funktioniert, ob man es dann ähnlich gut für die aufgabe geeignet wäre wie photoshop :porno

  15. sehr schön und klar. leider hab ich ja kein photoshop; – aber “gimp” tuts auch. jedenfalls werde ich es bei gelegenheit weiterempfehlen 😉

    lg
    sensei

  16. @uarrr!: Genau das Gegenteil
    Du schriebst.
    “WICHTIG hierbei ist, dass wir dabei IMMER Shift gedrückt halten. … Das sorgt dafür, dass der Inhalt so skaliert wird, dass das Größenverhältnis beibehalten, der Inhalt also nicht gestaucht oder gestreckt aussieht.”

  17. du hast du nur 2 pinselapitzen in ps?!
    also find das tuturial für ganz simple figuren ok, nur wid man wohl, schon wenn man einen gewissen fluss, also an- und abschwellen eines striches, haben will probleme bekommen.
    ich pers. mach die linien wenn lieber in illustrator, oder nehm eine “echte” skizzen. farbe dann in ps.
    lg l

  18. ich hab vor 100 Jahren (ok, leichte übertreibung) deinen Blog gefunden, gerade mit dieser Anleitung und komplett vergessen zu schreiben!
    Ja mist aber auch, aber das hol ich dann mal schnell nach:
    Danke für dieses Tutorial! Ich versuch mich auch gerade am Zeichnen am PC – ok eigentlich versuch ich das schon längere Zeit, aber wie das so ist mit der Zeit… aber gerade, ja gerade dachte ich mir, ich schnapp mein Bamboo und versuchs nochmal und such den Blog, der das so hübsch erklärt hat und dabei auch noch eine Priese Mut spendiert.

    Also einfach: Danke!

    Grüße und ‘nen schönen Sonntag,
    Anja

  19. Keine Ahnung wie alt der Beitrag ist aber Danke.
    Hat mir Spass gemacht zu lesen und das eine oder andere hab ich noch gelernt.
    Wollte für die verirrten die sich hier einfinden auch nur mal erwähnen, das man
    diese ganze Geschichte mit Zoom, verschieben etc. mit dem neuen Wacom Bamboo Pen & Touch super hin bekommt.