Zwei Jahre Selbstständigkeit

Heute vor zwei Jahren hatte ich meinen ersten Tag als Freelancer. Die Wochen vor der Entscheidung selbstständig zu werden waren emotional aufregend und mit allerlei existentiellen Ängsten verbunden, aber dann, zack sind zwei Jahre vergangen und ich könnte mit meiner Selbstständigkeit, meinen Kunden und den Projekten, an denen ich arbeiten darf, nicht zufriedener sein.

Das bedeutet aber auch, dass mein Portfolio jetzt schon zwei Jahre alt ist. Da muss dringend mal ein Update her. Ansonsten habe ich keine expliziten Pläne für das nächste Jahr der Selbstständigkeit. Allerdings bin ich auch niemand der auf diese Art über Zeitabschnitte nachdenkt.

Wie auch immer. Ich bedanke mich hiermit offiziell bei meinen, durch die Bank weg wunderbaren, Kunden, die die letzten zwei Jahre möglich gemacht haben und bei Cecilia, die überhaupt erst die überzeugenden Argumente brachte, die mich ins Freelancertum trieben.

Falls du, werter potentieller Kunde, eine App oder Webseite brauchst, kontaktiere mich doch über mein Portfolio. Ich bin meistens ausgebucht, freue mich aber immer über Möglichkeiten. ❤️

Von Trollen

Wir, als Nutzer des Internets, haben vor Ewigkeiten bereits verstanden, wie man mit störenden Trollen umgehen muss, die noch nicht genug Selbstreflektion gelernt haben um sich besser verhalten zu können.

„Don‘t feed the troll“ sind keine leeren Worte, sondern ein oft wiederholtes Mantra, das aktiv wirkt. Sehr, sehr, sehr viele Menschen sind in Kommentarspalten um das Gefühl zu haben, dass sich jemand um sie schert.

Wenn sich aber auch da niemand pikiert und es keine Reaktionen gibt, auf die man wieder reagieren kann, muss man irgendwann anfangen über sich selbst nachzudenken. An dieser Stelle enden diese Kommentare. In meinen digitalen Postkästen landeten über die Jahre einige dieser Leute und ich verspreche, dass sie die Lust verlieren, wenn sie in ein Vakuum hineinreden.

Trotzdem wendet dieses Prinzip niemand auf die AfD an. Irgendein Heiopei sagt irgendeine rassistische Sache, alle Publikationen berichten darüber. Heiopei lernt: Rassist sein macht mich berühmt und erfolgreich. Heiopei ist beim nächsten Mal etwas mehr Rassist. Da kann man auch schon mal öffentlich sagen, dass man die Regierung jagen will, klingt mittlerweile ganz normal. Obwohl 200 Artikel darüber geschrieben wurden, wie schlecht das doch ist.

Warum nicht also einfach nicht über all die menschlichen Entgleisungen sprechen, sonder über tatsächliche Themen? Warum fragen wir die nicht-menschenfeindlichen Parteien nicht in Artikeln zu ihrem Rentenkonzept und machen einen Vergleich zwischen den verschiedenen Vorschlägen? In diesem Artikel würde die AfD nur mit „Hat aktuell kein Konzept zur Rente“ erwähnt werden. Klingt ja eher nicht so gut. Besonders wenn man wütender, alter Mann ist, der kam um seine Faust gegen die „Volksverräter“ der Altparteien zu schütteln.

Stattdessen fragen Journalisten die anderen Parteien, was sie vom aktuellen dummen Kommentar vom Rassistenheiopei halten und immer und immer wieder, inwiefern das Rentenkonzept überhaupt, möglich ist, wenn doch so viele Geflüchtete ins Land kommen. Kontext? Nicht nötig. Hauptsache das Gespräch wieder auf das einzige Thema der Saftladenpartei gelenkt. Bringt Klicks und Kommentare.

Ich bin der letzte, der die Medien basht und sagt, dass es alles gekaufte Regierungssprecher sind. Ich verstehe den Job, massig meiner Freunde arbeiten in ihm und ich empfinde ihn als so wichtig, dass ich diesen Post hier schreibe und mir wünschte, dass sich etwas ändert. Allerdings ist der Kreislauf aus Eklat und erzeugten Klicks relativ erprobt und kein Zufall. Rapper und YouTuber leben davon, Zeitungen auch.

„Dackelkrawattenträger auch heute wieder Rassist“ ist der grundsätzliche Neuigkeitswert von 95 % der Artikel über die Heiopeipartei. Das klickt man gerne. Entweder man ist gegen den Saftladen und will sich in seiner Meinung bestätigen lassen, oder man ist für den Saftladen und will geifernd im Kommentarbereich erwähnen, dass man das doch wohl noch sagen dürfe. Von beiden Seiten gibt es für den Veröffentlicher dieses pulitzerpreisverdächtigen „Person hat gesagt“ Meisterwerks Klicks und Interaktion. Und was ist wichtiger als Klicks und Interaktion, wenn ein Großteil der Einnahmen abhängig von Werbeimpressionen sind? Nichts.

Vielleicht könnte man aufhören die Trolle zu füttern und anfangen die ernst gemeinten Politiker, die etwas von der Verfassung halten, zu tatsächlichen Themen zu befragen. Dann ist man auch nicht mehr das indirekte Sprachrohr für Rassisten, sondern das direkte Sprachrohr für demokratische Arbeit, die aus mehr als Empörung besteht.

Bitte informiert mich über Rentenkonzepte.

Ein Herbstlied

Sommer vorbei, gute Laune vorbei. Das ist perfekt, weil mein Musikgeschmack sowieso für Herbst und Winter optimiert ist. Klinge ich wie jemand, der versucht sich die kalte Jahreszeit schönzureden? Vermutlich, ich kann Herbst und Winter wenig abgewinnen. Heute habe ich, durch die Magie von Spotify, einen Song wiederentdeckt, der mich durch eine intensive Lebensphase begleitete und muss sagen: Vermutlich einer der besten. Hört ihn doch mal an.

Was ich in der Bundestagswahl 2017 wählen werde

In vier Tagen ist Bundestagswahl 2017 und ich bin mir sicher, dass dieses Thema an niemandem vorbei ging. Seit gefühlt zwei Jahren ist Wahlkampf, seit gefühlt zwei Jahren muss man sich schlecht fühlen, weil man nicht weiß, was man wählen will, aber auch irgendwie zu faul ist tatsächlich die Wahlprogramme zu lesen. Alle anderen haben sie offenbar schon gelesen, so intensiv, wie sie diskutieren und sich sicher sind, dass sie wissen, wovon sie sprechen. (Spoiler: Kaum jemand hat alle Wahlprogramme gelesen. Wenn überhaupt eines.)

Sonntag hat das ein Ende. Mit dem Ergebnis von Sonntag können und müssen wir dann vier Jahre lang leben. Ich, für meinen Teil, habe in den letzten Monaten und Jahren des Wahlkampfes viel gelernt. Sowohl über den politischen Prozess, als auch über meine Position in ihm, als Bürger mit einer Stimme.

Das geht vermutlich vielen so. Zumindest habe ich auch gemerkt, wie man als wählender Bürger mit einer Meinung plötzlich auch der Meinung von 80 Millionen anderen wählenden Bürgern ausgesetzt ist und oh boy, sind das laute Meinungen, die nicht selten aggressiv, oder annähernd flexibel vorgetragen werden.

Jemand nennt eine Partei, die nicht der persönliche Favorit ist? Man muss unbedingt sagen, warum diese Partei literally Hitler ist. Eine Partei, die man selbst nicht wählen möchte macht etwas? Man muss unbedingt erwähnen, warum das das schlimmste ist, was jemals eine Partei gemacht hat.

Gefällt mir nicht. Die gesamte Diskussion ist toxisch, obwohl sie es nicht sein sollte. Weshalb ich die letzten Monate versuchte mit vielen Leuten darüber zu sprechen was sie wählen und mit keinem Wort zu erwähnen, was ich an ihrer Partei schlecht finde. Ich sagte nur, dass ich froh bin, dass sie wählen gehen. Fühlt sich erheblich(!) mehr an als wären wir alle in einem Boot.

Was, meiner Meinung nach, im Diskurs der letzten Monate verloren ging ist das Bewusstsein, dass das hier nicht die Bundesliga ist, bei der am Ende irgendjemand einen Pokal (Was weiß ich von Fußball? Bekommen die Medaillen?) mit nach Hause nimmt und der eindeutige Gewinner ist. Außerdem gibt es kein offizielles Ende. Demokratie ist kein Pferderennen (gute Idee, Marcel, mach eine weitere Sportmetapher auf, von der du keine Ahnung hast), bei dem man auf ein Pferd setzt und am Ende sagen kann, dass man Recht hatte. Demokratie ist iteratives Design, ein Gestaltungsprozess, der ein Land formt. Aktuelle Entscheidungen prägen für einen definierten Zeitraum und können dann entsprechend angepasst werden.

Was bedeutet das für mich, als eine dieser 80 Millionen Personen? Verschiedene Dinge:

  • Ich kann mich nicht für ein Team entscheiden, von dem ich weiß, dass es mich 100 % begeistert. Zumindest nicht zum aktuellen Zeitpunkt. Gerne wäre ich jemand, der sagen kann “Das hier ist gut, alles andere ist absolut schlecht”, aber das bin ich nicht. Wäre aber ein leichteres Leben. Darum stehe ich auch hinter keiner Partei absolut und ohne Bedenken. Ich betrachte Parteien als Möglichkeit temporär eine Idee zu abonnieren.
  • Das geht vermutlich so einigen so, darum sagen Leute, dass es ihnen schwer fällt eine Entscheidung zu treffen. Kann ich nachvollziehen.
  • Ich habe für mich entschieden, dass Wahlprogramme beim Wort zu nehmen nichts bringt. Auch auf Einzelaussagen von Parteispitzenpersonal muss man nichts geben. Ich wähle grobe Strömungen. Jede Partei steht, fundamental, für eine grobe Strömung. Da kann man auch nicht sagen, dass jede Partei gleich ist, an der Stelle wäre es noch blödsinniger, als es schon ist, wenn Leute das von den Parteiprogrammen behaupten.
  • Meine Wahl ist nicht final. Weil ich dieses Jahr Partei X wähle, bedeutet das nicht, dass ich will, dass diese Partei 100 % Macht hat. Das System ist, wie gesagt, eine Kooperation und ein Diskurs, kein Wettbewerb, bei dem jemand gewinnt. Man wählt die Argumente in einem Gespräch, nicht das Ergebnis des Gesprächs.
  • Ich mache meine Wahl abhängig von den aktuellen Zuständen und den Dingen, die mich beschäftigen und bin absolut bereit meine Meinung in den nächsten vier Jahren stark zu ändern und dann vollkommen andere Parteien zu wählen.

Was ist mir also wichtig? Mir ist wichtig, dass Leute so klug wie möglich sind, was in 2017 und allen folgenden Jahren auch stark mit Technikverständnis einher geht. Digitalisierung und Bildung sind damit für mich mit die wichtigsten Themen, die ich als bearbeitenswert erachte. Eine meiner Stimmen geht also an die FDP. (Achtet mal kurz darauf was in euch gerade passierte. Hattet ihr den “ABER ABER ABER”-Reflex, den ich oben beschrieb? Durchatmen!) Meiner Meinung nach ist der Plan der FDP für diese Themen ein guter und der beste, den ich aktuell (Stand September 2017) kenne.

Mir ist auch wichtig, dass die Teilnehmer des Clubs Erdenbürger erleben können, dass die Regierung und Mitglieder und Verwaltungsorgane und alles andere von Relevanz digital bewandert ist und eine gute Bildung genossen haben. Das funktioniert nur, wenn wir nicht alle erstickt, oder verbrannt sind, weil wir weiterhin den Planeten zerstören. Darum geht meine andere Stimme an die Grünen. Irgendwas sagt mir, dass die Grünen, egal wer am Steuer ist und egal, was die genauen Themen sind, das beste für die Umwelt wollen.

Bescheuert, oder? Was für ein dämliches Ergebnis meiner Überlegungen. Aber wisst ihr was? Ich fühle mich damit wirklich gut. Die Klimapolitik der FDP kann ich nicht verantworten. Viele Ansichten der Grünen auch nicht. FDP und Grüne können sich nicht leiden, nicht mein Problem und wenn beide stark sind und mitbestimmen können denke ich, dass das Ergebnis ein gutes werden könnte. Meine eine Stimme muss nicht für jedes Problem der Gesellschaft die Lösung sein. Ich muss nur sagen was mir wichtig ist.

Das ist meine Bundestagswahl 2017. Mental habe ich mit dem Prozess jetzt abgeschlossen, was ein gutes Gefühl ist. Probiert das auch. Entscheidet euch, notfalls basierend auf groben “Ich finde, dass die Welt etwas mehr so und so sein sollte” Argumenten. Ausreichend! Ihr werdet sowieso nicht “richtig” wählen können.

xoxo

(Um das nicht ungesagt zu lassen: Man kann hingegen falsch wählen. Parteien zu wählen, die andere Menschen als Feindbild darstellen, die Angst schüren und Leute anstacheln gegen Mitmenschen zu sein, sollten nicht gewählt werden. Muss ich niemandem von euch sagen. Sollte das hier jemand lesen, der tatsächlich plant die AfD zu wählen: Ich verachte dich nicht, aber meine Wahlentscheidung trägt hoffentlich dazu bei, dass auch Personen wie du zu mehr Bildung gelangen. 😘)

Meine Meinung zum iPhone X (das wird man ja wohl noch sagen dürfen!!)

Wenn Apple neue Hardware vorstellt, gehört es ja quasi zum guten Ton zu sagen, warum alles scheiße ist und was man hätte besser machen müssen. Ich war also mal so frei und habe meine unzensierte Meinung in Videoform festgehalten. Es ist wichtig, dass in der Welt mehr über 1320 € teure Geräte gesprochen wird.

Wie findet ihr das iPhone X?

7 Tage habe ich Instagram wie ein Influencer benutzt

Die letzten Wochen ging ich durch eine gedankliche Metamorphose, die darin endete, dass ich influencer-eske Fotos von mir auf Instagram veröffentlichte.

Ich habe seit Jahren ungefähr 2200 Follower auf Instagram. Das klingt nach einer großen Zahl, aber wenn man von 12.000 Followern auf Twitter und über 2500 Abonnenten innerhalb von einem Jahr auf YouTube ausgeht, dann stagnierte mein Instagram merkwürdig intensiv. Intensive Stagnation ist etwas, mit dem ich leben kann, nicht zu verstehen, warum sowas passiert, allerdings nicht.

Andere Instagramnutzer, mit 200-400 Abonnenten, die ich mir anschaute, bekommen im Schnitt 50-80 Likes für ihre Bilder. So ging es mir auch. 50-80 ist die Norm, wenn ein Bild mal gut läuft, erreicht es 120 Likes, allerdings nur in starken Ausnahmefällen. Das darf nicht sein, dachte ich mir, dafür ist mein Ego nicht stark genug. Ich brauchte mehr Likes!

Was macht man also? Stellt sich selbst mehr zur Schau. Bis vor einer Woche waren Selfies bei mir eher die Ausnahme. Was nicht daran liegt, dass ich nicht wunderschön anzuschauen wäre, sondern, dass ich mir selten dämlich dabei vorkomme Wildfremden im Internet grundlos Bilder meines Gesichts zu zeigen. Die letzten sieben Tage gab es kein Bild ohne mein Gesicht. Selten fühlte ich mich menschlich erfüllter.

Was ich vorher außerdem nicht nutzte: Hashtags. Persönlich konsumiere ich keinen Content durch Hashtags und bezweifelte auch immer stark, dass andere es tun würden. (Spoiler: Was für ein Trugschluss.) Regel, für die sieben Tage: Jeder Post braucht die Maximalanzahl an Hashtags. (Kurz nebenbei: Instagram erlaubt maximal 30 Hashtags pro Bild. Wenn man mehr Hashtags hinzufügt und das Bild absendet, löscht Instagram die gesamte Beschreibung und sagt einem in keinem Moment, dass es passiert ist. Gute Arbeit, Team.)

Ebenfalls war mir nicht so aktiv klar, dass die ersten Minuten eines Fotos auf Instagram die wichtigsten sind. Wenn ein Post mit Hashtags in den ersten Minuten viele Likes und Kommentare bekommt, rankt er höher im Feed der Follower und hat die Chance zu den Top Fotos auf der Unterseite der einzelnen Hashtags zu werden. Daher gibt es sogenannte “Instagram Pods”, die geschlossene Gruppen, oft auf Facebook, sind, in die Leute ihre Bilder posten, damit sie geliked und kommentiert werden, während man sich selbst verpflichtet alle anderen Bilder der Gruppe zu liken und kommentieren. Ich fand keinen Pod, aber gründete mit 10 Freunden einen eigenen kleinen, der den Fotos am Anfang zumindest einen kleinen Boost gab.

Was soll ich sagen: Es funktionierte! Keines der Fotos hat weniger als 150 Likes. Eines hat sogar über 200. Zur Erinnerung: Über 100 Likes bekamen vorher nur absolute Ausnahmebilder. Meine sarkastischen “Glaub an dich selbst und Glück wird dich finden!!” Bildbeschreibungen führten dazu, dass Leute sie entweder ernst nahmen und kommentierten, dass sie das voll toll und wahr finden, oder mitmachten und ebenfalls dümmliche Sprüche hinterließen. Engagement!

Was ist das Ergebnis? In diesen sieben Tagen habe ich so viele Follower dazu gewonnen, wie im letzten halben Jahr nicht. Und insgesamt habe ich Follower verloren.

Wie kann das passiert sein? Im Zuge des Experiments habe ich eine App installiert, die mir auflistet, wer mir folgte und mich entfolgte. Insgesamt habe ich durch das Experiment ungefähr 15 Follower verloren. Viele davon Leute, die mir schon seit Jahren folgten. Häh?

Keine Ahnung, warum. Meine Theorien:

  1. Diese Leute haben meine Fotos vorher nie gesehen. Das würde die Follower/Like Ratio erklären. Durch das “Hacken” des Algorithmus tauchen meine Fotos jetzt prominenter in ihren Streams auf, sie fragen sich “häh? wtf” und entfolgen. Möglich!
  2. Diese Leute finden einfach nicht witzig, was ich da mache und… entfolgen mich, weil sie es nicht ausgehalten haben sieben Tage lang mein Gesicht irgendwo in ihren Streams zu sehen.

Was bedeutet das für die Zukunft meines Instagram-Profils? Schwierig. Auf jeden Fall werde ich wohl ab heute die sarkastischen Sprüche unter den Bildern weglassen. Der Witz ist raus und irgendwie fühlt es sich unangenehm gehässig an.

Allerdings bin ich nicht ganz gewillt, diese Art von Fotos sein zu lassen. Das überrascht mich selbst, aber… irgendwie bereitet es mir Freude eine Reihe von Fotos zu haben, die… mich zeigen? Das klingt total dumm, aber ich schaue mir die Bilder an und denke “Joa, das bin ich!”. Dank diverser Videos und Posts zum Thema “Instagram-Posen für Männer”, sehe ich auf den meisten Bildern auch nicht wie ein Kamerascheuer Affe aus und irgendwie… gefällt mir das Ergebnis. Die Like-Zahlen sprechen auch für sich.

Working theory: Wenn ich solche Bilder mit echten Inhalten verbinde, also tagebuchähnlichen Posts, in denen es um mein echtes Leben geht, nicht eine aufgesetzte Influencer-Persona, dann… könnte das mein Instagram verbessern. Vielleicht? Was weiß ich.

Hauptsache ihr folgt mir auf Instagram.

Sollten Designer auch programmieren?

Durch die Designwelt geistert immer wieder die gleiche Frage: Sollte ich als Designer auch programmieren können? Obwohl die Antwort eigentlich auf der Hand liegt, tun sich viele schwer damit, sie zu sehen. In diesem Video also meine Meinung zu der Frage. Spoiler: Ja. Aber auch nein. Aber auch ja. Aber auch nein.